Gesellschaft & Politik
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Flüchtling verliert Wohnung – die Zürcher Gemeinde rät: «Kaufen Sie sich ein Zelt!»

21.06.18, 06:25 21.06.18, 15:16


Haile (Name geändert) kam mit 15 Jahren in die Schweiz und erhielt mit 17 das vorübergehende Bleiberecht. Somit konnte der Eritreer aus der Asylunterkunft in Embrach ausziehen und ein eigenes Zimmer suchen.

In Rafz wurde der heute 18-Jährige im Juli 2017 fündig. Der Mietvertrag war befristet bis Februar 2018. Bis dahin wollte sich Haile eine permanente Wohnmöglichkeit suchen, schreibt der Tages-Anzeiger. Jedoch fand er keine neue Bleibe, obschon er über 100 Bewerbungen verfasst hatte.

Die Gemeinde Rafz verwehrte anfänglich jegliche Unterstützung. Es sei zumutbar, dass der junge Eritreer in einem Zelt schlafe. (Symbolbild) Bild: AP/AP

Mit einem Budget von monatlich 700 Franken Sozialhilfe war der junge Mann finanziell stark eingeschränkt. Zudem bewilligte das Sozialamt keinen höheren Betrag. Und wegen seinen mangelnden Deutschkenntnissen fand er keine Arbeit.

«Da hier bald Frühling ist …»

Trotz Hilfegesuch beim Sozialsekretariat in Rafz, bot man keine Unterstützung. Als der Eritreer obdachlos wurde, entzog sich die Gemeinde ihrer Verantwortung: Haile soll sich selber um eine Unterkunft bemühen, denn seine Anmeldung sei nur provisorisch.

Falsch. «So etwas wie eine provisorische Anmeldung gibt es nicht – auch dann nicht, wenn ein Mietvertrag befristet ist», zitiert der «Tages-Anzeiger» Kathrin Stutz, Leiterin der Zürcher Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende.

Die Rechtsberatungsstelle unterstützte Haile, aber die Gemeinde blieb stur. Er solle sich doch an eine Notschlafstelle wenden – es gäbe ja genügend im Kanton Zürich. Allenfalls komme auch eine Asylunterkunft in Frage. Es sei auch «zumutbar, ein Zelt aufzustellen; da bald Frühling hier ist, könnten Sie somit ein Zelt und einen Schlafsack kaufen», zitiert der «Tages-Anzeiger» ein Schreiben der Sozialsekretärin.

Anspruch auf Obdach

Für Kathrin Stutz liegt es auf der Hand: Rafz wollte den Eritreer abschieben. Es liege in der Pflicht jeder Gemeinde, Menschen in Not bei der Wohnungssuche unter die Arme zu greifen. Zudem habe jeder Mensch einen grundrechtlichen Anspruch auf Obdach, sagt Alex Suter, Leiter des Bereichs Recht und Beratung bei der Skos-Fachstelle.

Nach langem und zähem Ringen organisierte die Gemeinde schlussendlich einen Schlafplatz. Doch weil der junge Mann krankheitsbedingt bei einem Freund übernachtete, drohte die Gemeinde mit der Abmeldung aus Rafz. Der Eritreer müsse am zugeteilten Platz übernachten – die Skos-Fachstelle widerspricht auch hier.

Mittlerweile wohnt Haile in einer Wohngemeinschaft in Zürich und will mit einem intensiven Deutschkurs den Einstieg in die Arbeitswelt schaffen. Kathrin Stutz sagt, dass solche Aktionen bei Landgemeinden hin und wieder vorkommen. Es sei eine erfolgreiche Strategie, um Leute loszuwerden, schreibt der «Tages-Anzeiger». (vom)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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50
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    Alle Leser-Kommentare
  • Charming 21.06.2018 17:19
    Highlight Die Gemeinde ist verpflichtet im ein Obdach zu gewähren. Ein Notschlafstellenplatz ist so eine vorübergehende Möglichkeit. Das generelle Problem der Landgemeinden ist, dass sie zuwenig Wohnmöglichkeiten haben und auch nicht schaffen, obwohl man mittels Containerlösungen durchaus was annehmbares aufstellen könnte, was aber natürlich Infrastruktur-Erschliessungskosten nach sich ziehen würde. Kleingemeinden könnten sich auch zusammenschliessen. Allgemein ist der Wohnungsmarkt auch für CH-erInnen eine Zumutung! Wenn es so weiter geht wird es soziale Unruhen geben, es ist genug!
    28 8 Melden
  • Myk38 21.06.2018 14:05
    Highlight Das Problem liegt doch eher darin, dass jede Furzgemeinde einen Gemeinderat aus X Personen zusammenbastelt. Da ist der Herr Bauer, die Frau Floristin, der Dorfbäcker und die Frau des Brunnenmeisters drin. Und solche entscheiden dann über Baurechte, Sozialwesen, etc. Ist man in diesem Dorffilz verbandelt, lebt es sich ganz gut. Wehe dem der nicht im Turn- oder Schützenverein, oder der Damenriege ist.
    73 36 Melden
  • aglio e olio 21.06.2018 13:22
    Highlight "Es sei auch «zumutbar, ein Zelt aufzustellen; da bald Frühling hier ist, könnten Sie somit ein Zelt und einen Schlafsack kaufen», zitiert der «Tages-Anzeiger» ein Schreiben der Sozialsekretärin."

    Derart zynische Aussagen sind für die Vertretung des Gemeinwesens völlig unangemessen und lassen berechtigte Zweifel an der Eignung der Sozialsekretärin aufkommen.
    Ein Zeltplatz gilt meines Wissens auch nicht als ladungsfähige Postadresse.
    Dem folgt dann der Vorwurf, dass sich der Mann den Behörden entziehen will...
    85 27 Melden
  • wasps 21.06.2018 09:43
    Highlight Eritreer hin oder her, dieser junge Mann ist in erster Linie ein Mensch. Und sollte als solcher auch behandelt werden.
    166 78 Melden
    • Genital Motors 21.06.2018 14:55
      Highlight wird er ja auch. er kann in der schweiz bleiben.
      45 59 Melden
    • Fabio74 21.06.2018 19:43
      Highlight @genital: Toll wie verachtenswert manche in diesem Land mit Menschen umgehen.
      26 19 Melden
    • Genital Motors 21.06.2018 21:54
      Highlight Es gibt bedürrftigere schweizer
      24 17 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 21.06.2018 09:42
    Highlight Das kann auch bei einheimischen Sozialhilfeempfängern so laufen: Die Gemeinde bestreitet eben die eigene Zuständigkeit (zu Unrecht), bis der Betroffene notgedrungen die Gemeinde verlässt. Dass damit nicht gerade die Reintegration ins Erwerbsleben gefördert wird, scheint dann niemanden zu interessieren.
    92 15 Melden
  • Posersalami 21.06.2018 09:24
    Highlight Unfassbar.

    Da fordert man (zu Recht!), dass Aufgenommene sich möglichst schnell integrieren und dann legt man ihnen aber wo es nur geht Steine in den Weg. Der Junge Mann hier ist ja leider kein Einzelfall..

    Ich wünsche mir sehr, dass alle die diesen Fall oder ähnliche verkackt haben, selbst mal Hilfe brauchen, und dann auf Menschen mit der gleichen Einstellung treffen. Alles Vollidioten.
    95 66 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 21.06.2018 11:30
      Highlight Im Tages-Anzeiger steht weiter:

      "Vom Deutschkurs, den der 18-Jährige besuchte, meldete sie ihn ab. Er müsse nun alle Energie in die Wohnungssuche stecken."

      Eine sehr eigene Interpretation von Integration die da gepflegt wird.
      91 17 Melden
  • marcog 21.06.2018 08:56
    Highlight Das System ist schon etwas pervers: Die Gemeinde sollte Personen in Notlagen unterstützen. Da dies aber kostet, versuchen sie alles, um diejenigen Personen wieder loszuwerden, dann muss eine andere Gemeinde bezahlen. Insbesondere versuchen Gemeinden oftmals auch, möglichst wenig alte, billige Wohnungen zu haben, da diese notorisch Sozialhilfebezüger anlocken. Wie zum Beispiel hier: https://www.watson.ch/schweiz/sozialhilfe/578596842-fall-rekingen-gemeinden-fuerchten-den-sozialhilfe-teufelskreis
    42 15 Melden
  • dding 21.06.2018 08:43
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Restseele 21.06.2018 08:20
    Highlight Das ist die traurige Realität. Und es nützt nichts wenn immer wieder Leute behaupten, in der Schweiz müsse niemand Hunger haben oder draussen schlafen. Die Realität ist, dass die unglaubliche Arroganz der zuständigen Personen anscheinend Grundvoraussetzungen sind für eine Anstellung an so einem Posten. Anscheinend wird so Geld gespart.
    158 166 Melden
    • walsi 21.06.2018 09:35
      Highlight Das Recht auf Unterstützung beinhaltet auch die Pflicht mit den Behörden zu kooperieren.
      93 29 Melden
    • Madmessie 21.06.2018 10:38
      Highlight Auch wenn Sie es nicht glauben, in der Schweiz muss tatsächlich niemand Hunger haben oder draussen schlafen.
      63 47 Melden
    • ZaharztAua 21.06.2018 11:16
      Highlight 100 Anfragen für eine Mietwohnung verschickt.
      Nicht kooperiert?
      41 15 Melden
    • Restseele 21.06.2018 13:10
      Highlight @walsi
      Alles klar, das Opfer ist selber schuld
      @Madmessie
      Du hast keine Ahnung, was da so abgeht
      25 13 Melden
    • ZaharztAua 21.06.2018 13:54
      Highlight Madmessie: ... ???
      Da ist ein Artikel wo steht, das Amt empfiehlt dem Bedürftigen ein Zelt und Schlafsack zu kaufen.

      ... Und Du kommentierst, in der Schweiz müsse tatsächlich niemand draussen schlafen?
      ... äh... ??? Habe ich irgendwie die Ironie verpasst?
      41 15 Melden
  • Ritiker K. 21.06.2018 08:10
    Highlight Sozialhilfe - Limbo. Das ist erst der Anfang. Der Kanton Bern wird voraussichtlich ab Januar 2019 die Sozialhilfe bis 30% niedriger als das von der SKOS definierte Existenzminimum ansetzen. Der 'Verdrängungswettkampf' wird lanciert. Traurige Entwicklung.
    93 62 Melden
    • Scott 21.06.2018 22:56
      Highlight Traurige Entwicklung weil halt einfach kein Geld mehr da ist.

      Das ist erst der Anfang!
      3 2 Melden
  • Yolo 21.06.2018 08:07
    Highlight Mit der Kürzungen in der Sozialhilfe strebt die SVP genau die Verdrängung in die Obdachlosigkeit an, egal ob Ausländer oder Schweizer. Das sollte uns zu denken geben. Wie steht es in der BV? Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen.
    124 57 Melden
    • Scott 21.06.2018 22:59
      Highlight Die Stärke des Volkes misst sich am Vermögen des Mittelstandes.

      Wo nichts (mehr) ist, kann auch nichts geholt werden.
      4 1 Melden
  • Ökonometriker 21.06.2018 07:52
    Highlight Wieder ein tolles Beispiel von arbeitsscheuen Beamten. Statt sich um ein Problem zu kümmern wird als getan, um es an die nächste Stelle abzuschieben.
    195 163 Melden
  • Schnitzelgrab 21.06.2018 07:35
    Highlight Warum genau ist eine Asylunterkunft keine zumutbare Bleibe?
    338 109 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 09:21
      Highlight Weil die den Menschen nur während des Asylprozesses eine Bleibe bieten soll?

      Nach positivem Entscheid haben die da eigentlich nichts mehr verloren.
      73 28 Melden
    • marcog 21.06.2018 09:34
      Highlight Definiere zumutbar. Aber ich hätte auch lieber eine eigene Wohnung als dauerhaft in einem Massenlager zu schlafen.
      55 25 Melden
    • ZaharztAua 21.06.2018 10:34
      Highlight Geh doch mal für ein paar Nächte, ... dann weisst Du es.
      57 26 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 22.06.2018 11:28
      Highlight "Nach positivem Entscheid haben die da eigentlich nichts mehr verloren. " - Er bekam aber eine NEGATIVEN Entscheid. Darum "Bleiberecht" (= wir können/wollen ihn nicht mit Gewalt zurükschicken aber er hat hier eigentlich nichts zu suchen)
      Aber ja eigentlich hat er hier wirklich nichts verloren.
      Wenn er halt wählerisch sein will und eine Asylunterkunft ihm nicht passt, ja soll er halt ein Zelt nehmen...
      3 1 Melden
  • Howard271 21.06.2018 07:31
    Highlight Unglaublich. Wenn das wirklich eine Strategie der Landgemeinden ist, dann sollte man denjenigen ebenfalls die Subventionen streichen.
    104 57 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 21.06.2018 07:18
    Highlight Er will ja jetzt endlich Deutsch lernen und eine Arbeit suchen. Es scheint als hätte die Gemeinde nicht umsonst Druck auf diesen Flüchtling gemacht.

    Aber sowieso, als Eriträer gilt er ja als Wirtschaftsflüchtling und muss die CH daher ja eh bald verlassen..
    63 103 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 21.06.2018 13:00
      Highlight @Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative

      Wissen Sie weshalb ich weiss, dass er schon vorher Deutsch gelernt hat?

      Zitat aus dem Tages-Anzeiger Artikel: "Vom Deutschkurs, den der 18-Jährige besuchte, meldete sie ihn ab. Er müsse nun alle Energie in die Wohnungssuche stecken."

      Es steht "besuchte", was soviel bedeutet wie, dass er da war als er noch durfte.


      Wäre ich Ihre Weltanschauung, wäre ich vemutlich in Brocken aus Ihrem Gesicht gefallen.
      42 16 Melden
  • PenPen 21.06.2018 07:07
    Highlight Und jetzt hören wir uns noch die andere Seite an und dann können wir uns eine Meinung bilden.
    104 33 Melden
    • Auscho 21.06.2018 21:36
      Highlight „Der Sozialvorsteher von Rafz ist sich keines Fehlverhaltens bewusst. Er gibt zwar zu, dass die Sache mit dem Zelt überspitzt war – doch habe Rafz sich genügend um den jungen Mann bemüht, sagt er im «Tages Anzeiger».“ (quelle 20min https://bit.ly/2tg6nof )
      11 0 Melden
  • Roterriese 21.06.2018 06:57
    Highlight " Zudem habe jeder Mensch einen grundrechtlichen Anspruch auf Obdach, sagt Alex Suter, Leiter des Bereichs Recht und Beratung bei der Skos-Fachstelle."

    Das ist korrekt, aber die Gemeinde hat ihm ja Obdach angeboten:
    " Er solle sich doch an eine Notschlafstelle wenden – es gäbe ja genügend im Kanton Zürich. Allenfalls komme auch eine Asylunterkunft in Frage"

    Das Recht auf Nothilfe beinhaltet nicht das Recht auf eigene Wohnung.
    311 208 Melden
    • Astrogator 21.06.2018 09:20
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Qui-Gon 21.06.2018 09:43
      Highlight Der Mann hat ein - wenn auch nur vorübergehendes - Bleiberecht. Er ist nicht ein "renitenter Ausweisepflichtiger", den man auf das absolute Minimum der Nothilfe setzen kann.
      Und eine Notschlafstelle ist keine Wohnung!

      73 18 Melden
    • dcfk51 21.06.2018 10:07
      Highlight Notschlafstlen sind keine Dauerlösung und es gelten streng limitierte Übernachtungsmöglichkeiten. Das Gesetz verpflichtete Rafz den jungen Mann effektiver zu helfen. Diese Gemeinde hats in sich: abschieben ist das Motto. Nicht das erste mal. Ich war selber vom Fach, hatte auch meine Kämpfe mit diese Behörde. Randständige sind dort fehl am Platz. Bin Jetzt pensioniert und froh mit solche seltene feindselige Ämter nix mehr zu tun zu haben.
      69 14 Melden
    • Pbel 21.06.2018 10:28
      Highlight Weil es wohl beides nicht in Rafz gibt so weit ich es verstehe. Die Aussage ist also eigentlich gleichzusetzen mit: mach was Du willst, aber nicht hier.
      59 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 21.06.2018 10:40
      Highlight "...Er solle sich..." und "... Allenfalls komme..." Ist doch keine Hilfe.

      Würden Sie das auch zu einem Patienten sagen, der auf ein Spenderorgan wartet?

      Integration beginnt nicht mit solchen Schikanen. Es ist eine Schande wie wir mit den schwächsten der Gesellschaft umgehen. Nicht nur in diesem Fall, ich meine generell. Jeder hat es verdient respektiert zu werden. Jemandem ein Zelt als Wohnung vorzuschlagen soll also respektvollen Umgang repräsentieren?
      67 14 Melden
    • DailyGuy 21.06.2018 13:24
      Highlight Das stimmt einfach nicht. Es gibt zwei Phasen für Asylsuchende. In der ersten Phase ist man in Kollektiv- oder Notunterkünften untergebracht. In der zweiten Phase wird man einer Gemeinde zugwiesen, dann wird man in Wohnungen, Wohngemeinschaften etc. untergebracht. Dies ist so geregelt und steht jedem Asylsuchenden zu. Deshalb hat Rafz auch einfach dafür zu sorgen, dass eine solche Wohnung gefunden wird.
      31 9 Melden
    • Rosas Velo 21.06.2018 13:48
      Highlight notschlafstellen sind an diverse bedingungen gekoppelt und man kann da nicht einfach vorbei.und ein bisschen da wohnen... informier dich doch bitte! und an eine notstelle verweisen ist ja wohl kaum"obdach bieten"
      28 6 Melden
    • Roterriese 21.06.2018 18:06
      Highlight Für alle Verfassungsexperten unter euch

      Obdach (auch Herausreissen aus gewohnter Umgebung möglich, Gruppenunterkünfte etc., vgl. BGE 136 I 254 ff.)


      Quelle: Folie 9
      https://www.rwi.uzh.ch/dam/jcr:ffffffff-f22a-f874-ffff-ffffef211dc3/VL09.pdf
      7 7 Melden
    • Fabio74 21.06.2018 19:44
      Highlight eine Notschlafe ist ein Notfall. Sagt schon der Name. Die Gemeinde stiehtl sich aus der Verantwortung und schiebt den Mann
      Dies ist feige
      9 9 Melden
  • Legaschtenie 21.06.2018 06:55
    Highlight Es wäre wünschenswert wenn die skos Sanktionsmöglichkeitten hätte um solch drückeberger Gemeinden zu sanktionieren. Es geht nicht das Gemeinden Gesetzte\Richtlinien nicht einhalten, egal ob Schweizer, Ausländer, Flüchtling oder Marsianer!
    90 54 Melden
    • RETO1 21.06.2018 10:22
      Highlight diese SKOS kann nur Forderungen stellen, sie könnte doch eine Wohnung organisieren
      17 45 Melden
    • Hierundjetzt 21.06.2018 16:56
      Highlight RETO: Gäll, Du hast absolut keine Ahnung was diese SKOS ist?

      Ok, ich erklärs Dir in ganz einfachen Worte: SKOS ist ein Verein, deren Mitglieder sämtliche Sozialhilfedirektoren der Schweiz sind. Dort wird nur über die Rahmenbedinungen befunden, wie ein Sozialhilfebezüger unterstütz werden kann.

      Die Mehrheit der Mitglieder ist bürgerlich CVP / FDP / SVP. Gemäss Dir stellt also die SVP Forderungen für mehr Sozialleistung? aha. Spannend.


      Ufff fast geschafft. Blieb dran!

      Jetzt kommts: die GEMEINDE ist verantwortlich für die Wohnungsuche. Nicht die SKOS.
      19 5 Melden
    • RETO1 21.06.2018 18:44
      Highlight @ HIERUNDJETZT

      ich weiss sehr wohl was die SKOS ist

      Den Gemeinden dreinreden un selber nichts leisten und keine Rechenschaft ablegen

      punkto SVP hab ich nur ein Lächeln übrig: du bist also der Meinung die SVP bestimme den Kurs der SKOS, lustig
      9 16 Melden
  • Töfflifahrer 21.06.2018 06:41
    Highlight Zürich soll bei Rafz den Betrag einfordern.
    74 34 Melden
  • vaste 21.06.2018 06:40
    Highlight Solche Meldungen werden wir noch öfters hören. Ist doch klar, dass sich ländliche Gemeinden so oder ähnlich verhalten werden. Wer sich nicht wie die Zürich das Sozialwesen über Steuereinnahmen der Konzerngesellschaften finanzieren lassen kann, muss kreativ werden.
    61 25 Melden

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