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Terrorismus - USA: US-Regierung spricht Reisewarnung für alle Weltregionen aus



Die US-Regierung hat ihre eigenen Bürger vor einer gestiegenen Terrorgefahr weltweit gewarnt. Das Aussenministerium von John Kerry rät zwar nicht generell von Reisen ab, ruft aber zu Wachsamkeit in der Öffentlichkeit und besonders in Verkehrsmitteln auf.

Es gebe Hinweise, dass Extremistengruppen wie der IS, Al-Kaida oder Boko Haram weiter Anschläge in verschiedenen Regionen planten, teilte das US-Aussenministerium am Montagabend in Washington mit.

Grössere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Konkret wurde auf Anschläge in Frankreich, Nigeria, Dänemark, der Türkei und Mali verwiesen. Zudem seien IS-Kämpfer gefährlich, die aus Syrien oder dem Irak in ihre Heimatländer zurückreisten.

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hat die Regierung immer wieder derartige Warnungen veröffentlicht. Aus dem Aussenministerium verlautete, mit der jetzigen Mitteilung würden frühere Warnungen aktualisiert.

Hollande zimmert Koalition

Nach den Anschlägen von Paris, zu denen sich die Terrormiliz Islamischer Staat bekannt hat, wird in Europa noch immer nach einem mutmasslichen Haupttäter gefahndet. Der 26-jährige Salah Abdeslam kehrte wenige Stunden nach den Taten in seine Heimatstadt Brüssel zurück.

Dort gilt nach wie vor und für die gesamte Woche die höchste Terrorwarnstufe. Ab Mittwoch sollen jedoch die Schulen wieder öffnen und die U-Bahn ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Der französische Präsident François Hollande wirbt unterdessen weiter für eine internationale Koalition gegen den IS und trifft am Dienstag seinen US-Kollegen Barack Obama. Am Morgen (Ortszeit) ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Für diese Woche ist auch ein Besuch Hollandes beim russischen Staatschef Wladimir Putin vorgesehen. (sda/afp/reu)

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