DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Studie enthüllt: Es gibt zu viele neue Studien

17.04.2015, 10:2517.04.2015, 10:52

Wissenschaftler sind zunehmend überfordert von zuviel Wissenschaft. Zu diesem bedenklichen Schluss kommen amerikanische und finnische Wissenschaftler in ihrer kürzlich publizierten Studie «Attention Decay in Science» («Aufmerksamkeitszerfall in der Wissenschaft»).

Demnach sei es inzwischen unmöglich, über alle wichtigen Studien in einem bestimmten Forschungsfeld den Überblick zu bewahren. Das Resultat sei, dass die Anzahl Verweise auf eine bestimmte Studie – die Währung in der Wissenschaft – mit der Zeit schnell abnimmt.

«Studien werden heute schneller vergessen», heisst es in «Attention Decay in Science». Aus Sicht eines Wissenschaftlers der einzige Weg, diesem Aufmerksamkeitsverlust entgegenzuwirken: Mehr Studien publizieren – und damit ironischerweise das Problem weiter verschärfen. 

Dasselbe Phänomen lässt sich laut den Wissenschaftlern auch im Bereich der Sozialen Medien beobachten: Auch hier werde verzweifelt um Aufmerksamkeit gebuhlt und auch hier reagierten alle mit derselben Taktik auf schwindende Aufmerksamkeit pro Post: Noch mehr Posts. (kri)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
QDH: Bleibt Huber bei der Affenhitze cool?

Liebe Huberquizzer

Zur Story