Gesundheit
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Ehemals dickste Frau der Welt nach Abu Dhabi verlegt – in 3 Monaten verlor sie 323 Kilo



epa05676484 An undated family handout picture released on 15 December 2016 showing Egyptian woman, Eman Ahmed, who is believed to be world's heaviest woman, at her home in Alexandria, Egypt. According to the family, Eman Ahmed weights 500kgs. Muffazal Lakdawala, Indian surgeon at the Center for Obesity and Digestive Surgery in Mumbai, offered to conduct a weight-reduction surgery on the 36-year-old woman, who is expected to fly to Mumbai after getting needed visa to India.  EPA/FAMILY HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eman Ahmed Abd al-Ati im Dezember 2016 vor ihrer Operation in ihrem Zuhause in Ägypten: Die Frau wog damals rund 500 Kilo. Bild: EPA/FAMILY HANDOUT

Die einst dickste Frau der Welt ist nach einer erfolgreichen Operation wegen ihres Übergewichts in Indien nach Abu Dhabi verlegt worden. Die Ägypterin Eman Ahmed Abd al-Ati wird nach Angaben ihrer Ärzte in Mumbai am Donnerstag im VPS-Burjeel-Spital behandelt.

Im Golfemirat soll sie sich nun ein Jahr lang einer Physiotherapie unterziehen. Abd al-Ati hatte ihre Wohnung in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria mehr als zwei Jahrzehnte lang nicht verlassen, bis sie im Februar zur Behandlung ihrer Fettleibigkeit mit einem Spezialflugzeug nach Indien gebracht wurde. Damals wog sie rund 500 Kilo.

Im Saifee-Spital in Mumbai speckte Abd al-Ati durch eine Flüssignahrung-Diät zunächst hundert Kilo ab, bis ihr im März ein Magenbypass gelegt werden konnte. Insgesamt verlor sie nach Angaben ihrer Ärzte in den drei Monaten in Mumbai ganze 323 Kilo.

Für den Transport nach Abu Dhabi organisierte das VPS-Burjeel-Spital nun eine spezielle hydraulische Trage in Italien, wie der für Krankentransporte zuständige Klinikvertreter Sanet Meyer der Nachrichtenagentur AFP sagte. Während des Flugs wurde sie von Ärzte, Rettungssanitätern und Pflegern betreut.

Unzufrieden mit Fortschritten

Wie Medien in den Vereinigten Arabischen Emiraten berichteten, war Abd al-Atis Familie zuletzt unzufrieden mit der Behandlung in Mumbai gewesen. Wegen «mangelnder Fortschritte» habe sie in den Emiraten um «Hilfe» gebeten, sagte ihre Schwester Schaima.

Bei Abd al-Ati war nach Angaben ihrer Familie als Kind Elefantiasis diagnostiziert worden. Bei dieser Krankheit sorgt ein Lymphstau für ein Anschwellen der Körperteile. Später erlitt die Ägypterin mehrere Schlaganfälle und wurde bettlägerig. Mit der Fettleibigkeit gehen bei ihr noch eine Reihe von anderen Leiden einher, darunter Diabetes, Bluthochdruck und Atemaussetzer im Schlaf. Sie ist ausserdem halbseitig gelähmt und kann nicht richtig sprechen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ms. Song 05.05.2017 10:24
    Highlight Highlight Wenn ein Mensch dermassen adipös wird, trägt das Umfeld eine massive Mitschuld. Spätestens wenn ein Mensch bettlägrig wird, ist es sein Umfeld, welches ihn füttert. Wenn die Familie frisch fröhlich weitermästet, ist das in meinen Augen unterlassene Hilfeleistung. Solch adipösen Menschen leiden unter einen schweren Essstörung, also einem psychischen Leiden. Hier musste man als Familie eingreifen und psychologische und medizinische Hilfe holen. Da schleppt man doch nicht jahrelang Tonnen von Essen an und schaut zu, wie sich das Familienmitglied zu Tode frisst!
  • User03 05.05.2017 07:41
    Highlight Highlight Ich persönlich empfehle häufig eine Vodka-Diät. Damit verliert man in einer Woche locker bis zu 4 Tage.
  • Baba 05.05.2017 07:40
    Highlight Highlight Als Kind Elefantiasis diagnostiziert, seit zwei Jahrzehnten Wohnung nicht mehr verlassen, 500 kg Gewicht, in drei Monaten 323 kg verloren... und "die Familie" war mit den Fortschritten in Indien nicht mehr zufrieden?!? Wie jetzt?

    Die "Familie" gehört mMn eingesperrt, dass sie diese Entwicklung (und ich meine nicht die letzten drein Monate) überhaupt zugelassen hat. Dass sie es ermöglicht hat, dass ein offenbar pflegebedürftiges Mitglied ihrer Familie sich dermassen viel Übergewicht anfrisst (sonst hätte das Magenband nix gebracht). Die arme Frau wurde ja förmlich gemästet!

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