DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Serbia's Novak Djokovic lifts the trophy after winning the men's singles final match against Kevin Anderson of South Africa, at the Wimbledon Tennis Championships, in London, Sunday July 15, 2018.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Nach über zwei Jahren hat Novak Djokovic wieder ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Bild: AP/AP

Djokovic bodigt Anderson in drei Sätzen und gewinnt zum 4. Mal in Wimbledon

Novak Djokovic sicherte sich zum vierten Mal nach 2011, 2014 und 2015 den Wimbledontitel. Im Final liess er dem als Nummer 8 gesetzten Südafrikaner Kevin Anderson keine Chance und gewann in 2:18 Stunden 6:2, 6:2, 7:6 (7:3).



Einzig im dritten Satz musste der Serbe vor dem Tiebreak fünf Satzbälle abwehren, alle bei eigenem Service. Der 32-jährige Anderson, der im Viertelfinal Roger Federer bezwungen hatte, hatte auf dem Weg in den Final in den drei Partien dieser Woche total über 14 Stunden auf dem Platz gestanden, fast fünf Stunden mehr als Djokovic.

Im Final fehlte ihm dann nicht nur die spielerische Stärke, sondern auch die nötige Frische. Dem ansonsten sehr starken Aufschläger gelangen in den ersten beiden Sätzen nur gerade drei Asse.

Djokovic hingegen zeigte sich gut erholt vom ebenfalls langen Halbfinal gegen Rafael Nadal, der erst am Samstag zu Ende gegangen war. Der 31-jährige Serbe spielt derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr und holte auf überzeugende Art seinen insgesamt 13. Grand-Slam-Titel, den ersten seit dem French Open 2016. Er liegt damit nur noch einen Sieg hinter Pete Sampras, vier hinter Nadal und sieben hinter Federer.

Nach dem ersten Satz liess sich Anderson am rechten Oberarm massieren, danach lief es mit der Zeit immer besser. Während er in den ersten beiden Sätzen jeweils gleich sein erstes Aufschlagspiel verloren hatte, war der Südafrikaner, der am Montag als Nummer 5 der Welt aufscheinen wird, im dritten Durchgang der bessere Spieler. Er konnte aber bei 5:4 zwei und bei 6:5 drei Satzbälle nicht nutzen, auch weil Djokovic jeweils stark servierte. Das Tiebreak war dann wieder eine klare Angelegenheit für den Serben, der seit dem US Open 2016 und seiner Niederlage erstmals wieder einen Grand-Slam-Final erreicht hatte. (zap/sda)

Djokovic holt auf und steht jetzt bei 13 Grand-Slam-Titeln:

Liveticker: 15.7.18 Anderson-Djokovic

Schicke uns deinen Input
Sandro Zappella
Der grosse Moment des Novak Djokovic

Vierter Wimbledonsieg von Djokovic
Novak Djokovic sicherte sich zum vierten Mal nach 2011, 2014 und 2015 den Wimbledontitel. Im Final liess er dem als Nummer 8 gesetzten Südafrikaner Kevin Anderson keine Chance und gewann in 2:18 Stunden 6:2, 6:2, 7:6 (7:3). Einzig im dritten Satz musste der Serbe vor dem Tiebreak fünf Satzbälle abwehren, alle bei eigenem Service.

Der 31-jährige Serbe spielt derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr und holte auf überzeugende Art seinen insgesamt 13. Grand-Slam-Titel, den ersten seit dem French Open 2016. Djokovic wird sich in der Weltrangliste von Platz 21 wieder in die Top Ten verbessern. (zap/sda)

Anderson-Djokovic 2:6 2:6 6:7
Novak Djokovic lässt Kevin Anderson im Tiebreak keine Chance und gewinnt das Spiel in drei Sätzen. Es ist der vierte Titel für den Serben in Wimbledon, der 13. Grand-Slam-Titel insgesamt.

Anderson-Djokovic 2:6 2:6 6:5
Novak Djokovic wehr ganz drei Satzbälle ab und kann sich hier ins Tiebreak retten. Das war ganz eng, holt sich Djokovic den Titel nun oder geht das Spiel in den vierten Satz?
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 6:5
Kevin Anderson hat bereits wieder vorgelegt. Djokovic serviert erneut gegen den Satzverlust.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 5:5
Djokovic im Glück: Der Serbe wehrt zwei Satzbälle ab, indem er genau die Linie trifft. Anschliessend holt er das Game doch noch und kann den Satzverlust vorerst verhindern.

Anderson-Djokovic 2:6 2:6 5:4
Anderson setzt Djokovic unter Druck und legt wieder vor. Der Serbe muss jetzt gegen den Satzverlust servieren.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 4:4
Djokovic muss über Einstand, zeigt sich dann aber nervenstark und serviert das Game nach Hause. Weiter alles in der Reihe im dritten Satz.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 4:3
Anderson hat sich deutlich gesteigert und bringt seinen Service ohne Mühe durch. Djokovic macht keinen Punkt.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 3:3
Absolut keine Chance für Anderson. Djokovic holt sich das Game zu Null und gleicht aus zum 3:3.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 3:2
Kevin Anderson kommt langsam in Fahrt und kann erneut halten. Kann er nun endlich Djokovic gefährlich werden?

Anderson-Djokovic 2:6 2:6 2:2
Der Südafrikaner kann erneut den Service halten. Damit hat er jetzt schon gleich viele Games wie zuvor in den ganzen Sätzen. Doch beim Aufschlag von Djokovic gibt es nichts zu holen.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6 1:0
Das wird ihm gut tun. Kevin Anderson geht zum ersten Mal in einem Satz in Führung. Er bringt sein Aufschlagsspiel durch.
Anderson-Djokovic 2:6 2:6
Auch der zweite Satz geht mit 6:2 an Novak Djokovic. Der Serbe ist damit noch einen Satz von seinem vierten Wimbledon-Titel entfernt!

Immerhin hat Anderson einen Rekord aufgestellt
332 Games in einem Turnier, das muss ihm erst mal jemand nachmachen.
Anderson-Djokovic 2:6 1:4
Auch im zweiten Satz holt sich Djokovic das zweite Break. Der Serbe dominiert den Südafrikaner Anderson in allen Belangen.
Anderson-Djokovic 2:6 1:3
Novak Djokovic zeigt sich mit dem Break im Rücken weiterhin souverän. Der 12-fache Grand-Slam-Sieger hat bei eigenem Aufschlag überhaupt keine Probleme.
Anderson-Djokovic 2:6 0:1
Der zweite Satz geht weiter, wie der erste aufgehört hat. Djokovic dominiert Anderson und holt sich sofort das Break. Das kann ein schneller Nachmittag werden ...
Anderson-Djokovic 2:6
Novak Djokovic macht kurzen Prozess mit Kevin Anderson und gewinnt den ersten Satz diskussionslos mit 6:2 – in gerade mal 29 Minuten. Aber nicht vergessen, Roger Federer holte den ersten Satz gegen Anderson im Viertelfinale ebenfalls mit 6:2 und brauchte sogar nur 26 Minuten. Den Südafrikaner sollte man also nicht abschreiben, auch wenn er am Freitag gegen Isner über sechs Stunden auf dem Court stand und dementsprechend erschöpft sein dürfte.

Anderson-Djokovic 1:4
Djokovic holt sich das nächste Break. Damit ist der erste Satz definitiv schon vorentschieden.

Anderson-Djokovic 1:3
Der Serbe marschiert bei eigenem Aufschlag ohne Mühe durch.
Anderson-Djokovic 0:1
Gleich beim ersten Service-Game von Aufschlagsspezialist Anderson holt sich Return-Spezialist Djokovic das Break. Wir wagen uns zu fragen: Ist der erste Satz damit schon entschieden?
Auch ohne Nadal und Federer gibt's ein Final
Es trifft Federer-Bezwingen Kevin Anderson auf Nadal-Bezwingner Novak Djokovic. Die Partei beginnt um 15 Uhr.

Die längsten Tennis-Matches der Geschichte

Unvergessene Tennis-Geschichten

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dein Weg zum Ersatzliebling, jetzt wo Roger Federer an den Australian Open fehlt 😢

Zum ersten Mal seit 1999 finden die Australian Open ohne Roger Federer statt. Es wird ein seltsamer «Happy Slam» werden ohne den sechsfachen Turniersieger, der sich im Aufbautraining befindet und im März in Katar nach über einem Jahr Wettkampfpause auf die ATP-Tour zurückkehren möchte.

Wem sollst du also die Daumen drücken in Melbourne, wenn «King Roger» bloss Zuschauer ist? Für Patrioten ist die Sache klar – mit Stan Wawrinka und Henri Laaksonen stehen am Ufer des Yarra River schliesslich …

Artikel lesen
Link zum Artikel