Sexismus
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Violeta B. war Objektchefin im Bundesamt für Bauten. Vier Jahre lang betreute sie das prestigeträchtigste Objekt der Eidgenossenschaft: Das Bundeshaus. bild: ANNETTE BOUTELLIER

Kadermann des Bundes belästigt Mitarbeiterin sexuell. Dann muss sie gehen. Und er bleibt.

Die Reinigungschefin des Parlamentsgebäudes trat für den Geschmack ihrer Vorgesetzten zu attraktiv auf. Das war ein Grund, sie zu versetzen. Dann wurde sie von ihrem Chef sexuell belästigt. Die Bundesverwaltung versuchte, den Fall zu vertuschen.

Andreas Maurer / schweiz am wochenende



Die Probleme von Violeta B. begannen, als sie im Zentrum der Macht angelangt war. Sie war rasch aufgestiegen. Ein Jahr nach ihrem Stellenantritt in der Reinigungsequipe des Bundesamts für Bauten und Logistik wurde sie zur Objektchefin befördert. Die Objekte, welche sie in ihrer 16-jährigen Karriere beim Bund betreut hatte, sind der Stolz der Eidgenossenschaft.

Zunächst war sie für den Bernerhof zuständig, wo der Finanzminister sein Büro hat und Staatsempfänge abgehalten werden. Dann wurde sie zur obersten Putzfrau des Bundeshauses ernannt. Als Chefin von vierzig Reinigungskräften war sie vier Jahre lang dafür verantwortlich, dass kein Blatt Papier zu viel im Nationalratssaal lag, die Aschenbecher auf dem Raucherbalkon geleert wurden und die WCs glänzten.

Die heute 47-Jährige war bei den Parlamentariern beliebt. In den Akten zu ihrem Fall befinden sich Dankeskarten von Nationalräten, die ihre Arbeit loben. In den Pausen trank sie ihren Kaffee in der legendären Galerie des Alpes, im Restaurant des Bundeshauses, wo sie regelmässig im Gespräch mit Politikern gesehen wurde. Sie verkehrte mit ihnen auf Augenhöhe. Sie war nicht die unsichtbare Reinigungschefin, die hinter den Kulissen verschwand.

Bei den Kunden sehr beliebt

Das gefiel ihren Vorgesetzten nicht. Sie kritisierten ihre Frisur, ihre Stöckelschuhe, ihren Ausschnitt. Ihr Chef verwies auf Weisung 241, wonach eine Objektchefin als solche erkennbar sein müsse, wenn sie ihre Runden drehe. Für ihn bedeutete dies, sie habe immer ihre Schürze zu tragen und ihre Haare zusammenzubinden.

B. stellte sich auf den Standpunkt, in Gebäuden der Bundespolitik gelte eine andere Weisung. Damit sie erkennbar sei, trage sie immer ihr Namensschild. Und immer wenn sie putzte, band sie sich ihre Schürze um und ihre Haare zusammen. Es kam aber nicht oft vor, dass sie putzte, denn sie war die Chefin.

Der Leiter des Objektmanagements gab in einer Untersuchung zum Fall B. zu Protokoll, das Bundeshaus-Café sei den Parlamentariern vorbehalten: «Man erbringt dort eine Dienstleistung, ansonsten hält man sich diskret im Hintergrund.» Eine Objektchefin solle sich wie die Putzfrauen in die Kantine zurückziehen. Seine Mitarbeiterinnen sollten sich nicht in den Vordergrund drängen, «um wenn möglich noch mit dem Bundesrat auf einem Foto zu sein».

Es sei aber nicht alles schlecht, was Frau B. gemacht habe. So habe sie Dienstleistungen angeboten, die nicht im Katalog aufgeführt seien, zum Beispiel Wasser servieren und abräumen. Bei den Kunden sei sie deshalb beliebt gewesen. Sie habe es genossen, im Mittelpunkt zu stehen und von den Herren Komplimente zu erhalten. Sie sei «dominant, sehr stark, sehr selbstbewusst» gewesen, sagte er aus.

Der Direktor des Bundesamts für Bauten zog Violeta B. wegen dieser und weiterer «Ungereimtheiten», wie es später im Gerichtsurteil heissen wird, aus dem Bundeshaus ab und wies ihr als Objektchefin ein neues Objekt zu: die Liegenschaft der eidgenössischen Steuerverwaltung. Die Versetzung war ein Schock für sie. Ihr Arzt diagnostizierte eine Depression und schrieb sie krank.

«Das kostet etwas Süsses, das nichts kostet.»

Ernst B., Abteilungsleiter

Nach einem Jahr kehrte sie mit neuem Elan zur Arbeit zurück. Sie dachte, jetzt werde alles wieder gut. Das war ein Irrtum. Nun begannen die Probleme mit ihrem Chef Ernst B. Für seine zweideutigen Sprüche war er in der Verwaltung berüchtigt. Doch seine Vorgesetzten stehen bis heute hinter ihm. In der Untersuchung deckten sie ihn: Er sei eben ein lockerer Typ, auf seiner Stufe vertrage es diese Sprüche. Ihm sind siebzig Mitarbeiter unterstellt.

Wenn er nicht einverstanden war, pflegte Ernst B. zu ihr zu sagen: «Das kannst du nicht machen, Schätzeli.» Wenn sie etwas von ihm wollte, sagte er, sie solle zu ihm in den Ruheraum kommen. Sein Lieblingsspruch in derartigen Situationen: «Das kostet etwas Süsses, das nichts kostet.» In der Untersuchung sagte er, dies sei keine Aufforderung für einen Kuss gewesen, das sei einfach so ein Spruch. Und: «Sie hat es eigentlich immer lustig gefunden, wenn solche Sprüche gefallen sind.»

Der Kuss im Büro

Zu einem Kuss kam es bei anderer Gelegenheit in einem Büro. Später stritt er nicht ab, dass er sie einmal auf die Wange geküsst habe. Der Kuss sei aber nichts Spezielles gewesen, er küsse auch die anderen Objektchefinnen auf die Wange, zum Beispiel wenn sie in die Ferien gingen. Auch dass er sich über das Aussehen von Violeta B. äusserte, gestand er ein. «Du siehst richtiggehend sexy aus», habe er zu ihr gesagt. Und in einer Mail verwendete er die Anrede «Hallo sexy Frau Violeta».

Dokumentiert ist zudem sein derbster Scherz. Als er das Suva-Formular einer anderen Mitarbeiterin ausfüllte, schrieb er zum Spass eine fiktive Unfallursache für ihre Schulterverletzung hinein: «In Badewanne ausgerutscht. Mein Mann wollte mich zwischen den Beinen massieren. Er hob mir das rechte Bein, damit er in mich eindringen konnte. Als der Orgasmus einsetzte, rutschte ich aus und verletzte mich an der rechten Schulter.» Als eine Juristin in der Untersuchung eine Kopie des Formulars auf den Tisch legte, sagte er, im Team würden sie solche Spässe machen, auch wenn sein Chef daran sicher keine Freude hätte.

Violeta B. hat sich monatelang nicht gewehrt. «Wegen meiner Vorgeschichte hatte ich Angst um meinen Job», sagt sie heute.

Auf dem Papier nimmt die Bundesverwaltung sexuelle Belästigung sehr ernst. Die Definition ist in den Broschüren weit gefasst. Auch sexistische «Witze», anzügliche Bemerkungen und aufdringliche Blicke gehören dazu. Entscheidend ist nicht die Absicht des Absenders, sondern die Wahrnehmung der Betroffenen. Wenn also ein dummer Spruch jemanden verletzt, gilt er als Belästigung, auch wenn dies nicht beabsichtigt war.

Im Fall von Violeta B. hat das Bundesamt eine externe Untersuchung durchführen lassen. Den Zuschlag erhielt die auf sexuelle Belästigung spezialisierte Konfliktberatungsfirma mit dem zweideutigen Namen «BeTrieb». Sie hat schon Konflikte bei den SBB, der ETH und in vielen kantonalen Verwaltungen betreut. Eine Anwältin und ein Anwalt von «BeTrieb» führten Befragungen durch, die sie wie in einem Strafverfahren aufzeichneten. So entstand ein 44-seitiger Untersuchungsbericht, der die Grenzüberschreitungen dokumentierte.

«Alle wollen etwas gegen sexuelle Belästigung unternehmen, aber wenn es dazu kommt, redet man das Problem schön.»

Violeta B., ehemalige Reinigungschefin

Ernst B. stritt die meisten Vorfälle nicht ab. Seine Rechtfertigung: Er habe es nicht so gemeint, es sei nur Spass gewesen und sie habe es doch auch lustig gefunden. Damit kam er durch. Das Fazit des Untersuchungsberichts: Sexuelle Belästigung könne «nicht als erstellt betrachtet werden». Die Anwälte bezweifelten, dass sich Violeta B. tatsächlich belästigt gefühlt habe, und warfen ihr vor, sich nicht rechtzeitig gewehrt zu haben. Obwohl sie Ernst B. entlasteten, rieten sie ihm, in Zukunft auf derartige Scherze zu verzichten.

Der Untersuchungsbericht hatte für Violeta B. Konsequenzen. Sie erhielt vom Bundesamt die Kündigung, mit drei Begründungen: Sie habe die Arbeitsbekleidung nicht korrekt getragen, die Arbeitszeiten nicht eingehalten und das Vertrauensverhältnis durch ihre «haltlosen Vorwürfe» zerstört. Sie legte Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein, das nun sein Urteil publiziert hat. Zur Arbeitsbekleidung äussert es sich nicht.

In den anderen Punkten gibt es ihr Recht. Ihr Chef hatte von ihr verlangt, dass sie von 6 bis 10 und von 14.55 bis 19.15 Uhr arbeitete. Dies verstösst gemäss Gericht gegen die Bundespersonalverordnung, die in Dienstplänen eine tägliche Ruhezeit von mindestens elf aufeinanderfolgenden Stunden vorschreibt.

Kritik am Untersuchungsbericht

Ungewöhnlich deutlich nimmt das Gericht zur sexuellen Belästigung Stellung. Die Richter äussern «Zweifel an der Objektivität des Untersuchungsberichts». Sie stellen fest, Ernst B. habe «klare anzügliche Äusserungen» gemacht und sogar selber eingeräumt, dass diese zweideutig verstanden werden könnten. Das Gericht zeigt sich «erstaunt», dass die Untersuchung einen sexuellen Bezug verneine.

Vor allem deshalb, weil der Bericht dem Chef gleichzeitig empfehle, auf derartige Sprüche künftig zu verzichten. Das Urteil schliesst mit dem Fazit, es liege kein «sachlich hinreichender Grund» für eine Entlassung vor. Violeta B. erhält deshalb eine Entschädigung von einem halben Jahreslohn.

Das Bundesamt für Bauten nimmt auf Anfrage keine Stellung, da die Rekursfrist noch nicht abgelaufen sei. Das Urteil kann noch ans Bundesgericht weitergezogen werden. Monika Hirzel, Geschäftsführerin von «BeTrieb», schreibt per Mail, die Kritik des Gerichts sei «nicht stichhaltig» und «rufschädigend» für ihre Untersuchungsstelle. Im Urteil fehle eine Analyse der einzelnen Vorwürfe, stattdessen begnüge sich das Gericht mit «ein paar pauschalen Erwägungen dazu».

Violeta B. hat eine neue Stelle bei einer grossen Reinigungsfirma gefunden. Sie sagt: «Alle wollen etwas gegen sexuelle Belästigung unternehmen, aber wenn es dazu kommt, redet man das Problem schön.» Ernst B. ist bis heute in gleicher Funktion im Amt.

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leader 18.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Alle Interessierten sollen sich doch bitte einmal die Referenzliste dieser Spezialfirma BeTrieb ansehen.
    Kaum zu glauben, was 3 Menschen so alles leisten.
    Mehrere Betriebe kenne ich aus meiner beruflichen Tätigkeit.
    Leider darf ich nicht über das Resultat der Zufriedenheit mit der oben genannten Firma berichten.
    Darum: Feedback der Kunden ist heute wichtig- nicht die Länge der Referenzliste.
  • Baccaralette 18.02.2019 08:55
    Highlight Highlight Nun, in diesem Bundesamt arbeiten ziemlich derbe Typen, das kann ich bestätigen. Da der Grossteil der untergebenen Frauen Migrationshintergrund haben und auf ihren Job sehr angwiesen sind, kann ich mir gut vorstellen, dass da alle mitlachen.

    Abscheuchlich! Und ganz nachvollziehbar: der Pöbel sind Frauen, die Leitung sind Männer. Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich ja kein Auge aus.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2019 08:10
    Highlight Highlight League du LOL beim Bund, oder wie? Das war doch alles so lustig gemeint und die Frau in der niedrigeren Position hat ja auch mitgelacht. Weil sie nach der Krankschreibung sonst ihren Job verliert. Hach, sind sie wieder humorvoll, diese Kaderleute! Gibt es in dieser Abteilung eigentlich niemanden, der diesem Chef mal zeigt, wie Professionalität funktioniert?
  • Leader 18.02.2019 07:31
    Highlight Highlight Ich denke mit einer Entlassung, zumindest der vor Gericht gestandenen Person würde der Arbeitgeber Bund besser dastehen.
    Aber natürlich gilt auch hier:
    „ Söihäfeli und Söideckeli“, so kommt man in Bundesbern weiter- oder darf zumindest im Amt verbleiben.
    Einfach nur armselig!
  • Leader 18.02.2019 07:19
    Highlight Highlight Die Definition „Führungspersönlichkeit“ und Weiterbeschäftigung nach einem solchen Vorfall lässt nur eine schlüssige Beurteilung zu: Es braucht beim Bund herzlich wenig um sicher mehr als einen 6 stelligen Jahreslohn nach Hause zu tragen.
    Jämmerlich!
  • Robi14 18.02.2019 07:16
    Highlight Highlight Da reg ich mich auf!
    Bin mir aber auch bewusst, dass ich wohl käumlichst neutral informiert wurde und nur diesen einen Bericht kenne.
  • Gawayn 18.02.2019 06:45
    Highlight Highlight Ich finde es schon schwierig, mit der "Duzis" Regelung.
    Ja man ist per du.
    Bedeutet aber, der Chef darf sich Vertaulichkeiten rausnehmen.
    Angestellte sollen kuschen.

    Genau aus diesem Grund, habe ich unsere Reinigungskraft immer gesiezt.
    In der Form, kommt man gar nicht auf die Idee solcher "Spässchen".

    SUVA Formulare sind auch nicht für Witzchen gedacht.

    Merke:
    Wenn nur der Witzereisser lacht,
    Dann ist der Witz NICHT lustig.

    Ja da wurden einige Fehler gemacht.
    Leider wie immer auf Kosten des Angestellten...
  • Matti_St 17.02.2019 21:43
    Highlight Highlight Keine Ahnung was der Bund unter "Führungspersönlichkeit" versteht. Ich jedenfalls was anderes.
  • Sünneli31 17.02.2019 19:23
    Highlight Highlight Das Problem ist doch immer gleich... eine Weile ist es lustig, irgendwann sind die Grenzen erreicht, aber nicht für beide Seiten gleichzeitig. Und am Ende beisst immer die Frau in den sauren Apfel, weil sie es ja auch lustig fand. Männer sind IMMER am längeren Hebel. Dass ein solcher SUVA-Bericht jedoch nicht für eine Entlassung ausreicht... Stell dir vor ein „normaler“ Angestellter macht diesen „Scherz“... und was bitte soll daran lustig sein??? Gleichberechtigung ist eine Farce! Wie wäre es wohl umgekehrt, wenn die Vorgesetzte den Orgasmus-Spruch aufs SUVA-Formular geschrieben hätte!?
  • Ursus der Rächer 17.02.2019 19:22
    Highlight Highlight Man führe sich die Referenzliste der Firma „BeTrieb“ zu Gemüte, dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie viele Mitarbeiter dieser Refernzfirmen schon über die Klinge springen mussten. Höchste Zeit, dass endlich mal jemand vor Geticht gegangen ist. Solche Firmen dürfen. nicht writer von so vielen Amtsstellen, das heisst unseren Steuergeldern profitieren.
  • pamayer 17.02.2019 19:19
    Highlight Highlight Ein "gdchämiger" Bericht, wie es in unserer Bundesverwaltung 1870 zu und her ging.
  • Ursus der Rächer 17.02.2019 19:13
    Highlight Highlight Die Bundesverwaltung sollte diese Pseudountersuchungs-Behörde „BeTrieb“ sofort aus ihrem Betrieb entfernen. Absolut unprofesionelle Untersuchung. Und für einen solchen „BeTrieb“ werden Steuergelder aufgewendet? Öffnet die Fenster der Bundesverwaltung und werft das Geld direkt aus dem Fenster.
  • sowhat 17.02.2019 17:33
    Highlight Highlight Mir wird schlecht. So ein Typ wird mit meinen Steuern bezahlt. Ich verlynge seine Freistellung, sofort.
    Was soll es bringen sexuelle Belästigung in den Regeln abzulehnen und dann solche Wiederlinge durch alle Instanzen durchzuschleppen und zu behalten. Weiss er was von Leuten die ihn kündigen müssten?
  • Frank Eugster 17.02.2019 16:48
    Highlight Highlight Der emotionsgeladene Wutbürger in mir schreit nach der Veröffentlichung des Klatnamens, dieses wenig einsichtigen Beamten. Gut wird dieser nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten, umso wichtiger, dass die Verantwortlichen des Bundes (die den Namen ja kennen) umgehend handeln. Der Staat als Arbeitgeber ist als Vorbild in der Pflicht. Ein kurze formelle Vollzugsmeldung der Entlassung/oder dergleichen, würde dem Wutbürger in mir schon reichen...
  • Wurstbrot 17.02.2019 16:22
    Highlight Highlight Dass ein solcher Drecksack von seinen Vorgesetzten auch noch geschützt wird und die primitiven Spässchen verharmlost werden, wirft kein gutes Licht auf die Bundesverwaltung.
  • zeusli 17.02.2019 16:18
    Highlight Highlight BeTrieb scheint bei staatlichen Ämtern und staatsnahen Betrieben sehr beliebt zu sein. Warum wohl?
    • matcha 17.02.2019 18:00
      Highlight Highlight Ja warum wohl? Kenne den betrieb aus eigener erfahrung. Ein deckmäntelchen.
    • zeusli 17.02.2019 18:39
      Highlight Highlight @matcha dann tut es mir leid das du mit denen schon so deine Erfahrungen machen musstest.
      Schade dass man auf diese Art und Weise in der Schweiz Geld verdienen kann...
  • banda69 17.02.2019 16:12
    Highlight Highlight "Er sei eben ein lockerer Typ, auf seiner Stufe vertrage es diese Sprüche."

    Stufe lockerer Stammtisch-Sauglattismus?
    • SD1980 17.02.2019 19:36
      Highlight Highlight Stimme mit Dir überein, auf seiner Stufe ist es erst recht unangemessen!!!
  • G. 17.02.2019 16:02
    Highlight Highlight Das Traurige daran, dass dieser sehr traurige Vorfall der erst noch äusserst ungerecht ausgegangen ist, nicht der einzige solche Vorfall ist.

    Die Chef Etage kommt so oder so immer ungeschoren davon. Die/der Arbeitnehmer/in muss in jedem Falle das Büro räumen und steht anschliessend arbeitslos auf der Strasse.

    Ich wünsche Frau B. alles Gute, möge Ihr nur noch Gutes begegnen...

  • Tschüse Üse 17.02.2019 16:01
    Highlight Highlight Wow, ich bin gerade ein wenig geschockt. Krass wie viele Instanzen hier total versagt haben. Sehe es ähnlich wie das Gericht, diesem Ernst B. hätte man einhalt gebieten müssen.

    Noch kurze Kritik zum Artikel: Hier drinn wird oft das Wort "Putzfrau" verwendet. Diese Bezeichnung stammt aus dem letzten Jahrhundert und ist extrem abwertend. Reinigungskraft, wäre besser gewesen. Ich arbeite in einen verwandten Beruf, darum nervt mich sowas.
  • Bau Mol Ain 17.02.2019 15:55
    Highlight Highlight Er hatte wohl den Suva-Schadensmeldungs Tab geöffnet, dachte aber, Er kommentiere den letzten Emma Artikel.
    • Yveze 18.02.2019 12:55
      Highlight Highlight :-D
  • swisskiss 17.02.2019 15:16
    Highlight Highlight Das Traurige ist, dass die mediale Berichterstattung über diesen Fall, mehr erreichen wird, als alle Gerichtsurteile und Gutachen.

    Ich bin sicher, dass die öffentliche Empörung innert kürzester Frist zu Massnahmen gegen diesen Vorgesetzen führt.

    Ratten sollte man ans Licht zerren. Das hilft.
    • Enzasa 17.02.2019 19:40
      Highlight Highlight Darum war/ist #metoo gut
  • exeswiss 17.02.2019 15:10
    Highlight Highlight "Die Anwälte bezweifelten, dass sich Violeta B. tatsächlich belästigt gefühlt habe, und warfen ihr vor, sich nicht rechtzeitig gewehrt zu haben."

    "Der Untersuchungsbericht hatte für Violeta B. Konsequenzen. Sie erhielt vom Bundesamt die Kündigung,"

    und da wundern sich die anwälte das sie sich nicht früher gewehrt hat...

    • sowhat 17.02.2019 17:27
      Highlight Highlight Genau das ist der Punkt. Es gibt immer noch zu viele Frauen (oder auch betoffene Männer), die in solchem Fall gequält mitlachen, weil das Wehren zu Konsequenzen führt, die als noch schlimmer befürchtet werden.
  • Walser 17.02.2019 15:06
    Highlight Highlight Mit grösster Wahrscheinlichkeit war das Verhalten B. Violetta gravierender als hier dargestellt. Die Entlassung war sicherlich gerechtfertigt. Arbeitnehmer haben sich strikt an die Anweisungen zu halten und die Interessen des Arbeitgebers jederzeit zu wahren. Da Ernst B. dies offensichtlich auch nicht tut, gehört auch er entlassen.
    • ChlyklassSFI 17.02.2019 16:30
      Highlight Highlight <<Mit grösster Wahrscheinlichkeit war das Verhalten B. Violetta gravierender als hier dargestellt.>>

      Dass du davon ausgehst, sagt wohl einiges über dich aus.
    • Walser 17.02.2019 17:24
      Highlight Highlight Wer unsere Bundesbetriebe kennt, weiss wovon ich rede. Glaubt denn irgendjemand ernsthaft dass man dort irgendjemanden einfach so auf die Strasse werfen kann?
    • matcha 17.02.2019 18:04
      Highlight Highlight Ja ich, vor allem wenn die 3 kündigungsgründe dermassen fadenscheinig und floskelhaft sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 17.02.2019 14:54
    Highlight Highlight Man sagt ja, dass die Schweiz nicht korrupt ist. Dass ich nicht lache!

    Wenn man Macht und Geld hat, dann gelten die Gesetze nicht wie für uns anderen Büezer. Es ist einfach so...

    Und dieser Sprücheklopfer sollte sofort seines Amtes entledigt werden. Ein Skandal, dass die Putzfrau gefeuert wurde!
    • B-Arche 17.02.2019 15:08
      Highlight Highlight Korruption in der Schweiz nennt sich "hübsche Ehefrau zum Termin mitbringen, ohne geht nichts" und "ich habe ein Anwesen an der Goldküste oder am Genfer See, Sie sind gerne eingeladen mit Ihrer Gattin".
  • Madeso 17.02.2019 14:50
    Highlight Highlight Wie kann man eine Firma mit dem Namen "BeTrieb" ernst nehmen?
  • Dubliner 17.02.2019 13:52
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte ist haarsträubend, das SUVA-Formular ist aber schlicht der Gipfel. Warum hat das für den Typen keine Konsequenzen? Der fühlt sich wohl unantastbar. Zurecht, wie sich nun (leider) zeigt...
  • demian 17.02.2019 13:44
    Highlight Highlight So ist es doch immer. Aber einer gewissen Stufe mit den richtigen Kontakten kann man sich in einem Unternehmen alles erlauben.
  • Dan Ka 17.02.2019 13:41
    Highlight Highlight Wärk, was für ein abscheulicher Typ!

    Das mit dem SUVA Formular sollte eigentlich reichen an so einem Widerling ein Exempel zu statuieren. So als Signal für die vielen anderen Ewiggestrigen... „Es geht euch an den Kragen für eure „Spässlis“.“

    Wie tf kommt es, dass so einer „überlebt“?
    • Señor Ding Dong 17.02.2019 13:50
      Highlight Highlight Genug Leute, die nichts sagen. Wie immer.
    • LeChef 17.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Vitamin B wahrscheinlich..
    • DemonCore 17.02.2019 14:07
      Highlight Highlight Vitamin B, keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus, Sauhäfeli, Saudeckeli, Filz, Seilschaften, Peter Principle, das Phänomen hat viele Namen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 17.02.2019 13:34
    Highlight Highlight Ob Frau B's Auftreten im Bundeshaus bezüglich ihrer Funktion angemessen war kann man diskutieren. Indiskutabel ist aber das Verhalten von Ernst B. Eine gewisse Professionalität und Seriosität darf man von einem Bundesbeamten schon erwarten.
  • Mutzli 17.02.2019 13:31
    Highlight Highlight Holy moly. So wies hier geshcildert ist, seh ichs sehr ähnlich wie das Gericht: Wenn die Sprüche angeblich doch so super leger, unverfänglich und offensichtlich nicht sexuell gemeint waren, wieso wird im dann gesagt, er solle keine solchen Sprüche mehr klopfen.

    Das SUVA-Formular... Nicht nur, dass solche Dokumente nicht fürs Spässchen machen da sind, aber der super tolle "joke" an sich...Gerade bisserl schockiert, dass so jemand nicht schon längestens aus seiner Führungsposition gespickt wurde.

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