Umwelt
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Streitpunkt Bienensterben – was wahr und was falsch ist

Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.

Julia Merlot



Ein Artikel von

Spiegel Online

Am 20. Mai ist Weltbienentag. Bereits im Vorfeld haben Umweltschützer mit Pressemitteilungen und PR-Aktionen auf die Bedeutung der Insekten aufmerksam gemacht. Wie wichtig Bienen sind, sollte Anfang der Woche etwa eine PR-Aktion eines Supermarkts in Hannover zeigen. Er räumte Produkte aus den Regalen, die es ohne Bestäubung nicht gäbe: Äpfel, Kaffee, Schokolade, Orangensaft. 60 Prozent des Angebots verschwand.

Wer in sozialen Medien las, konnte den Eindruck gewinnen, in ein paar Jahren gäbe es wegen des Bienensterbens keine Lebensmittel mehr. Doch es lohnt sich ein Blick auf die Details.

Keine Frage: Die Bestäubung von Pflanzen ist wichtig für Mensch und Umwelt. Ungefähr 70 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen weltweit profitierten laut Expertenangaben davon. Die Aktion im Supermarkt stellte dennoch kein realistisches Szenario dar.

ZUM ZUNEHMENDEN BIENENMANGEL IN EUROPA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE BILDER ZUR VERFUEGUNG.
Honeybees of apiculturist Benedict Reinhardt, pictured on April 29, 2010 in Therwil in the canton of Basel-Land, Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bienen des Baselbieter Imkers Benedict Reinhardt, aufgenommen am 29. April 2010 in Therwil im Kanton Basel-Landschaft. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bei Bienen gilt es, zu differenzieren. Bild: KEYSTONE

Bienen sind längst nicht die einzigen Bestäuber. Auch Fliegen, Wespen, Käfer, Schmetterlinge und Motten tragen Pollen von Blüte zu Blüte. Ausserdem sind nicht alle Bienenarten zugleich bedroht. So verschwand auch mindestens ein Produkt aus dem Regal, das gar nicht gefährdet ist: Honig.

Immer wieder wird in der Debatte suggeriert, beim Bienensterben ginge es um Honigbienen. Das ist klug, denn jeder kennt die kleinen, fleissigen Insekten und ist gewillt, sich für ihren Schutz einzusetzen. «Rettung für Biene Maja» überschrieb etwa auch der WWF eine aktuelle Pressemitteilung. Das Problem daran: Honigbienen sind gar nicht gefährdet.

Honigbienen gibt es, solang der Mensch sie hält

Das liegt zu einem grossen Teil daran, dass Bienenstöcke von Menschen gehalten werden. Honigbienen sind Nutztiere. Haben viele Menschen Freude am Imkerberuf und ist er lukrativ, steigt die Zahl der Bienenvölker in einem Land. Sinkt das Interesse und der Profit, sinkt auch die Zahl der Bienen.

Dass die Honigbienen nicht sterben, belegt auch die Statistik. Laut den Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen hat sich die Zahl der Bienenstöcke weltweit seit den Sechzigerjahren nahezu verdoppelt (siehe Grafik). Der Bestand der Bienen in Deutschland ging im gleichen Zeitraum deutlich zurück, seit einigen Jahren gibt es aber auch hier wieder einen leicht positiven Trend (siehe Grafik unten).

This undated handout photo provided by the Agriculture Department shows the deadly parasitic Varroa mite on the back of this honey bee is one of many insect pests that sugar esters may be useful in controlling. Sucrose octanoate, a sugar ester, can kill the mite without harming the bee. Nearly one out of four American honeybee colonies died this winter, but that’s not quite as bad as recent years, says a new U.S. Department of Agriculture survey of beekeepers. Under siege from parasites, disease, pesticide use, nutrition problems and a mysterious sudden die-off, 23 percent of bee colonies failed and experts say that’s considerably less than the previous year or the eight-year average of 30 percent losses. (AP Photo/Scott Bauer, Agriculture Department)

Ist eine Gefahr für Bienenvölker: Die Varroamilbe. Bild: AP/USDA

Freilich spielen bei der Zahl der Honigbienen zusätzlich zur Imkerlust auch äussere Einflüsse eine Rolle. So rafft die gerade mal 1.7 Millimeter kleine Varroamilbe im Winter immer wieder zahlreiche Bienenvölker dahin. Das ist bitter für Imker. Ernsthaft in Gefahr ist die Honigbienenpopulation dadurch aber nicht, denn die Völker lassen sich nachzüchten.

«Die Honigbiene wird das letzte Insekt sein, das ausstirbt», sagte Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim, jüngst dem «ZEIT Magazin». «Sie ist nicht bedroht, solange es Imker gibt.»

Bedroht sind viele Wildbienen, aber die kennt keiner

Ärgerlich ist das Missverständnis, weil dadurch das eigentliche Problem in den Hintergrund tritt. Tatsächlich bedroht sind viele Wildbienenarten. Sie leben meist allein statt in Völkern, sind vielen Menschen kaum bekannt und trotzdem wichtige Bestäuber.

Laut Internationaler Naturschutzunion IUCN ist in Europa ungefähr jede zehnte Wildbienenart vom Aussterben bedroht. Bei mehr als der Hälfte der Arten gibt es keine verlässlichen Daten zu den Beständen.

Hinzu kommt, dass die Zahl der – teils bestäubenden – Insekten insgesamt zurückgeht. Das genaue Ausmass des Insektensterbens ist nicht bekannt, weil der Bestand nur in Einzelfällen über lange Zeiträume hinweg dokumentiert wurde. Auch über die Gründe herrscht Uneinigkeit.

Forscher gehen davon aus, dass grosse Felder und Monokulturen in der Landwirtschaft sowie schwindender Lebensraum durch die Ausbreitung von Städten eine Rolle spielen.

Umweltschützer nennen immer wieder auch einzelne Pestizide wie Glyphosat als Ursache für das Schwinden. Das Mittel richtet sich allerdings nicht gegen Insekten, sondern gegen Pflanzen und wird zur Unkrautbekämpfung genutzt. Als erwiesen gilt dagegen, dass drei Stoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide Bienen schädigen können. Die EU-Staaten haben deshalb jüngst beschlossen, den Einsatz im Freiland zu verbieten.

ARCHIV - 18.05.2016, Mecklenburg-Vorpommern: Kanister mit Glyphosat stehen in einem speziellen Lagerraum fuer Pflanzenschutzmittel eines landwirtschaftlichen Betriebes. (KEYSTONE/DPA/Jens Buettner)

Glyphosat ist den Umweltschützern ein Dorn im Auge. Bild: DPA

Unabhängig von politischen Massnahmen, können auch Privatleute Bienen das Leben erleichtern – zum Beispiel, indem sie es mit dem Gärtnern nicht zu genau nehmen. Eine bunte Blumenwiese statt englischem Rasen kann Bienen von Frühjahr bis Herbst Pollen liefern. Wildbienen benötigen zudem Löcher in Ästen oder Höhlen im Boden, um Nester zu bauen. Ihnen kann ein Insektenhotel Rückzugsmöglichkeiten bieten (eine Bauanleitung finden Sie zum Beispiel hier, auf der Seite des Nabu).

Neben Biene Maja auch Wildbienen in den Garten zu locken, hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Die meisten stechen nicht.

So funktioniert die Wildbienenzucht zuhause

EU-Staaten verbieten bienenschädliche Neonikotinoide

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 21.05.2018 08:15
    Highlight Highlight Komisch, dieser Beitrag begegnet mir nun schon zum x-ten Mal. Quelle doppelt gecheckt? Liebe Watsonites, Ihr könntet es besser! Macht eine Story darüber, wie dieser Beitrag in die Medien kam! Danke zum Voraus!
  • Diagnose: Aluhut 21.05.2018 06:59
    Highlight Highlight Wie auch immer; Ich sehe dieses Jahr bis jetzt keine einzige Honigbiene an den Blüten. Es sind Hummeln und Wildbienen, aber keine Honigbienen. Finde das mehr als komisch...
  • Skip Bo 20.05.2018 22:41
    Highlight Highlight Endlich ein sachlicher Artikel.
    Die Insektenverluste durch die mechanische Bearbeitung ist sind wahrscheinlich höher als die Verluste durch Herbizide. Allerdings wäre es eine Illusion zu glauben die maschinelle Bearbeitung könne wieder durch Handarbeit ersetzt werden.
  • Bits_and_More 20.05.2018 22:34
    Highlight Highlight Auch Hummel kann Mensch im Frühjahr gut helfen. Nach einfeuern im Ferienhaus erwachte eine Hummel aus der Winterstarre, etwas Zuckerwassertropfen in unmittelbare Nähe der Hummel und schwups, keine 2 Minuten später flog sie aus dem Fenster.
    Solche einzelnen Hummel sind ca. ab April an vielen Orten zu finden und sind oft dankbar über etwas Starthilfe.
  • Madmessie 20.05.2018 19:39
    Highlight Highlight Glyphosat trägt sehr wohl zum Insektensterben bei. Nämlich indirekt durch die grossflächige Zerstörung der Wirts- und Nahrungspflanzen. Und das Totalherbizid Glyphosat das am meisten verwendete Pestizid ist, hat es ev. sogar einen grössen Einfluss auf das Insektensterben als Insektizide.

    Finde es völlig unverantwortlich, dass hier so falsche Informationen verbreitet werden!
  • straycat 20.05.2018 17:55
    Highlight Highlight Wichtig: im Sept die Nisthilfen nicht an Wildbiene & Partner zurücksenden. Bitte unbedingt zum Thema das hier lesen: https://www.wildbee.ch/vorsicht
    • picknicker86 21.05.2018 08:20
      Highlight Highlight Ich bin schockiert! Habe mir selber so ein Häuschen gekauft und schon mehrere verschenkt weil ich auf das Marketing reingefallen bin. Merci für den Link!
    • Wildbiene + Partner 23.05.2018 11:47
      Highlight Highlight Liebe straycat, lieber picknicker86 unsere Stellungnahme zu den Vorwürfen findet ihr hier: https://wildbieneundpartner.ch/vorsicht/
  • _kokolorix 20.05.2018 16:57
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die Autorin noch mal mit ein paar Imkern reden. Klar wird die Honigbiene nicht grad aussterben, aber wohl nur weil ein paar Leute extremen Aufwand betreiben, während ein paar andere Leute aus Faulheit und Bequemlichkeit lieber mit der grossen Giftspritze übers Feld fahren statt mit Hirn und Fleiss ihren Hof zu bewirtschaften. Imker sind nahezu alle Hobbyimker und völlig überaltert, weil kaum ein Jungbauer noch Bienen hält wenn der Grossvater gestorben ist.
  • bebby 20.05.2018 16:31
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, wieso Wildbienen nicht stechen sollen?
    • Astrogator 20.05.2018 17:30
      Highlight Highlight Ich habe mir hier ein Wildbienenhaus gekauft.

      In der FAQ ist deine Frage beantwortet:
      https://wildbieneundpartner.ch/faqs/
    • _kokolorix 21.05.2018 11:41
      Highlight Highlight Weil sie keinen Stachel haben. Da eine Honigbiene nach einem Stich häufig stirbt, ist eine solche Verteidigungsstrategie wohl nur für Staatenbildende Insekten sinnvoll. Wildbienen dagegen sind Einzelgänger. Der Begriff Wildbiene ist etwas irreführend und suggeriert wildlebende Honigbienen, in der Realität hat das Leben einer Wildbiene nichts mit einem Bienenvolk gemeinsam, ausser das sie sich von Pollen ernähren
  • swisskiss 20.05.2018 15:32
    Highlight Highlight Auch die Bestäubung wird zu einer gesteuerten,wirtschaftlich gewichteten Angelegenheit. Mobile Bienenvölker auf Trucks und Anhängern fahren in die zu bestäubenden Gebiete, erledigen den Job und ziehen weiter.

    Es ist nicht die Frage, ob Bienen aussterben, da dies heute nur eine Frage des Preises ist, sondern wie naturnah und nachhaltig diese Form der Lebensmittelproduktion noch ist.

    Wenn Umweltverschmutzung und Artensterben durch die Produktion von Lebensmitteln erfolgt, haben wir ein Problem, dass durch Emissionsvermeidung oder Recycling nicht zu lösen ist.
  • Benno Steinmann 20.05.2018 15:26
    Highlight Highlight Hmmm... hat watson jetzt gerade eine grössere Bestellung von Inseraten des Bauernverbandes erhalten.
    Der Bericht ist ziemlih einseitig finde ich.
    Glyphosat tötet die Bienen zwar nicht direkt, nimmt ihnen aber, besonder im Sommer alle Nahrung. Es gibt viele Standorte wo die Bienen im Hochsommer zuwenig zu fressen haben, weil es keine Blüten mehr gibt, dank der intensiven Landwirtschaft. Und davon dass 3/4 der gesamten Insekten schon verschwunden sind, steht in dem Bericht auch nichts.
    • Ralph Steiner 20.05.2018 17:03
      Highlight Highlight Nein, hat watson nicht. Es ist ein Artikel des Spiegel. Wenn du einen unserer Berichte einseitig findest, darfst du gerne argumentieren, weshalb du dieser Ansicht bist. Uns implizit als korrupt zu bezeichnen, hilft niemandem weiter.
  • AlteSchachtel 20.05.2018 15:10
    Highlight Highlight April 2018: Sonnenschein, der Raps öffnet seine Knospen, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Hummeln, Bienen und Co. freuen sich.
    Eine halbe Stunde später fährt der Landwirt mit seinem riesigen Spritzbalken über den Raps und die nahen Wiesen....

    https://www.syngenta.ch/sites/g/files/zhg441/f/sd_karate_zeon_d.pdf?token=1511172337

    mich wundert eher, dass es überhaupt noch Wildbienen und andere Insekten gibt. Wahrscheinlich hat es mehr in der Stadt als auf dem Land, wo die Giftspritzen mit freundlicher Unterstützung von Doris Leuthard mehr denn je wüten dürfen.
    • büezer83 20.05.2018 16:50
      Highlight Highlight da dorli ja die konventionellen bauern unterstützt, muss man es ja selber ddm bundesrat nicht gleich tun. am besten man investiert mehr in die eigene eenährung und kauft ausschliesslich biologisch und regional ein
    • AlteSchachtel 20.05.2018 17:30
      Highlight Highlight @büezer: Natürlich, aber obwohl ich Bio und regional kaufe, giftelt der benachbarte Bauer weiter herum.
      Mir scheint aber, es braucht viel mehr Aufklärungsarbeit und Medienberichte. Denn viele 08/15-Konsumenten wissen nicht Bescheid und glauben tatsächlich, dass IP-Suisse Grillen und Marienkäfer schützt....
      Oder man ändert die Agrarpolitik und hört auf, die ignoranten Giftmolche zu belohnen, deren einziges Ziel, das stete Wachstum ihrer Erträge ist.
  • malu 64 20.05.2018 15:03
    Highlight Highlight Woher wollen wir genau wissen was die Ursache für das allgemeine Insektensterben sind! Wir greifen mit so vielen Mitteln in die Natur ein, dass es schwierig wird einen Sündenbock zu finden. Angefangen von Elektrosmog, Smog,Insektiziden, Monokulturen, weniger Grünflächen, Luftverschmutzung, Lichtverschmutzung, Temperaturerwärmung, extreme Wettersituationen mit vielen Niederschlägen und starken Stürmen!
    Eine gesunde Fauna braucht Vielfalt und Insekten. Jedes noch so kleine Wesen hat eine Funktion.
  • meine senf 20.05.2018 14:37
    Highlight Highlight Also wenn z.B. wildlebende Gänse (oder sonst ein Tier, dass es wild und in Gefangenschaft gibt) massiv sterben würden , würde man es wohl auch kaum als beruhigend ansehen, dass es Bauern mit massivem Aufwand gerade noch schaffen, den Bestand in ihren Ställen aufrecht zu halten.
  • Watcher 20.05.2018 14:30
    Highlight Highlight Naja, das heisst nun, dass das Volk zuständig ist in seinen Gärten eine Wildwiese zu haben während sonst nirgends solche zu finden sind? Warum gibt es keine Wildwiesen mehr? Und dass die Honigbienen nicht gefärdet sind sollten Pflanzenschutzmittel trotzdem verschwinden, schliesslich werden darurch andere Insekten bedroht, nicht zu vergessen, dass Glyphosat in den Lebensmittel, im Trinkwasser welches ich zuhause trinke und mittlerweile daraus resultierend schon im Menschlichen Körper nachgewiesen wurde.
  • SoullessStone 20.05.2018 13:47
    Highlight Highlight Haben auf einem Fenstersims in der WG ein Häusschen von Wildbiene und Partner installiert und erfreuen uns seither der vielartigen Bienen. Kann ich nur empfehlen!
  • Hugo Wottaupott 20.05.2018 13:46
    Highlight Highlight Oh oh die Bienen sterben! Wieso aberauch ich spritze doch nur 25 Meter entfernt meine wichtigen Einnahmequellen (Apfelbäume) mit 20 Litern Gift.
  • The Origin Gra 20.05.2018 13:31
    Highlight Highlight Schade das die Bienenhaltung so Zeitintensiv ist 😕
    Würde gerne wieder Imkern aber habe weder Zeit noch Geld mir einen Imt zuzulegen 😕
    • _kokolorix 20.05.2018 16:46
      Highlight Highlight Vielleicht wäre das Imkern mit Bienenkiste (https://www.bienenkiste.de) was für dich. Gibt deutlich weniger zu tun als traditionelle Bienenhaltung. Eigentlich fast gar nichts, wenn da die Valloramilbe nicht wäre. Das macht eine regellmässige Kontrolle halt unumgänglich...
  • lilie 20.05.2018 13:26
    Highlight Highlight Vielen Dank für den klärenden Artikel!

    Ich weiss nicht, wie das bei andern ist, aber in meinem Umfeld ist seit dem Bienensterben ein wahres Bienenhotelfieber ausgebrochen - es gibt sie überall zu kaufen oder Leute bauen sie selber, sie werden gekauft, verschenkt und aufgestellt.

    Von dem her hatte ich den Eindruck, dass die Problematik schon grundsätzlich richtig verstanden wurdem
  • Toro77 20.05.2018 13:18
    Highlight Highlight Im Artikel werden einige Punkte übergangen. So sind doch die Berufsimker in der Schweiz eher selten, da es tatsächlich nicht rentabel und sehr arbeitsintensiv ist Bienen zu halten.
    Zum Glück gibt es aber bei uns etliche Hobbyimker welche meist ohne Gewinn, aber mit grossem Einsatz Honigbienen halten.
    Glyphosat mag die Bienen nicht direkt schädigen, wird aber von Ihnen aufgenommen und mit dem Honig verarbeitet... mmm lecker..!
    • Benno Steinmann 20.05.2018 15:17
      Highlight Highlight Zudem werden mit Glyphosat alle, nicht konformen Pflanzen, ausgemerzt. Die wären aber eben wichtig für die Bienen. Wir haben oft erlebt, dass Bienen im Sommer bei uns auf den Frühstückstisch kamen wie die Wespen, weil sie wegen den zu “aufgeräumten” Wiesen der konventionellen Landwirte um uns herum, schlichtweg nicht zu fressen hatten.
    • somethin'witty 20.05.2018 23:56
      Highlight Highlight Der Artikel ist deutlich nicht in der Schweiz geschrieben worden, die Infos sind aus Deutschland und irgendwie wirkte auch der Ton für mich etwas undchweizerisch(?).
      Klingt richtig nach Sünneli, aber eigentlich hab ich mich eher gefragt, ob in der Schweiz irgendwie "liebevoller" oder zumindest wohlwollender über Bienen und Imker geschrieben wird?
  • lilas 20.05.2018 13:18
    Highlight Highlight Natürlich richten sich Pestizide nicht gegen Insekten, steht ja auch nicht Insektizid drauf... Dass es für Insekten aber tödlich sein kann ist unbestritten und sollte nicht als Kollateralschaden hingenommen werden.
    Finde es gut wenn differenziert wird aber dieser Artikel klingt einwenig nach Stellungnahme von Monsanto u co
    • _kokolorix 20.05.2018 17:02
      Highlight Highlight Wer sich die Mühe macht mal eine Biene direkt mit Pestizid zu besprühen, wie es in der Praxis beim Versprühen zu Flugzeiten millionenfach vorkommt, der kann der Biene beim Sterben zusehen. Ist halt nicht so schön, aber lehrreich. Die Grenzwerte welche den Studien zugrundeliegen betreffen nur die Überlebenden dieses Massakers
  • KenGuru 20.05.2018 13:01
    Highlight Highlight Passende Doku dazu: More than Honey
    In China gibt es teilweise so wenige Bienen sodass Menschen die Pflanzen von Hand bestäuben.

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