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Durchbruch des Homeoffice? Coop zitiert ihre Verwaltungs-Mitarbeiter wieder ins Büro

Homeoffice ist bei Schweizern beliebt. Doch nicht überall wird die Arbeitsform weiterhin möglich sein.

Gabriela Jordan / ch media



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Der Coop Hauptsitz beim Bahnhof an der Thiersteinerallee. bild: martin toengi / blz

Während des Lockdown ist Homeoffice für Hunderttausende Arbeitnehmer in der Schweiz zur neuen Erfahrung geworden. Bei der grossen Mehrheit kam diese Erfahrung gut an, dies bestätigen zahlreiche Umfragen. Eine gab zum Beispiel die Mediengewerkschaft Syndicom beim Forschungsinstitut GfS Bern in Auftrag.

Laut der Umfrage ist die Arbeitszufriedenheit mit Homeoffice höher, Privat- und Berufsleben liessen sich besser vereinbaren. Die Resultate zeigen, dass 80 Prozent der Befragten mit ihrer Homeoffice-Situation zufrieden waren. 90 Prozent möchten Homeoffice als Ergänzung zur Arbeit vor Ort zulassen. Negativ bewertet wurden etwa die fehlenden informellen Kontakte und die mangelhafte Ergonomie und Technologie.

Ein Randphänomen war Homeoffice allerdings schon vor der Coronakrise nicht. Laut Zahlen des Bundesamtes für Statistik arbeiteten im Jahr 2019 rund 25 Prozent aller Beschäftigten gelegentlich von Zuhause aus. Vor zwanzig Jahren waren es noch nicht einmal 10 Prozent. Während des Lockdown arbeiteten ungefähr 50 Prozent aller Beschäftigen von zu Hause aus.

Wer bei Coop in der Verwaltung arbeitet, muss zurück ins Büro

Ob diese Zahlen so bleiben oder gar steigen - oder ob Homeoffice bei zahlreichen Firmen nach einer Weile wieder in der Bedeutungslosigkeit versinkt, dürfte sich bald weisen. Aufschluss gibt bereits ein Blick auf grosse Schweizer Unternehmen. Werden sie ihren Angestellten Homeoffice weithin ermöglichen? Wie diese Zeitung weiss, wird das bei Coop nicht der Fall sein.

Ab morgen Mittwoch bestellt der Detailhändler seine Angestellten, die in der Verwaltung und somit im Büro arbeiten, wieder zurück in die Geschäftsräume. Rund 90 Prozent der Coop-Mitarbeitenden arbeiten im Verkauf, in der Logistik und in der Produktion, nur 10 Prozent arbeiten in der Verwaltung.

«Wir werden die Erfahrungen aus der Zeit des Lockdown mit nötiger Distanz evaluieren. Dazu gehört auch das Thema Homeoffice.»

Ob Coop mit dem Homeoffice vielleicht keine Ungleichbehandlung schaffen will? Einen Grund für den Entscheid nennt das Unternehmen nicht, es verweist lediglich auf die Aufhebung der Homeoffice-Empfehlung. «Wir werden die Erfahrungen aus der Zeit des Lockdown mit nötiger Distanz evaluieren. Dazu gehört auch das Thema Homeoffice.»

Im Gegensatz zu Coop setzen viele andere Unternehmen weiterhin auf Homeoffice und rechnen teilweise sogar mit einem Anstieg: Die UBS geht davon aus, dass in Zukunft - also auch nach dem Ende der Coronakrise - ein Drittel des Personals von zu Hause aus arbeiten wird. Dies sagte Chief Operating Officer Sabine Keller-Busse einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Auch beim Versicherungskonzern Helvetia mit Hauptsitz in St.Gallen sollen die Mitarbeiter im Schnitt rund 30 Prozent ausserhalb des Büros arbeiten. Die meisten anderen angefragten Unternehmen bleiben hinsichtlich ihrer Pläne allerdings noch vage: Die Suva etwa will Homeoffice «wo immer sinnvoll und möglich unterstützen».

Mehrere Unternehmen bleiben noch vage

Auch die Credit Suisse, Post, SBB, ABB, Novartis, Swisscom, Roche und Nestlé werden Homeoffice weiterhin ermöglichen - auch bei diesen Unternehmen war dies schliesslich schon vor Corona möglich.

Ob der Homeoffice-Anteil zunehmen wird, darüber äussern sie sich nicht. Für konkrete Schlüsse sei es noch zu früh. Einige führen derzeit interne Umfragen durch und sammeln die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter, so etwa die Credit Suisse und die Swisscom. (aargauerzeitung.ch)

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Duscholux 01.07.2020 16:31
    Highlight Highlight Bei uns hiess es schon vor Wochen wieder Büropflicht für alle. Angeordnet vom CEO und Besitzer höchstpersönlich.
  • Majoras Maske 01.07.2020 14:05
    Highlight Highlight Da die Corona-Fälle langsam aber sicher wieder vor Lockdown-Niveau sind, werden die No-Home-Office-Firmen sicher selber einsehen müssen was sie das kosten wird, wenn sie alle Leute immer antraben lassen, obwohl die Arbeit von zu Hause aus genau so gut erledigt werden könnte. Ein Fall genügt und alle könnten auf einmal weg sein.
  • Bruno Meier (1) 01.07.2020 12:52
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier lese, Wahnsinn, die Arbeitnehmer reissen sich den A. für ihre Firma auf, meist ohne Dank.
    Wäre HO wirklich so viel besser für die Firma, würde der AG wirklich davon profitieren, glaubt mir, die Grossfirmen hätten dies bereits schon lange umgesetzt. In Wirklichkeit, funktioniert die Mehrheit eben anders, Beispiele, Fakten, gibt es genug.
    Die meisten Krankheitstage fallen am Montag und am Freitag an.
    BBW (Berufsbildungsschule W'thur), durch das Homeschooling sind die (gemessenen) Leistungen gesunken, Wenige sind besser, der Rest schlechter bis katastrophal.
    Disziplin
  • HARPHYIE 01.07.2020 12:02
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es doch bei vielen, welche in der Verwaltung oder Administration arbeiten so, dass sie jeden Tag quer durch die ganze Schweiz fahren müssen (Stress, Kosten und völliger Quatsch für die Umwelt) nur um dann die genau gleiche Arbeit vor einem anderen PC zu machen. Viele haben auch im Büro keine grossen Kontakte oder empfinden die Hektik als zusätzlichen Stress. Warum sich immer noch so viele Unternehmen dagegen wehren ist absolut unverständlich.
    • kerisma 01.07.2020 18:43
      Highlight Highlight Das ist bisher auch meistens mein Eindruck gewesen. Deshalb hab ich gefragt, womit die Büropräsenz von den Arbeitgebern begründet wird... Sind die Leistungen im HO schlechter? Hat es hier HR-Menschen, die das vielleicht aus ihrer Sicht beantworten können?
  • kerisma 01.07.2020 11:09
    Highlight Highlight Mich würd interessieren, welche Gründe angeführt werden, dass Verwaltungsarbeit aus dem Büro anstatt von daheim ausgeführt werden soll? Warum hat man die Mitarbeitenden lieber dort?
    • SeboZh 01.07.2020 20:26
      Highlight Highlight Damit die Vorgesetzen (keine Leader) nicht komplett überflüssig sind
    • Architect 01.07.2020 21:29
      Highlight Highlight weil der grösste Teil einen Scheiss an Arbeiten erledigt haben. Absolut enttäuschend. Bei uns waren es 75% die nichts gemacht haben, wirklich nichts.
  • mon tuno 01.07.2020 10:32
    Highlight Highlight Ich war vor dem Lockdown ein ziemlicher Gegner von HomeOffice, weniger direkte Gespräche, das Umfeld fehlt usw.

    Mittlerweile sehe ich, dass meine Lebensqualität zugenommen hat, ich kann mich in der Mittagspause (sofern ich eine mache) um private Dinge kümmern, mit dem Hund raus etc.. Nicht zu vergessen die Zeit welche ich gewinne bei einem Arbeitsweg von 35min.

    Ein Privileg. Ganz subjektiv.

    Objektiv tut es uns und der Umwelt sicher gut wenn das Pendeln wegfällt, und wir alle etwas entspannter sind.
  • Posersalami 01.07.2020 10:22
    Highlight Highlight Schade gibt es keine Recht auf Homeoffice, wo es möglich wäre.

    Unter anderem könnte man viel Geld sparen, weil Infrastruktur nicht oder viel weniger ausgebaut werden müsste.
  • GetReal 01.07.2020 10:08
    Highlight Highlight Es gibt kein Schwarz-Weiss in dieser Frage; ein Unternehmen - gerade wie Coop - muss auf dem Markt attraktiv bleiben, für alle Anspruchsgruppen, und die Interessen aller balancieren. Da sind die Mitarbeiter, die teilweise (nicht alle!) Home-Office begrüssen, da sind aber auch Kunden, die attraktive Preise verlangen und nicht bereit sind, schlechten Service zu akzeptieren. Home-Office kann Sinn machen - aber es gibt auch Bereiche und Konstellationen, wo es - Mitarbeiter in Ehren - zu Effizenzverlust führt. Und das bedeutet höhere Kosten und Preise und damit potenziell Arbeitsplatzverlust.
    • Nekomana 01.07.2020 10:19
      Highlight Highlight Ich arbeite im 1st Level Support für ein Internes Programm (nur Firmeninterner Support). Seit dem Lockdown bin ich im Home Office. Von März bis mitte Mai war ich komplett im Home Office. Jetzt seit mitte Mai 1x in der Woche im Büro. Support funktioniert trotzdem. Ein paar Dinge sind etwas umständlicher, aber es geht. Antwortzeiten sind bei mir ziemlich gleich.
    • Martel 01.07.2020 10:35
      Highlight Highlight @Nekomana, schön für dich, es gibt aber auch das Gegenteil. D.h. du hättest dir deine Lebensgeschichte hier sparen können.
    • idrisi 01.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Wer sinnstiftende Arbeit hat braucht keinen Chef der ihm über die Schulter schaut. Wer selbständig arbeiten kann weiss ohne Chef wie oft er mit Leuten zusammenkommen muss. Bei mir lohnt es sich auch mal mich "zufällig" mit Arbeitskollegen zu treffen. Dafür kann ich auch 1-2 Tage von zu Hause aus arbeiten. Warum Coop meint es besser als die Angestelten zu wissen wieviel Home Office es erträgt ist mir schleierhaft. Kommt bei mir als seh altbacken rüber.
  • Ironiker 01.07.2020 10:01
    Highlight Highlight Hat wohl viel damit zu tun, wie man die Arbeit des Arbeitnehmers definiert und wie viel Vertrauen man in diesen hat.

    Ich will jederzeit kontrollieren was und wie viel du in welcher Zeit machst = Büro

    Du hast einen Auftrag der zu meiner Zufriedenheit erfüllt werden muss. Alles andere ist mir mehr oder weniger egal = Homeoffice

    Ein zufriedener Arbeitnehmer wird auf den Vorgesetzten zugehen, wenn er nicht ausgelastet ist. Glaubt mir, ein bisschen im Internet herumsurfen mag zu Beginn lustig sein, aber irgendwann verbringst du die Zeit lieber mit Arbeiten.
  • problemfall 01.07.2020 09:53
    Highlight Highlight Die technische Infrastruktur wurde hoch gefahren, auch bei uns waren die VPN-Gateways in den ersten Tagen am Anschlag, aber es wurde reagiert und ausgebaut. Die Mitarbeiter haben ihren Vorgesetzten bewiesen, dass die Arbeit problemlos auch von zu Hause aus erledigt werden kann, inklusive Remote-Sitzungen. Ich bekomme mit, wie mein Sohn wächst und gedeiht, was ich als grosse Bereicherung ansehe. Liebe Unternehmen, es gibt keinen Grund, damit jetzt einfach wieder aufzuhören. Natürlich ist es etwas doof, wenn jetzt z.B. bei der SBB die neuen, teuren Gebäude im Berner Wankdorf halb leer stehen.
    • Martel 01.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Und ich dachte immer, im Home-Office würde man zu Hause arbeiten, aber offenbar ist es das englische Wort für Kinderbetreuung.
    • problemfall 01.07.2020 11:01
      Highlight Highlight Bist du Vorgesetzter und hast da eventuell etwas falsch verstanden? Ich habe geschrieben, dass ich das mitbekomme, nicht dass ich auf Arbeitszeit mein Kind betreue. Was aber auch nicht heisst, dass er mir nicht hie und da stolz sein Spielzeugauto zeigen darf. Trotz allem bin ich produktiver. Ich kann selber die Tür schliessen, selber bestimmen, ob das Fenster offen oder geschlossen ist usw. und werde unter dem Strich weniger gestört, als wenn ich im Büro bin.
    • idrisi 01.07.2020 12:17
      Highlight Highlight Die Büros kann die SBB auch wieder vermieten. Aber sicher nicht gerade die Zeit um neue zu bauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 01.07.2020 09:46
    Highlight Highlight Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, so die Arbeitgeber. Genau umgekehrt beim Arbeitnehmer. Ich glaube die Möglichkeit des Homeoffice wird für manche Firmen künftig ein Wettbewerbsvorteil.
  • p4trick 01.07.2020 09:23
    Highlight Highlight Nach 3 Monaten würde ich eigentlich gerne wieder zurück ins klimatisierte Büro. Nur bei uns wird es wohl min. bis Ende Jahr Homeoffice geben und wer überhaupt ins Büro darf ist Maskenpflicht angesagt sobald der eigene Tisch verlassen wird.
  • Terraner 01.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Es ist doch überall das gleiche, auch wir arbeiten seit einem Monat wieder im Büro. Nutzen = Null, da wir Meetings trotzdem per Videokonferenz machen müssen.
  • Älü Täme 01.07.2020 09:00
    Highlight Highlight Kein Homeoffice=kein attraktiver Arbeitgeber. Das sollte auch langsam bei Coop angekommen sein...
  • Unicron 01.07.2020 08:55
    Highlight Highlight Totaler quatsch.
    Alle regen sich über Stau und volle Züge auf, aber die halbe Bevölkerung von jeden Tag von A nach B und wieder zurück für etwas was man auch von Zuhause aus tun könnte.

    Ich verstehe es nicht.
    Und den Kaffeemaschinen "Heute ist schon schönes Wetter, gäll?" Smalltalk vermisse ich auch nicht.
  • Atavar 01.07.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Arbeitnehmer wünschen sich sicher vermehrt Homeoffice. Nur die Arbeitgeber wollen das häufig nicht. Fehlt dann der direkte Zugriff und die direkte Kontrolle? Ist das so wichtig?
    • Terraner 01.07.2020 09:19
      Highlight Highlight Gibt leider viele unfähige Führungspersönlichkeiten. Der eine oder andere Chef kommt sich wohl nutzlos vor, wenn er seine Leute nicht mehr direkt herumkommandieren kann.
    • Lightwood 01.07.2020 10:14
      Highlight Highlight Nach alter Schule ist Kontrolle enorm wichtig. Heute wird aber vermehrt auf Vertrauen gesetzt. Gepaart mit Verantwortung und klar definierten Aufgaben funktioniert das doch ganz gut.

      Logo, es wird immer Leute geben, die das Vertrauen ausnützen werden und sich im Homeoffice besser verstecken können. Solche Leute sind aber kreativ, die finden auch Wege ohne Homeoffice (sind dann oft die, die am lautesten Schreien...).

      Fun fact: nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind unsere Teams sogar produktiver geworden (hatten vorher jeweils nur einen Tag Homeoffice) und auch hilfsbereiter untereinander.
    • Grubinho 01.07.2020 10:44
      Highlight Highlight Wenn ich mir die Ausgangslage in meiner Firma so anschaue, lautet die Antowort: ja. Kontrollwut wo man nur hinsieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 01.07.2020 08:54
    Highlight Highlight Unser Unternehmen hat auch grosse Ziele. CO2 Nachhaltig reduzieren. Homeoffice? Nope.

    Daher kann ich die Ziele des Unternehmens auch nicht ernst nehmen und fahre weiterhin alleine in einem Auto zur Arbeit. Because I don't care.

    Mal wieder ein klassiker. Wasser predigen und Wein sauffen.
  • Matt93 01.07.2020 08:44
    Highlight Highlight Modern und doch so rückständig
    Schweiz halt...
  • 1of8mio 01.07.2020 08:38
    Highlight Highlight ...leider nicht nur COOP. Höre ich von allen Seiten - mein Arbeitgeber eingeschlossen. Wobei wir wenigstens Risikogruppen noch im HomeOffice lassen. Neue Regelung bei uns: 2 Tage max im HO anstatt bis jetzt 1 Tag - aber noch immer Bewilligungspflichtig bis hoch in die GL. Erfahrungen machen also nicht weiser.
  • Der Buchstabe I 01.07.2020 08:33
    Highlight Highlight Als Mitarbeiter einer Coop-Unternehmung wird mir es mir immer mehr klar:

    Für jeden Schritt, den ande Firmen in Richtung Modernisierung vorwärts machen, geht der Coop-Konzern drei zurück.
  • IO human 01.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Homeoffice ist leider nicht für jeden geeignet. Es gibt menschen die selbsständig besser arbeiten, solche die homeoffic mit freizeit verwechseln und jede menge dazwischen.

    Schlussendlich verbringen wir viel zeit damit für andere zu arbeiten. Sind 8 stunden und exkl arbeitsweg heutzutage noch notwendig?
  • ralck 01.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Klar ist HO toll. Nur schon, weil bspw. bei mir pro Tag fast zwei Stunden Arbeitsweg wegfallen würden. Nur ist dies bei mir nicht möglich. Aber wieso sollten all die anderen Menschen in den Büros nicht mind. einmal pro Woche einen Homeoffice-Tag haben können? Ganz einfach: Der Chef hat Schiss, dass nicht gearbeitet wird. Dabei fallen Gespräche am Kaffee-Automaten weg, die Zigi-Pause ev. auch, weil man auf dem Balkon arbeitet und der Leistungsdruck ist auch höher, weil man eben eh nur zu Hause chillen würde.
    Ich finds schwach vom Coop…
  • Pollo Loco 01.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Schade wird Coop das Homeoffice nicht fördern. Es hat ja auch ein Stück mit Nachhaltigkeit zu tun, dass nicht alle wieder mit dem Auto Richtung Stadt fahren müssen. Ich sehe in unserer Gemeinde wieder soviele Autos herumfahren, 98% nur eine Person am Steuerrad sitzend.
    • Die_andere_Perspektive 01.07.2020 09:59
      Highlight Highlight Naja ich hoffe doch, dass nicht mehrere Personen die Hände am selben Steuerrad haben 🙃
    • Magnum 01.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Wenn ich zu Feierabend aus dem Homeoffice ins Grüne radle, fahre ich gegen den Pendlerstrom. Dieser ist an der Autobahn-Ausfahrt in der Tat wieder auf vor-pandemische Ausmasse angewachsen. Und ja: Autos mit mehr als einer Person drin sind die absolute Ausnahme. Die neue Normalität scheint in Sachen Mobilität keinen feuchten Dreck besser zu werden.
    • Martel 01.07.2020 10:33
      Highlight Highlight Wieso sollte Coop irgend ein Interesse an Nachhaltigkeit haben? Weil sie es in der Werbung behaupten?
      ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 01.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Ich möchte gerne einen Artikel pber Helin Bölek lesen. Homeoffice ist langweilig

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