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NSA-Affäre

Petitionen in den USA fordern Reisefreiheit für Edward Snowden 



A screengrab shows Edward Snowden speaking via video conference during a panel discussion on internet privacy with representatives from the American Civil Liberties Union (ACLU) at the South by Southwest Interactive festival in Austin, Texas March 10, 2014. Former security contractor Edward Snowden, addressing a sympathetic crowd at a tech-heavy event in Austin, Texas, on Monday from a secret location in Russia, said proposed reforms at the National Security Agency show that he was vindicated in leaking classified material. Snowden, who faces arrest if he steps foot on U.S. soil, spoke via a video link to a packed house at the annual South by Southwest (SXSW) gathering of tech industry experts, filmmakers and musicians. He said the U.S. government still has no idea what material he has provided to journalists. REUTERS/ACLU/Handout via Reuters  (UNITED STATES - Tags: POLITICS SCIENCE TECHNOLOGY) 
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Edward Snowden Bild: Reuters

Unterstützer des Ex-NSA-Mitarbeiters Edward Snowden haben heute zwei Petitionen mit mehr als 100'000 Unterschriften beim US-Justizministerium eingereicht. Sie fordern, dass der «Whistleblower», der die Spionageprogramme der US-Geheimdienste aufgedeckt hatte, seinen Reisepass zurück bekommt und im Ausland nicht weiter verfolgt wird.

Die Unterstützer der Petition stammen aus unterschiedlichsten Staaten. «Wir sind damit bisher nur ein Tropfen auf den heissen Stein, hoffen aber auf noch mehr Unterstützung in der Zukunft», sagte einer der Initiatoren. Der Antrag ist für die Regierung rechtlich nicht bindend. 

Eine weitere, rechtlich bindende, Petition auf der Internetseite des Weissen Hauses, die Straffreiheit für Snowden in den USA fordert, hat bereits mehr als 150'000 Unterschriften erhalten. Damit ist die Regierung verpflichtet, sich mit der Petition zu befassen und zumindest eine Stellungnahme zu veröffentlichen. (tvr/sda/dpa)

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