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Unerwartete Begrüssung für Besucher des Rechtsrock-Konzerts im deutschen Themar. screenshot: twitter

«Walk of Shame» – so wurden Neonazis am Rechtsrock-Konzert begrüsst 😂



Im südthüringischen Themar werden über das gesamte Wochenende Hunderte Neonazis erwartet. Grund ist ein dort stattfindendes Rechtsrock-Konzert.

Zur Begrüssung haben sich Aktivisten der «Mobilen Beratung in Thüringen – Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus» etwas Besonderes ausgedacht: Einen sogenannten «Walk of Shame». Besucher des Festivals werden auf dem Weg zum Gelände mit schallendem Gelächter begrüsst.

Und zwar hier:

Das Festivalgelände können Besucher nur durch Schleusen betreten, in denen Polizisten insbesondere kontrollieren, ob Waffen, Vermummungsgegenstände oder Alkohol mitgebracht werden sowie ob die Konzertbesucher verbotene Symbole auf ihrer Kleidung oder der Haut tragen.

Unterdessen haben sich rund 400 Gegner des Rechtsrock-Festivals am frühen Samstagnachmittag in der Stadt versammelt. Die Zahl der Gegendemonstranten werde am Nachmittag und Abend weiter steigen, schätzte ein Sprecher der Landespolizeidirektion. Die Organisatoren gingen von 1100 Teilnehmern aus. Geplant ist unter anderem ein Friedensgebet, ein Demokratiefest und Live-Musik.

Das Rechtsrock-Festival hatte am Freitag begonnen. Die Polizei nahm am ersten Abend 18 Strafanzeigen auf. Überwiegend ging es dabei um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, sagte der Polizeisprecher am Samstag. Neun Ordnungswidrigkeiten wurden angezeigt, von 20 Teilnehmern wurde die Identität festgestellt, acht wurden des Platzes verwiesen.

Am Freitagabend kamen nach Polizeischätzungen rund 380 Besucher. Die Beamten brachen die Auftritte von zwei der drei Bands vorzeitig ab. Sie hätten gegen Auflagen verstossen, der Text eines Liedes war ausserdem strafbar, wie der Sprecher sagte.

(ts/dpa)

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60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe924 07.07.2019 23:04
    Highlight Highlight Die Aktion ist zwar irgendwie witzig, wie schon erwähnt wurde wird dadurch kein Nazi zum Umdenken bewegt, eher das Gegenteil findet statt.
    Ein besseres Beispiel bietet das folgende Video, ein African-American und ein Imperial Wizard des KKK. Ursprünglich wollte er wissen, warum er gehasst wird nur aufgrund seiner Hautfarbe, im Prozess wurden die beiden, die sich eigentlich hassen müssten, Freunde, weil sie sich auf einer respektvollen Basis begegnen konnten ohne die andere Person im Voraus zu verurteilen.
    Play Icon
  • Moelal 07.07.2019 13:53
    Highlight Highlight Was schlimm ist, sind die vielen Blitze bei Kommentaren die diese Aktion befürworten. Die Frage kommt auf, sind diese Leute komplett humorlos oder gar Sympathisanten dieser kahlköpfigen und Hirnentleerten Rechtsextremen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.07.2019 15:36
      Highlight Highlight Entweder haben sich mal wieder Sympathisanten organisiert oder ein paar wenige versuchen mal wieder die Kommentare unter Zuhilfenahme von Bots mit einem Gewitter zu überziehen.
      Egal was es ist, es ist und bleibt ziemlich lächerlich.
    • Cédric Wermutstropfen 07.07.2019 16:46
      Highlight Highlight Diese Aktion verhöhnt (ungewollt) die Opfer von Rechtsextremismus und ist extrem kindisch und somit peinlich für Erwachsene. Ebenfalls tut sie nichts ausser provozieren, was in etwa so dämlich ist, wie einen hungrigen Bären mit einem Stöckchen zu piksen. Wozu soll das gut sein?
    • Dragonlord 07.07.2019 19:32
      Highlight Highlight Ach, das sind mehrheitlich die Mitglieder der PNOS. Kannst also jeweils 40-50 Blitze abziehen, um auf ein nazibereinigtes Resultat zu kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 07.07.2019 05:32
    Highlight Highlight Die Leute wollen provozieren. Wenn sich andere Leute an den Nazis stören fühlen sie sich erfolgreich - besonders, wenn dann noch Zeitungen darüber schreiben.
    Würden die Kindsköpfe von allen ausser der Polizei ignoriert, wäre die Sache plötzlich nicht mehr so cool...
    • Avenarius 07.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Jou, dann hätten wir wieder 1933 - wenn alle wegschauen. Ich finde das eine super Aktion - es sind ja auch Witzfiguren. Also. Auslachen :-)
  • derEchteElch 06.07.2019 22:28
    Highlight Highlight Sehr gut, dass die Polizei klar die Grenzen aufzeigt und konsequent durchgreift. Versammlungsfreiheit ja, aber innerhalb der gesetzlichen Rahmen!
  • Fip 06.07.2019 22:16
    Highlight Highlight Kriegt eigentlich einer, der sich ein Hakenkreuz auf die Glatze tätowiert hat, jedes mal eine Busse wenn er beim Friseur war?
  • Dönergott 06.07.2019 19:34
    Highlight Highlight Meint ihr, dass es wirklich die beste Idee ist, sie so zu behandeln? Welche Reaktionen provoziert dieses Verhalten?
    • Darkside 06.07.2019 20:17
      Highlight Highlight Willst Du ihnen Rosenblätter auf den Weg streuen? Diese Typen sind dermassen verblendet, da änderst Du gar nichts mit Entgegenkommen, im Gegenteil, da würden sie sich noch bestätigt fühlen.
    • Kruk 06.07.2019 22:00
      Highlight Highlight Ja das ist eine gute Idee, irgendeine Gegenaktion muss es geben! Solche Anlässe sollen nicht normal werden.
    • Ale Ice 06.07.2019 22:08
      Highlight Highlight Diese und ähnliche Massnahmen erinnern an Formen paradoxer Interventionen, mit denen in der kognitiven Verhaltenstherapie gearbeitet wird, um Widerstand gegen Veränderung beim Patienten zu überwinden.
      Gewalt provoziert Gewalt.
      Kreative, gewaltlose Widerstandsaktionen können auf längere Sicht mehr bewegen.
  • zeitgeist 06.07.2019 19:00
    Highlight Highlight Allgegenwärtiger Kindergarten an den Extremen des politischen Spektrums...
    • Linksextremer Klima-Opportunist 06.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Was ist daran extrem, sich über nazis aufzuregen/ etwas gegen diese zu unternehmen? Sollte eigentlich etwas selbstverständliches sein.
    • dmark 06.07.2019 21:53
      Highlight Highlight Aber hey, das sind doch Minderheiten. Und Minderheiten soll man doch respektieren und sogar schützen, oder?
      Wo bleibt da die sonst so hoch gehaltene Toleranz der Linken?
    • glüngi 06.07.2019 22:19
      Highlight Highlight Die Intoleranten dürfen nicht toleriert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 06.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Lustige Aktion. Ich bezweifle allerdings, dass deswegen auch nur einer von den Teilnehmern umdenken wird.
    • Tobias W. 06.07.2019 18:46
      Highlight Highlight Darum gehts auch nicht. Radikale (auch links) umstimmen zu wollen, ist reinste Zeitverschwendung. Aber unter den Unbeteiligten dürfte es den ein oder anderen geben, dem diese Aktion bei der Einsicht der Lächerlichkeit dieser Nazi-Gestalten als Unterstützung dienen dürfte.
    • Kruk 06.07.2019 21:13
      Highlight Highlight Vielleicht erhalten sie dadurch weniger Zulauf.
    • Against all odds 06.07.2019 21:32
      Highlight Highlight Ich denke, dass immer wieder nur „Mitläufer“ dabei sind und diese noch umgestimmt werden könnten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 06.07.2019 17:16
    Highlight Highlight coole aktion, muss ich mir merken, wenn bei uns wieder mal ein internazi-aufmarsch ist!
    • Workingpoor 06.07.2019 18:28
      Highlight Highlight Findet so was bei Ihnen des Öfteren statt?
    • Mia_san_mia 06.07.2019 23:57
      Highlight Highlight Was ist ei Internazi-Aufmarsch?
    • Tomlate 07.07.2019 12:43
      Highlight Highlight Internationalsozialisten
  • Zrombi 06.07.2019 17:13
    Highlight Highlight Warum findet so etwas überhaupt statt?
    Solche Veranstaltungen sollten von Anfang an verboten werden.
    • abishot 06.07.2019 17:35
      Highlight Highlight Sollte man, kann man aber schlecht. Obwohl diese "Bürger" dem Rechtsstaat abschwören, nutzen sie doch gekonnt Schlupflöcher im Gesetz, um solche "Festivals" trotzdem durchführen zu können.
    • mbr72 06.07.2019 17:46
      Highlight Highlight Nein sollten sie nicht! Das bietet die ideale Plattform, um sie lächerlich zu machen. Mehr Gegendemonstranten als Festivalteilnehmer... Brüller!
    • lilie 06.07.2019 18:10
      Highlight Highlight @Zrombi: Repression hat noch bei keinem Problem geholfen. Man drängt diese Menschen damit einfach in den Untergrund ab, wo sie sich jeglicher Kontrolle entziehen und noch viel radikaler werden können.

      So weiss man wenigstens, was sie treiben, und sie sind gezwungen, sich an das Gesetz zu halten.

      Unschön, aber trotzdem die bessere Alternative.
  • Things will be different when I take over the worl 06.07.2019 17:06
    Highlight Highlight Unsere "schönen" Herren- und Frauenmenschen. Ich will nicht allzu fies sein, aber bei denen korrespondiert das geistige Innenleben mit dem Aussehen. Was wünschen die sich? Dass alle so schön und arisch werden, wie sie selber? Was ist arisch in ihren Augen? Übergewichtig, ungebildet und schlecht tätowiert? Und immer diese widerlich verwaschenen dunkeln T-Shirts. Diese Menschen sind für jede Person mit Ästhetik ein Graus. Ich dachte immer der/die perfekte Arier/in, sei etwa 1.80 gross, sportlich, mit vollem blondem Haar, schönen hellen Augen - von dem sieht man hier gar nichts...
    • geissenpetrov 06.07.2019 17:23
      Highlight Highlight "Wie sieht ein echter Arier aus? Blond wie Hitler, gross wie Goebbels und schlank wie Göring!"
    • Things will be different when I take over the worl 06.07.2019 17:46
      Highlight Highlight Die gute Alice Weidel hat doch das Buch empfohlen "Das Heerlager der Heiligen". Darin wird erzählt von einer Million Menschen, hauptsächlich missgebildete Geschöpfe und Mitglieder der untersten Kaste, die sich aufmachen in ein Märchenland (Quelle BAZ). Es kommt mir ganz so vor, als wurde über die Nazis selbst geschrieben. Nicht ohne Grund wird dieses Buch als die rechte Bibel bezeichnet. Offenbar erkennen die sich drin. Die oben gezeigten Gestalten treffen die Beschreibung aus dem Buch auf jeden Fall super. Und ich dachte bei so einem arischen Aufmarsch treffe man auf Typen wie Toni Garrn...
    • Team Insomnia 06.07.2019 18:17
      Highlight Highlight Habe mal vor 2-3 Jahren in einer ZDFinfo oder ZDFneo Dokumentation gesehen/gehört das die richtigen „Arier“ eigentlich aus dem Iran stammen. Glaube die Doku hiess irgendwas mit „die neuen Arier“ oder so ähnlich, sorry der Titel kommt mir gerade nicht in den Sinn, sollte aber irgendwo zu finden sein im Netz.
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