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Der FCZ schaut hoffnungsvoll in die Zukunft. Zu Recht? Heute erhalten wir einen ersten Anhaltspunkt.<br data-editable="remove">
Der FCZ schaut hoffnungsvoll in die Zukunft. Zu Recht? Heute erhalten wir einen ersten Anhaltspunkt.
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5 Gründe, warum sich die FCZ-Fans wahnsinnig auf das «kleine Derby» gegen Winti freuen dürfen

Super-League-Absteiger FC Zürich startet heute seine Mission Wiederaufstieg. Zum Auftakt kommt es im Letzigrund gleich zum «kleinen» Zürcher Derby gegen Winterthur. 
25.07.2016, 14:5725.07.2016, 15:12

Endlich eine neue, alte Affiche

Das Zürcher Derby? Klar, das ist GC gegen den FCZ. 246 Mal haben die beiden Zürcher Traditionsvereine bereits gegeneinander gespielt. Zuletzt mindestens vier Mal pro Jahr. Trotz Torfestivals und wechselnder Sieger – speziell waren die Erzrivalen-Duelle höchstens noch für die wirklich eingefleischten Fans.

Nach dem Abstieg des FCZ gibt's aber bereits am 1. Spieltag der Challenge League die nächste rein zürcherische Affiche: Im «kleinen Derby» trifft der FCZ auf den FC Winterthur – zum ersten Mal seit 21 Jahren. 1995 duellierten sich die beiden Teams in der Auf-/Abstiegsrunde zum letzten Mal.

Davor waren Duelle zwischen dem FCZ und dem FCW keine Seltenheit: In den Saisons 1988/89 und 1989/90 traf man sich, als der FCZ zwei Jahre in der NLB verbringen musste. Davor jeweils in der NLA, als Winterthur – immerhin dreifacher Schweizer Meister (1906, 1908, 1917) – zwischen 1956 und 1985 regelmässig im Oberhaus spielte und hie und da den Kantonsrivalen ärgern konnte.

1976: Der FCZ sichert sich dank einem 5:1-Sieg gegen Winterthur den dritten Meistertitel in Serie.&nbsp;
1976: Der FCZ sichert sich dank einem 5:1-Sieg gegen Winterthur den dritten Meistertitel in Serie. Bild: KEYSTONE

Endlich der Grosse

Der FCZ gehört zur Beletage des Schweizer Fussballs – zumindest wenn es nach dem Selbstverständnis des Stadtklubs und von Präsident Ancillo Canepa geht. Die Wahrheit sieht etwas anders aus: Der FCZ ist nur noch zweitklassig und muss sich mit der lästigen Aufgabe des sofortigen Wiederaufstiegs herumschlagen.

Immerhin: In der Challenge League wird der FCZ dem Selbstverständnis nun endlich gerecht, er ist der grosse Gejagte. Im «kleinen Derby» gegen Winterthur hat man anders als im echten Derby gegen Rekordmeister GC den klingenderen Namen. Ganz nach Canepas Geschmack also.

Uli Forte, Thomas Bickel, Heliane und Ancillo Canepa: Das Führungsquartett des FCZ hat Grosses vor.<br data-editable="remove">
Uli Forte, Thomas Bickel, Heliane und Ancillo Canepa: Das Führungsquartett des FCZ hat Grosses vor.
Bild: freshfocus

Totale Aufmerksamkeit

Die grossen Ligen ruhen noch, die Super League hat ihre erste Runde am Wochenende ausgetragen. Wenn der FCZ heute Montagabend um 19.45 Uhr auf Winterthur trifft, geniesst er die volle Aufmerksamkeit der Fussball-Schweiz. Natürlich auch dank der Live-Übertragung von Teleclub.

Wer tut sich das an, fragst du dich? Naja, wer am Samstag oder Sonntag während den Super-League-Partien noch in der Badi, beim Wandern oder im Ausgang war, hat am Montagabend vielleicht etwas mehr Zeit ... Auch wenn sich der Klub und seine Fans wohl nach daran gewöhnen müssen, Montagsspiele können auch ihr Gutes haben. 

Die Fussball-Schweiz schaut heute nach Zürich.<br data-editable="remove">
Die Fussball-Schweiz schaut heute nach Zürich.
Bild: EQ Images

Prestige-Erfolg gegen GC winkt

5500 Zuschauer kamen am Sonntag für das Super-League-Spiel zwischen den Grasshoppers und Lausanne in den Letzigrund. Diesen Wert dürfte der FCZ im «kleinen Derby» gegen Winterthur locker toppen. Rund 5500 Saisonkarten haben die Stadtzürcher bereits verkauft. Ein paar Spätentschlossene sowie etliche Winterthurer, die seit Wochen auf dieses Duell hinfiebern, dürften noch hinzu kommen.

Wie «20 Minuten» berichtet, wurden zusätzlich zu den 5500 Saisonkarten 8000 Tickets verkauft. Die definitive Zuschauerzahl könne aber nicht abgeschätzt werden, sagt FCZ-Sprecher Süha Demokan.

Leere Ränge im Letzigrund? Heute wohl kaum.<br data-editable="remove">
Leere Ränge im Letzigrund? Heute wohl kaum.
Bild: KEYSTONE

Endlich neue Gesichter

Gross war der Frust bei den FCZ-Fans nach dem Abstieg, noch grösser die Hoffnung auf Veränderung. Und die sportliche Leitung liess den Worten Taten folgen: Der Umbau der Mannschaft ist vollem Gang. Acht Spieler haben den Klub verlassen, acht Neue sind gekommen. Darunter Spieler mit klingenden Namen wie Dzengis Cavusevic, Adrian Winter, Kay Voser oder Roberto Rodriguez.

Doch noch ist die Kaderplanung nicht abgeschlossen. «Ich denke, dass es weitere Abgänge geben wird, sicher aber auch noch den einen oder anderen Zugang», verrät Thomas Bickel heute im «Tages-Anzeiger». 

Die Neuzugänge des FCZ

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Die Neuzugänge des FCZ
quelle: daniela frutiger / daniela frutiger/feshfocus
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