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Berner Filmemacherin Lisa Gertsch darf auf echten Oscar hoffen



Im Wettbewerb um die diesjährigen Studenten-Oscars hat die Berner Filmerin Lisa Gertsch eine von 19 Trophäen geholt. Wie die Oscar-Akademie am Mittwoch in Los Angeles mitteilte, wird ihr Demenz-Drama «Fast Alles» in der internationalen Erzählsparte ausgezeichnet.

Die 26-jährige Abgängerin der Hochschule Zürich darf nun mit Nachwuchsregisseuren aus Frankreich, Grossbritannien, Ungarn und Schweden auf Trophäen in verschiedenen Sparten im grossen Oscar-Rennen hoffen. Die Studenten-Preise werden am 11. Oktober in Beverly Hills zum 45. Mal verliehen. Bei der Gala im Samuel Goldwyn Theater wird auch der genaue Rang - Gold, Silber oder Bronze - enthüllt werden.

Insgesamt hatten sich die Macher von 1582 Filmen von 400 Hochschulen in den USA und aus dem Ausland beworben. Die Studenten-Oscars sind die Ableger des wichtigsten Filmpreises der Welt für den Nachwuchs. Sie werden seit 1972 vergeben. Zu früheren Preisträgern gehören, damals noch unbekannt, John Lasseter («Toy story»), Robert Zemeckis («Zurück in die Zukunft», «Forrest Gump») und Spike Lee («Malcolm X»).

Gertsch holte im vergangenen Jahr mit ihrem Film den Winterthurer Kurzfilmpreis. Der 24-minütige Streifen dreht sich um einen 47-jährigen Mann mit Frühdemenz, der statt ins Heim mit seiner Frau in die Ferien fährt. Gertsch hat an der Zürcher Hochschule der Künste studiert und arbeitet als Regisseurin, Cutterin und Drehbuchautorin für fiktionale Kurzfilme. (sda/dpa)

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