DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Loïc Meillard hat an der WM der Grossen erste Erfahrungen gesammelt.
Loïc Meillard hat an der WM der Grossen erste Erfahrungen gesammelt.Bild: EPA/KEYSTONE

Dank Meillard und Rast – rocken die Schweizer Skicracks auch die Junioren-WM?

06.03.2017, 14:4306.03.2017, 15:27

Wie immer gegen Saisonende kommt es an der Junioren-WM zur Leistungsschau des alpinen Skinachwuchses. Bekannteste Fahrer im Swiss-Ski-Aufgebot für die Titelkämpfe in Are sind Loïc Meillard und Camille Rast, beide zuletzt schon WM-Teilnehmer in St. Moritz.

Vor allem der 20-jährige Meillard erfreut sich einer glänzenden Form. Am vergangenen Wochenende in Kranjska Gora überzeugte er im Weltcup mit den Plätzen 10 (Riesenslalom) und 12 (Slalom). Der Walliser nimmt in Schweden zum dritten Mal an Junioren-Weltmeisterschaften teil. Vor zwei Jahren nahm er aus dem norwegischen Hafjell einen ganzen Medaillensatz mit nach Hause. Neben Gold in der Kombinationswertung gewann er auch Silber im Riesenslalom und Bronze im Super-G.

Loic Meillard hat im Weltcup bereits das eine oder andere Mal überrascht.
Loic Meillard hat im Weltcup bereits das eine oder andere Mal überrascht.Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Als 17-Jährige ist Camille Rast die jüngste Fahrerin im Schweizer Aufgebot. Die Walliserin kam in dieser Saison zu ihren ersten Weltcup-Einsätzen. Dabei überraschte sie im Riesenslalom in Kronplatz mit dem 9. Rang. Auf Stufe Europacup überzeugte Rast mit acht Top-10-Plätzen in Riesenslalom und Slalom.

Camille Rast soll für die Schweiz mindestens eine Medaille einfahren.
Camille Rast soll für die Schweiz mindestens eine Medaille einfahren.Bild: KEYSTONE
Das Schweizer Aufgebot
Männer (7): Semyel Bissig (Jahrgang 1998/Wolfenschiessen), Marco Fischbacher (1997/Unterwasser), Marco Gämperle (1996/Flims), Loïc Meillard (1996/Hérémence), Tanguy Nef (1996/Veyrier), Lars Rösti (1998/St. Stephan), Maurus Sparr (1998/Speicherschwendi)
Frauen (9): Leana Barmettler (1996/Stans), Carole Bissig (1996/Wolfenschiessen), Nicole Good (1998/Pfäfers), Katja Grossmann (1997/Brienz), Stephanie Jenal (1998/Samnaun), Vanessa Kasper (1996/Celerina), Noémi Kolly (1998/La Roche), Camille Rast (1999/St-Séverin), Elena Stoffel (1996/Unterbäch).​

Schweizer zuletzt erfolgreich

Die Schweiz zeigte sich zuletzt an Nachwuchs-Weltmeisterschaften erfolgreich. In den vergangenen drei Jahren gab es für die Swiss-Ski-Talente immer mindestens zwei WM-Titel und fünf Medaillen. 2016 in Sotschi war man dank den drei Goldmedaillen durch Marco Odermatt, Aline Danioth und Jasmina Suter sowie drei weiteren Auszeichnungen die erfolgreichste Nation.

Are ist als regelmässiger Ausrichter von Weltcuprennen sehr erfahren. Im März 2018 werden in der schwedischen Skistation als Hauptprobe für die Weltmeisterschaften 2019 die Weltcup-Finals stattfinden. (pre/sda)

Das Programm
Mittwoch, 8. März: Abfahrt Männer und Frauen
Donnerstag, 9. März: Super-G Männer und Frauen
Freitag, 10. März: Kombination Frauen
Samstag, 11. März: Kombination Männer
Sonntag, 12. März: Riesenslalom Frauen und Team-Wettkampf.
Montag, 13. März: Riesenslalom Männer und Slalom Frauen.
Dienstag, 14. März: Slalom Männer.

Alle Schweizer Ski-Weltmeister der Neuzeit

1 / 29
Alle Schweizer Ski-Weltmeister der Neuzeit
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Mir fehlen etwas die Worte» – brillanter Odermatt gewinnt Super-G am Lauberhorn
Marco Odermatt thront auch zum Auftakt des verlängerten Weltcup-Wochenendes in Wengen über allen. Der Nidwaldner gewinnt den Super-G und feiert seinen bereits sechsten Sieg in diesem Winter.

«Mir fehlen etwas die Worte», sagte Odermatt im SRF-Interview. «Es ist natürlich ‹nur› der Super-G und nicht die klassische Lauberhorn-Abfahrt. Klar, ich habe mir etwas ausgerechnet. Aber dass es dann gleich so aufgeht, in einem Super-G, der eher auf Abfahrer zugeschnitten ist, ist unglaublich.»

Zur Story