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Irgendwie stimmt da noch einiges nicht in Sachen Lohngleichheit von Mann und Frau in der Schweiz. bild: shutterstock/watson

Diese neuen Zahlen zeigen die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau

Die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau ist in der Schweiz noch immer enorm. Selbst unter Berücksichtigung von erklärten Faktoren verdienen Frauen gesamtschweizerisch im Schnitt 7,7 Prozent weniger als Männer. Diese acht Grafiken zeigen, wo das Gefälle am grössten ist.



Das Bundesamt für Statistik hat die «Analyse der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2016» herausgegeben. Dabei untersucht die Studie unter anderem die folgenden Einflussfaktoren:

Um es kurz zu sagen: Die Lohndifferenz ist noch immer riesig. Im Schnitt verdienten Frauen monatlich 6491 Franken, Männer 7946 Franken, was einer Differenz von −18,3% entspricht.

Erklärte und unerklärte Unterschiede

56 Prozent der Unterschiede sind erklärt (z. B.: Beruf, Branche, Ausbildung, berufliche Stellung, etc.), für die 44 übrigen Prozent gibt es keinen offensichtlichen Grund. Das bedeutet:

Frauen verdienen in der Schweiz durchschnittlich bei vergleichbaren, beobachtbaren Merkmalen im Schnitt 7,7 Prozent weniger als Männer.

Wie wir unten sehen werden, leiden über 50-jährige Grenzgängerinnen (Kat. G), welche die obligatorische Schulbildung abschlossen, aber trotzdem im oberen Kader zu 100 Prozent, in einem Unternehmen mit unter 20 Mitarbeitern im Baugewerbe im Tessin arbeiten, am meisten unter der Lohndiskriminierung. Immerhin dürfte so ein Jobprofil schwierig zu finden sein.

Auf der Gegenseite gäbe es die kleinste Benachteiligung bei unter 30-jährigen Frauen, die eine Fachhochschule abschlossen, ohne Kaderfunktion im Teilzeitpensum (unter 50%) in einer Firma mit über 1000 Beschäftigten in der Grossregion Genf als Kurzaufenthalterin (Kat. L) arbeiten. Im Bergbau. Wir haben es nicht nachgeprüft, aber dürfte auch schwierig werden, so einen Job zu finden.

Der positive Trend

Bevor wir die krassen Unterschiede aufzeigen, wenigstens ein Hoffnungsschimmer: Von 2012 bis 2016 sank die gesamte Lohndifferenz von 19 auf 17,4 Prozent. Die unerklärte Differenz nahm dabei von 8,3 auf 7,7 Prozent ab.

Gründe für unerklärte Lohndifferenzen

Zusammengefasst können folgende Gründe für einen Teil der unerklärten Lohndifferenzen festgehalten werden:

Werfen wir einen Blick auf die Unterschiede nach gewissen Merkmalen:

Unterschied nach Wirtschaftsbranche

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Grossregion

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Alter

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Bildung

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Herkunft

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Position

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Beschäftigungsgrad

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Monatslöhne in Franken.

Unterschied nach Unternehmensgrösse

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Monatslöhne in Franken.

Daten und Quellen

Die Angaben dieses Artikels stammen von der «Analyse der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2016» des Bundesamtes für Statistik. Die LSE 2016 umfasst rund 37'000 Unternehmen und 1,7 Millionen Arbeitnehmende (total 3,5 Millionen Beschäftigte) des sekundären und tertiären Wirtschaftssektors in der Schweiz. Der Frauenanteil beträgt 44 Prozent. Für die Grafiken wurden die Lohnunterschiede unter Berücksichtigung der erklärte Lohndifferenzen verwendet.

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177Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jay16Kay 18.05.2019 12:18
    Highlight Highlight Hab ich da was fallsch verstanden oder ist der Prozentualeanteil bei den Grossregionen im Kt. ZH etwas klein ausgefallen? 100/8719*6662=67.41% des lohns der männer also gut -24%?
  • AndersDenkend 3.0 17.05.2019 21:06
    Highlight Highlight Akzeptieren wir doch erstmals unsere Ungleichheit als Frauen und Männer und sind stolz auf die damit verbundenen Fähigkeiten. Mögen wir dem anderen Geschlecht doch einfach seine Fähigkeiten gönnen und Schwächen haben. Leider verlässt uns der gesunde Menschenverstand nur zu gerne, wenns ums Geld und konsumieren geht. Seit euch dessen bewusst.
    Dies ist unter anderem ein von uns gemachtes Problem. Wir sollten langsam mal anfangen unsere Wirtschaft zu schwächen indem wir uns untereinander solidarisieren-es würde gehen und ein Leben ohne Geld würde uns wahrlich glücklicher machen...
  • KnechtRuprecht 17.05.2019 18:25
    Highlight Highlight Wir hatten in unserer Firma eine freie Stelle zu besetzen. Ich durfte als Stv meines Chef’s bei den Vorstellungsgesprächen dabei sein.
    Eingeladen waren 3 Frauen und 5 Männer.
    Ausnahmslos waren die Frauen mit ihren Lohnvorstellungen zum Teil massiv unter den Vorstellungen der Männer und unserem Budget für die Stelle. Trotz gleichwertigen Qualifikationen.
    Bitte liebe Frauen, habt etwas mehr Selbstvertrauen, oder sonst jammert nicht wenns weniger Geld gibt. ✌️
  • praxis 17.05.2019 11:33
    Highlight Highlight An alle Feministinnen: Die Mär von 20% Unterschied ist vom Tisch, eigentlich weiss man das schon lange. 7% sind kaum der Rede wert, vor allem wenn man die möglichen Gründe dafür kennt: Verhandlungszaghaftigkeit, die Konkurrenzsituationen scheuen (also weniger Risiko). Es wird jetzt langsam Zeit für den Männerstreik. Weil in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen ziehen die Männer den Kürzeren.
  • RozaxD 17.05.2019 11:08
    Highlight Highlight Die soziale Arbeit würde ohne Frauen untergehen. Die Männer sollen sich mal weniger wichtig fühlen.
  • RozaxD 17.05.2019 11:07
    Highlight Highlight Ist einfach traurig sowas. Und dann heisst es, die Schweiz sei ach so gerecht und die Menschen ach so Gleichgestellt.
  • Friedhofsgärtner 17.05.2019 08:26
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehen sind 56% des Lohnunterschiedes erklärbar. Und zwar mit Beruf, Branche, Ausbildung und berufliche Stellung (leider wird das im Artikel nur äusserst knapp ausgeführt). Würde es sich dann nicht eher lohnen hier anzusetzen und genauer hinzuschauen? Wir müssen doch versuchen die Frauen in jenen Bereichen zu unterstützen wo wir das Problem kennen..

    Alles andere ist nur Rätselraten.
    • zyrianer 17.05.2019 09:57
      Highlight Highlight Klar müsste man dort auch etwas machen, du vergleichst jedoch Äpfel mit Birnen.
      Beispielsweise Ausbildung: wenn in der genau gleichen Position mit ähnlichen Aufgaben zwei Personen (Rest c.p.) mit unterschiedlichen Bildungsstand arbeiten dann verdient derjenige mit dem höheren Abschluss wahrscheinlich mehr.

      Diese Beispiele kannst du dann mit allen anderen bekannten Faktoren machen. Jedoch kannst du zB nicht den Lohnunterschied zwischen Branche A und Branche B ausmerzen.
    • Friedhofsgärtner 17.05.2019 10:37
      Highlight Highlight @zyrianer
      Aber ist nicht genau das auch Teil des Problems, dass „klassische Frauenberufe“ finanziell weniger gewertet werden? Oder eben dass Frauen oft immer noch in der höchsten Bildungsstufe hinterherhinken, trotz höherer Gymnasialquoten. Oder das lukrative Branchen für Frauen nicht attraktiv sind? Hier lässt sich doch bestimmt noch viel mehr tun. Und das sollte (gemäss Studie) ja den grösseren Effekt auf die Lohnungleichheit haben.
  • wolge 17.05.2019 07:00
    Highlight Highlight Sind wir einmal ehrlich: Die heutige Wirtschafts- und Arbeitswelt aus Wachstum, Konsum, Geld, Macht und Gier wurde von Männern geschaffen und noch immer überwiegen solche Themen bei Aktionären, Verwaltungsräten und Managern.

    Kein Wunder haben wir das Gefühl die Leistung der Männer sei höher. Die Tugenden der Frauen können in den heutigen Systemen schlicht noch immer nicht genug stark ausgespielt werden.

    Dabei wäre es notwendiger denn je, dass Sinnhaftigkeit, Zusammenarbeit, Kommunikation und Emphatie viel stärker in den Mittelpunkt rücken.
  • Schneider Alex 17.05.2019 06:36
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind. Mögliche Schwangerschaft oder Kündigung aus Rücksicht auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe für die Lohndiskriminierung der Frauen. Dazu kommen die Kosten der Stellvertretung oder der Einarbeitung einer Neuen. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar aus Sicht des Arbeitgebers.
    • Friedhofsgärtner 17.05.2019 08:30
      Highlight Highlight Wenn ich dich richtig verstehe, versuchst du die Lohnunterschiede zu relativieren indem du darauf hinweist dass es danach noch weiter Probleme gäbe? Das versteh ich jetzt nicht.
    • Schneider Alex 17.05.2019 11:03
      Highlight Highlight @Friedhofsgärtner
      Die geringeren Frauenlöhne sind teilweise der Preis für die grösseren Risiken, welche ein Arbeitgeber mit der Anstellung von Frauen eingeht, ob gerechtfertigt oder nicht.
  • Globidobi 17.05.2019 01:22
    Highlight Highlight Traue nie einer Statistik, welche du nicht selber gefälscht hast.
    Es ist ganz einfach, fordert bei den Lohnverhandlungen die Löhne der Arbeitskollegen, sprecht diese an, wie viel sie verdienen und vergleicht eure Arbeitsleistung mit ihrer. Ist da ein grosser Unterschied, fordert mehr Lohn. Falls dieser nicht gewährt ist, künden und neue Stelle suchen.
    Falls jemand bei diesem Konzept ein Problem sieht, bitte kommentieren. Bin offen für Diskussionen.
    • aligator2 17.05.2019 14:25
      Highlight Highlight Ich traue nie Personen, die Kommentare mit deinem ersten Satz anfangen. Warum? Weil dieses Zitat einfach nur Schwächen im Verständnis von Statistik kaschiert (oder zu kaschieren versucht).

      Und ausserdem, du sagst die Statistik stimmt nicht, aber im Rest des Kommentar fokussierst du dich darauf, wie Frauen diese Statistik zu ihren Gunsten verbessern können? Ja was denn nun?
    • Globidobi 17.05.2019 20:00
      Highlight Highlight Ich wollte mit dem Zitat ausdrücken, dass man dieser Statistik nicht 100% trauen sollte. Es wurden viele Werte nicht miteinbezogen, welche für die Lohnhöhe relevant sind.
      Daher auch mein Tipp, lieber die Löhne der Mitarbeiter welche die gleiche Arbeit tätigen, als irgendein Quervergleich über verschiedene Branchen/Jobs.
  • Karl33 16.05.2019 22:56
    Highlight Highlight Indem man immer dieselben Märchen erzählt, werden sie nicht wahrer. Seit Jahren wird krampfhaft ein Beleg für die Diskriminierung gesucht, die unerklärliche Differenz wird immer kleiner. Und noch nie konnte ein Lohndiskriminierung belegt werden.

    Hingegen gibt es dutzende Belege, die die Diskriminierung der Männer (!) zeigen, aber von den Medien konsequent verschwiegen werden:
    Höheres Rentenalter, keine Wittwerrente, tiefere 2-.Säulerenten für Männer, bei tieferer Lebenserwartung notabene, 3% Wehrzwangsteuer für Männer. Etcetc.
    • zyrianer 17.05.2019 09:59
      Highlight Highlight Ja gibt es, jedoch sind wir Männer bei der Entstehung eben dieser Ungleichheiten alle auch beteiligt gewesen, immerhin sind die mehrheit unserer Ratiburger in Bern Männer...
    • Shura 18.05.2019 11:25
      Highlight Highlight Es spricht nichts gegen einen Männerstreik für eure Anliegen- bin dabei.
  • Lowend 16.05.2019 22:07
    Highlight Highlight Wenn es ein Beweis braucht, dass die Gleichberechtigung zwar in der Verfassung steht, aber nicht in den Köpfen der rechten Schweizer Alpentaliban angekommen ist, sind es die Voten frustrierter Männer in solchen Foren wie hier.

    Man könnte glatt meinen, denen fällt ein Zacken aus der Kamm, wenn Frauen auf Augenhöhe mit diesen laut krähenden und aufgeplusterten Gockeln wären.

    Echt Lachhaft!
    • Lowend 17.05.2019 14:55
      Highlight Highlight Ähm - Frauen müssten noch viel mehr verdienen, weil sie es schliesslich sind, die neun Monate lang Übelkeit und Schmerzen ertragen, um solche frustrieren Männlein auf die Welt zu stellen.

      Was Karl33 da absondert ist daher genau dieser frustrierte, empathielose Müll, den ich in der kurzen Zusammenfassung meiner Gedanken zu diesem machodominierten Forum ankreide.

      Danke übrigens noch für ihren wertvolle Schulmeisterei, die unheimlich viel zur Diskussionskultur beiträgt. Wenigstens beinhaltet sie eine gewisse Selbsterkenntnis rechtsbürgerlich-zurückgebliebener Frustmännlein. Auch nicht schlecht!
    • Globidobi 17.05.2019 20:07
      Highlight Highlight @Lowend
      Sie fordern also höhere Löhne für die Frauen, da sie den Nachwuchs auf die Welt bringen? Ich weiss jetzt nicht, ob dies dann Gleichberechtigung wäre, meiner Meinung nach nicht. Eine Frau muss keine Kinder kriegen und ist so auch nicht 9 Monate schwanger. Ich als Mann würde vielleicht gerne schwanger werden, kann es leider nicht, da ich keine Gebärmutter habe. Es müsste nicht der Lohn der Frau höher sein, sondern sollte die Kindererziehung für beide Geschlechter als Arbeitserfahrung in einem sozialen Bereich anerkennt werden.
  • Philosph 16.05.2019 21:56
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich bei Männern eine militärische Karriere als Arbeitserfahrung angesehen und bei Frauen Kinderbetreuung als Jahre mit fehlender Arbeitserfahrung? Also sozusagen eine Auszeit?
    • G-Man 17.05.2019 07:20
      Highlight Highlight Also die zeiten sind vorbei. Heute mehr so oh ou gehst noch ins militär? 3 wochen wk im jahr? Lieber nicht diesen kandidaten...
    • G-Man 17.05.2019 07:21
      Highlight Highlight Achja und wir sprechen da von knapp einem jahr gegen meist so 4-10 jahre oder mehr...
  • o'phrainck 16.05.2019 21:33
    Highlight Highlight wie viele Personinnen treffen auf diese Beschreibung zu?
    Benutzer Bild
  • Charlie84 16.05.2019 21:26
    Highlight Highlight Es ist wie immer: Wer zuwenig Daten hat, interpretiert automatisch etwas hinein. Wie soll z.B. die Produktivität eines Mitarbeiters statistisch erfasst werden?

    Aus dem unerklärlichen und für mich geringfügigen Lohnunterschied schliesst man also, es gebe Diskriminierung. Die bestehenden Thesen sollen damit untermauert werden. Das riecht verdächtig danach, dass man damit Politik machen will.

    Hört auf, an der Utopie der absolut gleichen Löhne festzuhalten. Am Schluss entscheiden die markwirtschaftlich relevanten Faktoren.
    • Hallosager 18.05.2019 16:04
      Highlight Highlight Wie die Produktivität ststistisch erfasst wird? Das zuständige Bundesamt führt eine Umfrage dazu durch, ruft einen an und man antwortet: "jooo siicher, i gib immer Vollgas." 😅
      Der nächste Anruf bei mir dürfte, glaube ich, bald wieder kommen 😉
  • Sannee 16.05.2019 21:13
    Highlight Highlight Da ist das Leben noch fair.

    Play Icon
  • Nick_ 16.05.2019 21:11
    Highlight Highlight Jeder der mal die LSE Statistik ausgefüllt hat, weiss dass aufgrund dieser Angaban rein gar nichts interpretiert werden kann. Es werden viel zu wenig genaue Kriterien nachgefragt. Für alle interessierten:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erhebungen/lse.assetdetail.6646933.html
    • aligator2 17.05.2019 14:39
      Highlight Highlight Sehr spannend. Einer der grössten Treiber der unerklärten Lohndifferenz ist übrigens die effektive Arbeitserfahrung. Wie man am Fragebogen sieht, wird diese nicht erhoben.

      So viel ich weiss approximiert das BFS die Arbeitserfahrung mit "Alter - 18 Jahre", was natürlich gerade Frauen mit Auszeit in eine deutlich höhere theoretische Lohnstufe hievt, wo sie aber realistisch nicht wären.
  • Neutralier 16.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Ohh schaut, wieder so ein Journalist der schreibt was andere schreiben. Selbst aber sich nie tiefer mit dem Thema befasst hat und die Statistiken nicht genau analysiert hat. Modernes Copy Paste von Zeitungsartikeln. Diverse Unabhängige Studien gehen von einer effektiven Lohnungleichheit von 2%-5% aus.

    “erklärte Gründe“ solltest du etwas besser Recherchieren, da fehlt noch so viele . Zidem sind bei uneeklärten - erklärte drin ?
    • NotWhatYouExpect 17.05.2019 11:35
      Highlight Highlight @Warum?: Da es mich interessiert könntest du mir bitte diese Studien verlinken?

      Danke
  • Toerpe Zwerg 16.05.2019 19:58
    Highlight Highlight "Zusammengefasst können folgende Gründe für einen Teil der unerklärten Lohndifferenzen festgehalten werden:

    Erwerbsunterbrüche
    Reduktion der Arbeitszeit."

    Wenn mann das Unerklärbare mit diesen Gründen multipliziert und die Wurzel aus Ideologie und Opportunismus subtrahiert, dann implodiert das Universum.
    • DichterLenz 16.05.2019 20:05
      Highlight Highlight Deshalb nochmal meine Frage, ob der Teilzeitfaktor da rausgerechnet wurde oder nicht.

      Mein Kommentar wurde aber anscheinend gelöscht.
    • FrancoL 17.05.2019 00:39
      Highlight Highlight Die Statistik mit Teilzeitbeschäftigung ist oben aufgeführt auch hier ist das Bild das Gleiche.
      Lesen muss man schon selbst.
  • Rim 16.05.2019 19:27
    Highlight Highlight Die, meist von Männern verfassten, Kommentare/Auswertungen der Statistik könnte etwas Licht ins trübe "Unerklärliche" bringen ;-) Wobei ich nicht wirklich davon ausgehe, dass die zu den Gruppen gehören, die statistisch relevant sind. (Heisst, mehr verdienen als ihre weiblichen Kolleginnen.)
  • Peter Jürgen 16.05.2019 19:06
    Highlight Highlight Bisher hat NIEMAND auf diese Frage antworten können:
    Die Linken sagen uns Tag ein, Tag aus, dass Unternehmer NUR AM PROFIT INTERESSIERT sind.
    Also wenn Frauen die genau gleiche Leistung für weniger Lohn bringen, dann müssten die doch alle Männer mit Frauen ersetzen! Mehr Profit, gleiche Leistung, richtig?
    Die Nachfrage würde dann den Preis für Frauen nach oben treiben, bis die Löhne ausgeglichen wären.
    Da dies nicht geschieht, auch nicht in Firmen die von Frauen geführt werden, ist Leistung / Qualifikation / Arbeitseinsatz usw. eben NICHT identisch. Niemand wirft einfach Geld weg.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 16.05.2019 20:04
      Highlight Highlight PJ: Ich schreib jetzt einfach mal das Gleiche wie ich immer schreibe, wenn jemand, wie so oft, das schreibt was du schreibst.
      Frauen haben eine höhere Anfälligkeit auf Schwangerschafts/Kinder-bedingte Ausfälle. Nicht so günstig für den Arbeitgeber, aus rein ökonomischen Gründen.
    • o'phrainck 16.05.2019 21:36
      Highlight Highlight Elephant: Damit ist es also gerechtfertigt?
    • Peter Jürgen 16.05.2019 23:02
      Highlight Highlight @Elephant: Du hast gerade bestätigt, dass es total objective Gründe gibt, warum Frauen weniger verdienen!
      Was hier fehlt ist die Tatsache, dass die Unterschiede praktisch total verschwinden, wenn man kinderlose Frauen über 36 anschaut. Das Risiko, dass eine Frau in dem Alter noch schwanger wird, fällt praktisch auf Null. Also lohnt es sich für den Arbeitgeber, in ihre Aus- und Weiterbildung zu investiren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 16.05.2019 18:56
    Highlight Highlight Ich arbeite seit 15 Jahren im Personalwesen im Recruting und in der Vermittlung. Löhne sind also ein Thema. Ich kenne bis heute keinen Fall wo eine Frau für den gleichen Job weniger bekommt als ein Mann, nur weil sie eine Frau ist. Immer wenn ich nach belastbaren Fakten Frage bekomme ich so eine Statistik aber keine konkreten Beispiele. Diese Beispiele müsste es ja geben. Einfach mal zwei Lohnabrechnungen von einem Mann und einer Frau aus der gleichen Firma nebeneinander legen, wenn beide den gleichen Job machen müssten da die gleichen Beträge stehen.
    • nick11 16.05.2019 20:25
      Highlight Highlight Man könnte auch einfach argumentieren, dass Frauen eher die weniger gut bezahlten Jobs im gleichen Segment machen. Möchte man Löhne wirklich vergleichen reicht die Aufteilung in die oben genannten Kategorien nicht wirklich.
      Interessant wäre bestimmt auch die Lohnspanne dieser Kategorien zu sehen, die dürfte um einiges höher sein, als die Abweichung der Frauen.
    • DerMeiner 17.05.2019 10:49
      Highlight Highlight Bewerbungsgespräch: Firma würde bei der Lohnschmerzgrenze bis 80'000 gehen. Wunschkandidat Mann Will 75'000 und Wunschkandidatin will 70'000. Beide sind tragbar, qualifiziert und eigentlich gleich - bis auf die Lohnverhandlung.

      Das Frauen weniger aggressiv verhandeln, ist in genau gleich vielen Studien belegt, wie die angebliche Lohndiskriminierung... Da kann aber der Arbeitgeber nicht viel dafür und die Männer erst recht nicht.
  • LU90 16.05.2019 18:11
    Highlight Highlight Bei den < 30 Jährigen sind es noch etwas mehr als als 3 Prozent. Die Männer, welche nicht ins Militär können / wollen, zahlen im Jahr 3% des Lohnes... Taadaaa und der Lohnunterschied ist nur noch im Promillebereich. Bei den Ü30 ist es halt noch die Politik von früeher, welche den Unterschied ausmacht (heisst nicht, dass das gut ist)
  • wolge 16.05.2019 18:07
    Highlight Highlight Irgend einen Vorteil muss Mann ja auch haben
    • Elephant Soup slow cooker recipes 16.05.2019 20:05
      Highlight Highlight hier, eine Dose Mitleid.
  • AquaeHelveticae 16.05.2019 18:06
    Highlight Highlight Ist ein Vergleich Anhand der besetzten Stelle nicht möglich?

    All diese Vergleiche sind nicht aussagekräftig.
    Relevant wäre beispielsweise ein Vergleich zwischen Bauingenieuren in der selben Branche und Region.
    Die vorhandenen Grafiken reichen höchstens als Material für Schilder an Demonstrationen.
    • nick11 16.05.2019 20:29
      Highlight Highlight Auch bei den Bauingenieuren wirst du wohlmöglich eine Abweichung sehen. Die Lohndifferenz vom schlechtesten zum besten ist bestimmt höher als die Differenz zwischen Frau und Mann.
      Jobs lassen sich halt nicht wirklich vergleichen, da auch der Einsatz jedes einzelnen bewertet werden muss.
  • Füdlifingerfritz 16.05.2019 18:04
    Highlight Highlight Es gibt imfall auch Lohnunterschiede zwischen Männern und Männern. Frauen und Frauen. Grossen und Kleinen. Dicken und Dünnen. Apple Usern und Microsoft Usern. Linkshändern und Rechtshändern. Fanta-Trinkern und Sinalco-Trinker. SB-Stick-Richtigherumdrehern und USB-Stick-Falschherumderhern. Impfbefürwortern und Impfgegnern. Star Wars-Fans und Star Trek-Fans. . Watson-Lesern und 20Minuten-Lesern. Veganern und Karnivoren. SVP-Wählern und Grünen-Wählern. Homosexuellen und Heterosexuellen. Kiffern und Säufern. Metal-Fans und Schlager-Fans. Wir stellen fest: Löhne sind kein starres Gebilde.
    • Füdlifingerfritz 17.05.2019 09:17
      Highlight Highlight @Sünneli
      Merci. Das mit dem nicht begriffen gebe ich gerne an Sie zurück.
      Erstens: Im Artikel werden Faktoren für den "unerklärten" Gap genannt. Diese sind stringent und nachvollziehbar. Ob da am Ende auch Sexismus ein Faktor ist... man weiss es nicht. Klar ist: sollte es diesen Faktor geben, so ist er sehr, sehr klein und daher keinen solchen Aufruhr wert. Und man kann klagen, wenn man Beweise dafür hat.
      Zweitens: Wenn man Frauen tatsächlich systematisch schlechter bezahlen könnte, würde keine Firma dieser Welt noch Männer einstellen. Es würde wirtschaftlich einfach keinen Sinn machen.
    • RozaxD 17.05.2019 11:08
      Highlight Highlight Aber nicht so krass. Für DENSELBEN Job. Ausserdem macht es das auch nicht besser, nur weil es noch andere Unterschiede gibt.
      (Beim Punkt mit LGBT geb ich dir jedoch Recht.)
  • sottosopra 16.05.2019 17:56
    Highlight Highlight Ein grundsätzliche Ursache für diese Lohnunterschiede liegen in der Tatsache dass, sobald Kinder da sind, Frau sich um diese kümmert und wenn diese ausgewachsen sind, Frau sich um die kranken Eltern kümmert. Als Mann mag man jetzt einwenden: Frau will es so. Mag sein, jedoch sollten wir Männer diese Selbstverständlichkeiten hinterfragen und unseren Teil zu einem egalitären Familienmodell beitragen (was langfristig auch dazu beitragen wird, die Lohnunterschiede zu nivellieren).
    • p4trick 16.05.2019 18:09
      Highlight Highlight Am besten verallgemeinern. Wenn deine Frau das so machen muss wegen dir, schliesse bitte nicht auf andere
    • Phrosch 16.05.2019 18:27
      Highlight Highlight Frauen wollen das so? 🤔 Ich habe öfters mitbekommen, dass Väter gerne ihr Arbeitspensum reduzieren würden, wenn Kinder kommen, so dass ihre Frauen auch (etwas reduziert) weiterarbeiten können. Die Arbeitgeber der Männer sind oft kaum zu überzeugen, ein Pensum von 90% gilt schon als fortschrittlich. Frauen können oft recht leicht weniger arbeiten und reduzieren dann drastisch, weil alle das so erwarten.
    • SJ_California 16.05.2019 18:43
      Highlight Highlight Wenn Männer so erfolgreich höhere Löhne mit ihren Vorgesetzten verhandeln können, dann sollten sie auch Teilzeitpensen unter 90% aushandeln können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chase Insteadman 16.05.2019 17:55
    Highlight Highlight andere Stats:

    Suizide im Jahr 2016:
    - Männer 759
    - Frauen 257
    Quelle: www.obsan.admin.ch

    Arbeitslose Stand Feb. 2019:
    - Männer 69712
    - Frauen 49761
    "Männer waren in den zurückliegenden Jahren von den wirtschaftlichen Verwerfungen stärker betroffen."
    Quelle: nzz/Seco

    Zudem:
    "Bis ins 20. Jahrhundert stellen Männer die meisten Opfer des Krieges, so wie vor allem Männer Opfer von männlicher Gewalt sind."
    Quelle: www.nzz.ch

    auch: "Die Mehrzahl der Obdachlosen in den Industriestaaten ist männlich, unter den alleinstehenden Obdachlosen machen Männer etwa 80 % aus." (Wikipedai)

    usw.usf...
    • Phrosch 16.05.2019 18:28
      Highlight Highlight Und was möchtest du im aktuellen Zusammenhang damit sagen?
    • Chase Insteadman 16.05.2019 18:45
      Highlight Highlight Dass entgegen dem häufig kolportierten Bild die Männer nicht "die Gewinner" und die Frauen "die Verlierinnen" der Gesellschaft sind.
    • Mr. Spock 16.05.2019 19:25
      Highlight Highlight Das Gleichberechtigung ein Thema in beide Richtungen ist und das Thema Lohngleichheit langsam nerft!? Gibt sichetlich traurige Fälle und Sexismus in jeder Form ist bullsh.t... 7.7% tendenz fallend... Wuhuu goodnews!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 16.05.2019 17:52
    Highlight Highlight Die Unternehmen sind aber in der Schweiz nicht wirklich schlau. Sie könnten ihre Renditen um 7.7% steigern, wenn sie nicht diese teuren Männer beschäftigen würden.
    • Rabbi Jussuf 16.05.2019 18:23
      Highlight Highlight Die Unternehmer werden schon wissen, wem sie wieviel bezahlen können und wollen.
      Ganz sicher werden die keine teure Arbeitskraft einstellen, wenn sie eine billigere haben könnten, die gleich produktiv ist. Was ein weiterer Punkt ist, der bei diesen Lohngegenüberstellungen nicht berücksichtigt wird.
    • Super 16.05.2019 18:32
      Highlight Highlight Du meinst wohl die Unternehmer*innen!
    • Elephant Soup slow cooker recipes 16.05.2019 20:30
      Highlight Highlight Mutterschaftsurlaub ist nicht gratis
  • insider 16.05.2019 17:49
    Highlight Highlight Ich finde, dieses sehr brisante Thema ist hier absolut scheusslich aufgearbeitet. Es tut mir leid, aber ich verstehe "Bahnhof":
    "56% der Unterschiede sind erklärt (...), für die 44 übrigen % gibt es keinen offensichtlichen Grund."
    -> Auf was beziehen sich diese %? Was ist 100%?
    "Frauen verdienen in der Schweiz durchschnittlich bei vergleichbaren, beobachtbaren Merkmalen im Schnitt 7,7 % weniger als Männer."
    -> Beziehen sich die 56% auf die 7.7% (100%)?
    -> Die Gründe für die unerklärte Lohndifferenzen sind im Artikel explizit aufgeführt, wieso sind sie dann "unerklärt"?
    Bitte um Klärung!
    • Cédric Wermutstropfen 16.05.2019 23:28
      Highlight Highlight 56% vom Lohnunterschied sind erklärt vom Modell, das heisst, dieser Anteil wird durch Einflussgrössen, die im erklärenden statistischen Modell enthalten sind beschrieben. Einfach gesagt, diese 56% der Differenz haben vmtl. schon einmal nichts mit dem Geschlecht zu tun.

      Der unerklärte Anteil entsteht, weil es ein Modell ist, also eine Vereinfachung der Realität. Eigentlich relevante Einflussgrössen müssen ausgelassen werden (dafür kann es mehrere Gründe geben). Die aufgezählten ausgelassenen Variablen sind also nicht im Modell enthalten und entfallen daher alle auf den nebulösen unerkl. Teil.
    • bikobeko 16.05.2019 23:50
      Highlight Highlight So viel ich weiss wurden diese "unerklärten" Punkte nicht genügend erfasst. Somit kann die Statistik auch nicht mit diesen Faktoren korrigiert werden. Solange das Pensum nicht herausgerechnet werden kann ist daher jeder Vergleich Unsinn. Ein Teil der erreichten Lohnangleichung ist auch darauf zurück zu führen, dass mitlerweile mehr Männer Teilzeit arbeiten.
  • DerMeiner 16.05.2019 17:45
    Highlight Highlight Ich verdiene wahrscheinlich teil mehr und teils weniger als gleichaltrige Arbeitskollegen (Männer), die eine ähnliche Funktion ausüben. Warum das? Leistung, Berufserfahrung und halt auch Geschick bei Lohnverhandlungen. Ist das ungerecht? Nein, ich habe es selbst in der Hand, aber dafür muss ich an mir und nicht den Rahmenbedingungen arbeiten.

    Könnte man bitt mal das beleuchten, als mit Zahlen zu hantieren, in welche sehr viele und teils sehr wichtige Indikatoren nicht einfliessen? Warum muss der Arbeitgeber für das Unvermögen einiger in Sachen Selbstreflexion den Kopf hinhalten?
  • lucasm 16.05.2019 17:39
    Highlight Highlight Wenn selbst in der öffentlichen Verwaltung und bei den Lehrpersonen eine so grosse Lohndifferenz bestehen soll, dann kann einfach etwas nicht stimmen. Die Lohntabellen von Bund, Kantonen und Gemeinden unterscheiden nicht nach Geschlecht. Auch kann man sich seinen Lohn nicht aushandeln, sondern wird einfach eingestuft. Sehr komisch diese Studie.
    • Garp 16.05.2019 17:56
      Highlight Highlight Kann mir das nur sol erklären, dass alle Stufen zusammengefasst wurden. Auf Primarstufe arbeiten viel mehr Frauen und verdienen von den Lehrern auch am wenigsten. Eine solche Zusammenfassung fände ich aber unzulässig.
    • Garp 16.05.2019 18:40
      Highlight Highlight Ob es richtig ist, dass Primarlehrer weniger verdienen, da müsste man dann genauer hinschauen.
    • Selbst-Verantwortin 16.05.2019 20:48
      Highlight Highlight Auf Seite 31 des Berichtes ist folgendes Beschrieben:

      "In der Praxis sind aber zahlreiche Merkmale unbeobachtet. Dazu
      gehören qualifikationsrelevante Faktoren wie zum Beispiel die effektive Berufserfahrung und vergangene Erwerbsunterbrüche, Arbeitszeitmodelle, Ausbildungsabschlüsse (Studienfach), Weiterbildungen und Soft Skills (Fremdsprachen, IT-Kenntnisse usw.). "
      Noch Fragen, wozu die Studie taugt?
      Benutzer Bildabspielen
  • nickname2 16.05.2019 17:33
    Highlight Highlight Die Lohndiskriminierung bei Männern beträgt ca. 0.7% pro cm Körpergrösse. (Allerdings US Zahlen glaube ich...)

    Wenn fair diskrimiert würde müssten also Frauen, durchschnittlich 14cm kleiner, für gleiche Arbeit 9.8% weniger Lohn bekommen.

    In unserer Generation (U40) sind es laut Eurer Statistik aber nur 3-7% weniger.

    UNFAIR!!!!!!

    Ich fordere zumindest Gleichdiskriminierung!

  • Ass 16.05.2019 17:32
    Highlight Highlight Baugewerbe -14.4%! Heisst das nun das sich die Arbeitgeber nicht an den GAV halten?
    • Rabbi Jussuf 16.05.2019 18:28
      Highlight Highlight Nein, es heisst nur, dass da unterschiedlichste Berufe in einen Topf geworfen werden, ohne Rücksicht darauf, dass vermutlich in den schlechter bezahlten Berufen mehr Frauen arbeiten. Das nennt sich dann "unerklärt".
    • K.K. Rool 16.05.2019 19:30
      Highlight Highlight Zudem gibt es eine vielzahl mehr Malerinnen als Maurerinnen/Strassenbauerinnen.
      Letztere verdienen einiges mehr.
      Aber jeder/ jede darf Statistiken lesen wie er/sie möchte
  • Summervogel 16.05.2019 17:20
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, sich als Frau als Gold Digger zu versuchen...die Zahlen sprechen für sich =)
  • Whaaaat?_Son 16.05.2019 17:17
    Highlight Highlight Die Zahlen sind erstaunlicher als gedacht, aber Mittelwerte ohne Standardabweichung haben keine Aussagekraft.
  • rolf.iller 16.05.2019 17:16
    Highlight Highlight Also 7% ist genauso gross, wie der Unterschied sein sollte. Also zumindest wenn man UBER Daten anschaut. Dort spielt Gender bei der Berechnung des Lohns keine Rolle. Trotzdem verdienen Frauen dort 7% weniger in der Statistik. Unter anderem weil Männer mehr Erfahrung haben (länger dabei bleiben), die besseren Gebiete auswählen, die weiter von zuhause liegen und schneller fahren.

    http://freakonomics.com/podcast/what-can-uber-teach-us-about-the-gender-pay-gap/
  • bernd 16.05.2019 17:15
    Highlight Highlight "Zusammengenommen gibt es mehrere Gründe, warum die unerklärte Lohndifferenz quantitativ nicht mit Lohndiskriminierung gleichgesetzt werden kann. Den- noch liefern die Ergebnisse wertvolle qualitative Hinweise zu möglicher Lohndiskriminierung: [...] Gleichermassen kann die Entwicklung der unerklärten Lohndifferenz im Zeitverlauf Hinweise liefern, wie sich die Lohndiskriminierung über die Zeit verändert."(S.32)

    Ist es verhältnismässig, 8 Grafiken inklusive %-Zahlen im Kommabereich zu bringen, die Konfidenzintervalle wegzulassen und die Entwicklung im Zeitverlauf auf 4 Zeilen zu würdigen?
  • Froggr 16.05.2019 17:15
    Highlight Highlight Was heisst erklärt? Ja ich habe eure Beschreibung dazu gelesen. Meiner Meinung nach gibt es noch weitaus entscheidendere. So zum Beispiel das Risiko eine Schwangerschaft (und damit Verbunden der Schwangerschaftsurlaub). Ein Mann kann halt nunmal nicht schwanger werden. Und man muss sich nicht wundern, wenn Frauen jobs erledigen, die schlechter bezahlt sind. Ich studiere an einer Wirtschaftsuniversität im osten des Landes. Ca. 70 Prozent Männer.
  • Cédric Wermutstropfen 16.05.2019 17:11
    Highlight Highlight „Diese neuen Zahlen zeigen die krassen Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau“

    Nein nicht wirklich. Das Problem ist v.a. der grosse unerklärte Anteil. Ob schlussendlich wirklich ein grosser Lohnunterschied zwischen zwei Personen, die sich nur durch das Geschlecht unterscheiden und sonst identisch sind, besteht, lässt sich nicht beurteilen.
  • Lowend 16.05.2019 17:09
    Highlight Highlight Dort wo dank Gewerkschaften Gesamtarbeitsverträge bestehen, scheinen die Unterschiede relativ klein zu sein, dort wo der angeblich "freie Markt" regiert, werden die Unterschiede immer grösser. Anscheinend regelt der für Kapitalisten ach so heilige Markt eben doch nicht alles?
    • Toerpe Zwerg 16.05.2019 20:01
      Highlight Highlight Oder eben doch.
    • Lowend 16.05.2019 20:15
      Highlight Highlight Hallo, gar nicht gewusst, dass Zwerge solche Machos sind? Wird da fehlende Grösse sublimiert? ;-)
    • Selbst-Verantwortin 16.05.2019 20:43
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass die kleineren Lohnunterschiede fairer oder gar für uns alle besser sind?
      Du unterstellst, dass sie nicht gerechtfertigt sind - wozu die Studie keinerlei Belege liefert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 16.05.2019 17:08
    Highlight Highlight Auf Seite 31 des Berichtes ist folgendes Beschrieben:

    "In der Praxis sind aber zahlreiche Merkmale unbeobachtet. Dazu
    gehören qualifikationsrelevante Faktoren wie zum Beispiel die effektive Berufserfahrung und vergangene Erwerbsunterbrüche, Arbeitszeitmodelle, Ausbildungsabschlüsse (Studienfach), Weiterbildungen und Soft Skills (Fremdsprachen, IT-Kenntnisse usw.). "

    All diese Punkte sind unter nicht erklärbaren Unterschieden abgelegt. Weil man anhand fehlender Daten dies einfach nicht beurteilen kann.

    Daher habe ich schon gewisse Bedenken, diese Statistik einfach als Grundlage zu nehmen.

  • kliby 16.05.2019 17:07
    Highlight Highlight Unerklärbare Lohnunterschiede sind eben per Definition nicht diskriminierend. Sonst wären sie ja nicht unerklärbar. Bitte bleibt bei den Facts.
  • Selbst-Verantwortin 16.05.2019 17:00
    Highlight Highlight Bei den unerklärten Gründen fehlt das einzig relevante Kriterium: Leistung
    Bevor alle wie wild blitzen:
    - Mädchen sind in Schulen weit erfolgreicher als Jungs - hier wird gerne darauf verwiesen, dass das die Jungs selbst in der Hand haben.
    Eine Uber-Auswertung ergab 7% Lohnunterschied pro männliche Fahrer, weil sie zu besseren Zeiten, an ertragreicheren Orten, schneller als Ziel kamen.
    Frauen und Männer sind (zum Glück) unterschiedlich. Daher ist es wahrscheinlich, dass sie unterschiedlich leisten und verdienen.
    Diskriminierung ist’s erst, wenn jemand nicht die gleichen Rechte hat.
    • Projektionsfläche 16.05.2019 18:00
      Highlight Highlight Und dieses nach Deiner Meinung einzig relevante Kriterium ist wie genau definiert und messbar? Sagen wir am Beispiel von Lehrpersonal, mittlerem Management, HR-Fachpersonal?
    • wolge 16.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Gebe dir zum Teil recht aber... Männer und Frauen leisten wahrscheinlich unterschiedlich. Männer sind ev im Einen besser, Frauen im Anderen. Aktuell hat es aber den Anschein, dass das worin die Männer besser sind als höherwertig betrachtet wird...

      Eigentlich erstaunlich denn die Digitalisierung erfordert vor allem typisch weibliche Skills wie Kommunikation, Empathie, Zusammenarbeit etc.
    • RobinBurn 16.05.2019 18:19
      Highlight Highlight Nur dass leider Löhne nicht immer mit der erbrachten Leistung übereinstimmen: Als Beispiel fällt mir hier folgendes ein: Arzt vs. Verwaltungsrat.
      Ausserdem machen Sie einen sein/sollen Fehlschluss: Nur weil etwa so ist (Frauen verdienen weniger ) heisst das nicht, dass auch so sein muss. Gemäss Ihrer Logik würden Frauen ja also weniger verdienen, weil sie auch weniger Leisten. Finde ich etwas irritieren, vor allem wenn die Lohnungleichheit auch in den 'klassischen' Frauenberufen bestehen, aber zum Beispiel im Bergbau nicht.
      Ich hab auch keine Abschliessende Erklärung, aber so einfach ists nich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 16.05.2019 17:00
    Highlight Highlight Leider fasst auch die LSE 2016 die Berufsgruppen auf Stufe 2 der ISCO-88 zusammen. Ein Beispiel: Unter Berufsgruppe 24 'Sonstige Wissenschaftler und verwandte Berufe' werden unter anderem zusammengefasst (also in den gleichen Topf geworfen). Juristen - Schriftsteller, bildende oder darstellende Künstler - Geistliche, Seelsorger - Sozialwissenschaftler und verwandte Berufe. Der Lohn einer Balletttänzerin wird also mit dem Lohn eines Anwalts verglichen, derjenige des Sozialarbeiters mit demjenigen der Pfarrerin. Also bitte! Gleicher Lohn für gleiche Tätigkeit? Nicht!
  • ahaok 16.05.2019 17:00
    Highlight Highlight Ich finde der Lohnunterschied ist ein zu komplexes Thema als dass man es durch oberflächliche Punkte wie Ausbildung oder Berufliche Stellung vergleichen kann. Der Lohn setzt sich aus zu vielen Faktoren zusammen welche man in Statistiken nicht einbeziehen kann. Engagement, berufliches Geschick, Umgang mit Kunden etc. sind nur einige dieser Punkte und auch wenn es banal klingt, Merkmale wie Attraktivität, Selbstbewusstsein und Auftreten bei der Lohn Verhandlung tragen auch ihren Teil zum eigenen Lohn bei.
    • Beat_ 16.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Engagement, berufliches Geschick, Umgang mit Kunden... aber dann müssten ja Frauen eigentlich überall mehr verdienen, wenn ich mir diese FAktioren ansehe und mich umsehe...
    • tipsi 16.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Ja, der Lohn wird von vielen Faktoren beeinflusst. Ich würde aber erwarten, dass die Merkmale bei Frauen und Männern zufällig und daher im Schnitt etwa gleich ausgeprägt sind. Wenn es bei so vielen Einflussgrössen so grosse Unterschiede gibt, müssten diese Faktoren extrem ungleich verteilt sind. Glauben sie wirklich, dass Männer in allen Punkten 7.7% besser abschneiden? Und 2012 sogar um 8.3%. Liegt das nicht wahrscheinlich an der unterschiedlichen Bewertung der Faktoren je nach Geschlecht? Wir Menschen sind nicht vorurteilsfrei, wenn auch unbewusst.
  • cutP 16.05.2019 16:59
    Highlight Highlight Im meinem beruflichen Umfeld bei einer grossen öffentlichen Verwaltung, verdienen Frauen gemäss Untersuchung ca. 1 % mehr als Männer. Hinzu kommt, dass man bei einer Verwaltung bei Einstellung in ein relativ starres Lohnsystem eingereiht wird. Frauen jedoch häufiger auf 50-80 % reduzieren, über die Jahre hinweg, dann jedoch mit weniger Arbeitserfahrung immer noch gleich gut eingereiht sind. Dies kommt für sie gerade bei den kürzlich erfolgten Sparrunden sehr entgegen. Wenn dieselben Damen dann noch Lohnerhöhungen fordern bin ich raus..(hoffentlich bald)
  • fabianhutter 16.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Es gibt noch andere Faktoren, welche für Lohnunterschiede sorgen, z.B. die Körpergrösse und das Gewicht. Die Unterschiede liegen bei Männern bei ca. 0.6% pro Centimeter Körpergrösse. Das heisst, dass ein 10cm kleinerer Mann gegenüber seinem grösseren Kollegen ungefähr gleich diskriminiert wird eine Kollegin.

    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/10-cm-2000-euro-grosse-maenner-verdienen-mehr-a-296853.html

    Ich will die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau nicht bagatelisieren, es ist wichtig für gleichen Lohn zu kämpfen.
    Allerdings sollte man die Daten auch in Relation setzen.
  • Juliet Bravo 16.05.2019 16:56
    Highlight Highlight Mehr Lohngleichheit und gleichere Karrierechancen herrschen in öffentlichen Diensten oder z.B. der Pädagogik. Dort gibt es darum natürlich auch den grösseren Anteil an Frauen. Da gehts vorwärts. Wäre super, wenn die Privatwirtschaft und Grosskonzerne stärker mitziehen würden und ähnliche Bedingungen unterstützten.
    • kliby 16.05.2019 17:09
      Highlight Highlight @Bravo, im öffentlichen Dienst werden Männer diskriminiert. Statistisch haben Frauen massiv höhere Chancen auf Karriere und höheren Lohn.
    • Juliet Bravo 16.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Die Lohnstudie bestätigt deine Annahme aber eben genau nicht.
  • HR. 16.05.2019 16:55
    Highlight Highlight Jajaaa, die armen frauen immer🙄 bei diesem thema wird mir langsam schlecht
  • Tomtom64 16.05.2019 16:54
    Highlight Highlight Schön, jetzt sind wir schon mal weg von diesen ominösen und viel zitierten 20%.
    Aber auch in dieser Statistik gibt es Differenzen, bei denen jedes vernünftige HRM Frauen bevorzugen würde. Wo sonst könnte man so einfach bis zu 15% Lohnkosten einsparen?
    Das Problem liegt somit beim Wunsch nach Teilzeitarbeit oder der Möglichkeit zum Wiedereinstieg und da sagt Frau sich: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
    Ergo sollten solche Lohnvergleiche nur bei identischem Beschäftigungsgrad angestellt werden.
  • JJVOB 16.05.2019 16:51
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob daran etwas wahr ist, aber Gavin McInnes einer der Mitbegründer von Vice Media sagte einmal: Frauen verdienen weniger, weil sie sich dafür entscheiden.
    Teilweise stimmt das. Frauen fragen zum Beispiel statistisch gesehen den Chef/die Chefin weniger an, wenn es um eine Lohnerhöhung geht...
    Play Icon
  • sheshe 16.05.2019 16:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • JJVOB 16.05.2019 16:49
    Highlight Highlight https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit/arbeitszeit/absenzen.assetdetail.5287218.html

    Hier eine Statistik zu den Krankheitszahlen nach Geschlecht. (Man muss die Datei downloaden, die Datei ist vom Bund)
    Bitte dies auch berücksichtigen. Frauen sind leider mehr krank als Männer und fehlen mehr am Arbeitsplatz....
    Ich denke wir müssen an alles denken wenn wir über dieses Thema reden.
    • Eh Doch 16.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Mehr bei den Kindern gleich häufiger krank
  • Herr J. 16.05.2019 16:49
    Highlight Highlight Die verbleibende "unerklärte" Lohndifferenz ist gar nicht unerklärt, es sind Faktoren wie Erwerbsunterbrüche, niedrigere Pensen, kleinerer Hang von Frauen sich krasser Konkurrenz auszusetzen (wie im Text korrekt erwähnt). Diese Faktoren werden aus Gründen, die ich nicht kenne, nicht berücksichtigt in der Rechnung der Bundesstatistiker.

    Leider führt diese Unterlassung zum Trugschluss, Frauen würde im Schnitt 7,7% Lohn vorenthalten, nur weil sie Frauen sind, also diskriminierend. Und dieser Trugschluss nervt besonders, weil er jetzt dann wieder politisch ausgeschlachtet wird.
    • Eh Doch 16.05.2019 17:43
      Highlight Highlight Wieso nervt es dich? Kann dir ja egal sein als Mann
  • sirlurkalot 16.05.2019 16:46
    Highlight Highlight Eine Studie der Stanford Uni aus diesem März kam zum Schluss, dass Weibliche Uber Fahrer im Schnitt ca. 7% weniger pro Stunde verdienen als ihre Männlichen Kollegen.
    https://web.stanford.edu/~diamondr/UberPayGap.pdf

    Vermutlich werden wir den "PayGap" nie wirklich kleiner bekommen, ohne dass Frauen anfangen, sich wie Männer zu verhalten.
  • La Plaga 16.05.2019 16:46
    Highlight Highlight Alternativer Titel:
    Männer leisten 7.7% mehr als Frauen.

    Glaubt Ihr ernsthaft die Firmen würden freiwillig 7.7% mehr bezahle, wenn Frauen gleich viel leisten wie Männer?

    Doubt
    • Projektionsfläche 16.05.2019 17:52
      Highlight Highlight Dann definiere doch bitte mal „Leistung“ in diesem Kontext. Und vielleicht auch noch gleich, wie man sie hinreichend genau messen kann. Würde mich aufrichtig interessieren.
    • RobinBurn 16.05.2019 18:23
      Highlight Highlight @La Plaga: Ja klar, Lohn korreliert ja auch immer direkt mit der Leistung: Ein CEO einer Grossbank leistet ja auch 20 mal mehr als ein Chirurg...
      Und wir müssen ja auch nicht mehr weiterdiskutieren, Frauen LEISTEN halt einfach zu wenig...
      Boahhh... Echt jetzt?
  • JJVOB 16.05.2019 16:45
    Highlight Highlight Was bedeutet unerklärte Lohndifferenz?
    Gleiche Erfahrung? Gleiche Ausbildung? Gleiches Alter?
    Gleicher Einsatz?
    Nehmen wir an diese Lohndifferenz existiert...
    Dann würde der freie Markt dies von alleine Ausgleichen. Frauen wären günstigere Arbeitskräfte und gleich gut wie Männer, dass hiesse das Firmen mehr Frauen einstellen und daher sich der Lohn(Angebot/Nachfrage) automatisch anpassen müsste. Da dies nicht der Fall ist, ist diese Lohndifferenz anscheinend A) berechtigt oder B) gar nicht vorhanden.
    Freie Marktwirtschaft ist etwas tolles...
    • You will not be able to use your remote control. 16.05.2019 17:26
      Highlight Highlight > Dann würde der freie Markt dies von alleine Ausgleichen.

      Wenn es ihn gibt, tut er das offenbar nicht. Somit trifft Fall C) ein: Die Lohndifferenz ist unberechtigt und vorhanden.
    • sottosopra 16.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Come on, an die Mär dass freie Marktwirtschaft Diskriminierung verhindert glaubst du nur wenn du sowohl a) Schweizer, b) Weiss und c) Männlich bist.

      Ein Beispiel auf die Schnelle: https://www.watson.ch/schweiz/ostschweiz/664539751-st-gallen-transportfirma-sucht-eidgenossen-der-cervelat-isst
      (Inkl Erfahrungen in den Kommentaren)
    • JJVOB 17.05.2019 14:35
      Highlight Highlight Nein es gibt kein C) ....

      Ach komm bitte nicht mit Weiss und Männlich und Schweizer das ist lächerlich. Wir sind hier nicht in der USA. Es gibt keine männlichen weisse Privilegien:
      Männer haben höhere Selbstmordraten
      Es sterben mehr Männer am Arbeitsplatz
      Es sterben mehr Männer im Krieg
      Es gibt mehr Obdachlose Männer
      Männer sind öfters Opfer von Gewaltverbrechen
      Die Liste könnte ich weiterführen...
  • Kronrod 16.05.2019 16:45
    Highlight Highlight Schon wieder so eine Statistik. Ich fände es spannender, mal zu wissen, wie es mit der Ausgabeungleichheit aussieht. Viele Frauen erhalten nämlich Unterhalts- und andere Transferzahlungen von Männern. Insgesamt habe ich den Verdacht, dass in unserer Gesellschaft Männer mehr arbeiten und mehr verdienen, die Frauen aber am Ende mehr ausgeben dürfen.
    • Mietzekatze 16.05.2019 16:55
      Highlight Highlight Was könnte denn der Grund für die 'Unterhalts- und andere Transferzahlungen' der Männer an die Frauen sein? hmmm.... ich komme einfach nicht selbst drauf... erklärst du mir das?
    • Xnce 16.05.2019 17:07
      Highlight Highlight @Mietzekatze

      Dass Frauen in den allermeisten Fällen das Sorgerecht zugesprochen wird, der Vater das Kind dann nur alle 2 Wochen sehen kann und Unterhalt bezahlen muss?
    • kliby 16.05.2019 17:08
      Highlight Highlight Habe grad kürzlich erfahren, dass der Umwandlungssatz bei meiner Pensionskasse (PTV) für Frauen 0.3% höher ist als für Männer. Ich rechne jetzt mal nicht aus, wieviele 10'000 Fr ich da aufs ganze Lebensalter diskriminiert werden. Aber offensichtlich diskriminiert, nicht unerklärbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 16.05.2019 16:44
    Highlight Highlight Vielleicht sind die Männer auch offensiver in den Verhandlungen? Ich persönlich verkaufe mich nicht unter meiner Gehaltsvorstellung. Sonst sag ich "nähä, Ka luscht" und behalte den jetzigen Job und suche weiter. Aber was weiss ich schon.
  • Zwerg Zwack 16.05.2019 16:43
    Highlight Highlight Also ich verstehe es jetzt nicht so recht. Unter Punkt 3 werden die Gründe für die "unerklärten" Unterschiede genannt:
    - Erwerbsunterbrüche
    - Reduktion der Arbeitszeit
    - Psychologische Gründe (z.B. Haltung zu Konkurrenzsituationen)
    - Zurückhaltung bei Lohnverhandlungen

    Also ist nun alles geklärt oder was? Das sind wahrscheinlich einfach Hypothesen, aber diese erklären wohl schon einen grossen Anteil dieser "unerklärten" Lohndifferenzen.
    • Mietzekatze 16.05.2019 16:54
      Highlight Highlight Ein Teil der unerklärten Lohnunterschiede werden so begründet... Und das sind Annahmen.
    • EdSti 16.05.2019 16:59
      Highlight Highlight Das Problem mit diesen Faktoren ist dass sie sich nicht quantifizieren und messen lassen, weshalb sie nicht einkalkuliert werden können. Zudem sind dies nur mögliche Gründe. Ausserdem ist nicht klar, ob diese genannten Gründe die 7.7% erklären können oder nur einen Teil
    • Cédric Wermutstropfen 16.05.2019 17:03
      Highlight Highlight Das sind wohl Variablen, die nicht in die Berechnung mit eingeflossen sind (evtl. wegen mangelnder Datenverfügbarkeit) und daher nicht zum erklärten Teil beitragen. Intuitiv werden sie aber sehr wahrscheinlich einen Einfluss auf den Lohn haben und deshalb sind es mögliche Ursachen für den unerklärten Anteil des Modells. Selbstverständlich ist die genannte Liste nicht abschliessend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bio Zitronensaft 16.05.2019 16:42
    Highlight Highlight Einstellungsgespräch mit einem Mann

    HR Mensch: Welchen Lohn haben Sie sich vorgestellt?
    Mann: 7'500.- fände ich fair.
    HR Mensch: Deal!


    Einstellungsgespräch mit einer Frau

    HR Mensch: Welchen Lohn haben Sie sich vorgestellt?
    Frau: Ich ähm, also ich weiss nicht. Da habe ich mir gar keine grossen Gedanken gemacht. Zuletzt hatte ich 6'700.- und war eigentlich recht zufrieden. Wäre das wieder möglich? 6'200.- wären dann aber meine Untergrenze. Also ja, ich hoffe das ist jetzt nicht zu hoch?
    HR Mensch: Machen wir 6'500.-

    Daher und wirklich nur daher kommt der Lohnunterschied!
    • tipsi 16.05.2019 17:36
      Highlight Highlight Der Mann denkt sich vielleicht auch, ich muss mehr Geld für meine Familie verdienen, weil meine Frau nicht so gut verdient. Die Frau hingegen hat wahrscheinlich einen Mann der besser als sie verdient und ist nicht darauf angewiesen. Ist es nun die Schuld der Frauen, dass sie schlechter verhandeln oder sind nicht beide Geschlechter durch die ungleiche Behandlung in ihre Rollen gedrängt?
    • Bio Zitronensaft 16.05.2019 18:03
      Highlight Highlight Ja tipsi, ausschliesslich die Schuld der Person, die schlecht verhandelt... sorry 🤷🏼‍♂️
    • rudolf_k 16.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Frauen wählen in erster Linie auch bewusst Studienrichtungen bzw. Jobs wo man generell weniger verdient. Dies unter anderem auch im Wissen, dass der Partner tendenziell eh mehr verdienen wird - dazu kommt ja noch dass Frauen in den seltensten Fällen Männer mit tieferem sozialen Status als Partner wählen.
  • jaener 16.05.2019 16:39
    Highlight Highlight Vielleicht liegt einfach auch daran, dass viele Frauen sich gar nicht getrauen einen höheren Lohn zu fordern?
    • Eh Doch 16.05.2019 17:47
      Highlight Highlight Dann muss man sich aber auch fragen warum.
      Könnte es sein, dass bei einer Forderung die Möglichleit grösser ist den Job nicht zu bekommen?
  • Mietzekatze 16.05.2019 16:32
    Highlight Highlight Lohngleichhet erst wenn Frauen Militär und kein Mutterschaftsurlaub und keine Ersatzzahlungen und überhaupt... in 3..... 2.....1....
    • Erster-Offizier 16.05.2019 16:39
      Highlight Highlight Lohngleichheit von Mann und Frau ist im Gesetz schon geregelt, d.h. du kannst diese Diskriminierung mit Rechtsmitteln anfechten. Beim Militär-, AHV- und Scheidungsrecht siehts da ganz anders aus: Da besteht ECHTE Diskriminierung auf Gesetzesebene.
    • zaepfli 16.05.2019 16:40
      Highlight Highlight Naja, einige Ungerechtigkeiten gibt‘s ja schon, auch bei den Sozialversicherungen. Ich finde aber, dass alles für jegliche Geschlechter gleich sein sollte - kann mir aber keinen politischen Weg vorstellen, wie das klappen soll. Wäre ja ein enormes Päckli, das man da schnüren müsste... oder gibt‘s eine einfache Lösung? :-/
    • Alice Wonder 16.05.2019 16:42
      Highlight Highlight Urlaub? Die Frau kümmert sich dort ja nur ums frisch geborene Baby. Das ist sicherlich Erholung pur ... (Achtung Ironie!) Würde das Baby betreut werden würde die betreuende Person Geld dafür bekommen. Eine Mutter bekommt kein Geld für die Betreuung vom Baby. DAS ist der grosse Denkfehler in unserem kauputten System!
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