Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
abspielen

Vergeblich versucht Eric Hassli zwischen den FCB-Streithähnen zu schlichten. Video: Youtube/wankdorf1898

Ein Keeper dreht durch

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

9. August 2009: Das hat die Super League noch nicht gesehen. Nach dem 1:1 des FC Basel gegen den FC Zürich knöpft sich Goalie Franco Costanzo seinen Mitspieler Beg Ferati vor. Er kassiert vom Verein eine hohe Busse und von der Liga eine Denkpause.

An Haaren reissen Mädchen – und offenbar argentinische Goalies. Das lehrte uns jedenfalls Franco Costanzo nach dem 1:1 im Klassiker zwischen Basel und Zürich. Der Keeper ist ausser sich vor Wut, schnappt sich Verteidiger Beg Ferati, der in seinen Augen mitschuldig am Gegentreffer ist, will ihn zusammenstauchen.

Als sich Ferati wenig einsichtig zeigt, brennen bei Costanzo die Sicherungen durch: Er packt seinen Teamkollegen an den Haaren. Frei nach dem Motto: «Wer nicht hören will, muss fühlen.»

«Ich schäme mich», sagt Costanzo schon Minuten nach dem Vorfall. Es sei das erste Mal in seiner Karriere, dass er so ausgerastet sei. Die Entschuldigung ändert aber nichts daran, dass ihn der FC Basel mit einer hohen Busse bestraft und er von der Liga für drei Spiele gesperrt wird.

Die Attacke in Bildern

Basels Captain Franco Costanzo geht auf seinen Mitspieler Beg Ferati los und Zuerichs Eric Hassli versucht zu schlichten Andreas Meier/freshfocus

Zürichs Stürmer Eric Hassli will Franco Costanzo noch beruhigen, doch der packt Beg Ferati an den Haaren. Bild: Andreas Meier

Der Basler Torhueter Franco Costanzo, links, geht nach dem Spiel auf seinen Teamkollegen Beg Ferati, Mitte, los, waehrend der Zuercher Eric Hassli, links, zu schlichten versucht nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Sonntag, 9. August 2009, im St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

In diesem Moment möchte man Costanzo lieber nicht in einer dunkeln Gasse begegnen … Bild: KEYSTONE



Basels Captain Franco Costanzo geht auf seinen Mitspieler Beg Ferati los und Zuerichs Eric Hassli versteht die welt nicht Andreas Meier/freshfocus

Costanzo lässt sein Opfer wieder los, doch … Bild: Andreas Meier

Der Basler Beg Ferati, 3. links, muss nach einer Auseinadersetztung mit Franco Costanzo, rechts, von zahlreichen Spielern zurueckgehalten werden nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Sonntag, 9. August 2009, im St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

… Ferati will sich rächen. Nur mit vereinten Kräften kann der Verteidiger davon abgehalten werden. Bild: KEYSTONE

Basels Atan Cagdas, Beg Ferati und Franco Costanzo beobachtet von Zuerichs Eric Hassli nach dem Spiel Andreas Meier/freshfocus

Costanzo verlässt die Szenerie – begleitet von ganz bösen Blicken Feratis. Bild: Andreas Meier

Was wurde aus dem Duo?

Nach je drei Meistertiteln und Cupsiegen muss Franco Costanzo 2011 den FC Basel verlassen, weil er dem aufstrebenden Yann Sommer Platz machen muss. Nach einem missglückten Gastspiel bei Olympiakos Piräus hütet er mittlerweile das Tor von Universidad Catolica in Chile.

Sein Opfer von einst, Beg Ferati, ist nach wie vor in der Super League beschäftigt – wieder. Er suchte sein Glück in der Bundesliga, fand es beim SC Freiburg jedoch nicht und fand via Challenge-Ligist Winterthur Unterschlupf beim FC Sion.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote - alles ist dabei. 

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So sah die Welt aus, als GC zum letzten Mal ein Spiel gewann

Die Grasshoppers warten seit dem 25. November des letzten Jahres auf einen Sieg. Seither hat der Rekordmeister eine Serie von zwölf sieglosen Spielen hingelegt und es dabei gegen alle Mannschaften aus der Super League versuchen dürfen.

Lange ist es also her, seit GC den letzten Sieg bejubeln durfte. So lange, dass die Welt damals noch eine andere war. Ein bisschen zumindest.

Ironisch, dass der letzte Sieg just an jenem Tag war, als die Zürcher Stimmbevölkerung «Ja» zum neuen Fussballstadion …

Artikel lesen
Link zum Artikel