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Tschagajew und Satujew erscheinen nicht zum Prozess um Xamax-Pleite



Der ehemalige Präsident von Neuchâtel-Xamax, Bulat Tschagajew, ist am Mittwoch nicht zur Fortsetzung der Gerichtsverhandlung zum Konkurs des Vereins erschienen. Auch der zweite Angeklagte Islam Satujew kam nicht.

Beim Prozessauftakt im August war Tschagajew überraschend zum Prozess aus Moskau angereist. Er wies dabei sämtliche Vorwürfe gegen ihn zurück. Er ist wegen ungetreuer Geschäftsführung, Misswirtschaft sowie wegen Hinterziehung der Quellensteuer angeklagt.

Tschagajew wird zudem wegen einer mutmasslich gefälschten Garantie der Bank of America versuchter Betrug sowie Urkundenfälschung vorgeworfen. Der zweite Angeklagte, der ehemalige Vizepräsident Islam Satujew, erschien wie bereits im August nicht zum Prozess.

Wegen der Abwesenheit der beiden Angeklagten muss das Neuenburger Strafgericht nun entscheiden, ob der Prozess noch einmal verschoben oder in Abwesenheit der Angeklagten fortgeführt wird. Für den Mittwoch waren die Befragung eines Zeugen sowie die Plädoyers vorgesehen.

Unter der Führung der beiden Tschetschenen war der Schweizer Traditionsverein Neuchâtel Xamax am 26. Januar 2012 innerhalb von nur acht Monaten Konkurs gegangen. Zurück blieb ein Schuldenberg von 20.1 Millionen Franken, 359 Gläubiger gingen leer aus. (sda)

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