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Steuerstreit mit den USA: Drei weitere Schweizer Banken einigen sich mit den Behörden

8.4 Millionen Dollar für die US-Staatskasse: Drei Schweizer Kreditinstitute haben im Steuerstreit mit den amerikanischen Behörden Geldbussen akzeptiert. Den Löwenanteil zahlt die PKB Privatbank mit 6.3 Millionen Dollar.

31.07.15, 02:35


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Im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA gibt es Bewegung: Drei weitere Schweizer Banken haben sich im Steuerstreit mit den amerikanischen Behörden geeinigt. Die in Lugano ansässigen Institute PKB Privatbank und Credito Privato Commerciale (CPC) sowie die Zürcher Falcon Private Bank zahlen Geldbussen von mehr als 8.4 Millionen US-Dollar. Zuvor hatten sie den US-Behörden ihre Aktivitäten mit Kunden aus den Vereinigten Staaten offengelegt. Dies geht aus einer Mitteilung des US-Justizministeriums in Washington hervor.

Die PKB Privatbank muss von den drei Instituten mit 6.3 Millionen Dollar die höchste Busse schultern. Auf die Falcon Private Bank entfallen 1.8 Millionen Dollar. Die CPC muss 348'900 Dollar zahlen.

Bereits im März hatte sich die Privatbank BSI SA mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung in Höhe von 211 Millionen Dollar geeinigt. Im Gegenzug entging das Finanzinstitut einer strafrechtlichen Verfolgung.

Damit haben inzwischen 25 Schweizer Banken der «Kategorie 2» eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Diese Kategorie ist für Banken bestimmt, die mutmassliche US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis hatten. Die Banken zahlten dabei Strafen in der Höhe von bis zu 10 Prozent der verwalteten Vermögen. (mka/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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