Eishockey
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Pleiten, Pech und Pannen in Polen – das kuriose Nati-Debüt zweier HCD-Youngster



Während der Länderspielpause ging der Traum vom Nationalteam für Julian Payr und Benjamin Baumgartner in Erfüllung. Die zwei 18-Jährigen des HC Davos wurden von Österreich für die «Euro Ice Hockey Challenge» aufgeboten und kamen tatsächlich zu ihrem Debüt in der A-Nati. Zwischen dem Aufgebot und dem ersten offiziellen Spiel erlebten die beiden Youngster allerdings allerhand.

Auf dem Weg von Wien ins polnische Danzig gingen am Donnerstag einige Taschen am Flughafen Frankfurt verloren. Weil in der polnischen Stadt am Tag darauf dichter Nebel herrschte, konnte der Flieger, der die Taschen später zur Mannschaft bringen sollte, nicht landen und musste nach Berlin umkehren.

Mehrere Spieler waren am Freitag noch immer ohne Ausrüstung. Obwohl das Spiel gegen Norwegen noch nach hinten geschoben wurde, traf das Equipment nicht mehr rechtzeitig ein. Das Team des Schweizer Trainers Roger Bader konnte nur mit 14 Feldspielern, also nicht mal drei kompletten Reihen, antreten. Zwei weitere Spieler erhielten ihre Ausrüstung dann immerhin im Laufe des Spiels.

Die HCD-Spieler Payr und Baumgartner hatten Glück: Ihre Ausrüstung traf rechtzeitig in Danzig ein. Dennoch erlebten sie an diesem Tag noch nicht ihr offizielles Länderspieldebüt – obwohl sie auf dem Eis standen. Denn ebendieses Eis machte Probleme. Nach Angaben des österreichischen Verbands war die Eisdecke über den Werbeflächen zu dünn.

Das Spiel musste nach nur einem Drittel abgebrochen und konnte nicht mehr nachgeholt werden. Und der erste Einsatz mit der Nati von Payr und Baumgartner zählte offiziell nicht als Länderspiel.

Doch aufgeschoben war nicht aufgehoben. Am Samstag trat Österreich gegen Dänemark an. Wieder mit Payr und Baumgartner im Aufgebot. Dieses Mal zählte der Auftritt auch offiziell als Länderspieldebüt. Und zusätzlich gab es noch einen 2:1-Sieg nach Verlängerung und nach einem weiteren Erfolg gegen Polen gar noch den Turniersieg obendrauf. (abu)

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