Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zuger Sex-Affäre: Zuger Parteien fordern Rücktritt von Hürlimann und Spiess-Hegglin



Die Zuger Kantonalparteien FDP, CVP, SP und GLP haben genug vom Skandal um die AL/Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin und den SVP-Mann Thomas Hürlimann. In einem offenen Brief fordern sie, die beiden sollten von ihren Ämtern zurücktreten.

«Die beiden Protagonisten liefern sich eine mediale Schlacht, ohne Rücksicht auf das Ansehen des Kantons», heisst es im Schreiben, über das «20 Minuten» am Sonntag online berichtete und das der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Der Zuger Kantonsrat sei zum Gespött der ganzen Schweiz geworden.

Die FDP, CVP, SP und GLP stören sich vor allem daran, dass mit der Veröffentlichung der Protokolle der Staatsanwaltschaft auch andere Politiker in den Skandal hineingezogen worden seien. Dass die Zeugen «von den beiden Protagonisten des Falles namentlich und mit vertraulichen Aussagen medial in diesen Fall eingebunden werden, ist völlig inakzeptabel», schreiben die Parteien.

Das Zuger Parlament stehe bei diversen Vorlagen vor wichtigen Entscheidungen. Die Präsenz von Spiess-Hegglin und Hürlimann behindere jedoch eine sachliche Diskussion - eine Zusammenarbeit sei «nach all diesen Schlammschlachten» nicht mehr möglich.

Die vier Parteien appellieren deshalb an die Parteien AL/Grüne sowie die Zuger SVP, ihre beiden Politiker zum Rücktritt aufzufordern oder, falls diese ablehnen, sie zumindest aus der Fraktion auszuschliessen.

Rechtlich abgeschlossen

Spiess-Hegglin und Hürlimann waren sich offenbar an der Landammanfeier vom vergangenen Dezember nähergekommen. Spiess-Hegglin war am Morgen danach mit Unterleibsschmerzen und ohne Erinnerung an die Feier ins Spital gegangen.

Hürlimann geriet darauf in Verdacht, seine Kantonsratskollegin mit K.-O.-Tropfen gefügig gemacht und gegen ihren Willen Sex mit ihr gehabt zu haben. Der SVP-Politiker hatte dies stets in Abrede gestellt. Es sei zwar zu einer Annäherung gekommen. Diese sei aber einvernehmlich gewesen, beteuerte er. Er könne sich wegen des Alkoholkonsums aber nur noch bruchstückhaft daran erinnern.

Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen: Das Strafverfahren gegen Hürlimann war Ende August eingestellt worden. Anfang September gab Spiess-Hegglin bekannt, auf einen Weiterzug ans Obergericht zu verzichten. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen