Fussball
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Ghana's Kevin Prince Boateng juggles the ball during a training session in Brasilia, Brazil, Wednesday, June 25, 2014. Ghana will play Portugal in group G of the 2014 soccer World Cup on June 26. (AP Photo/Paulo Duarte)

Kevin-Prince Boateng war schon Opfer von Rassisten im Stadion. Bild: AP/AP

Kevin-Prince Boateng will mit dem Videobeweis gegen Rassisten in Fussball-Stadien vorgehen



Der Videobeweis im Fussball ist mittlerweile zumindest in gewissen Ligen Tatsache. Die Schiedsrichter können bei strittigen Entscheiden wie Toren oder Penaltys auf den Video-Assistenten zurückgreifen, um die Angelegenheit zu klären. 

Kevin-Prince Boateng, deutsch-ghanaischer Fussballspieler bei Eintracht Frankfurt, kann sich aber auch andere Verwendungen für die neue Technologie vorstellen: «Warum setzen wir diese Technik nicht ein, damit jeder rassistische Schreier identifiziert und rausgeschmissen wird und nie wieder zurück ins Stadion darf?», fragt der 30-Jährige in einem Interview mit «Focus».

epa04271535 Kevin Prince Boateng (R) of Ghana in action against his brother Jerome Boateng (L) of Germany during the FIFA World Cup 2014 group G preliminary round match between Germany and Ghana at the Estadio Castelao in Fortaleza, Brazil, 21 June 2014. 

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/MARCUS BRANDT   EDITORIAL USE ONLY

Kevin-Prince wurde wie sein Bruder Jerome Boateng in Deutschland geboren. Kevin-Prince spielt aber für die ghanaische Nationalmannschaft, Jerome für die deutsche. Bild: EPA/DPA

Solche Massnahmen würden der Menschheit weiterhelfen und nicht nur dem Sport, sagt der Mittelfeldspieler weiter. «Jedes Jahr gibt es neue Vorfälle. Das darf einfach nicht mehr passieren.»

Boateng war selbst auch schon Opfer von rassistischen «Fans». Im Januar 2013 verliess er bei einem Freundschaftsspiel der AC Milan gegen Pro Patria aus der vierten italienischen Liga den Platz, nachdem er und andere dunkelhäutige Mitspieler von den Zuschauern verunglimpft wurden. 

Solche Leute meint Boateng wohl.

«Immer wenn ich den Ball bekam, gab es Schmährufe und Affenlaute gegen mich», gab er damals vor einem italienischen Gericht zu Protokoll. Er sei verspottet worden, weil er dunkelhäutig ist. Danach wurde er an die UN-Gesprächsrunde zum Anti-Rassismus-Tag eingeladen. (abu)

Boateng Teng Teng 

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Video: YouTube/LiveBloopers

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Video: watson/Renato Kaiser

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