Drogen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Drogenfahnder liessen sich Sex-Partys von Drogen-Kartell bezahlen

Agenten der US-Antidrogenbehörde DEA haben laut einem Bericht des Justizministeriums Sex-Partys mit Prostituierten gefeiert, die von Drogenkartellen bezahlt wurden. Die Partys fanden in Kolumbien statt, wo die DEA ein grosses Büro unterhält.

Die Agenten hätten vermutlich gewusst, dass die Prostituierten mit Drogenkartell-Geldern bezahlt wurden, heisst es laut Informationen von US-Medien in dem Bericht. Drei Agenten sollen zudem Geld, teure Geschenke und Waffen von Kartell-Mitgliedern angenommen haben.

Beteiligt gewesen war laut dem Bericht des Generalinspektors auch ein stellvertretender Regionaldirektor. Die Ermittlungen wurden angestossen, nachdem Agenten des Präsidenten-Personenschutzes Secret Service 2012 vor einem Gipfel im kolumbianischen Cartagena Trinkgelage mit Prostituierten veranstaltet hatten. Die Sex-Partys der DEA sollen in den Jahren zuvor stattgefunden haben.

Der Bericht befasst sich mit 621 mutmasslichen Fällen sexuellen Fehlverhaltens und sexueller Belästigung über vier Jahre bei DEA, der Bundespolizei FBI, dem Amt für Waffenkontrolle ATF sowie der Justizbehörde USMS. Rund ein Fünftel betrifft Beziehungen zwischen Mitarbeitern dieser Behörden. Teils seien die Ermittlungen auch behindert worden. (feb/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Test mit legalem Kiffen sorgt in Bern und Basel für rauchende Köpfe

Auf Bundesebene regt sich Widerstand gegen die in Bern, Zürich, Genf und Basel geplante Hanfabgabe. In Bern wurde eine parlamentarische Initiative gegen die Pilotversuche mit legalem Cannabis eingereicht. SVP-Nationalrätin Verena Herzog spricht von einer Legalisierung durch die Hintertür.

Bundesrat Alain Berset hat es nur einmal versucht. Gefallen am Kiffen fand er aber keinen. «Mir ist dabei schlecht geworden. Es war keine lohnende Erfahrung», verriet der Gesundheitsminister kürzlich der «NZZ am Sonntag». Das sehen in der Schweiz viele anders: Landesweit zünden sich 200'000 bis 300'000 Menschen regelmässig einen Joint an.

Nun rückt auch eine versuchsweise Abgabe näher. Gleich vier Städte arbeiten derzeit an wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekten: neben Bern, Genf und …

Artikel lesen
Link zum Artikel