DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hausarrest missachtet

Ex-Sturm-Präsident Kartnig muss ins Gefängnis, weil er in der Oper war

29.10.2014, 18:35
Bild: APA

Der frühere Präsident des österreichischen Bundesligisten Sturm Graz, Hannes Kartnig, muss wieder ins Gefängnis. Der Werbeunternehmer hatte trotz Hausarrests – überwacht mit einer Fussfessel – eine Oper besucht und war in einem Luxushotel essen.

Laut Justizministerium wurde die Möglichkeit der Fussfessel am Mittwoch widerrufen. Grund sei, dass gegen Auflagen der Justizanstalt Graz verstossen wurde. Kartnig, von 1992 bis 2006 Präsident von Sturm Graz, war wegen schweren Betrugs und Steuerhinterziehung zu 15 Monaten Haft und 5,5 Millionen Euro Geldstrafe verurteilt worden. (ram/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

«Die Tragödie von Doha» oder was einst über ein Turnier in Katar geschrieben wurde

28. Oktober 1993: Japan vergibt die Qualifikation für die Fussball-WM in den USA in allerletzter Sekunde. Weil der Irak in der Nachspielzeit zum 2:2 ausgleicht, fliegt Südkorea an die WM.

Nur zwei asiatische Teams dürfen an der Fussball-WM 1994 dabei sein. Verteilt werden diese Plätze nach einer Vorqualifikation an einem Turnier in Katar, dem Austragungsort der WM 2022.

Gespielt wird in Stadien, von welchen die NZZ schwärmt, sie seien «Schmuckstücke, von denen bei uns nur geträumt wird». Das Turnier selber sei perfekt organisiert gewesen, berichtet der Korrespondent, der auch die «traditionelle Gastfreundschaft der Katarer» lobt. Wenn das mal kein gutes Omen für das …

Artikel lesen
Link zum Artikel