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Facebook wird zur Dating-Plattform und erhält «Clear History»-Funktion



Mark Zuckerberg präsentierte an der Entwicklungskonferenz F8 in San Jose Erneuerungen zur Social Media-Plattform Facebook. Neu ist eine Partnersuch-Funktion vorgesehen. Nutzer sollen anhand eines speziellen Dating-Profils, welches unabhängig vom regulären Konto angelegt werden kann, sich nach Gleichgesinnten umsehen können. Die Dating-Aktivitäten werden für Facebookfreunde unsichtbar sein. 

Ausserdem will Facebook Nutzern eine einfachere Möglichkeit geben, einige gesammelte Informationen wie die Liste besuchter Websites oder angeklickter Links zu löschen. Die Nutzer können künftig auch verhindern, dass Daten über ihre Interaktionen mit anderen Websites und Apps überhaupt gespeichert werden, kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Dienstag an.

Hier gehts zu Zuckerbergs Präsentation:

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Video: YouTube/CNBC

Er verglich die Funktion «Clear History» mit dem Entfernen ähnlicher Informationen in Webbrowsern. Genauso könne ein solcher Schritt auch die Nutzung von Facebook weniger komfortabel machen, betonte er.

Facebook steht seit dem jüngsten Skandal um den Abfluss von Nutzerinformationen an die Analysefirma Cambridge Analytica unter massivem Druck, den Datenschutz zu verbessern. Das Online-Netzwerk schränkte bereits unter anderem den Zugang von Softwareentwicklern zu Nutzerdaten ein.

Es werde «einige Monate» dauern, die Funktion zu entwickeln, hiess es. Zunächst werde man in ihr Informationen sehen, die andere Websites und Apps mit Hilfe von Facebooks Analysewerkzeugen über die Nutzer gesammelt hätten. Bei der Entwicklung wolle Facebook auch mit Datenschützern, Aktivisten und Wissenschaftlern zusammenarbeiten. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hänsel 02.05.2018 00:21
    Highlight Highlight Dann wird es wohl auch bald die Funktion "Personen, die Sie bumsen könnten" geben.

    Oder wie im Onlinehandel: "A. aus B. bumst gerade mit C. aus D." oder "Personen, die mit ihrem letzten Date Sex hatten, bumsten auch mit folgenden Personen"
  • Gipfeligeist 01.05.2018 23:50
    Highlight Highlight Wenn sich Facebook wirklich um die Datenkontrolle seiner Nutzer scheren würde, gäbe es diese Funktionen schon seit Jahren. Ganz ehrlich, das ist Kosmetik um rumgeschnösel!

    Bei Google kann man z.b seine gesamten Daten löschen lassen, Tracking & persönliche Werbung deaktivieren.
  • bcZcity 01.05.2018 23:06
    Highlight Highlight Habe meinen Facebook Account gelöscht und vermisse den Quatsch bis heute nicht. Voll von Fake News, Halbwissen, Werbung und Oberflächlichkeiten. Ach ja und ein bisschen Social dazwischen.....

    Aber jeder wie er will....
  • äti 01.05.2018 22:48
    Highlight Highlight Das beste Facebook ist kein Facebook ..
  • Flexon 01.05.2018 21:56
    Highlight Highlight Wer Glück hat (und offen für neues ist) bekommt ein Date mit Cambridge Analytica!
  • Tomlate 01.05.2018 21:20
    Highlight Highlight Wow..............
  • Nominator 01.05.2018 21:05
    Highlight Highlight Das ist dreist! Ein zweites Profil um zu daten. Damit Facebook auch an Daten kommt die man im normalen Profil nicht angegeben hat. Für Facebookfreunde unsichtbar, nicht aber für Facebook. Wie lange geht das wohl noch mit «überall dabei sein, alles aufkaufen»? Irgendwann ist das Teil so überladen, dass es kollabiert, oder die Leute sich abwenden. Google ist wenigstens noch eine Suchmaschine. Aber Facebook ist eigentlich nur ein riesiger Haufen mehrheitlich Unnützes. In meinen Browsern gibt es keine Startseiten, weil ich bestimme wo ich starte.
  • Tatwort 01.05.2018 20:59
    Highlight Highlight Facebook wird also jetzt Fuckbook. Mit Löschfunktion.
    • My Senf 02.05.2018 00:37
      Highlight Highlight You can’t unfuck something you fucked up!
  • Claude1 01.05.2018 20:50
    Highlight Highlight Darauf hat die Welt gewartet, jetzt wird alles versucht die User bei Laune zu halten