Gesellschaft & Politik
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«Unsere Ideen haben nichts mit Klassenkampf zu tun» – wie SP-Chef Christian Levrat in der «Arena» verzweifelt versucht, einen Begriff loszuwerden. Bild: screenshot/srf

«Arena»: SP-Chef Levrat sucht Soldaten für den Klassenkampf – ein Rapper eilt zu Hilfe 

Nach der Wahl Donald Trumps warten die Sozialdemokraten mit Vorschlägen für eine demokratischere Wirtschaft auf. Hängen bleiben vor allem marxistische Begriffe wie «Klassenkampf» und «Revolution». Soldaten für seinen Kampf findet SP-Chef Christian Levrat in der «Arena» nicht, aber wenigstens erhält er Schützenhilfe von Mundartrapper Tommy Vercetti.



SP-Chef Christian Levrat konnte die SRF-«Arena» zum Thema «Kapitalismus oder Klassenkampf?» nicht gewinnen. Dafür stellten sich ihm zu viele Probleme in den Weg. Dennoch darf er alleine schon die Themensetzung als kleinen Sieg verbuchen: Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit war es nicht die SVP mit einem Angriff auf irgendeine Errungenschaft des demokratischen Rechtsstaates, die das Thema der Politsendung setzte, sondern eben die Sozialdemokratische Partei. 

Dass in der Schweiz im öffentlichen Fernsehen über so etwas wie «Umverteilung» gesprochen wurde, schafften sie mit einem Papier mit dem Titel «Wirtschaftsdemokratie». Die Partei will es Anfang Dezember am SP-Parteitag verabschieden. Das Papier kommt irgendwie pünktlich, weil nach Trumps Sieg in den USA jeder wissen will, was die SP eigentlich tut. Die Aufmerksamkeit ist ihm also gewiss. Es kommt aber auch irgendwie unpünktlich, weil es aus dem ganzen Papier vor allem ein Begriff in die Öffentlichkeit schaffte, nämlich «Klassenkampf!». «Schlifft's?», heisst es dann und «Da hämmer's! Was für ein elitärer Begriff!»

Levrat versucht sich denn auch angestrengt von dem Begriff zu distanzieren: «Unsere Vorschläge haben nichts mit Klassenkampf zu tun!» Seine Gegner, FDP-Chefin Petra Gössi und Franz Jaeger, Vordenker der Neoliberalen und Professor für Ökonomie an der HSG, hängen ihn trotzdem immer wieder genüsslich daran auf. Ihr Credo: Weitere Regulierungen seien schädlich, der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei, die SP-Vorschläge seien von vorvorgestern. 

Zu Levrats Ungemach fällt ihm dann auch noch Parteikollege Rudolf Strahm in den Rücken. Der Ökonom und ehemalige Preisüberwacher hat mit einer Kolumne im «Tages-Anzeiger» die Schweizer Debatte zur «elitären SP» überhaupt losgetreten. Das Papier ziele komplett an den realen, existenziellen Fragen der heutigen Arbeitnehmerschaft vorbei, meint er, und disqualifiziert es dann komplett: «Damit habt ihr die Diskussion auf eine ideologische Ebene gehoben, sodass ihr nur verlieren könnt. Zieht dieses Papier zurück!»

«Zieht dieses Papier zurück!»

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Video: streamable

So weit, so gut. Aber was steht überhaupt drin in diesem verflixten Papier? Diese Frage wird auch in der Sendung sehr spät beantwortet, was es für die Zuschauer schwierig macht, der Diskussion überhaupt zu folgen. Nicht einfacher machte das die Tatsache, dass sich die Politiker und Experten über weite Teile komplett ihrer Leidenschaft hingaben, einander ins Wort zu fallen. 

Ein zentraler Punkt des Papiers ist das Mitspracherecht von Mitarbeitern in grossen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern. Nach dem Vorbild Deutschlands will die SP eine sogenannte Mitarbeitervertretung in den Verwaltungsräten Schweizer Firmen einführen. Endlich bei diesem Punkt angelangt, gelangt auch Levrat zu seinem Glanzmoment: 

«Eine vernünftige Mitarbeitervertretung hat nichts mit Revolution zu tun»

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Video: streamable

Levrat hatte aber nicht mit Jaeger gerechnet. Der 74-jährige Neoliberale verlangte kurz vor der Sendung noch dringend etwas Süsses von einer «Arena»-Redaktorin. Vielleicht prasselte er dank diesem Zuckerschub mit einem nicht aufzuhaltenden Redefluss auf seine Diskussionspartner ein. Der HSG-Professor sorgt aber auch für einige Lacher. Beispielsweise, als er zeitweilen zum Pressesprecher von Frau Gössi mutiert: 

«Wir sind dagegen!» Oder nicht? 

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Für den Jaeger ist klar, Levrat versucht jetzt das Papier abzuschwächen, die Ideen dahinter seien aber brandgefährlich, sozialistisch und gar planwirtschaftlich: «Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, dann distanzieren Sie sich aber jetzt sofort, Sie wollen die Banken verstaatlichen?!», wirft er Levrat an den Kopf. Der Kapitalismus brauche immer wieder Anpassungen, aber «mit dieser solch unschweizerischen Idee werdet ihr bloss wieder auf den ‹Sack gheie›. 

Kurz darauf muss sich der Professor dann vom Berner Mundartrapper Tommy Vercetti selber auf den Sack geben lassen: «Euer System ist 2008 komplett kollabiert», sagt er zu Jaeger und Gössi. «Die mit Staatsgeldern gerettete UBS ist ja heute praktisch eine Staatsbank. Heute gibt es einen Klassenkampf von oben nach unten. Von euch kommen niemals Vorschläge für eine sozialere Wirtschaftspolitik.» 

«Heute gibt es einen Klassenkampf von oben nach unten»

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Video: streamable

Jaeger sieht natürlich keinen Klassenkampf von oben nach unten und Gössi wiederholt: «Armut wird bekämpft, wenn die Wirtschaft wächst», um Umverteilung gehe es überhaupt nicht.

Trotzdem wurde viel darüber gesprochen. Die Frage ist nur, ob weite Teile der arbeitenden Bevölkerung mit marxistischen Rappern und «Klassenkampf»-Vokabular abgeholt werden können. Aber, um mit Niklaus Scherr, früher Mitglied bei der als kommunistische Partei gegründeten POCH, der in der Diskussion leider etwas unterging, zu enden: «Man muss der SP zugutehalten, dass sie wenigstens versucht, über einen besseren Kapitalismus nachzudenken.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 20.11.2016 02:29
    Highlight Highlight Klassenkampf? Herr Levrat, Sie kommen ca. 100 Jahre zu spät: mittlerweise sind wir Proleten via unsere Pensionkassen die grösste Kapitalisten-Lobby überhaupt! Denken Sie doch selber, statt Kari Marx's Ruhe zu stören. An Revolutionen im Heugabelsinne des Wortes glauben bloss noch Köppel und sein Vordenker Blocher - auch 100 Kahre daneben! Und Arbeiterdemokratie: Was hat es bei VW und Siemens gebracht? Heulen, Zähneklappern und Entlassungen! Werden Sie doch bitte endlich erwachsen! Bis 20 Jahre ist Kommunismus Jugendsünde, im höheren Alter jedoch bloss noch eine unverzeihliche Dummheit!
    • Soli Dar 20.11.2016 13:49
      Highlight Highlight Man kann von Levrat halten was man will, aber deine Kritik an ist nicht gerechtfertigt.

      Es war ja eben gerade NICHT Levrat der zum Klassenkampf aufgerufen, geschweige denn zu einer Revolution!

      Die Forderung nach mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmen, die Bekämpfung von Milliarden von Steuerausfälle zugunsten von "Geschenke" an für ausländ. Superreiche und globale Konzerne als Klassenkamp oder gar als Revolution zu verstehen, das grenzt an unverzeihliche Dummheit!
  • Kramer 19.11.2016 21:01
    Highlight Highlight Ach, wenn ich das Wort Klassenkampf nur schon höre... Nicht dass es ihn nicht gibt, aber mal eine neue Umschreibung, oder das Problem real anzupacken (ohne abgehobene Wirtschaftstheorie), das wäre mal wass für die SP
    • Soli Dar 20.11.2016 13:58
      Highlight Highlight Sorry aber das Wort Klassenkampft kommt primär von Medien sowie Bürgerlichen.

      Anyway, wie könnte man den deiner Meinung nach das Problem real anpacken?

      Immerhin kämpft(e) die Linke gegen Lohndumping, für den Erhalt der Krankenkassenprämienverbilligungen, für Mindestlöhne, besser Arbeitsbedingungen, für mehr Lohn, gegen die unsinnige und schädliche USRlll, für die Anliegen der Mieter und gegen ungerechte Lohn- und Vermögensverteilung (Erbschaftssteuer, 1zu12 etc.).

      Ist doch immer noch realer und besser, als wenn man wie die SVP primär Probleme bewirtschaftet.
  • Boogie Lakeland 19.11.2016 17:32
    Highlight Highlight Äch SP was machst du nur. Seit ich wählen darf habe ich dir, ausser einmal bei Gemeinderatswahlen, immer schön die Stimme gegeben. Sprich in 7 von 8 Fällen. Ich werds auch weiter tun, auch wenn ich dich nicht kapiere.
    Aber wer weiss, vielleicht fühle ich mich als Arbeiter mit eher tiefem Einkommen irgendwann wieder von dir vertreten
    • Soli Dar 20.11.2016 14:06
      Highlight Highlight Na ja, wer wenn nicht SP und Grüne?

      Immerhin gibt es heute Mindestlöhne mittels GAV, Arbeitslosenversicherung, AHV-Renten im Alter, Prämienverbilligungen für Wenigverdienende, flankierende Massnahmen gegen Lohndumping, 5-Tage-Wochen und minimale gesetzlich geregelte Ferien, Mutterschaftsurlaub und Sozialpartnerschaften.

      All die Errungenschaften verdanken wir den Linken; während die bürgerlichen zumeist dagegen ankämpften.
    • Boogie Lakeland 20.11.2016 17:26
      Highlight Highlight Absolut und definitiv! Genau aus Dankbarkeit über diesen Einsatz wählt der ganze familiäre Clan seit Ewigkeiten Links.
      Trotzdem scheint es mir, als ob sich die Linken teilweise etwas verlieren mit etwas gar viel Theorie.
      Ein bisschen mehr Dorfplatz Diplomatie und politische Urbiester als Delegiertenversammlungs Fanatiker, Parteibuch Praktiker und Zukunfts Theoretiker wäre wünschenswert.
    • Soli Dar 20.11.2016 19:21
      Highlight Highlight Okay ja, so gesehen kann ich dir absolut zustimmen. Es wäre wichtig, dass wir solche Anliegen und Anregungen bei der SP einbringen...
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 19.11.2016 14:26
    Highlight Highlight Damit hat die SP sich von mind. 90 % der wahlberechtigten Schweizer abgewandt.
    Dieser Aktionsplan verdeutlicht, wie sehr die SP-Spitze im Gespinst ihrer Phantastereien gefangen ist und von der Welt ihrer Wähler entrückt.
    • Soli Dar 20.11.2016 14:12
      Highlight Highlight Sorry, aber so ein Schwachsinn habe ich noch selten gelesen.

      Was sollte den deiner Meinung nach die SP tun?
      Auch noch gegen Ausländer, Flüchtlinge, Muslime und Frauen und Schwule hetzen? Kontingente und Obergrenzen fordern? Die Burka verbieten und die europäische Menschenrechtskonvention kündigen?

      Oder noch mehr Deregulierung der Märkte fordern, für Globalisierung und Freihandel einstehen und dafür sorgen, dass die Arbeiter noch weniger Rechte haben?
  • Der Zahnarzt 19.11.2016 13:27
    Highlight Highlight Der Titel der Sendung zeigt schon, wie wenig viele vom Kapitalismus verstehen.

    Es ist nicht Klassenkampf ODER Kapitalismus sondern:

    Kapitalismus IST Klassenkampf.

    Wer ja zum Kapitalismus Ja sagt, sagt auch zum Klassenkampf ja. Der Kapitalismus beruht darauf, dass die Gesellschaft in Klassen aufgeteilt ist und wenn der Kapitalismus erfolgreich ist, dann werden die Klassenunterschiede immer grösser.
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 19:23
      Highlight Highlight So ziemlich alles, was Sie sagen ist Schwachsinn (um Ihr eigenes Wort zu brauchen).

      Es gibt eine Klasse von 1% der alles gehört. Dann gibt eine Klasse, die für dieses 1% arbeitet (Banker, Treuhänder, Koch, Gärtner, Arzt etc.) und in Europa, USA etc. lebt, dann gibt es das "Proletariat", dass in Vietnam, Bangladesh etc. zu einem Hungerlohn ausgebeutet wird, in VAE Stadien baut.

      Wenn Sie bereit wären, das Problem global zu sehen, könnten Sie die Klassen sehen.

      Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk hat das sehr schön beschrieben.

    • Der Zahnarzt 19.11.2016 19:35
      Highlight Highlight @E7: Und weiter:

      a) Selbstverantwortung: Dass ich nicht lache! Warum wurde die UBS gerettet? Wo war da die Selbstverantwortung von der die FDP und SVP immer reden?
      b) Freie Märkte gibt es nicht. Ist nur ein Modell der Ökonomen, die Voraussetzungen sind gar nie erfüllt (nicht einmal bei Devisenmärkten, die als relativ vollkommen gelten).
      c) Die Voraussetzung, dass Märkte funktionieren sind Teilnehmer mit Respekt und Anstand (der ehrbare Kaufmann, wie es früher hiess). Der Kapitalismus zerstört die Moral und die Demokratie.

      Leben Sie weiter mit Ihren Illusionen.
    • Der Zahnarzt 20.11.2016 11:52
      Highlight Highlight @E7: Betrachtet man den Kapitalismus global, so erzeugt er tatsächlich Klassen, versucht die Demokratie zu zerstören und macht ein paar wenige immer reicher und reicher. - Das ist kein Missbrauch sondern dem Kapitalismus inhärent. Die soziale Marktwirtschaft ist für mich nur Kosmetik um die Fratze des Kapitalismus zu kaschieren.

      Technisch gesehen sind wir alle hier im Westen Kapitalisten. Die Proletarier leben ausserhalb unseres Blickfeldes in Afrika (Kongo z. B.) und werden daran gehindert, hier her zu kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 19.11.2016 11:07
    Highlight Highlight Als ich Franz Jäger gesehen habe, habe ich weggezappt. Diesen pensionierten Mittelmass-Sekundaroberlehrer, der erst in seinen älteren Tagen das geistige Licht der Welt erblickt, muss ich nicht haben. Sucht man unter Parlamentsdienste nach seinen angenommenen Vorstössen aus seiner Zeit als NR (1991-95), so kommt nichts.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 19.11.2016 14:02
      Highlight Highlight Tut nichts zur Sache. Ist ein lauer Furz.
    • FrancoL 19.11.2016 14:02
      Highlight Highlight Da geht es mir ähnlich, schau ich (ich nicht mehr der jüngste) auf seine Taten im NR ja da blieb nicht viel hängen.
  • Denverclan 19.11.2016 10:58
    Highlight Highlight Man wird einfach das Gefühl nicht los, dass niemand ein Interesse daran hat eine gesunde Balance in politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten zu finden. Es muss immer radikal links oder radikal rechts sein. Wieso kann man im Parlament nicht Lösungen erarbeiten, die ein gesundes nehmen und geben beim Volk provozieren.....sei es im Sozialbereich, im Gesundheitswesen, in der Flüchtlingspolitik, in Steuerangelegenheiten usw. Selbstverantwortung und Hilfe bekommen beissen sich nicht, nein im Gegenteil. Dieser sture links/rechts Kampf öffnet lediglich die Schere zwischen arm und reich mehr.
    • FrancoL 19.11.2016 14:06
      Highlight Highlight Weil ausgeglichene Lösungen in der Welt zur Zeit nicht gefragt sind und Konzilianz als Schwäche angesehen wird.
      Auch geht es mehr um Grabenkämpfe als um die Sache selbst. Der Rechte kann selbst wenn er es wollte ein linke Sache kaum mittragen und bei den Linken sieht es nicht viel besser aus.
    • MadScientist42 19.11.2016 14:43
      Highlight Highlight Und trotzdem gewinnen die Polparteien in letzter Zeit auf Kosten der Mitte bei praktisch allen Wahlen. Sie polarisieren einfach zu wenig, dass die Medien über sie berichten würden/könnten.
    • Beastmode 19.11.2016 14:55
      Highlight Highlight Was soll denn am Positionspapier der SP radikal sein? Dass die ArbeiterInnen mitentscheiden dürfen? Dass sie am Gewinn beteiligt werden, den sie erarbeitet haben? Dass die Wirtschaft der gesamten Gesellschaft statt nur einigen wenigen Besitzenden dienen soll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 19.11.2016 10:49
    Highlight Highlight Es war einmal, 20 Jahre ist es her, eine Parteipräsidentin, die die damals noch vorhandene Basis zu einer Grundwertediskussion einladen wollte. Sie wurde von den Zwergen hinter den sieben Bergen abgesägt und die Grundwertediskussion durch Opportunismus ersetzt. Wie wohltuend, wenn dieser Verein auf der Grundlage eines gemeinsam gelegten Fundamentes Alternativen hätte anbieten können! Schon vor 2008 oder noch bevor das industrielle Erbe restlos an die Chinesen verscherbelt wurde. Vor dem totalen Sieg des Konsumfaschismus. Bevor 20 Prozent Wähleranteil genug waren. Wer zu spät kommt, den...
    • Der Rückbauer 19.11.2016 14:25
      Highlight Highlight IMaki: Du bist extrem, aber Du schreibst gut und Du hast die Uebersicht. Interessant, die Vergangenheit in die Gegenwart zu tragen.
  • foreva 19.11.2016 10:40
    Highlight Highlight Das linke Gedankengut von Gleichmacherei ist heute immer weniger gefragt. Die heutige Gesellschaft ist geprägt von Individiualismus bis hin zum Egoismus und niemand möchte sich die Freiheit durch den Staat einschränken lassen.
    • Posersalami 19.11.2016 13:14
      Highlight Highlight Und genau diese Gesellschaft ist gerade dabei, ihren Lebensraum zu zerstören. Vielleicht wäre es an der Zeit, etwas anderes auszuprobieren?
    • Richu 19.11.2016 14:04
      Highlight Highlight @foreva: Ja, das linke Gedankengut ist generell immer weniger gefragt: Ausnahme: watson! Da vertreten praktisch alle Journalistinnen und Journalisten nur linkes Gedankengut.
    • Fabio74 19.11.2016 14:06
      Highlight Highlight Aber genau der Egoismus zerstört unseren Planeten. Weil jeder alles haben will ohne Rücksicht auf andere
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 19.11.2016 10:31
    Highlight Highlight Die SP macht sich jetzt endgültig selber lächerlich.

    Eine der besten Lösungen wen nicht sogar die beste Lösung der nächste Industriellen Revolution ist das BGE welches selbstgefällig von der SP links liegen gelassen wird.
    Gleichzeitig aber markige Worthülse wie Klassenkampf in den Raum werfen Cüpli-Sozialismus par exellence
    • Zarzis 19.11.2016 10:51
      Highlight Highlight Der Ausdruck Klassenkampf wurde vor einigen Jahren von Warren Buffet gebraucht er sagte:
      Ja es herrscht Klassenkampf, und es ist meine klasee der Reichgen die diesen Kampf begonnen hat und wie es aussieht auch gewinnt!

      Genau wegen Leuten wie Sie, die die realität nicht sehen wollen, was parteien wie SVP treiben. Das Dumpe Volk mit Ausländer Raus, Schein IV, Schmarotzer Aufwiegen und dann den Geblendeten den radikalen Steuersenkung für Firmen, Renten Kürzungen und ungebremste Einwandung billig Arbeiter, durch Pauken!
      Der Wähler fluch aber über die die ihn davor Bewahren wollten, die Linken!
    • FrancoL 19.11.2016 14:12
      Highlight Highlight Das BGE wurde nicht links liegen gelassen. Das unfertige und in der Finanzierung mehr als nur ungenaue BGE wurde zu recht nicht gestützt.
      Es ist schon verheerend wie das BGE OHNE klär Finanzierung verherrlicht wird. Man merke sich ein falsch finanziertes BGE zB über die MwSt. ist alles andere als eine sozial verträgliche Lösung. Un zu meinen man könne dann schon noch die "richtige" Finanzierung einbringen zeigt wenig bis gar kein Realitätssinn. Ein Gefährt ohne Energie kann man locker links liegen lassen.
    • Sapere Aude 19.11.2016 15:07
      Highlight Highlight Stimmt, dass BGE war auch unter den Linken umstritten, teilweise auch mit guten Gründen. Auf der einen Seite wurde es gerade vom Gewerkschaftsflügel abgelehnt, die sich immer noch im Klassenkampf befinden und nicht in der Lage sind, den Marx endlich in die Schublade der Geschichte zu versenken. Auf der anderen Seite bestand die Befürchtung, dass eine neoliberale Umsetzung des BGEs zu Sozialabbau und Ausbeutung der Arbeitnehmenden führen könnte.
  • Zarzis 19.11.2016 10:17
    Highlight Highlight Es ist für mich Verkehrte Welt, da wird die Weltweite Linke für das erstarken der Rechtsnationalismus Verantwortlich gemacht! Für die Verelendung der Arbeiterschaft und der Mittelschicht!
    Dabei sind es genau die Leute wie Gössi und vor allem Jeager, die mit ihrem Verstandnis für Wirtschaft, mit ihren Abbau von Finanzregulierungen, dem übertriebenen Shareholder Value Denken und Steuersenkungen für schwer Reich und fast abschaffung für Grosskonzerne. Das massive Besteuern von Arbeit aber die weigerung Kapitalgeschäfte etwas abzuzwacken, diesen Boden der Wutbürger bereiteten!
    Nicht die SP!
    • rodolofo 19.11.2016 12:13
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es viele Reiche.
      Also gestalten die eine Politik, welche ihren Interessen nützt.
      Natürlich nützt ihnen der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen, mit dem die Innerschweizer Kantone den Rot-Grün regierten Staat-Regionen die Finanzkraft abgraben, wie Niklaus Scherr aus eigener Erfahrung mitgeteilt hat!
      Und die Schweiz selber verhält sich in der Welt, wie die Kantone Obwalden und Schwyz, was wieder anderen Welt-Regionen die Finanzen abgräbt.
      Noch dazu sind viele Länder auf dieser Welt Koloniale Diktaturen, und die AusländerInnen in der Schweiz haben politisch nichts zu sagen.
  • FrancoL 19.11.2016 10:04
    Highlight Highlight Ich fühle mich wieder in die Kirchenbank zurück gedrückt wenn ich das CREDO der Neoliberalen höre:

    "der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei"

    Wieso sind wir denn im Jahrzehnt dieser Armut nicht beigekommen? Weil der Kapitalismus noch nicht frei genug war? Weil man noch nicht genügend Anreize für dessen Freiheit geschaffen hat?

    Nein der Kapitalismus würde von vielen Teilnehmern eine gute Portion Vernunft abverlangen um ALLE in der freien kapitalistischen Welt an den Früchten teilhaben zu lassen und diese Vernunft fehlt. Diese Vernunft gilt es einzufordern.
    • SemperFi 19.11.2016 11:37
      Highlight Highlight Sehr gut ausgedrückt!
    • demokrit 19.11.2016 12:00
    • rodolofo 19.11.2016 13:04
      Highlight Highlight @ demokrit
      Das sind alles Schein-Erfolge, die unser Globaler Raubbau-Kapitalismus nur so lange vorzeigen kann, als die Urwälder noch nicht vollständig abgeholzt-, die Meere noch nicht total leergefischt- und die Böden noch nicht ausgelaugt und verwüstet sind...
      Zur Zeit braucht die Menschheit so viele Ressourcen, als wenn sie zwei bis drei Erden zur Verfügung hätte. Und der Ressourcen-Verbrauch steigt mit dem Wachstum in China und in den Schwellenländern exponentiell an!
      Du kannst eine Zitrone auspressen, bis kein Saft mehr heraus kommt.
      Wenn unsere Erde ausgepresst ist, dann ist Sense...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 19.11.2016 09:59
    Highlight Highlight Der neue Kampf um Europa (Tagi)
    Nachdem die MEI einen Totalschaden angerichtet hat, beschlossen die Wirtschaftsführer, dem Volk besser zuzuhören. Sie machten einen runden Tisch in Gemeinden, die früher Ja zu den Bilateralen und dann Ja zur MEI sagten. Sie analysierten die Bürgergespräche und haben BEREITS ihre Lehren daraus gezogen.

    Den Weg, den die Wirtschaftsführer wählten, ist erfolgsversprechend.
    In diesen Gesprächen mit Bürgern fanden sie raus, wo Handlungsbedarf ist.
    Liebe SP, das ist der Weg !

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/582f3a34ab5c377727000001
  • rodolofo 19.11.2016 09:34
    Highlight Highlight Teil6:
    ...
    Und wenn Staatsbeamte glauben, den Betrieben im Tagesgeschäft dreinreden zu müssen, dann haben sie nicht begriffen, dass ein Unternehmen nicht so lahm und träge funktionieren kann, wie ein Staat, da es blitzschnell auf den Markt reagieren muss.
    Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft stehen einander in einem polaren Gegensatz-Verhältnis gegenüber, was zu sehr viel Streit und Konflikt führen kann (siehe gestrige Arena), oder zu einer Symbiotischen Verbindung, die zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit führt, wie bei den Beziehungen zwischen Frauen und Männern (oder zwischen SP und FDP?)
    • FrancoL 19.11.2016 10:53
      Highlight Highlight Das ärgerliche ist doch dass ein UN das in der Wirtschaft wenn gut vernetzt und sagen wir "gut geschützt durch Seilschaften" langsam und träge läuft immer noch Früchte abwirft weil es eben nicht der freie Markt ist sondern der geschützte Markt der immer dann nach Freiheit schreit wenn die "Falschen" eine Regel aufstellen wollen, wenn die "Richtigen" es tun ja dann ist die Freiheit nicht mehr so wichtig.
      SEILSCHAFTEN sind doch nichts anderes als eine Einschränkung des Marktes zu Gunsten von höheren Profiten, leider kaum zu Gunsten von faireren Löhnen. Das ist was ich täglich sehe.
    • rodolofo 19.11.2016 12:20
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Da ich jahrelang in einem Alternativbetrieb gearbeitet habe, weiss ich auch, was aus den hehren Vorsätzen von Selbstverwaltung, Mitbestimmung und Genossenschaft-Kultur geworden ist.
      Von Anfang an gab es einen "Klüngel" von Leuten, die "Gleicher waren, als die Gleichen", die bestimmten, ohne das auch klar zu kommunizieren.
      Dieselben Leute setzten sich dann später an die Spitze der "Professionalisierung" und machten sich über die "Handgglimeten" Pioniere der Gründergeneration lustig.
      Wenn tatsächlich professionell gearbeitet worden wäre, dann ginge das alles ja noch!
      ...
    • rodolofo 19.11.2016 12:25
      Highlight Highlight ...
      Du siehst, ich bin desillusioniert von dem, was die SP in altbackener Weise als Lösungsweg aus der Mottenkiste vom Estrich der Wohngenossenschafts-Hausgemeinschaft herunter gezaubert hat...
      Ich sehe überall nur noch Menschen und denke mir das Parteibüchlein weg, falls sie ein solches überhaupt haben.
      Es gibt nicht DEN richtigen Weg, oder DEN falschen! Die Leute sollen einfach verschiedene Dinge kennenlernen, Erfahrungen sammeln und irgendwann dort landen, wo sie sich am Wohlsten fühlen, in welcher Szene, oder Subkultur auch immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hammerschlegel 19.11.2016 09:31
    Highlight Highlight Es ist bemühend, dass immer wieder reingeredet wird und der Moderator nicht, oder höchst selten, eingreift. Das müsste unbedingt verbessert werden, damit nicht noch mehr Zuschauer frustriert wegzappen.
  • rodolofo 19.11.2016 09:29
    Highlight Highlight Teil4:
    ...
    Die Geschmäcker sind verschieden. Die Einen mögen Ländler, die Anderen Marschmusik, wieder Andere bevorzugen Klassik (die Elite ;)), und wieder Andere mögen moderne Pop-Musik.
    Wenn jetzt einzelne Musiker (KMU-Vertreter) über zu viele Regulierungen wettern, dann haben sie offenbar immer noch nicht begriffen, dass sie nicht isoliert wirtschaften, sondern dass sie Teil einer gemeinsamen Volkswirtschaft sind.
    ...
  • rodolofo 19.11.2016 09:25
    Highlight Highlight Teil3:
    ...
    Der von Rechtsbürgerlichen verteufelte Staat erfüllt in der Sozialen- und Ökologischen Marktwirtschaft also eine lebenswichtige Steuerung- und Koordinierungs-Funktion, wie ein Dirigent in einem Orchester.
    All die hervorragenden Musiker (KMU's) produzieren nur Katzenmusik, wenn sie nicht auf den Dirigenten schauen, der mit ihnen eine Musik spielen will.
    Über die Musik (also die Art von Regulierung) finden demokratische Diskussionen Stadt, mit Wahlen und Abstimmungen.
    ...
  • rodolofo 19.11.2016 09:19
    Highlight Highlight Teil2:
    ...
    Die Aufgabe der Staatlichen Behörden ist es doch, für eine sinnvolle Volkswirtschaft zu sorgen, indem den Betriebswirtschaften technische-, soziale- und ökologische Standards vorgegeben werden, welche bei Nichterreichung Nachbesserungen, Bussen oder gar Betriebsschliessungen zur Folge haben, bei Übererfüllung aber auch Preise, Prämien, Subventionen und Steuerabzüge einbringen können.
    All diese staatlichen Lenkung- und Kontrolle-Instrumente gibt es bereits!
    Niemand regt sich auf über Feuer-Kontrollen von Heizungen, oder über Schlichtungsverfahren bei Mieter/Vermieter-Konflikten.
    ...
  • Thinktank 19.11.2016 09:15
    Highlight Highlight Der Wohlstand der Schweiz ist der höchste der Welt und das ist der Erfolg des Kapitalismus. Wenn die SP nicht die Schweiz mit billigen Arbeitskräften fluten würde, wäre das Angebot an Arbeitern knapp und damit die Löhne hoch. Dass ab und an etwas schiefgehen kann, wie bei den Banken, gehört dazu und ist verkraftbar. Kapitalistische Länder bauen Mauern, um sich vor Zuwanderung zu schützen, Sozialistische Länder bauen Mauern, damit die Leute nicht fliehen können vor der Armut. In der Politik will die SP keine Mitsprache des Volks, bei der Wirtschaft plötzlich schon. Widersprüchlich ohne Ende.
    • Amadeus 19.11.2016 10:03
      Highlight Highlight @Thinktank
      Die SP flutet die Schweiz mit billigen Arbeitskräften und will politisch keine Mitsprache des Volkes?

      Man kann gegen die SP sein. Kein Thema. Aber ihre Aussage ist faktisch falsch.
    • FrancoL 19.11.2016 10:09
      Highlight Highlight Die SP flutet? Wow das widerspricht den Aussagen der SVP die der SP je keine Unternehmernähe bescheinigt, also immer behauptet sie sein fremd in der Wirtschaft und nun flutet diese SP, überleg Dir doch einmal diesen krassen Widerspruch, wenn Du ihn nicht erkennst bleibt nur zu hoffen dass Du kein UN bist, denn sonst wäre schon wieder ein UN in Schieflage.
    • Zarzis 19.11.2016 10:11
      Highlight Highlight ThinkTank
      Wie falsch ist den diese Aussage: Die SP Flutet die Schweiz mit Billig Arbeitskräften?
      Genau das gegenteil ist richtig, die SP versucht alles um das zu Verhindern, aber die FDP - SVP - CVP schreien hier gleich Überreglierung!
      Mindestlohn, wurde auch von Ihnen Abgelehnt! Hätte den Billigen Arbeitskräften gleich den Gar ausgemacht!
      Stärken der Flankierenden Massnahmen, im Parlament Abgelehnt, was eigendlich nur ein Inländer Vorrang gewesen wäre!
      Mehr Bau Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Lohn Dumping!
      Und das Dumpe Volk schreit, die machen nichts für uns! Ja abewr die FDP-SVP-CVP!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 19.11.2016 09:12
    Highlight Highlight Teil1:
    Im Gerangel um die Macht und um WählerInnen-Stimmen kommt auch in dieser Arena niemand von den "Polit-Gladiatoren" in der Arena in den Sinn, dass sie alle ein wenig Recht haben könnten...
    Jeder Alltags-Gegenstand hat eine Vorderseite und eine Rückseite. Jede Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erlebt.
    Was für die Betriebswirtschaft gut sein mag (Kosten reduzieren, Gewinne maximieren), muss nicht zwangsläufig auch gut sein für die Volkswirtschaft (Überlastung der Sozialwerke, Umweltverschmutzung).
    ...
  • Schneider Alex 19.11.2016 09:09
    Highlight Highlight SP-Papier zum Wechsel des Wirtschaftssystems: Visionen schrecken auf!

    Wenn die SP-Linke den courant normal der Schweizer Politik stört und über Grundsätzliches nach- und über die nächsten Wahlen hinausdenkt, erzeugt dies bei den konventionellen Medien Alarmstimmung. Den Jungen gibt das aber Hoffnung, mit der Politik auch grössere Brocken bewegen zu können. Allerdings sollte die Partei auch über ihren sturen Internationalismus nachdenken, der ihnen in den letzten Jahren zu diversen Abstimmungs- und Wahlniederlagen verholfen hat.
  • Toerpe Zwerg 19.11.2016 09:04
    Highlight Highlight Wer wagt sich an die grosse Steuerreform, die alle Steuerberater überflüssig macht? Wer wagt es, sämtliche Steuerprivilegien zu streichen und durch Direktzahlungen zu ersetzen? Wer wagt es, Kapitaleinkommen den Arbeitseinkommen gleich zu setzen? Wer wagt es, Konsum- Einkommens- und Gewinnsteuer zu harmonisieren? Wer wagt den Einheitssatz?
    • Maracuja 19.11.2016 09:33
      Highlight Highlight Einheitssatz wo? Bei der Mehrwertsteuer - damit Menschen mit kleinem Einkommen massiv mehr für Lebensmittel ausgeben müssen? Bei den Einkommenssteuern - damit kleine Einkommen mehr belastet und grosse entlastet werden? Noch mehr bittere Neoliberale Medizin, obwohl sich dank dieser bereits zu viele als Globalisierungsverlierer sehen? Während die Linken völlig zerknirscht auf den extremen Rechtsrutsch reagieren, steuern die Liberalen einfach unbeirrt weiter mit Volltempo auf den Abgrund zu.
    • gelb 19.11.2016 09:41
      Highlight Highlight Hier hast du deine Steuerreform: http://www.microtax.ch/de/idee/
    • FrancoL 19.11.2016 10:13
      Highlight Highlight Der Einheitssatz bei denSteuern wird erst einen Sinn machen und vernünftig sein, wenn die untersten Klassen und ganz allgemein Menschen die eine ordentliche Arbeit leisten auch ohne Sorgen ein menschenwürdiges Dasein fristen können. DANN wird es auf die Steuerproblematik kein Druck geben und sogar ein Einheitssatz könnte angedacht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TRL 19.11.2016 08:52
    Highlight Highlight Ich muss Toerpe für einmal zustimmen: das SRF bemüht sich in Politsendungen neutral zu bleiben. Dennoch ist die Diskussion völlig abgehoben. Und zwar NICHT WEGEN DER SP! Jetzt kommen wieder von überall Meinungen, aber das Papier selbst hat noch keiner gelesen.... Damit erweist das SRF der SP einen Bärendienst!

    Bei meiner Suche nach dem Papier bin ich zumindest auf das Wirtschaftsdossier der SP gestossen. http://www.sp-ps.ch/de/themen/wirtschaft-und-arbeit @Denverclan: das deckt sich eigentlich recht gut mit deinen Vorschlägen. Die SP produziert vlt. zu wenig Skandale um bei dir anzukommen...
    • Denverclan 19.11.2016 09:23
      Highlight Highlight Das Papier musst du aber in einfacher Form an's Volk bringen und dazu braucht es einen Sympathieträger der ernst genommen wird und einfach gestrickt daher kommt. Ein "gutes" Papier reicht leider nicht, der Verkäufer muss es dann auch noch gut verkaufen und da sehe ich das Problem der SP.....nicht der Wähler hat sich entfernt sondern die linken Politiker tun das. Kompliziert, abgehoben und blind vor Wut gegen die SVP....die lachen und sagen Danke! Intellekt allein reicht bei weitem nicht, das Volk muss dich lieben und als Retter einstufen. Mehr braucht es nicht. Herr Levrat wird nicht geliebt.
    • rodolofo 19.11.2016 09:46
      Highlight Highlight @ Denverclan
      Schliesse niemals von Dir selber auf alle Anderen!
      Ein Romand kann gar nicht unsympathisch rüberkommen! Nur bei ideologisch vollgestopften und hoffnungslos verbohrten "Superschweizern", die in Welschen "keine richtigen Schweizer" sehen, kann der franssöösische Accent Abwehrreflexe auslösen...
      Aber auch die fröhliche Petra Gössi, der wie immer "geladene" Franz Jäger, der ruhige und abgeklärte Niklaus Scherr und der Bodenständig-praktische Hugo Stamm ergänzten die Runde zu einer sehr angenehmen Diskussion!
      Eine Marotte sollten sich die Politiker wieder abgewöhnen: Das Dreinreden...
    • Denverclan 19.11.2016 11:12
      Highlight Highlight Sympathie oder Antipathie kennt keine Kantons- und Landesgrenzen. Wenn ich mir so die Kommentare in verschiedenen Medien anschaue, ist Herr Levrat nicht gerade der von allen geliebte Politiker. Natürlich ist es eine persönliche Angelegenheit, da haben Sie recht!!! Das Gesamtbild kommt entweder gewinnend oder eben nicht gewinnend rüber. Selbstverständlich hat auch hier jeder die freie Wahl. Sorry wenn ich Sie brüskiert habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moti_03 19.11.2016 08:41
    Highlight Highlight Naja, diese Arena war sehr langweilig. Über die vorstellbare Position der sp kann man immer noch spekulieren, kam leider nicht klar rüber.
    • Zarzis 19.11.2016 10:05
      Highlight Highlight wie auch, kaum war Levrat am reden haben Gössi und der ganz schreckliche Jeager drein gefunkt.

      Und wenn die Ideen der SP als 30-40 Jahre alt betrachtet werden, so spricht Jeager und Gössi ja die Wirtschaftslehre der Wiener Schule nach und die ist über 120 Jahre alt. Aber auch nie Funktioniert, aber dass ist denen so was von egal! Hauptsache sie selber Profitieren!
  • Pius C. Bünzli 19.11.2016 08:31
    Highlight Highlight "der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei"

    Das dachte Margret Thatcher schon vor 50 Jahren..an der Armut der englischen Unterschicht hat dies aber nichts geändert. Im Gegenteil die Mittelschicht verschwindet immer mehr..

    Nur leere Worte von mitte-rechts
    • MarZ 19.11.2016 08:58
      Highlight Highlight Und wie ging es zur gleichen Zeit der sowjetischen Unterschicht?
    • TRL 19.11.2016 09:14
      Highlight Highlight MarZ: die SP mit Kommunismus und den Kommunismus mit der Sowjetunion gleichzusetzen... das ist schon etwas SEHR grenzwertig. Wir sollten die Einkommensschere versuchen zu schliessen. Dem kann man Klassenkampf sagen, wenn man auch beim 150sten Anlauf noch an die provokative Sprengkraft dieses Wortes glaubt...

      Ich bin wie Pius C Bünzli über Gössi's Blindheit entsetzt. Mehr neoliberale Wirtschaftsleistung hat die Einkommensschere überhaupt weiter geöffnet!
    • MarZ 19.11.2016 09:50
      Highlight Highlight In der Schweiz ist jeder selber dafür verantwortlich, ob er genug verdient oder nicht. Meine Eltern waren nicht reich, trotzdem habe ich ein Studium abgeschlossen und jetzt einen guten Job mit gutem Lohn.
      Die Einkommensschere zu schliessen bedeutet, dass es sich nicht mehr lohnt, eine gute Ausbildung zu machen.
      Und wenn ihr jetzt mit Topmanagern etc. kommt: es interessiert mich recht wenig, ob mein oberster Chef eine oder hundert Millionen verdient. Wichtig ist, dass ich für meine Arbeit angemessen bezahlt werde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 19.11.2016 08:09
    Highlight Highlight Für "dieLinke" wäre es so einfach die Wähler abzuholen. Die warten nur darauf! Dazu müsste man sich wiklich auf die Augenhöhe des kleinen Mannes/der kleinen Frau begeben. Kümmert euch real um die Ängste und Sorgen der Alten, der Familien, der Kinder usw. Es muss möglich sein, von 1 Lohn eine 4 Köpfige Familie zu ernähren, müssen arme Rentner von der Rente leben können, müssen Kinder von der Strasse geholt werden, muss das Gesundheitswesen günstiger werden, müssen alle Reichen Steuern zahlen, auch Linke....:-)....Die Liste ist unendlich lang! Herr Levrat sollte die Sprache des Vokes sprechen
    • alessandro 19.11.2016 09:08
      Highlight Highlight ...die SP kämpft ja genau für die kleinen Leute... vielleicht muss man auch einfach besser erkennen wer sich wirklich für wen einsetzt.
    • Maracuja 19.11.2016 09:19
      Highlight Highlight <Kümmert euch real um die Ängste und Sorgen der Alten, der Familien, der Kinder usw>

      Die SP bringt ja laufend Initiativen, die Verbesserungen für diese Gruppen bringen sollen. Man kann der SP vorwerfen, dass diese Lösungsvorschläge nicht gut, mehrheitsfähig sind, aber ihr vorzuwerfen, dass sie sich nicht um die Anliegen der genannten Gruppen kümmert, ist lächerlich. Wieso organisieren sich die Unzufriedenen nicht selbst und bringen neue/bessere Lösungsvorschläge als darauf zu hoffen, dass eine Partei wie die SP ihre Probleme löst.
    • demokrit 19.11.2016 09:43
      Highlight Highlight Es ist kein Problem der Sprache, sondern eines der Rezepte. Die falschen Wundermittel der SP kann jeder Büezer im Ausland schon lange als betrügerische Untauglichkeiten entlarvt beobachten. Tiefere Wirtschaftskenntnisse sind dabei nicht notwendig. 35 Std-Woche? -> Siehe Frankreich. Gewerkschaftbonzen im VR? -> Siehe Frankreich und Deutschland -> überrissene Steuerlasten -> Frankreich. Staatsausbauerei -> Griechenland. -> Mindestlöhne und ausgebauter Kündigungsschutz? -> Deutschland und Frankreich. -> Sozialwerkeimigration übers Asylwesen? -> "Fachkraft" gilt heute in DE schon als Schimpfwort..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ketchum 19.11.2016 08:02
    Highlight Highlight Mit Jäger verjagt ihr mich
  • Toerpe Zwerg 19.11.2016 07:44
    Highlight Highlight Recherchiert schlägt gefühlt Frau Roth:

    Hier die Arenathemen seit Juli:

    Kapitalismus oder Klassenkampf 18.11.2016

    Wieso Trump? 11.11.2016

    Wer hat das Sagen im Land? 4.11.2016

    Atomausstieg 28.10.2016

    Das heilige Land 21.10.2016

    «Terror - Ihr Urteil» 17.10.2016

    globalisieren wir die Schweiz kaputt?14.10.2016

    Krankes Gesundheitssystem 7.10.2016

    «Rentenreform 2020 30.9.2016

    «Inländervorrang light» 23.9.2016

    AHV Plus» 16.9.2016

    Nachrichtendienstgesetz. 9.9.2016

    Initiative Grüne Wirtschaft» 2.9.2016

    «An der Südgrenze» 26.8.2016

    «Zu alt, um zu leben?» 1.7.2016
  • gelb 19.11.2016 07:24
    Highlight Highlight Das neoliberale System funktioniert nicht, siehe USA, GB, Griechenland, die noch nicht überwundene Finanzkrise, in den Ländern wo der IWF ihre Vorgaben für die Kreditvergabe durchsetzten etc.
    Trotzdem setzt die Merheit der bürgerlichen Politiker und die Bevölkerung sich für dieses kaputte System ein. Das sich Einsetzen für die "unsichtbare Hand" wirkt auf mich, wie ein religiöser Fundamentalismus.
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 09:00
      Highlight Highlight Welches neoliberale System? Gibt es eine Tendenz zu neoliberalen Systemen, wenn überall die Staats- und Sozialausgaben stärker steigen als die Wirtschaft wächst?
    • gelb 19.11.2016 09:46
      Highlight Highlight Die sozialen Ausgaben steigen ja genau deshalb, weil der Mittelstand vom Staat unterstützt werden muss um sich über Wasser halten zu können. Siehe Krankenkassensubventionen, Famillien-Zulagen usw.
    • FrancoL 19.11.2016 10:21
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg; Ja es gibt diese Tendenz und die hat mit Regelung zu tun. Wenn Freiheit gefordert wird ist sie eben überall gefordert auch beim Staat!
      Das Neoliberale System geht davon aus, dass sich alles selbst regelt und das tut es nicht den dann wäre Vernunft eine wichtige Komponente und die ist beim Staat und bei der Wirtschaft Mangelware, weil sich fast jeder selbst am nächsten ist.
      Es ist mir eigentlich Wurst ob ich mehr Steuern bezahle oder Aufträge an Marktteilnehmern verliere die ihre Angestellten um einen anständigen Lohn prellen und mich unterbieten. Beides bedarf einer Regelung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 19.11.2016 06:56
    Highlight Highlight Diese SP-Papiere sind Selbstbefriedigung. Man will einen grossen Wurf präsentieren, die SP als visionäre Kraft positionieren. Zu abgehoben, einmal mehr. Gerade der Inländervorrang zur Entschärfung der MEI hätte gut aus der SP-Küche kommen können. Da hätte man gepunktet. Jetzt hat es die FDP getan. Ausgerechnet die FDP. Damit verhindert sie womöglich schlimmeres. Und damit zeigt sich wer Realpolitik betreibt, statt von einer besseren Welt zu träumen. Die SP ist scheinbar nur fähig auf das Grosskapital zu Zielen und schiesst damit an Bürgern vorbei, die reale, nicht überzogene Lösungen wollen.
    • The M 19.11.2016 07:46
      Highlight Highlight Was ist schlecht daran, wenn man die Wirtschaft demokratisiert? Es macht absolut Sinn, dass man die Entscheidungen eines Unternehmens breiter abstützt - mit Selbstbefriedigung hat das nichts zu tun.
    • Roterriese #DefendEurope 19.11.2016 08:23
      Highlight Highlight @the M Eigentum und Selbstbestimmung sind die Stichwörter
    • MarZ 19.11.2016 09:07
      Highlight Highlight @Wisegoat, ich stimme dir zu, aber das trifft nicht nur auf Unternehmen zu ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 19.11.2016 06:08
    Highlight Highlight Der letzte Satz trifft es auf den Punkt. Ich bin auch nicht mit Leverats Idee einverstanden, aber die SP nimmt sich der Kapitalschere wenigstens an.
  • Sheez Gagoo 19.11.2016 04:55
    Highlight Highlight Der Levrat hat vergessen zu schreiben, dass man den Zaren stürzen muss!
  • http://bit.ly/2mQDTjX 19.11.2016 04:12
    Highlight Highlight Das Matthäus-Prinzip: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

    Das ist zwar aus der Bibel, darf aber unvoreingenommen ohne weiteres auch als literarische Einführung in systemisches Denken verstanden werden.

    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/13/
    • Skip Bo 19.11.2016 07:51
      Highlight Highlight @Prediger
      Es gibt Arme welche reicher werden und es gibt Reiche welche ärmer werden.

      Steht zwar nicht in der Bibel, kann dafür belegt werden.
    • demokrit 19.11.2016 09:55
      Highlight Highlight Wenn man sich das globale Finanzkapital anschaut, kann man sagen, dass die Reichen mehrheitlich auf immer feudalistischere Weise reicher werden und das "wer hat, dem wird gegeben" da meistens zutrifft (besonders krass in den USA). Die Armen werden in der Schweiz aber nicht ärmer. Das Problem ist eher die rechnerische Verarmung des Mittelstandes.
    • FrancoL 19.11.2016 10:25
      Highlight Highlight @Skip Bo; Daraus richtig WENN man bemüht ist das Verhältnis zu übersehen.
      Sprüche kann man viele posten, redlich wäre es festzustellen dass aber die schwere weiter aufgeht, was den Spruch überflüssig macht.
      Wenn Du dann am belegen bist, zeig doch gleich einmal auf dass die Schere nicht aufgeht, dass wäre eine schöne News für das Wochenende ;-)
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