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Le joueur du club bernois, Meschack Elia, gauche, lutte pour le ballon avec le gardien du club Genevois, Jeremy Frick, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le Geneve Servette FC et le BSC Young Boys, ce samedi 17 octobre 2020 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Der Goalie ist schon geschlagen, doch YB-Stürmer Elia bringt den Ball nicht im Tor unter. Bild: keystone

YB gibt gegen Servette trotz Dominanz Punkte ab – Lugano erneut mit Last-Minute-Ausgleich



Servette – Young Boys 0:0

In der letzten Saison bissen sich die Young Boys an Servette die Zähne aus. Nur eines von vier Spielen gegen den Aufsteiger konnten gewonnen werden. Am Samstag war YB gegen Servette die klar bessere Mannschaft, schaffte es aber nicht, die Dominanz auf dem Scoreboard zum Ausdruck zu bringen. Die Berner scheiterten oft an Servettes Keeper Jérémy Frick - oder am Pfosten, wie der eingewechselte Nicolas Bürgy mit seinem Kopfball drei Minuten vor dem Ende.

Trotz der Nullnummer zeigte YB fünf Tage vor dem Auftakt in der Europa League gegen die AS Roma ein gefälliges Spiel. Obwohl mit Michel Aebischer, Christopher Martins und Gianluca Gaudino drei Mittelfeldspieler fehlten, hatte YB das Geschehen jederzeit im Griff. Das lag auch am 18-jährigen Fabian Rieder, der ein bemerkenswertes Debüt in der Super League zeigte.

Den Bernern kam ausserdem zupass, dass sie nach dem Platzverweis gegen Servettes Debütanten Boubacar Fofana (39.) längere Zeit in Überzahl spielen konnten. Weil in der 66. Minute auch der Berner Vincent Sierro die Gelb-Rote Karte sah, nahm der Druck des Meisters in der letzten halben Stunde etwas ab – die aktivere Mannschaft blieb YB dennoch.

Für Servette war das Spiel gegen den Meister trotz des Punktgewinns ein weiteres Dokument, wonach die Mannschaft seit einige Monaten etwas vom Weg abgekommen scheint. Die Resultate sind schon seit geraumer Zeit nicht mehr so gut; das Spiel gegen YB war das 17. seit dem Lockdown. Davon hat Servette nur drei gewonnen.

Le joueur du club bernois, Meschack Elia, droite, lutte pour le ballon avec le joueur du club Genevois, Steve Rouiller, gauche, lors de la rencontre de football de Super League entre le Geneve Servette FC et le BSC Young Boys, ce samedi 17 octobre 2020 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: keystone

Servette - Young Boys 0:0
5240 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Mendy; Ondoua, Valls; Fofana, Cognat (62. Cespedes), Imeri (79. Antunes); Kyei (62. Koné).
Young Boys: Faivre; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort (82. Maceiras); Fassnacht (76. Siebatcheu), Rieder (87. Mambimbi), Sierro, Ngamaleu (76. Bürgy); Elia (82. Sulejmani), Nsame.
Bemerkungen: Servette ohne Stevanovic und Schalk (beide verletzt) sowie Ajdini (krank), Young Boys ohne Aebischer, Lauper, Martins, Gaudino, Spielmann und Petignat (alle verletzt) sowie Camara und Garcia (beide positiv auf Corona getestet). 39. Gelb-Rote Karte gegen Fofana wegen Fouls. 66. Gelb-Rote Karte gegen Sierro wegen Fouls. 87. Kopfball von Bürgy an den Pfosten.
Verwarnungen: 30. Fofana (Foul). 63. Sierro (Foul). 66. Cespedes (Foul). 81. Lefort (Foul).

Vaduz – Lugano 1:1

In der 92. Minute lenkte der kurz zuvor eingewechselte, von Neuchâtel Xamax gekommene lettische Innenverteidiger Marcis Oss ein Zuspiel von Adrian Guerrero auf brillante Weise so ab, dass der Vaduzer Goalie Benjamin Büchel mit einer Bogenlampe bezwingen wurde. Drei Minuten später war der Schlusspfiff zu hören. Der Mannschaft von Trainer Mario Frick fehlte also wenigstens zeitlich wenig zum ersten Sieg. Gemessen an der Leistung fehlte ihnen etwas mehr, denn die Tessiner waren in beiden Halbzeiten überlegen.

Nach dem schweren Startprogramm mit den Spielen in Basel (2:2), gegen St. Gallen (0:1) und bei YB (0:1) konnte man von den Vaduzern erwarten, dass sie erstmals etwas offensiver spielen und den Heimvorteil für eine Dominanz nutzen würden. In der ersten Halbzeit setzte die Mannschaft von Trainer Mario Frick den Gegner wenigstens teilweise unter Druck. Aber zu den besten Chancen kamen die Luganesi, so mit einem satten Vollrist-Schuss von Sandi Lovric an die Latte.

Dass sie trotz des Mangels an guten Möglichkeiten mit einer 1:0-Führung in die Pause gehen konnten, verdankten die Liechtensteiner einem sehr fragwürdigen Foulpenalty-Entscheid von Schiedsrichter Adrien Jaccottet. Tunahan Cicek nutzte die gute Gelegenheit.

Vaduz' Tunahan Cicek, Mitte, gegen Luganos Mijat Maric, links, waehrend der Super League-Partie zwischen dem FC Vaduz und dem FC Lugano am Samstag, den 17. Oktober 2020 im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Christian Merz)

Bild: keystone

Vaduz - Lugano 1:1 (1:0)
1360 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 45. Cicek (Foulpenalty) 1:0. 92. Oss (Guerrero) 1:1.
Vaduz: Büchel; Schmied, Schmid, Simani (63. Rahimi); Wieser (46. Gasser); Dorn, Prokopic (73. Gajic), Lüchinger (73. Di Giusto), Hug; Cicek (88. Milinceanu); Sutter.
Lugano: Osigwe; Kecskes (65. Lungoyi), Maric, Daprelà; Custodio (65. Bottani); Lavanchy (88. Oss), Lovric (88. Covilo), Sabbatini, Guerrero; Gerndt (88. Macek), Odgaard.
Bemerkungen: Vaduz ohne Coulibaly, Göppel (beide verletzt) und Ospelt (krank). Lugano ohne Selasi (verletzt). 32. Lattenschuss Lovric.
Verwarnungen: 7. Custodio (Foul), 45. Lavanchy (Foul), 49. Lüchinger (Foul), 56. Schmid (Foul), 81. Gasser (Foul). (abu/sda)

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