Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bessere Holzernte dank höheren Preisen



Nach einem Rekordtief 2016 hat die Holzernte im letzten Jahr wieder leicht angezogen. Dank höherer Marktpreise stieg die abgeholzte Menge um insgesamt fünf Prozent auf 4.69 Millionen Kubikmeter. Die finanzielle Lage für die Betriebe bleibt jedoch angespannt.

Vor allem in den privaten Wäldern stieg die Erntemenge deutlich um zwölf Prozent an, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Sie erreichte damit im letzten Jahr ein Total von 1.61 Millionen Kubikmeter. Im flächenmässig doppelt so grossen öffentlichen Wald stagnierte die Erntemenge bei 3.07 Millionen Kubikmeter.

Es könne davon ausgegangen werden, dass die privaten Besitzer unter anderem wegen der leicht gestiegenen Rohholzpreise um zwei Prozent mehr Holz auf den Markt brachten, hiess es. Trotzdem habe sich die finanzielle Situation der Forstbetriebe nicht wesentlich verbessert. Immer noch fuhr über die Hälfte der Forstbetriebe einen Verlust ein.

Schweizweit beliefen sich die Einnahmen der rund 700 Forstbetriebe auf 501 Millionen Franken, die Ausgaben auf 541 Millionen Franken. Gemäss Informationen aus dem forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetz mussten die Waldbesitzer pro Kubikmeter geerntetem Holz einen durchschnittlichen Verlust von zehn Franken hinnehmen.

Stärkste Zunahme bei Stammholz

Das Nadelholz - vor allem Fichte und Tanne - machte in der Schweiz auch 2017 rund zwei Drittel der Holzernte aus. Das restliche Drittel entfiel auf Laubholzbäume, vor allem Buche. Rund die Hälfte der Ernte wird als Stammholz in die Sägerei geliefert und dort zum Beispiel zu Bauholz oder Möbeln verarbeitet.

Aus rund 40 Prozent der Ernte wird Energieholz produziert, also Holzscheite oder Hackholz, wie Michael Husistein von der Sektion Holz- und Waldwirtschaft im Bundesamt für Umwelt (Bafu) auf Anfrage sagte. Die restlichen zehn Prozent werden zu Industrieholz verarbeitet und dann zur Produktion von Spanplatten benutzt oder zu Papier zerfasert.

Bei der letztjährigen Ernte konnte das Stammholz am meisten zulegen. Mit einem Plus von sieben Prozent wurde hier eine Erntemenge von 2.37 Millionen Kubikmeter erreicht. Auch beim Energiehackholz nahm die Ernte um 6.5 Prozent auf 1.06 Millionen Kubikmeter zu. Nur das Energiestückholz verzeichnete erneut einen Rückgang um ein Prozent auf 0.74 Millionen Kubikmeter. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen