Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bilanz Glückskette

2013 spendeten die Schweizer 52 Millionen Franken für ...



Die Glückskette hat 2013 über 52 Millionen Franken für weltweite Hilfsprojekte gesammelt. Die Spenden nach dem Taifun Haiyan in den Philippinen in der Höhe von 40,7 Millionen Franken waren das sechsthöchste Ergebnis in der Geschichte der Hilfsorganisation.

Katastrophenopfer bekommen Hilfsgüter im Wert von 20,8 Millionen Franken

FILE - In this Nov. 10, 2013 file photo, a man walks through debris of houses destroyed by Typhoon Haiyan in Tacloban city, Leyte province, central Philippines. The Philippines has passed a law that requires mobile phone companies to send early warnings to millions of people in the path of deadly typhoons, volcanic eruptions and earthquakes in an effort to reduce high number of fatalities that occur almost every year. The measure, announced Friday, June 27, 2014 was in response to one of the deadliest typhoons ever to make landfall — Typhoon Haiyan, which killed over 6,300 people and displaced 4 million in the central Philippines last year. (AP Photo/Bullit Marquez, File)

Der Taifun Haiyan hinterliess eine gewaltige Zerstörung. Bild: Bullit Marquez/AP/KEYSTONE

2013 wurden für 204 laufende Projekte Zahlungen von 48,8 Millionen Franken ausgewiesen. Das Sammelergebnis der Glückskette für 2013 von 52 Millionen Franken liege ziemlich genau im Durchschnitt der letzten 30 Jahre, teilte die Glückskette am Mittwoch mit. 40 Prozent, also 20,8 Millionen, der Mittel seien in den direkten Wiederaufbau und die Verteilung von Hilfsgütern nach Katastrophen gegangen.

Je 15,6 Millionen für Häuser und Schulen sowie Förderung von Ausbildungen

PUL-E ALAM, AFGHANISTAN - APRIL 03:  A latrine sits abandoned in an area on Forward Operating Base (FOB) Shank that is no longer used on April 3, 2014 near Pul-e Alam, Afghanistan. As the U.S. changes its role in the 13-year-old war from combatants to advisors many U.S. military installations in Afghanistan are being downsized or closed. Shank, which is currently being downsized, is expected to be turned over to the Afghan National Army later this year.  (Photo by Scott Olson/Getty Images)

Solche oder ähnliche Latrinen errichtet die Glückskette, diese steht in Afghanistan. Bild: Getty Images AsiaPac

30 Prozent, also 15,6 Millionen Franken, wurden für den Wiederaufbau von Häusern und Schulen verwendet sowie für Wasserprojekte und Latrinen. 30 Prozent der Gelder setzte das Hilfswerk für die Förderung von Ausbildungen und zur Verminderung von Katastrophen-Risiken ein.

Für Gesundheit und Wohnen bekommen 2928 Personen «Notbatzen»

Two persons passe near a homeless which sleeps warp in a carpet on the sidewalk, in Geneva, Switzerland, Saturday, June 29, 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Wer sich das Leben in der Schweiz nicht leisten kann, bekommt von der Glückskette einen Notbatzen. Bild: KEYSTONE

Die Glückskette unterstützte im letzten Jahr in der Schweiz 112 Anträge und half 2928 Personen mit einem «Notbatzen». Die Gelder verwendete sie vor allem für die Gesundheitsversorgung und für das Wohnen. Insgesamt wurden dafür 1,2 Millionen Franken aufgewendet.

Betriebskosten steigen zwar, aber ...

Die Betriebskosten seien 2013 punktuell markant gestiegen, teilte das Hilfswerk weiter mit. Der Grund seien eine Spezialaufwendung für die Pensionskasse sowie Postspesen für Spenden. Die Kosten in der Höhe von 3,8 Millionen Franken hätten zu mehr als 70 Prozent mit Gewinnen aus Geldanlagen abgedeckt werden können. Die restlichen Mittel stammten aus den Betriebsreserven. (jas/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Tote aus dem Thunersee ist identifiziert: Tätowierte Frau (31) stammt aus dem Baselbiet

Am 17. Januar ist bei Gunten eine vorerst unbekannte leblose Frau aus dem Thunersee geborgen worden. Nun konnte sie identifiziert werden, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt. Es handelt sich um eine 31-jährige Schweizerin aus dem Kanton Basel-Landschaft. Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt laufen weiter.

Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, wie sie in einer früheren Mitteilung schrieb. Es seien zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Mehrere Ermittlerteams gingen diesen …

Artikel lesen
Link zum Artikel