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epa07346740 US President Donald J. Trump (C) delivers the State of the Union address with Vice President Mike Pence and Speaker of the House Nancy Pelosi at the Capitol in Washington, DC, USA, 05 February 2019.  EPA/Doug Mills / POOL

Vor seiner Rede zur Lage der Nation soll Donald Trump kräftig ausgeteilt haben. Bild: EPA/The New York Times POOL

«Dreckiger Hurensohn»: Von Einigkeit war vor Trumps Kongressrede wenig zu spüren



US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation versöhnliche Töne angeschlagen. Er rief zu Einheit und Zusammenarbeit auf. Wenige Stunden zuvor klang das aber noch ganz anders.

Laut einem Bericht von The Independent ass Trump mit ausgewählten Journalisten zu Mittag. Bei der privaten Veranstaltung soll er gesagt haben, dass er sich seiner Wiederwahl sicher sei und den Demokraten keine Chance einräume. Dabei sprach er äusserst abschätzig und beleidigend über mögliche Herausforderer. 

FILE - In this Oct. 31, 2018 file photo, former Vice President Joe Biden speaks during a rally in Bridgeton, Mo. Biden says he'll announce within the next two months whether he plans to challenge President Donald Trump in 2020. The 76-year-old Democrat made his comments Monday, Dec. 3  to an audience at the University of Montana. Biden is touring the nation to promote his memoir,

Trump lässt an Joe Biden kein gutes Haar. Bild: AP/AP

Am liebsten würde er gegen Ex-Vizepräsident Joe Biden antreten. «Biden war nie sehr schlau. (...) Wenn ich etwas sage, von dem du vielleicht denkst, dass es ein Ausrutscher ist, dann ist es Absicht – es ist kein Ausrutscher. Wenn Biden etwas Dummes sagt, dann weil er dumm ist.»

Zudem verspottete der Präsident Elizabeth Warren erneut als «Pocahontas». Die demokratische Senatorin hatte in der Vergangenheit indianisches Erbe für sich reklamiert. Auch gegen sie würde Trump gerne antreten und er hoffe, dass er sie «nicht zu sehr verletzen» werde.

Keine Chancen räumt er auch Kamala Harris und Ex-Starbucks-Chef Howard Schultz ein. Zu sprechen kam Trump angeblich auch auf Nancy Pelosi, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses. Sie sei zwar nett zu ihm im Privaten, aber vor der Kamera spreche sie schlecht über ihn. Und: Senator Charles Schumer könne ein «dreckiger Hurensohn» sein.

Allerdings zielte der US-Präsident nicht nur auf die Demokraten ab. Viel mehr soll Trump offenbar wieder einmal schlecht über den verstorbenen US-Senator John McCain gesprochen haben. Dieser hatte gegen die Abschaffung von Obamacare gestimmt – zum Unmut von Trump. (vom)

Nancy Pelosi reagiert auf Trumps Rede:

Video: watson/Emily Engkent

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 07.02.2019 11:58
    Highlight Highlight Was erlaubt sich dieser kerl eigentlich..!!!...ich bin wirklich entsetzt!!!!....dieser Widerling hat weder anstand noch grösse..!!!...warum lässt sich sein gegenüber sowas gefallen..??...das ist ganz einfach unterste stufe..!!!
  • Capslock 07.02.2019 10:56
    Highlight Highlight Er betitelt andere als Dumm, Hurensohn etc.,kann ja sein, dass er von sich spricht, wer weiß das schon
  • Lörrlee 07.02.2019 09:54
    Highlight Highlight Vergesst bitte die Hakenkreuz-Sitze der Rede nicht, danke :)
    Benutzer Bild
    • Pana 07.02.2019 13:45
      Highlight Highlight Ich hoffe dem Kind geht es gut.
    • Pana 07.02.2019 17:15
      Highlight Highlight Joshua war auch schon vier mal Bankrott, und hat seit der ersten Klasse all seine Freundinnen betrogen. Hat nichts mit seinem Namen zu tun.
    • Lörrlee 08.02.2019 08:26
      Highlight Highlight Wollte auch grad anmerken, dass es nicht Trumps Sohn war, danke.

      Ich hoffe seine Schlaf-Aktion macht das Mobbing nicht schlimmer, wobei die Chancen gut stehen, dass er dadurch als kleiner Held gefeiert wird ;)
  • Spooky 07.02.2019 08:22
    Highlight Highlight Donald Trump ist ein Ventil für die linken Wutbürger. Er hat für sie darum eine therapeutische Wirkung. Und das ist nicht zu unterschätzen für deren Psychohaushalt.
    • N. Y. P. 07.02.2019 09:54
      Highlight Highlight Spooky,
      es macht doch Spass, den Psychohaushalt, ab und an, mittels Kommentare schreiben, wieder auf Vordermann zu bringen.. ;-)

      Gibt es eigentlich auch Mitte - Wutbürger ? Oder heisst es dann mittlere Wutbürger ? Median - Wutbürger ?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 07.02.2019 09:55
      Highlight Highlight schön gesagt
    • Sauäschnörrli 07.02.2019 09:57
      Highlight Highlight Und für die andere Seite ist er ein wahr gewordener feuchter Traum. Siehe Bandas Lieblingsweltwochecover.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 07.02.2019 08:17
    Highlight Highlight Das stabile Genie ist sich seiner Wiederwahl sicher ?

    Dann scheinen ihm die Untersuchungen von Mueller keine Sorgen mehr zu machen.

    Ohne Klein - Donald wäre es doch langweilig. Was ich aber vermisse, sind Goldjunge und Kollegen. Ist weniger lustig, wenn alle gleicher Meinung sind.
  • Til 07.02.2019 08:08
    Highlight Highlight Trump sagt "Einigkeit" und meint "widersprecht mir nicht".
  • Yogi Bär 07.02.2019 08:01
    Highlight Highlight Abgedroschene Sprüche aus einer anderen Zeit, die schön verpackt wurden ubd mit Worten wie Kompromiss oder Einigkeit ergänzt wurden. Diese von einem Mann mit dem Gemüt eines bösen Kleinkindes, dass knapp die Hilfsschule bestehen würde, trifft auf emanzipierte Damen in weiss die geistreich und gut gebildet sind. Schon diese Vorstellung bringt mich zum schmunzeln. Nun dies ist heut Realität und keine Fiktion mehr. Von dieser Seite eher traurig.
  • Sauäschnörrli 07.02.2019 07:36
    Highlight Highlight „Wenn ich etwas sage, von dem du vielleicht denkst, dass es ein Ausrutscher ist, dann ist es Absicht – es ist kein Ausrutscher.“

    Aber Donnie, ein Magier verrät doch nie seine Tricks.
    Benutzer Bildabspielen
  • rodolofo 07.02.2019 06:49
    Highlight Highlight Der alte Macho hat wieder mal allen gezeigt, wer im Laden der Boss ist!
    Ob das den vielen emanzipierten Frauen in weiss, die heute im Kongress sitzen, wirklich gefallen hat?
    Ich glaube, solcherlei Imponiergehabe wirkt auf die eher lächerlich.
    Die hätten lieber so einen geistreichen, witzigen, gescheiten, ehrenwerten, lässig-coolen, gut aussehenden Präsidenten a la Barak Obama, mit seiner tollen Familie, als diesen Anti-Establishment-Kotzbrocken mit seinen dümmlich-leeren Sprüchen, seiner nervigen Stimme und seinen doofen Grimassen!
    Aber Eins muss ich Trump lassen:
    Er bleibt sich selber treu!
    • tagomago 07.02.2019 07:39
      Highlight Highlight Vom Typ her hätte ich auch gerne einen Obama. Die Aussenpolitik ist aber fast die gleiche
    • bcZcity 07.02.2019 07:45
      Highlight Highlight Ein A-Loch welches sich nicht verstellt, bleibt dennoch ein A-Loch. Immerhin, er wird immer ein A-Loch sein, den Stil kann man eben nicht kaufen.
    • Dr. Unwichtig 07.02.2019 08:15
      Highlight Highlight "Sich selber treu bleiben" setzt voraus, dass es ein bewusster Vorgang ist. Trump bleibt Trump, weil er nicht anders kann. So wie ein Soziopath... P.S. Ich finde es äusserst lobenswert, dass du sogar bei Donald noch versuchst, eine positive Seite zu finden...
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