GLP
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Martin Bäumle, GLP

GLP-Gründer Martin Bäumle. Bild: watson/rafaela roth

GLP-Gründer Martin Bäumle: «Ein spektakulärer Übertritt aus der FDP wäre spannend»

Patrik Müller



Der Gründer der Grünliberalen, Martin Bäumle, beendet die Träume von einem Öko-Vertreter im Bundesrat. Selbst wenn seine Partei und die Grünen gemeinsam deutlich mehr Wähleranteile holen als die CVP, seien Bundesrats-Ambitionen vermessen, sagt er im Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

Er gründete die Grünliberale Partei 2004 und war bis vor zwei Jahren ihr Präsident. Seither ist es still geworden um den einst omnipräsidenten Martin Bäumle, 55. «Ich habe mich bewusst zurückgenommen», sagt er, als wir ihn in einer Bar im Zürcher Hauptbahnhof treffen. Sein Nachfolger Jürg Grossen und Frauen wie Kathrin Bertschy sollten im Vordergrund stehen. Doch nun fühlt sich Bäumle wieder frei, sich zu äussern.

Worin unterscheidet sich die heutige GLP von derjenigen Partei, die Sie vor 15 Jahren gegründet haben?

Es ist das passiert, was wir uns bei der Gründung gewünscht haben: Die Partei ist gewachsen und hat sich auch inhaltlich verbreitert. Dadurch sind auch mehr Meinungen vertreten, was zu mehr Diskussionen über den Kurs führt. Am Anfang, als ich noch fast allein war, war meine Meinung faktisch Parteimeinung. Das ist vorbei. Gut so!

Sie stehen für Umweltschutz gepaart mit wirtschaftlichem Liberalismus – und für eine eher konservative Finanzpolitik. Die GLP von heute aber nimmt man mehr als Frauen- und Europapartei wahr. Ist sie nach links gerückt?

Nicht generell. Der bilaterale Weg war immer in den grünliberalen Genen. Wir sagten folgerichtig als erste klar Ja zum Rahmenabkommen. Dies ist keine linke, sondern eine wirtschaftsfreundliche Positionierung.

Und die Frauenfrage?

Frauenförderung war für mich vom ersten Tag an zentral. Sonst gäbe es kaum so viele Frauen bei uns. Auch hier: Das bedeutet nicht automatisch ein Linksrutsch, denn Anliegen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind liberale Postulate.

Schaut man sich die präsentesten neue Köpfe an, etwa Kathrin Bertschy, hat man den Eindruck: Die GLP wächst vor allem am linken Flügel. Zeigen das nicht auch die prominenten SP-Übertritte wie Chantal Galladé?

Es ist wohl schon so, dass ich früher in der Mitte der Partei stand und heute eher etwas rechts davon. Ob aber die SP-Zugänge die Partei nach links schieben, bezweifle ich. Kommunikativ wäre ein spektakulärer FDP-Übertritt sicher spannend. Denn inhaltlich decken wir dieses Spektrum ebenso gut ab.

SP-Präsident Christian Levrat sieht die GLP als Teil der rechten FDP-SVP-Phalanx im Nationalrat.

Das ist natürlich falsch, aber hilft vielleicht, eine zu linke Wahrnehmung der GLP zu korrigieren.

In der Klimapolitik positioniert sich die FDP neuerdings ähnlich wie Ihre Partei. Schadet das der GLP?

Nein. Der Sache dient es sogar. Aber ich traue diesem neuen freisinnigen Kurs nicht. Wenn aber einige Freisinnige auch nach den Wahlen weiter grünliberal stimmen, dann kommen wir in der Klimapolitik vorwärts.

Die GLP entstand 2004 aus einem Richtungsstreit bei den Grünen im Kanton Zürich. Vor fünf Jahren posierten Sie gemeinsam mit Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli, die «SonntagsZeitung» titelte: «Ende der Eiszeit.» Warum ist daraus nichts geworden?

Eine Fusion Grüne und Grünliberale ist ausgeschlossen. Die Unterschiede sind, abgesehen von der Umweltpolitik, einfach zu gross. Aber eine Versöhnung hat durchaus stattgefunden: Ich erlebe keine Anfeindungen, keine Animositäten mehr und in der Umweltpolitik arbeiten wir gut zusammen.

«Es ist wohl schon so, dass ich früher in der Mitte der Partei stand und heute eher etwas rechts davon.»

Zusammen holen die beiden grünen Parteien im Herbst womöglich um die 15 Prozent – deutlich mehr als die CVP, ähnlich viel wie SP und FDP. Gemeinsam hätten Sie Chancen auf einen Bundesratssitz.

Das ist vor allem ein Medienthema. Inhaltlich haben wir mit den Grünen zu wenig Übereinstimmungen, um gemeinsam einen Bundesrat anzustreben. Zudem sollte man auch im Ständerat verankert sein. Wir wollen in den Wahlen zulegen, doch heute sind grünliberale Bundesrats-Ambitionen vermessen.

Die Farbe Grün ist in vielen Kantons- und Stadtregierungen vertreten. Warum nicht auch im Bund?

Mal realistisch: Welche der Bundesratsparteien hat ein Interesse, uns einen Sitz zu geben? Die SP? CVP? FDP? SVP? Niemand! Es gibt heute keine Mehrheit dafür in der Bundesversammlung.

Die GLP profitierte bei den Wahlen 2011 von Fukushima, 2015 fiel sie zurück, jetzt gibt Ihnen Greta Rückenwind. Die GLP ist eine Modeerscheinung. Wird sie nach dem Klima-Hype wieder verschwinden?

Erstens wird der Klimawandel noch lange ein Topthema bleiben. Jahrzehntelang! Zweitens gibt es einen Markt für eine ökologische und ökonomisch vernünftige Kraft mit Lösungen.

… das behauptete der Landesring der Unabhängigen (LdU) auch.

Der LdU war wohl zu stark von der Migros geprägt und driftete später auseinander. Diese Erfahrung zeigt, worin das Risiko für die GLP langfristig liegt: Dass sie in der Breite wächst und die Uneinigkeit bei strittigen Themen zunimmt. Würden wir plötzlich auf das Thema Migration setzen, könnte es uns zerreissen. Wir müssen Spalt-Themen pragmatisch angehen.

Neugründungen verschwanden mit Ausnahme der Grünen allesamt wieder. Das droht auch der BDP.

Für die BDP wird es nicht einfach, sie ist eine Abspaltung der SVP und hat Mühe, eine eigene Identität zu entwickeln. Wir als Grünliberale hatten schon bei der Gründung eine klare Idee, was unsere Partei ausmachen soll. Bleiben wir bei unseren Kernthemen und deren Weiterentwicklung, wird sich die GLP langfristig etablieren. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 02.09.2019 05:56
    Highlight Highlight Das wäre keine Überraschung! Die GLP ist doch die Untergrundorganisation der FDP!
  • S.Potter 01.09.2019 19:01
    Highlight Highlight Träum weiter Bäumle.
  • Platon 01.09.2019 16:54
    Highlight Highlight «Ein spektakulärer Übertritt aus der FDP wäre spannend» Das wäre tatsächlich spannend. Dass es das aber bis jetzt nicht gab beweist nur einmal mehr, dass es kaum noch Liberale in der FDP gibt und die FDP nicht weiter als eine SVP-light ist.
  • infomann 01.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Ich finde Herr Bäumle sympathisch und auch die GLP.
    Ein bisschen enttäuscht bin ich aber schon von Herr Bäumle.
    Ich habe ihm schon mehrere Fragen schriftlich gestellt und er fand es noch nie für nötig zu antworten.
  • Pafeld 01.09.2019 11:55
    Highlight Highlight Rein arithmetisch hätte eine Kombination aus GLP/Grüne heute schon deutlich mehr Anspruch auf einen Bundesratssitz als die FDP auf ihren zweiten. Stattdessen ploddern die grossen Parteien in ihrem Machterhaltungswahn etwas von "Zauberformel" und setzen uns einen Lobbyblindgänger wie Cassis vor.
    In der Verfassung ist ganz klar festgehalten, dass der Bundesrat im Sinne der Konkordanz die Schweiz abzubilden habe. Das Festhalten an einer Zauberformel aus einer Zeit mit vier bedeutsamen Parteien ist im Jahr 2019 weder konkordant noch zeitgemäss.
    • Nunja 01.09.2019 15:34
      Highlight Highlight Aber die beiden Parteien haben fast nichts gemeinsam ausser das Wort "Grün". Die Grünliberalen politisieren bei der FDP und rechts der EVP, die Grünen sind weitgehend auf der Linie der SP.
      Die Grünliberalen sind attraktiv für Menschen, die sich gerne grün nennen würden, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen.
  • Der Rückbauer 01.09.2019 10:29
    Highlight Highlight Seit Bäumle weg ist, hat sich die GLP als Jugend-, Frauen- und Europapartei "profiliert" (soweit man hier von Profil sprechen kann). Wir werden sehen, wie das rauskommt. Einige hier glaubten, bei der GLP zu Hause zu sein, dabei kam die EVP raus. Bei mir dasselbe.
    Bäumle hatte Profil, heute wird geschnattert.
  • IMaki 01.09.2019 09:42
    Highlight Highlight Nur eine weitere Drehung an der neoliberalen Gebetsmühle. Das Mantra lautet: Wer und was uns in die Sch*...e geführt hat, wird uns doch wohl wieder herausreiten. Kein Wort (und keine Frage) zur sozialen und fiskalischen Gerechtigkeit; nichts zum vernichtenden Konsum- und Produktionsverhalten, bei dem die Schweiz dank importierter grauer Energie einen Spitzenrang einnimmt. Bäumle und Konsorten drängeln sich seit eh und je auf den besten Plätzen vor dem Orchester. Auf der Titanic.
  • sa5 01.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Links und Rechts sind aus der Zeit gefallene Konstrukte aus dem letzten Jahrtausend.

    Es gibt Sachthemen zu denen man verschiedene Meinungen haben kann.

    Im Prinzip haben alle Parteien nur ein Themen: anstrengungslosen Wohlstand für den Mittelstand! Lediglich ich über den Weg dorthin gehen die Meinungen auseinander.

    In der von Wohlstand übersättigten Schweiz ist die Zeit der großen Ideen in Würfel abgelaufen. Grundlegende soziale & ökologische Änderungen sind in Politik & Volk in dieser Generation nicht machbar. Aus Angst um den Wohlstand klammern sich alle an den Status quo.

  • FranzXaver 01.09.2019 08:50
    Highlight Highlight Diese Partei braucht kein Mensch. Sie ist nichts anderes als eine FDP mit grünem Mäntelchen. Wer glaubt das man das klima mit einer neoliberalen Wirtschaftspolitik retten kann, glaubt auch an das Christkind.
    • Nunja 01.09.2019 15:34
      Highlight Highlight + 3 Herze von mir, wenn ich könnte.
  • Stromer5 01.09.2019 08:48
    Highlight Highlight Ich dachte eigentlich immer, die GLP vertrete meine Interessen noch am ehesten. Doch als ich gestern die 75 Fragen auf smartvite ausgefüllt hatte, kam mit grossem Abstand die EVP hervor. Nun stellt sich mir die Frage, ob die GLP wirklich so grün und in der Mitte steht wie sie sich gibt, denn das ist meine grundsätzliche Einstellung. Vermutlich hat sie bei meiner Auswertung im sozialen Boden verloren...
    • Stromer5 01.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Smartvote, nicht Smartvite. Sorry
    • Matti_St 01.09.2019 09:33
      Highlight Highlight Bis jetzt hat die GlP nicht so grün abgestimmt, wie es der Namen vermuten lässt. Die SP ohne grün im Namen stimmt so grün wie die Grünen.
    • Daevu 01.09.2019 09:38
      Highlight Highlight Ging mir gleich. War überrascht, dass vor der GLP die EVP, Grüne und sogar ein SPler auftauchten.

      Trotzdem ein gutes Interview von Herr Bäumle
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 01.09.2019 08:28
    Highlight Highlight Herr Bäumle ist ein sympathischer Realist, der sich weder nach links noch nach rechts drängen lässt. Genau solche Politiker helfen uns, in wichtigen Themen weiter zu kommen. Ich wünschte mir, andere Politiker hätten ebenfalls etwas mehr davon.
    • Sergio Colleoni 01.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Stimmt. Was sind schon 25Rp mehr fürs Benzin
    • wilhelmsson 02.09.2019 17:34
      Highlight Highlight Abgaben mag niemand. Es stellt sich die Frage, was getan werden kann, um das ausgestossene CO2 zu kompensieren. An den Kosten für diese Massnahmen muss sich die Abgabe orientieren und Bezin kostet dann so viel, wie es Kosten verursacht.
  • Unkel Wullewu 01.09.2019 08:22
    Highlight Highlight "...Ja zum Rahmenabkommen. Dies ist keine linke, sondern eine wirtschaftsfreundliche Positionierung."
    So ist es. Eine Unterwerfung gegenüber der Wirtschaft. Und die "Linken" sind sogar bereit, dafür die Direkte Demokratie zu beschädigen. Und wenn sich dann die klassische SP Wählerschaft zur SVP verabschiedet, werden sie noch von den SP-Akademiker als von Blochers Milliarden gekauft und verführt beleidigt. Auch bei uns war die Voraussetzung für den Aufstieg der "Rechtspopulisten", dass die anderen Parteien den Boden für sie arrogant und bereitwillig bereitet haben.

    • Nunja 01.09.2019 08:59
      Highlight Highlight Sorry, das Interview ist mit dem wirtschaftshörigen, bürgerlichen GLP Bäumle. Die Linke hat ja eben gegen das Rahmenabkommen gekämpft (für den Lohnschutz der Arbeitnehmer), den Schutz, welchen FDP und SVP ständig schwächen und umgehen wollen.
    • sa5 01.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Drei Faktoren haben die SVP gross gemacht.
      1. Die verkorkste SP- Europapolitik unter Hellmut Hubacher, Peter Bodenmann &Co. Erst unter Christian Levrat ist die SP wieder auf Kurs gekommen.
      2. Das von der FDP-Elite zu verantwortende Grounding der Swissair.
      3. Das Scheitern der FDP beim Schutz des Finanzplatz.

      Die FDP trägt die Hauptschuld am Wachstum und Erstarken der SVP.
    • Majoras Maske 01.09.2019 10:41
      Highlight Highlight Nunja, das verstehst du doch nicht! Ausserhalb der SVP sind doch alle nur "Linke und Nette", schon vergessen? Tatsachen oder Differenzierungen gibt es nicht, weil alle "Linke und Netten" die Schweiz kaputt machen wollen. Nur die SVP kann die Schweiz noch retten. So steht es geschrieben...

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