Ukraine
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European Union foreign policy chief Catherine Ashton (in red) smiles at the start of a quadrilateral meeting with U.S. Secretary of State John Kerry (3rd L) and Ukraine's Foreign Minister Andrii Deshchytsia (3rd R) in Geneva, as representatives of the U.S., Ukraine, Russia and the European Union about the ongoing situation in Ukraine, April 17, 2014.    REUTERS/Jim Bourg  (SWITZERLAND - Tags: POLITICS)

Überraschung am Verhandlungstisch: Die Vertreter der USA, Russlands, der Ukraine und der EU einigen sich auf konkrete Massnahmen.  Bild: Keystone

Ergebnis des Krisentreffens

Coup in Genf: Dieser Plan soll für Ruhe in der Ukraine sorgen



Beim Genfer Krisentreffen vom Donnerstag zur Ukraine haben Vertreter der USA, Russlands, der Ukraine und der EU einen Friedensfahrplan vereinbart. Das sind die wichtigen Eckpunkte:

- Die Unterzeichner appellieren an alle Konfliktparteien in der Ukraine, auf Gewalt, Einschüchterungen und Provokationen zu verzichten. Sie verurteilen zudem alle Formen von Extremismus, Rassismus und religiöser Intoleranz, einschliesslich Antisemitismus.

- Die Unterzeichner fordern, dass alle illegalen bewaffneten Gruppen entwaffnet werden. Alle illegal besetzen Gebäude müssten ihren legitimen Eigentümern zurückgegeben werden und alle besetzten Strassen und Plätze geräumt werden.

- Demonstranten, die ihre Waffen abgegeben und besetzte Häuser geräumt haben, wird eine Amnestie zugesichert – ausgenommen jenen, die schwerer Verbrechen überführt wurden.

- Vereinbart wurde zudem, dass die Beobachtermission der OSZE die ukrainischen Behörden unterstützen solle, den Friedensfahrplan umzusetzen. Die USA, die EU und Russland verpflichten sich, diese Mission zu unterstützen, auch mit der Entsendung von Beobachtern.

- Der geplante Verfassungsprozess soll transparent sein und niemanden ausgrenzen. Angeregt wird ein breiter nationaler Dialog.

Schweizer Beteiligung

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut über die Einigung, die auch der OSZE-Beobachtermission eine grössere Bedeutung beimisst. Die Schweiz sei gewillt, zusätzliche Beobachter zur Verfügung zustellen, hiess es in einer Mitteilung. (oku/sda)

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