Gerechtigkeit siegt

8 Situationen, die du nur kennst, wenn du schlecht mit Geld umgehen kannst

Es ist nun mal nicht jeder und jedem in die Wiege gelegt, einen gesunden Umgang mit Geld zu pflegen. Denjenigen, die bei Verteilung dieser Gabe abwesend waren (oder auch diese Gabe bereits ausgegeben haben, höhö) sei dieser Artikel gewidmet.

21.01.18, 07:22 22.01.18, 05:33

Zu Beginn des Monats

Das mutmasslich einendste Gefühl unter Menschen, die mit Geld in zweifelhafter Manier umgehen, ist die ekstatische Euphorie, die sich zu Beginn des Monats entlang der neu errungenen monetären Üppigkeit wohlig wärmend breit macht.

Es ist das Frühlingserwachen nach einer Periode schmerzvoller Geld-Dürre.

Wie es sich dann anfühlt:

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Und dann natürlich so:

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...

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Am Ende des Monats

Natürlich gelingt es dem Leben immer wieder aufs Neue, Existenzängste auf Abschnitte uneingeschränkter Prosperität folgen zu lassen. Das haben diese mühsamen Kreisläufe wohl so an sich.

Bezeichnend in Bezug auf Menschen, die nicht mit dem Löffel des vernünftigen Geldumgangs im Mund zur Welt gekommen sind, ist die Tatsache, dass der Kreislauf aus genau zwei trennscharfen Phasen besteht: «Geld wie Heu» oder «Weder Geld noch Heu». Will heissen, dass das symbolische Ende des Monats kalendarisch bereits im ersten Monatsdrittel eintreten kann.

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Und du so:

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In Gesprächen über Geld

Gesprächsthemen können aus heiterem Himmel und in Windeseile zu bösartigen Metastasen mutieren, welche dein reines Gewissen und deine gute Laune rücksichtslos befallen. So kann beispielsweise Geld – und noch schlimmer: die kluge Verwendung davon – zum Topos freundschaftlicher Plaudereien werden.

Dies ist insofern unangenehm, als dass dir zum einen der Sinn dahinter versiegelt bleibt, zum anderen aber auch das Verständnis der theoretischen Grundlagen fehlt.

Du, wenn Freunde über Geldanlagen reden:

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Die Beziehung zum eigenen Konto

Aus schierem Selbstschutz wird ebenfalls der Blick auf das eigene Bankkonto vermieden. Hier siegt erneut das Gefühl über den Verstand. Dies kann dann allerdings zu Spannungen in der Beziehung führen.

Die unweigerliche Konsequenz daraus: Professionelle Hilfe.

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Bei der Steuererklärung

«Auf grosses (und gut angelegtes) Vermögen folgt grosse Steuererklärung» – oder wie auch immer es der Onkel von Spider Man damals ausgedrückt hat. Für Menschen hingegen, die in Geld lediglich einen Verbrauchsgegenstand sehen, gilt dasselbe. Einfach im Kehrwert, quasi.

Wer mit Geld nicht so kann, für den ist die Steuererklärung ebenfalls eher eine Improvisationssache. Leicht beeindruckt von all den möglichen Dingen, die man versteuern könnte, hüpft der sparsinnlose Mensch förmlich durch das Formular. Und zwar vergleichsweise frivol.

Menschen, die nicht mit Geld umgehen können, werden viele Probleme erspart:

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Bei kritischen Fragen

Da der freigeistige und unkonventionelle Umgang mit Geld oftmals kritisch vom idealerweise fürsorglichen Umfeld beäugt wird, liegt es absolut im Bereich des Möglichen, dass die als unnötig eingestuften Ausgaben kritisch hinterfragt werden.

Faszinierend ist dabei, was von eben diesem Umfeld als unnötig erachtet wird. Und wie begriffsstutzig es in Bezug auf deine makellose Argumentationen ist. 

Wenn du dann plötzlich in einem seichten Kreuzverhör deiner Umfelds landest:

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... und das Kreuzverhör zusehends hitziger wird:

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...

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Im Ausgang

Masslosigkeit scheint ein charakterlicher Grundzug zu sein, der Menschen mit Mühe in Geldangelegenheiten nahe liegt. Dies zeigt sich dann offenkundig, wenn sich solche Menschen in die Fänge der Nacht begeben. 

Sich der Vorstellung der unendlichen Glückseligkeit hemmungslos hingebend, setzen Menschen ohne Gespür für sinnvolle Ausgaben alles daran, den Abend für immer am Laufen zu halten. Geld soll dabei keine Rolle spielen. Wieso auch?

Am Abend:

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Am nächsten Morgen:

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Bei eintreffenden Rechnungen

Den Tod und die Steuern haben wir alle gemeinsam. Und auch das Bezahlen aller anderen Formen von Rechnungen. Während gescheite Geldverwalter dies akzeptieren, sich der unweigerlichen Bürde des Menschseins stellen, neigen weniger geschickte Geld-Handhaber  (unter anderem aufgrund der nicht vorhandenen Ressourcen) dazu, sich einzureden, dieser Pflicht entwischen zu können.

Die Logik dahinter:

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2m 43s

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 22.01.2018 00:02
    Highlight 😂😂😂😂😂😂
    1 1 Melden
  • Frank Eugster 21.01.2018 17:41
    Highlight Im Umgang mit Gäld hani zwei Stärnzeiche. Afangs Monet Stier und ab Mitti Monet scho Widder...
    17 1 Melden
  • Theor 21.01.2018 11:32
    Highlight Falls ich jemals eine Autobiografie schreiben möchte, verweise ich einfach auf diesen Artikel. Alles gesagt, danke.
    48 2 Melden
  • The Hat Guy 21.01.2018 11:22
    Highlight Je mehr Meier/Schmidli-Listicles ich sehe, umso mehr habe ich das dringende Verlangen mich bei einer Stockbilder-Agentur für ein Praktikum zu bewerben. Einfach nur um zu sehen, wie in Teamsitzungen die Idee aufkommt "Hey Jungs, wisst ihr was uns noch fehlt im Portfolio? Ein Typ der laut grölend mit dem Laptop auf dem Schoss auf der Schüssel sitzt! Ich such uns gleich mal ein Model dafür … "
    88 2 Melden
  • de Kari 21.01.2018 10:59
    Highlight Haha coole Sache. Toll weiter so
    13 24 Melden
  • Asmodeus 21.01.2018 10:07
    Highlight Oder fünf Situationen die für Sozialhilfebezüger/IV-Rentner tägliche Probleme darstellen.
    43 7 Melden
    • G. Schlecht 21.01.2018 14:14
      Highlight Da ist jeder in der CH selbstschuld. Kann ja Influencer, Lobbyist, Politiker, SBB-Chef oder sonst was werden. *ironie*
      29 1 Melden
  • Weasel 21.01.2018 08:10
    Highlight Das Bild mit Spongebob und dem Klopapier aus Gold...🤣🤣🤣
    31 5 Melden
    • paterpenn 21.01.2018 14:46
      Highlight Ich konnt auch nicht mehr 😂

      Echt gut Herr Meier, bitte mehr davon !
      10 2 Melden

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