Banken
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THEMENBILD --- Die bargeldose Zahl- und Shopping App Twint der PostFinance, aufgenommen auf einem Smartphone am 5. Januar 2016 in Zuerich. Die fuenf groessten Banken sowie Coop, Migros und Swisscom haben sich auf eine Loesung für ein Schweizer Mobile-Payment-System verstaendigt, wie die Unternehmen am Freitag, 27. Mai 2016 bekannt gaben. Beim Namen durchgesetzt hat sich Twint.  (KEYSTONE/Christian Beutler)

Aus eins mach zwei: Twint und Paymit fusioniere.n Bild: KEYSTONE

Gemeinsam gegen Apple Pay: Bezahl-Apps Twint und Paymit fusionieren



Nach zwei Monaten Verhandlungen ist ein Durchbruch gelungen: Die beiden Schweizer Bezahl-Apps Twint und Paymit fusionieren. Die Zusammenlegung der beiden Systeme erfolgt im Herbst.

Darauf haben sich die fünf grössten Schweizer Banken Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS und ZKB, das Finanzinfrastrukturunternehmen SIX, Migros, Coop und die Swisscom geeinigt, wie sie am Freitag in einem gemeinsamen Communiqué bekannt gaben.

Paymit war im letzten Jahr von den Banken und der SIX lanciert worden, während hinter Twint die Postfinance stand. Im Hinblick auf die drohende Ankunft der ausländischen Konkurrenz durch Giganten wie Apple, Google oder Samsung hatten die neun Schweizer Unternehmen seit Ende März Gespräche über eine Zusammenlegung der beiden Bezahl-Apps geführt.

Vorteile vereinen

Das neue System soll Twint heissen und die Vorteile von Paymit und Twint vereinen. So können die Nutzer im Laden sowohl an den Twint-Terminals als auch an den anderen Kassenterminals bezahlen. Die neue Lösung sei offen, um vorhandene und zukünftige Übermittlungstechnologien wie Bluetooth, QR-Codes und die Funktechnologie NFC zu integrieren.

Bei Paymit muss bisher ein QR-Code eingescannt werden. Bei Twint werden Zahlungen über Bluetooth an einem eigenen Terminal an der Ladenkasse abgewickelt.

Von der gemeinsamen Zahlungslösung würden insbesondere die Nutzer profitieren, hiess es weiter. Sie würden eine breite Akzeptanz im stationären Handel vorfinden, online und in Applikationen von Händlern einkaufen können.

Zudem könnten Rechnungen beglichen und an Automaten Lebensmittel, Parkscheine, Skipässe sowie weitere Güter und Dienstleistungen bezahlt werden. Auch Überweisungen unter den Nutzern würden weiterhin möglich sein, hiess es.

Der Fusion von Twint und Paymit muss noch die Eidg. Wettbewerbskommission (WEKO) zustimmen. (sda)

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 27.05.2016 20:24
    Highlight Highlight Vielleicht funktioniert Twint dann endlich mal
  • Zyan 27.05.2016 11:48
    Highlight Highlight Solange man Twint nicht international nutzen kann ist das für mich keine Alternative zu einer Kreditkarte mit NFC Chip.
  • Bätzi 27.05.2016 10:37
    Highlight Highlight Zum Glück bäumen sich die Grossen Schweizer Banken und Unternehmen Auf denn sind wir mal erhich zu wem ist das Vertrauen grösser zu einem Technologie Riesen aus dem NSA Country oder zu den Institutionen in Good old Switzerland.

    • Fumo 27.05.2016 11:22
      Highlight Highlight NSA hier NSA da NSA dort...
      Mal ehrlich, machst du irgend etwas dass die Staatssicherheit in den USA gefährden kann dass die NSA sich um deinen Kram kümmern sollte oder fühlst du dich selber einfach für so wichtig? -.-
    • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 12:04
      Highlight Highlight Das ist Tatsächlich ein wichtiger Punkt. In fast allen digitalen Bereichen sind die Amerikaner uns voraus. Google, Facebook, Apple etc, nutzen wir täglich und helfen das Geld nach Übersee zu schaufeln. Gemessen an der Innovation in diesen Bereichen sind wir in Mitteleuropa praktisch 3. Welt Entwicklungsländer. Wir müssen viel mehr in Innovation und Ausbildung investieren. Ansonsten werden wir längerfristig selbst ärmer.
  • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 10:08
    Highlight Highlight Und jetzt bitte die Usability vereinfachen. Im Moment ist die Apple Lösung in dieser Hinsicht nach wie vor top, wenn auch noch nicht in der Schweiz verfügbar. Aber einfach Handy hinhalten und dann bestätigen mit dem Fingerabdruck ohne irgend eine App aufzumachen... So muss es sein.
  • icaruus 27.05.2016 10:03
    Highlight Highlight Ich habe aber trotzdem keine Lust mein Handy zu entsperren und eine App zu öffnen, dies erschwert nur den Zahlungsvorgang.
    Nun hoffe ich nur, dass die Grossbanken Apple Pay auch unterstützen werden und nicht nur ihr eigenes System. Sonst gibt es von meiner Seite aus Reklamationen und evtl. wechseln meiner Bank. Wenn UBS und Co. im 20. Jahrhundert bleiben wollen gerne, aber ohne mich.
    • herpderpschlerp 27.05.2016 10:26
      Highlight Highlight wow, jetzt hast dus den banken aber gegeben. ich bin sicher, das wird deren sicht grundlegend verändern ;)
    • Matthias Studer 27.05.2016 10:36
      Highlight Highlight Ich habe gestern das erste mal mit Twint bezahlt. Ich musste nichts entsperren.
    • icaruus 27.05.2016 14:30
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob du Matthias ein Android Handy hast oder ein iPhone, falls es auch beim iPhone ohne entsperren geht bin ich positiv überrascht!
  • Alnothur 27.05.2016 10:02
    Highlight Highlight Naja. Solange ich mit Bargeld und EC-Karte bezahlen kann, anstatt mit einem anfälligen Smartphone...
    • SwissGTO 27.05.2016 14:18
      Highlight Highlight Mit Handy gehts bedeutend schneller als mit EC und sicherer ist auch.
  • Digital Swiss 27.05.2016 09:58
    Highlight Highlight Rette sich wer kann... 😁
  • Tatwort 27.05.2016 09:56
    Highlight Highlight Die "Fusion" drängte sich auf, ist aber nach wie vor eine Teillösung. International funktioniert es nicht. Mit einer Schnittstelle zu Bitcoins liesse sich Paytwint oder Twintpay oder wie es am Ende auch immer heissen wird, auch international verwenden.
    • Fumo 27.05.2016 10:06
      Highlight Highlight Bitcoins soll man eher torpedieren.
    • Tatwort 27.05.2016 10:29
      Highlight Highlight Das, mein lieber Fumo, war ein äussert gehaltvoller Beitrag mit einer stringenten Argumentation....
    • Fumo 27.05.2016 10:41
      Highlight Highlight Weil die Argumentation, man könne international nur mit Bitcoins bezahlen, besser ist als gar keine Argumentation warum eine Virtuelle Währung ohne jegliches Bezug auf echte Materialwerte abgeschafft werden sollte?
      Interessanter Einwand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 27.05.2016 09:54
    Highlight Highlight 1:0 für Apple. Apple kann "im Notfall" andere Konkurrenz-Apps wie Paymit oder Twint einfach aus dem Appstore verbannen, sollte sich Apple Pay nicht wie gewünscht durchsetzen.
    • Fumo 27.05.2016 09:59
      Highlight Highlight Und dann sperrt das WEKO Applepay in der Schweiz.
    • Donald 27.05.2016 10:03
      Highlight Highlight Technisch kann Apple das zwar, aber dies wird nicht einfach so durchkommen.
    • Tilman Fliegel 27.05.2016 10:11
      Highlight Highlight Tut Apple nicht schon die Konkurrenz vom Gebrauch des Fingerabdruck Scanners und des NFC Moduls aussperren?
      Dadurch können sie eh nicht so effizient wie Apple Pay sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 27.05.2016 09:52
    Highlight Highlight Einzig logischer Schritt... jetzt kommen die weiteren Schritte
  • azim 27.05.2016 09:51
    Highlight Highlight Wurde auch Zeit, in so einer Situation sich auf einem so kleinen Markt zu konkurrieren bringt beiden nichts.
    Ich persönlich habe genau auf das gewartet.
  • kEINKOmmEnTAR 27.05.2016 09:50
    Highlight Highlight Ich erwarte nur ein Mobile Payment System bei dem ich ohne eine App zu öffnen (also mit Hintergrundienst) mit NFC bezahlen kann.
    Sollte es das jemals geben, werde ich es mir wieder überlegen. In der Zwischenzeit bleibe ich bei ApplePay glücklich.
    • Djego 27.05.2016 10:00
      Highlight Highlight Meine Worte. Tappit ging mal in die richtige Richtung wurde aber leider eingestampft. Twint mit NFC und den Banken von Paymit im Hintergrund, tönt jedenfalls sehr interessant!
    • Fumo 27.05.2016 10:00
      Highlight Highlight ApplePay ist kein Hintergrunddienst? Wow, da hat es Apple wohl geschafft einen Prozess zu Programmieren der gar nicht läuft, beeindruckend ;)
    • kEINKOmmEnTAR 27.05.2016 10:11
      Highlight Highlight Ist vielleicht ein wenig blöd geschrieben, aber natürlich meine ich OHNE App zu starten und MIT Hintergrunddienst.
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3000 Meldungen zu sexueller Gewalt bei Uber – auch in der Schweiz

Der Taxidienst Uber veröffentlicht Zahlen zu Meldungen, die bei ihnen zu sexueller Gewalt eingegangen sind. Auch in der Schweiz werden solche Fälle registriert.

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