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Eurogruppe gibt Athen Zeit bis zum 20. April



Die Euro-Staaten bewerten die Gespräche mit Griechenland einer Zeitung zufolge als enttäuschend. Athen soll bis zum 20. April eine akzeptable Liste mit Reformen einreichen.

Die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» (FAS) berichtete vorab unter Verweis auf Vertreter der Eurogruppe, es gebe bei den Strukturreformen keinerlei Bewegung auf griechischer Seite. Ein Treffen der Finanzstaatssekretäre jüngst in Brüssel wurde dem Blatt zufolge von Teilnehmern als «erschütternd» beschrieben.

Wo bleibt das Geld?

Der griechische Vertreter habe immer nur gefragt, wo das Geld bleibe, und behauptet, sein Land sei in Kürze zahlungsunfähig, berichtete die FAS. Die Vertreter der Gläubigerstaaten teilen diese Einschätzung nicht. Die Eurogruppe habe der Regierung in Athen Zeit bis zum 20. April gegeben, um eine akzeptable Liste mit Reformen vorzulegen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte von Vertretern der Euro-Gruppe erfahren, dass es in den vergangenen beiden Wochen keine nachhaltigen Fortschritte bei der Bewertung der griechischen Reformvorhaben gegeben habe. Deren Annahme durch die EU-Institutionen und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ist Voraussetzung für die Auszahlung von 7.2 Milliarden Euro durch internationale Geldgeber.

Die griechische Seite habe in der Euro-Arbeitsgruppe deutlich gemacht, dass die finanzielle Situation «wirklich schlecht» sei, sagte ein Insider Reuters. Es gebe jedoch keine Bereitschaft, Hilfe zu leisten, bevor es nicht Fortschritte beim Reformprogramm gebe. (sda/reu)

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