Russland
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Mindestens 15 Tote bei Dammbruch in Russland



Mindestens 15 Menschen sind bei einem Dammbruch in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland ums Leben gekommen. Weitere 13 Personen galten nach dem Zwischenfall in der Nacht zum Samstag als vermisst, wie der Zivilschutz der Region mitteilte.

In this image made from video provided by Russian Emergency Situations Ministry press service, a view after the collapse during heavy rain occurred early Saturday near the village of Shchetinkino, in the Krasnoyarsk region about 3,400 Km (2,100 miles) east of Moscow, Russia, Saturday, Oct. 19, 2019.  Russian emergency officials say at least 15 people are dead after a dam at a Siberian gold mine collapsed and water flooded two workers' dormitories,13 people were unaccounted for, Russian news agencies reported. (Russian Ministry of Emergency Situations press service via AP)

Bild: AP

Die Zahl der Verletzten wurde mit 14 angegeben. Drei davon seien schwer verletzt, berichtete die russische Agentur Ria Nowosti.

Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schtschetinkino gehörende Staudamm am Fluss Sejba war in der Nacht aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Die Fluten erfassten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter. Dort sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Die Behörden untersuchen, ob in der Goldmine alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

Mehr als 300 Helfer waren nach offiziellen Angaben im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurden am frühen Samstagmorgen Helikopter eingesetzt, mit denen auch in den umliegenden Dörfern nach Vermissten gesucht werden sollte. (sda/dpa)

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