Apple
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05514932 (FILE) A file picture dated 28 June 2004 shows Apple Computer's CEO Steve Jobs standing off stage watching guests demonstrate new applications for Mac's OSX, during his keynote at the World Wide Developers Conference at the Moscone Center in San Francisco, California, USA. Reports state that the results of European Commission investigations examining whether decisions by tax authorities in Ireland, with regard to the corporate income tax to be paid by Apple comply with the EU rules on state aid, are due to be announced on 30 August 2016. The Commission has been investigating under EU state aid rules certain tax practices in several Member States following media reports alleging that some companies have received significant tax reductions by way of 'tax rulings' issued by national tax authorities.  EPA/JOHN G. MABANGLO *** Local Caption *** 52676806

Bild: EPA/EPA FILE

Apple zahlt fast 16 Milliarden Steuern nach, aber die Sache hat einen Haken

19.09.18, 15:58 21.09.18, 11:17


«Die Methoden, mit denen Apple Gewinne in dreistelliger Milliardenhöhe im Ausland hin- und hergeschoben und Abgaben darauf grösstenteils vermieden hat, waren so perfektionistisch wie seine Produkte.»

Wirtschafts-Journalist Stefan Schultz spiegel online

Der iPhone-Hersteller Apple hat im Steuerstreit mit den Wettbewerbshütern der EU mehr als 14 Milliarden Euro (fast 16 Milliarden Franken) auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, entspricht die Summe dem Profit, den Apple durch illegale Steuervergünstigungen in Irland machte. Sie soll endgültig gezahlt werden müssen, wenn EU-Gerichte über noch laufende Einsprüche von Apple und Irland entschieden haben.

Noch wehren sich Apple und Irland also auf juristischem Weg gegen die Steuernachforderungen. Mit der Einzahlung auf das Treuhandkonto will der US-Konzern weitere Verfahren in der EU abwenden.

0.005 Prozent Steuersatz

Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission waren bereits 2016 zu dem Ergebnis gekommen, dass Irland dem US-Technologiekonzern Apple wettbewerbsverzerrende Steuervorteile in Milliardenhöhe gewährt hatte. Apple habe deutlich weniger als den für alle geltenden Satz von 12.5 Prozent gezahlt – für die Handelsfirma Apple Sales International sank die Körperschaftssteuer demnach etwa auf bis zu 0.005 Prozent.

Laut den veröffentlichten «Paradise Papers» der Anwaltskanzlei Appleby war Apple gar auf der Suche nach einem Land, wo der Konzern gar keine Steuern zahlen muss.

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

Video: srf

Wegen der Weigerung Irlands, das zu wenig gezahlte Geld plus Zinsen nachzufordern, leitete die EU-Kommission 2017 juristische Schritte gegen Irland vor dem Europäischen Gerichtshof ein.

Tim Cook: «Politischer Mist»

President Donald Trump, center, speaks as he is seated between Tim Cook, Chief Executive Officer of Apple, left, and Satya Nadella, Chief Executive Officer of Microsoft, right, during an American Technology Council roundtable in the State Dinning Room of the White House, Monday, June 19, 2017, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

Trump umrahmt von Apple-Chef Tim Cook (links) und Microsoft-CEO Satya Nadella. Bild: AP/AP

Schon nach der ersten Entscheidung der EU im Spätsommer 2016 hatte Apple-Chef Tim Cook die Nachforderung als «politischen Mist» kritisiert. Apple-Finanzchef Luca Maestri warf EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vor, eine politische Agenda zu verfolgen. «Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen», sagte er der Tageszeitung «Die Welt».

Das Verfahren in der EU wird nun voraussichtlich eingestellt. Angesichts der Zahlung von Apple werde EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager einen entsprechenden Vorschlag machen, teilte ein Sprecher am Abend mit.

Rekordverdächtige Steuernachzahlung in den USA

Wegen Trumps Steuerreform konnten US-Konzerne wie Apple ihre im Ausland erzielten Gewinne zuletzt zu massiv tieferen Steuersätzen in die USA verlagern, sprich nach Hause bringen.

Dank der umstrittenen Steuerreform kann Apple seine im Ausland erzielten und geparkten Gewinne grösstenteils behalten: «Statt wie bislang 35 Prozent muss der Konzern nur noch maximal 15,5 Prozent Steuern darauf zahlen», schreibt Spiegel Online. Der Konzern könne «die rund 252 Milliarden Dollar, die er derzeit im Ausland parkt, nun wieder auf dem Heimatmarkt USA investieren und bekommt dafür - genau! - weitere Steuergeschenke.»

Tim Cook beim Spatenstich eines Apple-Datencenters in Reno.

Apple-Chef Tim Cook verkaufte der US-Bevölkerung die von der Trump-Regierung erzwungene Steuernachzahlung als Milliarden-Investition in die US-Wirtschaft. Diese Investitionen sind wiederum vollständig von den Steuen abziehbar.

«Apple hat den Heiligen Gral der Steuervermeidung gesucht.»

US-Senator Carl Levin im Jahr 2013 spiegel online

Zuletzt deckte die Zeitung «San Francisco Chronicle» auf, dass Apple Einspruch gegen fast 500 Steuerbescheide eingelegt hat. In einem Einspruch von 2015 behauptet Apple, dass die Firmengrundstücke ausserhalb des neuen Apple-Hauptquartiers gerade einmal 200 Dollar wert seien. Der Immobilien-Gutachter hatte den Wert zuvor auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt.

Apple sei zwar der grösste Steuerzahlern in der Region, gebe aber auch Millionen für Anwälte aus, um die Steuerlast zu reduzieren, schrieb die Zeitung.

(oli/awp/sda/dpa)

Mehr zu Apples Streuertricks:

Apple macht dein iPhone absichtlich langsamer

Video: Angelina Graf

Das tut Apple gegen die iPhone-Sucht von Kindern und Erwachsenen

Das sind die besten neuen Funktionen fürs iPhone mit iOS 12

Ist das der Google-Maps-Killer? 7 Fakten zum neuen Apple Maps

Die wichtigsten Neuigkeiten von der Apple-Keynote zur WWDC 2018

Die WWDC endet ohne «One More Thing» – Apple schickt Macs in die Wüste

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

51
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 20.09.2018 10:54
    Highlight Nach der Steuerreform durch Trump müsste Apple 15,5% Gewinnsteuer zahlen. In Irland wäre der Steuersatz 12,5% gewesen. Gezahlt hat Apple dann aber nur 0,005%. Und das ist Herrn Cook immer noch zu viel. Der wird wohl kaum seinen Gewinn neu in den USA versteuern wollen. Er wird keine Ruhe geben und so lange suchen, bis er gar nichts mehr zahlen muss.
    5 1 Melden
  • Triumvir 20.09.2018 08:47
    Highlight Ich vermeide künftig auch die überteuerten Apple Produkte. Denn Apple wird die fälligen Nachsteuern sicher bei seinen Kunden wieder reinholen wollen...
    10 1 Melden
  • mogad 20.09.2018 08:10
    Highlight Apple-Cook bezeichnet das Vorgehen der EU gegen illegale Steuertricks als politischen Mist. Apple sucht ein Land, wo es gar keine Steuern mehr zahlen muss. Das müssen wir uns merken. Ueberrascht aber nicht. Auch bei uns versucht man über eine Reform nach der andern die Unternehmenssteuern zu senken. Irgendwann werden wir bei Null angelangt sein, ganz im Sinn der Ultraliberalen. Andere Frage. Was passiert jetzt mit den 16 Mia Euro auf dem Treuhandkonto? Das Geld könnte man doch in die Bekämpfung der Fluchtursachen stecken. Ideen gibts genug.
    11 0 Melden
  • Der Tom 19.09.2018 19:30
    Highlight Hoffentlich versuchen jetzt andere Firmen und reiche Leute nicht auch noch Steuern zu vermeiden. Wo kämen wir denn da hin?
    24 0 Melden
  • w'ever 19.09.2018 17:48
    Highlight ich habe da mal eine frage.
    also falls und wenn apple die 16 milliarden steuern nachbezahlt, wer bekommt das geld und/oder was wird dann damit angestellt?
    21 3 Melden
    • phreko 19.09.2018 18:23
      Highlight Irland. Frag dort nach.
      14 2 Melden
    • w'ever 19.09.2018 18:37
      Highlight @phreko
      ahhhh ok
      ich war mir nicht ganz sicher, ob evt die EU/Brüssel das geld bekommen würde
      8 3 Melden
    • dmark 19.09.2018 18:51
      Highlight Das dürfte entweder Irland oder sogar die EU selbst einstreichen und wird jeweils dort, wo auch immer es ankommen wird, wahrscheinlich "verdampfen".
      18 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 19.09.2018 17:46
    Highlight Meiner Meinung nach sollten die Steuern am Wohnort des Konsumenten erhoben werden und nicht dort wo der Gewinn gemacht wird, da dies zu einer Ungleichbehandlung führt. Deshalb bin ich für eine komplette Abschaffung der Gewinnsteuer und für eine Erhöhung der MWST.
    11 22 Melden
    • Platon 19.09.2018 23:21
      Highlight @neofeudaler Raubtierkapitalist
      Nein.
      7 0 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.09.2018 11:56
      Highlight @Platon Warum nein? Würdest du in deiner Stadt ein Ca­fé eröffnen, so müsstest du mehr Steuern bazahlen als Starbucks, findest du das gerecht?
      Oder gehörst du zu denen, die glauben, dass die MWST der Konsument und die Gewinnsteuer der Aktionär bezahlt? Da müsste ich dich enttäuschen, da alle Steuern schlussendlich der Konsument bezahlt.
      2 1 Melden
    • dr9 21.09.2018 09:12
      Highlight Eine andere Theorie besagt, dass die Steuern dort anfallen sollten, wo produziert wird. Schliesslich profitiert die Firma dort von der Infrastruktur.

      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oh Dae-su 19.09.2018 17:16
    Highlight Ich finde es ja recht amüsant, dass die EU Irland quasi dazu zwingen muss von Apple 16 Milliarden einzuziehen. Selbst wenn Apple dadurch wegziehen würde, könnte man mit den 16 Milliarden die Steuerausfälle für viele viele Jahre gegenfinanzieren und auch die paar Arbeitslosen mehr wären da locker mitfinanziert.
    45 1 Melden
  • COLD AS ICE 19.09.2018 17:16
    Highlight was mich am meisten nervt an der geschichte, dass nur apple in den medie dafür gerügt wird. alphabet (google), facebook, nike usw treiben genau die selben spielchen wie apple.

    grundsätzlich finde ich es eine frechheit der EU das sie die steuern nachfordern......irland ist ein souveräner staat welcher apple diese konditionen angeboten hat.

    irland sollte sich schnellsten aus der EU verabschieden.
    das steuergeld fliesst schlussendlich in einen einheitstopf der EU, sprich vor allem dann in projekte der länder DE und FR.......wenn schon denn schon sollte irland alle einnahmen erhalten.
    9 69 Melden
    • swisskiss 19.09.2018 18:38
      Highlight COLD AS ICE:
      Erstens fliesst kein Geld aus Steuern nach Brüssel. Das gehört Irland. Hier geht es um Verhinderung des illegalen Steuerwettbewerbs unter den einzelnen EU Ländern.

      Den Haushaltsbeitrag jedes Landes in den EU Topf wird nach Bruttosozialprodukt des Landes berechnet. Jedes Land hat einen Quotenbeitrag für Infastrukturpojekte zur Verfügung, den jedes Land selbst einreicht, einsetzt und kontrolliert. Beiträge für Zahlungen aus dem EU Haushalt, wird von den Ländern eingereicht, der Kommision geprüft und bewilligt und von den jeweiligen Ländern eingesetzt.
      26 1 Melden
    • COLD AS ICE 19.09.2018 23:23
      Highlight @swisskiss......da bist du wohl falsch informiert. theorie und praxis unterscheiden sich in der EU gewaltig.
      die EU, sprich deutschland und frankreich entscheiden was läuft. diverse staaten halten sich nicht an bestimmungen und verträge.
      1 8 Melden
    • Platon 19.09.2018 23:31
      Highlight @Cold
      Illegaler Steuerbetrug in Milliardenhöhe, die EU als einzige supranationale Institution, die tatsächlich etwas dagegen unternehmen kann und dir fällt nichts besseres ein, als gegen die EU zu wettern. Ich sag dir jetzt mal was, das du vermutlich nicht gerne hören wirst: Wir brauchen die EU! Und zwar genau für solche Dinge! Klar hat die EU ihre Mängel, aber genau gegen solche Probleme kann sie gut sein und das ist bitter nötig! Jeder, der behauptet, „souveräne Nationalstaaten“ bräuchten keine EU in einer globalisierten Welt, hat schlicht keine Ahnung!
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • franzfifty 19.09.2018 17:14
    Highlight Apple Liebhaber... einfach den Artikel nicht lesen, sonst findet Ihr Flecken - grosse und hässliche sogar - in dieser Firma.
    36 19 Melden
  • N. Y. P. 19.09.2018 16:34
    Highlight Laut den veröffentlichten «Paradise Papers» der Anwaltskanzlei Appleby war Apple gar auf der Suche nach einem Land, wo der Konzern gar keine Steuern zahlen muss !

    Das finde ich dermassen krass. Keine Steuern zahlen wollen. Und weil die Produkte sehr gut sind, ist es den meisten egal, dass sich Apple verhält wie die letzte Firma.

    Ja, dann macht mal so weiter. Bei uns sind ja auch alle glücklich, dass mit dem AHV - Steuerdeal unsere Firmen um wetere 2 Milliarden Franken entlastet wurden.
    49 2 Melden
    • winglet55 19.09.2018 16:47
      Highlight Wer glaubt, das es nur ein Multinationaler Konzern existiert, der nicht auf Teufel komm raus, seine Steuern optimiert, ist schlicht naiv. Das müsste man einen Konzern suchen, der das Geschenk von Irland nicht auch angenommen hätte. Apple ist ganz sicher nicht allein, ist einfach ein Aufhänger für die Clickbaiter Medien.
      18 16 Melden
    • COLD AS ICE 19.09.2018 17:10
      Highlight @nypd: wer spart nicht gerne steuern? ich kenne einige die den wohnort gewechselt haben. wenn ich zwei gemeinden weiter bloss noch die hälfte an steuern zahle, lohnt sich das doch......oder siehst du das nicht so?
      17 4 Melden
    • Snowy 19.09.2018 21:03
      Highlight Genau deswegen sind auch nicht die Firmen zu verurteilen, sondern die Staaten, welche Steuerschlupflöcher belassen/zulassen.

      Gewinnsteuern sind ohnehin der falsche Weg. Könnte man genausogut abschaffen.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petersilly 19.09.2018 16:26
    Highlight Ich stell mir grad das Gesicht eines KMU Besitzer vor wenn er den Steuersatz von Apple liest. Dürfte ziemlich rot vor Ärger sein ...
    55 7 Melden
    • COLD AS ICE 19.09.2018 23:26
      Highlight ein souveräner staat soll doch selber bestimmen können wieviel steuern er verlangen will. wenn das nicht mehr möglich ist, soll die EU doch am besten alle länder zu einem staat zusammenschliessen......
      1 7 Melden
    • swisskiss 20.09.2018 01:02
      Highlight Petersilly: Stell die erst die Schnappatmung vor, wenn der gute KMUler erfährt, wieso die 5 grössten Rohstoffhändler der Welt in der Schweiz ihren Sitz haben und wieviel( wie wenig ) diese Firmen Steuern zahlen.

      Glencore: 0 Franken Unternehmenssteuer. Management kaum Einkommenssteuer, da knapp 2 % der Bezüge als Einkommen ausgewiesen werden und 98% als Dividendenausschüttung erfolgt für Aktieninhaber, da das gesamte Management am Unternehmen beteiligt ist. Steuern aus Dividenden= steuerfrei. Erst als Vermögen wird Steuer fällig. Natürlich zu massiv tieferen Sätzen als Einkommen.
      10 0 Melden
    • dr9 21.09.2018 09:19
      Highlight Ich habe mal eine Sendung im TV gesehen, wo ein Bäcker mit ca. 5 Filialen irgendwo auf dem Land in Deutschland, mit einer Scheinfirma in Zypern etliche tausend Euro Steuern gespart hätte. Nicht die unglaubliche Ersparnis, aber solche Deals werden von Treuhändern gerne vertrieben.
      1 0 Melden
  • buhuch 19.09.2018 16:21
    Highlight Sympathische Firma. Tolles soziales Engagement. *ironie off*
    134 13 Melden
    • Snowy 19.09.2018 20:49
      Highlight Der Zweck einer Firma ist die Maximierung des Shareholder Values.

      Wenn es legale Möglichkeiten zur Umgehung von Steuern gibt, dann ist nicht die Firma zu brandmarken sondern der Staat.
      12 3 Melden
    • mogad 20.09.2018 08:20
      Highlight @Snowy. Im Artikel steht deutsch und deutlich, dass Apple für ILLEGALE Steuervermeidung 16 Milliarden nachzahlen muss. Legale Optimierung kann man niemandem vorwerfen, wenn der Staat das ja per Gesetz(eslücken) und Abzugsmöglichkeiten zulässt.
      6 0 Melden
    • winglet55 20.09.2018 16:09
      Highlight @mogad, schuldig ist Apple nach EU-Recht, und nicht nach irischem Recht. Irland war faktisch pleite und wollte sich die Cash Cow Apple um jeden Preis an sich binden. Da haben 2 sich gefunden, schuldig?
      0 0 Melden
  • exeswiss 19.09.2018 16:14
    Highlight hauptsache das iphon "excess" wird verkauft. ¯\_(ツ)_/¯
    98 6 Melden
  • Flötist 19.09.2018 16:10
    Highlight Dass Firmen versuchen, die Steuern aufs Maximum zu optimieren, indem Schlupflöcher verwendet werden, ist klar. Es braucht umso mehr einen starken Staat, der die Steuergesetze konsequenter durchsetzt. Apple und andere Firmen sind reich, weil wir Ihnen so viel Geld geben, sie dürfen sich der sozialen Verantwortung nicht entziehen können.
    178 28 Melden
    • Firefly 19.09.2018 18:40
      Highlight "Dass Firmen versuchen, die Steuern aufs Maximum zu optimieren, indem Schlupflöcher verwendet werden, ist klar"

      wieso sollte das klar sein? Eine Firma ist Teil der Gesellschaft und die Wirtschaft ist alleine dazu da den Wohlstand aller zu verbessern nicht den Reichtum weniger.
      Der Grund warum es heute soviele Gesetze und Reglemente gibt ist, weil die Menschen die ungeschriebenen, gesellschaftlichen Regeln des Anstandes und des Miteinanders nicht mehr achten und jeder nur seinen eigenen Vorteil sieht und noch so kleine Schlupflöcher sucht, auf dass es wieder eine neues Gesetz braucht. Wieso?
      14 5 Melden
    • Flötist 19.09.2018 19:48
      Highlight @Firefly Sobald Investoren im Spiel sind, wird aufs Maximum maximiert. Dies auch mit gutem Gewissen: Denn je mehr Steuern gespart werden können, umso kehr kann reinvestieren. Denken sie sich.
      3 1 Melden
    • Firefly 19.09.2018 21:00
      Highlight Flotist, maximieren ist okay aber wie gesagt, in Bezug auf das Allgemeinwohl nicht in Bezug auf den Reichtum einger weniger. Schon komisch, geht es um Politik und den Staat, sind alle für Dezentralisierung und Föderalismus. Eine gute Sache im Grunde genommen. Aber geht es um die Wirtschaft, sind plötzlich alle Zentralisten und Befürworter der Kommulation von Macht durch Kapital.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Apple stellt das neue iPhone XS am 12. September vor – so sieht es aus

September ist traditionell die Zeit für neue iPhones. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die nächste Präsentation des Konzerns in knapp zwei Wochen.

Apple lädt für den 12. September zu einem Event in seinem Hauptquartier in Cupertino ein. September ist die Zeit, in der traditionell die neuen iPhone-Modelle rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft präsentiert werden. Der Konzern selbst machte in den Einladungen für die Keynote wie gewohnt keine Hinweise darauf, was zu erwarten ist.

Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg und des Branchenanalysten Ming-Chi Kuo will Apple für alle Preisklassen der nächsten iPhone-Generation das Design …

Artikel lesen