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Augsburg's Philipp Max and Munich's Serge Gnabry challenge for the ball during a German Bundesliga soccer match between FC Augsburg and Bayern Munich in Augsburg, Germany, Saturday, Oct.19, 2019. (Matthias Balk/dpa via AP)

Die Bayern machen mit dem FC Augsburg eine schmerzhafte Erfahrung. Bild: AP

Dortmund rückt als grosser Gewinner der Runde zur Spitzengruppe auf – Bayern patzt

Die 8. Runde der Bundesliga verlief nach dem Gusto von Dortmunds Trainer Lucien Favre. Während sein BVB im Spitzenkampf Borussia Mönchengladbach 1:0 bezwang, stolperten die Bayern im Derby bei Augsburg (2:2).



Dortmund – Gladbach 1:0

Marco Reus sorgte nach rund einer Stunde mit dem einzigen Treffer der Partie für die Entscheidung zu Gunsten des Heimteams, das allerdings den verletzungsbedingten Ausfall von Goalie Roman Bürki zu beklagen hatte. In der 71. Minute musste der 28-jährige Schweizer aufgrund muskulärer Probleme durch Landsmann Marwin Hitz ersetzt werden. Hitz und Bürki waren zwei von insgesamt sieben Schweizern, die im Bundesliga-Spitzenkampf zum Einsatz kamen.

Captain Reus sorgte mit seinem Tor nicht nur dafür, dass der BVB bis auf einen Punkt zu Leader Mönchengladbach aufschliessen konnte, er nahm auch Druck von Förderer und Trainer Favre. Doch nicht nur «dank» dem deutschen Nationalspieler wird Favre die kommende Woche mit mehr Ruhe begehen können, auch die Bayern trugen ihren Teil dazu bei, dass die Medienschaffenden in Deutschland ihren Fokus von Dortmund nach München verschieben dürften. Mit ihrem 2:2 im Derby gegen Augsburg.

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0)
81'365 Zuschauer. -
Tor: 56. Reus 1:0. -
Bemerkung: Dortmund mit Bürki (bis 70.), Akanji und Hitz (ab 70.), u.a. ohne Sancho (suspendiert) und Alcacer (verletzt). Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Zakaria und Embolo (bis 64.). 33. Sommer (Mönchengladbach) lenkt Kopfball von Hummels an die Latte. 70. Bürki (Dortmund) verletzt ausgewechselt und durch Hitz ersetzt.

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Das 1:0 durch Reus. Video: streamja

Augsburg – Bayern 2:2

Die Nationalmannschaftspause tat Bayern München offenbar nicht gut. Aus dem Derby gegen Augsburg resultierte für den Meister ein 2:2-Remis, weil er sich doppelt überraschen liess.

Eigentlich erwies sich Augsburg nur während einer Halbzeit als Gradmesser für die Bayern. Euphorisiert durch einen perfekten Auftakt - Marco Richter erzielte für Augsburg nach 28 Sekunden den schnellsten Bundesliga-Treffer in dieser Saison - hielt das Team von Martin Schmidt die Partie bis zur Pause offen. Zwar glichen die Bayern bereits in der 14. Minute durch Robert Lewandowski aus, ein Klassenunterschied wurde allerdings erst nach der Pause ersichtlich.

Mit Serge Gnabrys sehenswertem Führungstreffer vier Minuten nach der Pause schien der Glaube bei Augsburg, bei dem die Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner und Ruben Vargas durchspielten, allerdings entwichen zu sein. Obschon Schmidt seine Spieler nach der Pause immer wieder vehement dazu aufforderte, selber die Offensive zu suchen, fanden diese praktisch kein Mittel mehr, sich dem Druck der Bayern zu entziehen. Und wurden dafür noch belohnt. Eine der seltenen und die letzte Offensivaktion Augsburgs führte durch die beiden Joker Sergio Cordova und Alfred Finnbogason (92.) in der Nachspielzeit noch zum Remis, das ohne die Nachlässigkeit der Bayern im Abschluss nicht möglich gewesen wäre.

Augsburg - Bayern München 2:2 (1:1)
Tore: 1. Richter 1:0. 14. Lewandowski 1:1. 49. Gnabry 1:2. 91. Finnbogason 2:2. -
Bemerkung: Augsburg mit Lichtsteiner und Vargas. 11. Süle (Bayern) verletzt ausgeschieden. 39. Pfostenschuss Gnabry (Bayern).

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Das 0:1 durch Richter. Video: streamja

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Das 1:1 durch, ihr wisst schon. Video: streamja

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Das 1:2 durch Gnabry. Video: streamja

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Das 2:2 durch Finnbogason. Video: streamja

Heute haben sich die Bayern selbst veralbert, letztes Mal war es Luke:

Leipzig – Wolfsburg 1:1

Kevin Mbabu kommt beim VfL Wolfsburg zu seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an. Und der Schweizer macht beim Gegentor durch Timo Werner keine gute Figur. Immerhin sorgt Teamkollege Wout Weghorst dafür, dass die Wölfe immerhin einen Punkt aus Leipzig mitnehmen.

RB Leipzig - Wolfsburg 1:1 (0:0)
Tore: 54. Werner 1:0. 83. Weghorst 1:1.
Bemerkung: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz). Wolfsburg mit Mbabu und Steffen (ab 68.), ohne Mehmedi (verletzt). (sda)

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Das 1:0 durch Werner. Video: streamja

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Das 1:1 durch Weghorst. Video: streamja

Bremen – Hertha 1:1

Werder Bremen - Hertha Berlin 1:1 (1:0)
41'447 Zuschauer.
Tore: 7. Sargent 1:0. 70. Lukebakio 1:1. - Bemerkung: Werder Bremen ohne Lang (Ersatz).

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Das 1:0 durch Sargent. Video: streamja

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Das 1:1 durch Lukebakio. Video: streamja

Union – Freiburg 2:0

Aufsteiger Union Berlin kam beim 2:0 gegen den SC Freiburg zu seinem zweiten Sieg in der höchsten deutschen Spielklasse. Wie beim 3:1 Heimsieg in der 3. Runde gegen Borussia Dortmund ging Marius Bülter als Matchwinner für das Team von Urs Fischer aus der Partie. Der 26-Jährige, der beim ersten Sieg gegen den BVB doppelt getroffen hatte und seither wie Union ohne Erfolgserlebnis geblieben war, traf in der 1. Minute mit einem sehenswerten Weitschuss zur frühen Führung der Hauptstädter.

Sechs Minuten vor Schluss entschied der Däne Marcus Ingvartsen die Partie für das Heimteam vorzeitig. Erneut fand ein schöner Weitschuss den Weg in das Freiburger Tor.

Union Berlin - SC Freiburg 2:0 (1:0)
Tore: 1. Bülter 1:0. 84. Ingvartsen 2:0.

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Das 1:0 durch Bülter. Video: streamja

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Das 2:0 durch Ingvartsen. Video: streamja

Düsseldorf – Mainz 1:0

Keinen guten Nachmittag erlebte Edimilson Fernandes mit Mainz 05 in Düsseldorf. Nur Sekunden vor der Pause wurde der 23-jährige Schweizer Internationale aufgrund seiner zweiten Gelben Karte innerhalb von einer Viertelstunde vom Platz verwiesen. Der Mittelfeldspieler hatte seinen Gegenspieler beim Versuch den Ball zu klären am Kopf getroffen. Bis zur 82. Minute verteidigten sich die Mainzer in Unterzahl erfolgreich, dann nutze Rouwen Hennings die schwindenden Kräfte zu Gunsten des Heimteams aus.

Fortuna Düsseldorf - Mainz 05 1:0 (0:0)
Tor: 82. Hennigns 1:0. -
Bemerkung: Mainz 05 mit Edimilson. 45. Gelb Rote Karte gegen Edimilson.

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Video: streamja

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Das 1:0 durch Hennings. Video: streamja

Die Tabelle

(zap/sda)

Die Schweizer in der Bundesliga 2019/2020

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • maxi 19.10.2019 21:29
    Highlight Highlight Wieso Akanji unter Favre eine Stammplatzgarantie hat, weiss auch niemand.
    • Pümpernüssler 20.10.2019 14:31
      Highlight Highlight die typisch deutsche haltung gegenüber ausländischen spielern... echt zum kotzen. wer bestimmt eigentlich, dass akanji an allem schuld ist? letztes mal war es bürki und jetzt akanji. es stehen 11 spieler auf dem feld. man gewinnt als team und verliert als team.
  • dirtyharry 19.10.2019 21:03
    Highlight Highlight Das 2:2 von der Augsburg hätte nicht zählen dürfen. Der Neuer-Arm war schon oben... 🤣🤣🤣
  • Hugeyun 19.10.2019 20:55
    Highlight Highlight Hat das Spiel Werder - Hertha keinen Bericht verdient?
  • I_am_Bruno 19.10.2019 20:49
    Highlight Highlight Und Union Berlin! Respekt, Herr Fischer!
  • Jimmy :D 19.10.2019 19:20
    Highlight Highlight was ist denn los in der bundesliga?
    jeder kann gegen jeden gewinnen^^
    • adam gretener 19.10.2019 20:34
      Highlight Highlight Bis zum 9. Tabellenplatz innerhalb von 2 Punkten...
    • Pana 19.10.2019 21:04
      Highlight Highlight Und Schalke könnte morgen Leader werden. Die Welt ist aus den Fugen.
    • Team Insomnia 19.10.2019 21:57
      Highlight Highlight @Pana: Schalke 👍💪🏻🙂
  • Viktor mit K 19.10.2019 18:34
    Highlight Highlight Da sieht aber der 80mio. Hernandez sehr schlecht aus beim 2:2
  • Glenn Quagmire 19.10.2019 18:01
    Highlight Highlight wohl eher „BVB hat sich als Bayern verkleidet“

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