Gesellschaft & Politik
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Am Schweizer Arbeitsmarkt sind Buchhalter und IT-Spezialisten in den im Juni publizierten Stellenausschreibungen besonders gefragt.(Symbolbild)

Die Beratungsfirma McKinsey erwartet, dass wegen der Digitalisierung bis 2030 eine Million Jobs in der Schweiz wegfallen. Bild: KEYSTONE

150'000 Bürojobs sind weg – wegen der Digitalisierung



Die Digitalisierung und künstliche Intelligenz führen dazu, dass viele klassische Berufsprofile verschwinden. Besonders betroffen sind administrative Jobs. «Viele Prozesse werden künftig völlig automatisiert», sagt Alain Dehaze, Chef des Personalvermittlers Adecco.

Schon jetzt werden deutlich weniger klassische Bürolisten gebraucht. Wie die NZZ am Sonntag schreibt, ist die Zahl der Bürokräfte innert 20 Jahren um 150' 000 auf inzwischen noch 370' 000 gesunken. Aber auch diejenige der Handwerker ging um 90' 000 zurück. Umgekehrt haben die akademischen Stellen in der gleichen Zeit um 470' 000 zugenommen.

Diese Polarisierung auf dem Arbeitsmarkt werde sich in den nächsten Jahren verstärken, sagt eine neue Studie der ETH Zürich, welche die Auswirkungen der Digitalisierung untersucht hat. Denn die neuen Arbeitsplätze würden ausschliesslich in der Kategorie der Gutausgebildeten geschaffen.

Beim Abbau von Stellen hingegen treffe es die Mittelqualifizierten mit abgeschlossener Berufslehre doppelt so stark wie diejenigen mit einer geringen Qualifikation. «Repetitive Tätigkeiten im Büro oder der industriellen Fertigung lassen sich einfacher durch Computer oder Roboter ersetzen», sagt ETH-Professor Martin Wörter gegenüber der «NZZ am Sonntag». «Weniger bedroht durch die Automatisierung sind Serviceberufe mit Kundenkontakt wie Coiffeure, Pflegekräfte oder Kinderbetreuer.»

Die Beratungsfirma McKinsey erwartet, dass wegen der Digitalisierung bis 2030 eine Million Jobs in der Schweiz wegfallen. Gleichzeitig sollen dank dem Technologieschub 800' 000 neue Jobs entstehen. Aus der Wirtschaft wird daher die Forderung laut, die Unternehmen müssten mehr Geld in ihr Personal investieren, um den Wandel zu bewältigen. «Ich bin überzeugt, dass sich viele Entlassungen verhindern liessen, wenn wir die Weiterbildung in den Firmen fördern könnten», sagt Adecco-Chef Dehaze.

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Treier 30.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Aufgrund dieser Entwicklung brauchen wir eine bedingungslose Grundsicherung um die weniger qualifizierten Dienstleistungsjobs besser bezahlt zu machen und den Menschen, die durch diese Entwicklung ihren Job verlieren zu ermöglichen sich umzubilden, sich zu spezialisieren oder zu verselbstständigen. Das Potenzial wäre sicher da, doch der Druck damit schnell seinen Lebensunterhalt bestreiten zu müssen würgt die Motivation diese Entscheidung zu wagen ab. Grundsätzlich sehe ich nichts falsches, wenn viele eintönige Jobs verschwinden, nur muss eine unbürokratische Absicherung ohne Hürden da sein.
  • wasylon 30.06.2019 18:11
    Highlight Highlight Ok. Hoffentlich werden zuerst die Job's Beratungfirmen digitalisiert.
  • Mutbürgerin 30.06.2019 16:21
    Highlight Highlight Die Wirtschaft benötigt in Zukunft nur noch Akademiker und der Schule ist das egal. Die jubelt ihr Duales Bildungssystem hoch, wo nur ein Drittel der Bevölkerung Zugang zu Hochschulabschlüssen erhält, während im Ausland jeder Zweite von der Uni kommt. Die Schweizer werden zu Handlangern der Zuwanderer.
    • batschki 30.06.2019 17:33
      Highlight Highlight Die Gesellschaft sollte alle brauchen können.
      Dass im Ausland die Unihürden tiefer stehen, merkt wohl auch die Wirtschaft. Wo Kaderstellen mit Schweizern besetzt werden können, geschieht das auch. "Handlanger der Zuwanderer" wird nur die Person, die das will - kann ja auch bequemer sein als selbst zu denken.
  • Ueli der Knecht 30.06.2019 16:00
    Highlight Highlight Immer wieder erschreckend, wie gut organisierte PR-Firmen ihre Panikmache in den Medien platzieren, bzw. wie kritiklos sich Journalisten für solche Angstmacherei einspannen lassen.

    Tatsächlich steigt die Zahl der Vollzeitstellen ständig, von Jahr zu Jahr. Von 3.7 Mio. Vollzeitstellen im Jahr 2010 (bzw. 3.4Mio. im 1999) auf 4.2 Mio. im Jahr 2019.

    In 20 Jahren wurden sind nicht 150'000 Arbeitsplätze verschwunden, sondern es wurden in dieser Zeit fast eine Million neuer Arbeitsplätze geschaffen (Quelle BFS).

    Aber diese korrekte Information würde nicht den Interessen der Wirtschaft nützen.
    Benutzer Bild
    • Statler 30.06.2019 18:22
      Highlight Highlight @Ueli: Nur den Titel gelesen? Im Artikel steht: «…die Zahl der BÜROKRÄFTE innert 20 Jahren um 150' 000 auf inzwischen noch 370' 000 gesunken…»

      Deine Grafik zeigt aber die Zahl aller Stellen.

      Genau dort liegt aber die Krux. Die neu geschaffenen Stellen passen nicht zwingend zu den Ausbildungsprofilen derer, die aufgrund der Digitalisierung arbeitslos werden. Die enden dann u.U. in sog. «Bullshit-Jobs» oder in der Teilzeitarbeit - sofern sie überhaupt noch das Glück haben, eine Stelle zu finden.
    • Maracuja 30.06.2019 18:51
      Highlight Highlight @Statler

      Ich weiss nicht, was sie unter Bullshit-Jobs* verstehen, ich habe bisher angenommen, dass es sich dabei eher um Jobs für gut Qualifizierte handelt, die weg digitalisierten Sachbearbeiter/Sekretäre werden kaum den Anforderungsprofilen genügen.
      * https://www.bilanz.ch/management/bullshit-jobs-der-grosse-leerlauf
    • Ueli der Knecht 30.06.2019 21:10
      Highlight Highlight Yop....klar,Statler.... klar habe ich Titel und Artikel gelesen.

      Die PR-Firmen wählen den Ausschnitt der Statistik so, dass sie möglichst gut die Botschaft verbreitet, die sie verbreiten wollen, nämlich in diesem Fall Job-Ängste schüren, um mehr Mittel für Aus- und Umbildung etc. vom Staat zu erhalten.

      "Bürokräfte" ist sowieso ein ziemlich schwammiger Begriff. Akademiker, Informatiker, Callcenter-Mitarbeiter usw. arbeiten auch alle im Büro.

      Jedenfalls zeigt die Grafik auch deutlich, dass die Digitalisierung Jobs schafft und nicht abschafft, und zwar auch Bullshit-Jobs.
  • K1aerer 30.06.2019 13:07
    Highlight Highlight Dafür ist es auf der anderen Seite viele neue Jobs geschaffen worden. Jede Industrialisierung vernichtet Jobs, bringt aber auch Neue. Damit die Arbeitslosen einfacher den Job wechseln können, sollte man (der Staat oder wer auch immer) in Weiterbildungen investieren.
    • Hockey_God 30.06.2019 14:46
      Highlight Highlight Diese Vergleiche hinken etwas. Wir hatten vor allem 1 grosse Industrialisierung und die dauert länger und war langsamer. Dazwischen und danach gabs noch 2 Weltkriege und verlorene Generationen.
      Und in Weiterbildungen investieren Unternehmen gemäss neuen Studien ausserhalb des Kaders immer weniger. Interessant nicht??
      Gerade kürzlich haben renommierte Ökonomen gezeigt, dass durch Digitalisierung wegfallende Stellen vor allem durch Qualitätsmanagement, Compliance etc aufgefangen werden. Prüfende und überwachende Stellen. Wie weit das mittelfristig abhilft ist unklar.
    • Hockey_God 30.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Weitere Probleme:
      Die laufende und kommende Umwälzung ist nicht nur schneller, sie ist vor allem umfassender als alles vorherige.
      Es gibt praktiach keine Sektoren, die nicht betroffen sein werden. Ich bin nicht für Panikmache und alles negativ sehen. Aber unkritisch und naiv zu sagen, es komme schon gut (ohne kritische Hinterfragung und Planung von Szenarien etc) ist meines Erachtens höchst fahrlässig.
    • wolge 30.06.2019 18:32
      Highlight Highlight @Danergy: Scheint keine gute Entwicklung zu sein wenn immer mehr stellen in Richtung Qualitätsmanagement, Compliance etc geschaffen werden.

      Solche Stellen werden teils auch Bullshit Jobs genannt, zumal sie meist keinen nennenswerten Mehrwert bringen.

      Viel mehr führen solche Stellen zu noch mehr Papier, mehr Checklisten und mehr administrativem Aufwand.

      Kontrolle braucht es sicherlich aber dies vor allem in den Verwaltungsröten und Geschäftsleitungen. Nur gerade hier funktionieren sie des öfteren nicht... Beiss die Hand nicht die dich füttert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 30.06.2019 13:00
    Highlight Highlight «Ich bin überzeugt, dass sich viele Entlassungen verhindern liessen, wenn wir die Weiterbildung in den Firmen fördern könnten» Viele grosse Firmen fördern Weiterbildung zwar, haben aber keine konkrete Strategie. Sie überlassen die Verantwortung dem Einzelnen und helfen einfach bei den Kosten..
    Nötig wäre eine Strategie, welche Berufe und Fähigkeiten künftig gebraucht werden und welche Mitarbeitenden man dahin entwickeln sollte, da ihre Jobs wegfallen werden.
    • wolge 30.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Voll bei dir. Viele Firmen haben generell nicht wirklich eine Strategie. Meist arbeitet das Management out of the blue wie es ihm gerade so passt... Kann daran liegen, dass viele Manager nicht Manager wurden weil Ihnen wirklich etwas an der Firma und den Mitarbeitenden liegt, sondern weil sie primär nach Geld, Macht und Aufmerksamkeit gieren
    • Maracuja 30.06.2019 19:35
      Highlight Highlight @Phrosch: Nötig wäre eine Strategie, welche Berufe und Fähigkeiten künftig gebraucht werden und welche Mitarbeitenden man dahin entwickeln sollte

      Zum einen hat auch das Management nicht immer den Durchblick, welche Berufe/Fähigkeiten es in Zukunft braucht. Zum anderen kommt es schlicht billiger, neues Personal zu suchen, das die gewünschten Fähigkeiten mitbringt, als vorhandene Mitarbeiter zu „entwickeln“. Erschwerend kommt hinzu, dass neue Berufe oft in einem anderen Feld liegen, was Umschulung massiv erschwert. Aus kfm. Sachbearbeiter lässt sich nicht unbedingt ein ITler machen.
    • wolge 30.06.2019 19:49
      Highlight Highlight @Maracuja: Du hast vollkommen recht.

      Ein weiteres Problem oder vielleicht auch einfach eine Tatsache ist, dass zwar alle Firmen auf ihrer Webseite von ihren tollen Mitarbeitenden und Arbeitsbedingungen sprechen, in der Realität aber nicht wirklich viel Zeit, Energie und Geld in die Entwicklung des „Systems“, die Kultur, die Organisation und die Mitarbeitenden stecken

      Oftmals hat man das Gefühl, dass dies meist nur Startups und Kleinbetriebe tun. Vielleicht liegt es daran, dass hier ein Unternehmer sich darum kümmert und kein Manager, der wohl primär seines eigenen Willen/Nutzen Manager wurde
  • Easy 30.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Und jetzt wo diese Firma das sagt... Was macht die Poilitik? Die sprechen von der Anhebung des Rentenalters z.B.
  • Blablatok 30.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Genau deshalb werden wir früher oder später nicht drum herumkommen, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.
    • wolge 30.06.2019 18:44
      Highlight Highlight Das Problem hier scheint mir, dass die Gesellschaft für ein solches System eine gewisse Reife benötigt. Die Ich-Entwicklung eines jeden einzelnen müsste sich wohl auf E7, besser E8 bewegen. Derzeit befindet sich nur ca. 10% auf dieser Stufe. 38% sind auf Stufe E5 und 30% auf E6
      Benutzer Bild
  • dmark 30.06.2019 11:34
    Highlight Highlight Vorteil - Computer haben keinen Schweissgeruch ;)
    • Ganesh LXIX 30.06.2019 13:08
      Highlight Highlight Die armen Kerle die diese Dinger als dann ausgemustert in Afrika ausschlachten kommen sehr wohl ins Schwitzen.
    • aglio e olio 30.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Heisse Platinen riechen aber auch nicht gut.
  • PeteZahad 30.06.2019 11:13
    Highlight Highlight Die Diskussionen über das bedingunslose Grundeinkommen werden in der nächsten Jahren sicherlich zu nehmen. Es könnte eine Antwort in einer digitalisierten und automatisierten Welt sein und ich bin überzeugt, dass es Innovations fördern würde wenn jedermann ohne grosses Risiko Versuchen kann seine Ideen zu verwirklichen.
    • wolge 30.06.2019 18:47
      Highlight Highlight Grundsätzlich gebe ich dir recht. Ich befürchte jedoch dass dieses an der derzeitigen Ich Entwicklung der Gesellschaft scheitern wird. Meines Erachtens bräuchte es dafür eine Mehrheit die sich auf Stufe E7 oder gar E8 bewegt. Derzeit bewegt sich jedoch ein Grossteil auf E5 38% und E6 30%

      http://www.i-e-profil.de/Ich-Entwicklung/Ich-Entwicklungsstufen,7,de.html
  • Do not lie to mE 30.06.2019 11:03
    Highlight Highlight Präsidentschaftskandidat Andrew Yang spricht über A.I. und ein universelles Grundeinkommen.
    Play Icon
    • Statler 30.06.2019 18:35
      Highlight Highlight «Freedom Dividend» soooo American ;)

      Aber er hat recht. Und spricht die wichtigen Punkte an. Leider wird der Gute keine Chance haben in dem Präsidentenrennen…
  • Pinkerton 30.06.2019 10:49
    Highlight Highlight Und das dürfte erst ein müder Vorgeschmack sein...
  • sonwat 30.06.2019 10:47
    Highlight Highlight "Denn die neuen Arbeitsplätze würden ausschliesslich in der Kategorie der Gutausgebildeten geschaffen."
    Umso wichtiger für die Gesellschaft, dass Politik und Unternehmen verstärkt in die tertiäre Bildung investieren. Jedoch ist auch jede/r Arbeitnehmende selber ein Stück weit für sich verantwortlich und sollte stets bemüht sein Aus- und Weiterbildungen in Betracht zu ziehen.
    Ein Leben, eine Ausbildung - dieses Modell funktioniert halt nicht mehr.
    Aber ist man mal im Modus des lebenslangen Lernens drin, eröffnen sich einem auch viele neue Möglichkeiten!
    • Statler 30.06.2019 18:39
      Highlight Highlight Das ist alles nett und schön - aber leider nicht alle das Zeug zum Akademiker. Und ich befürchte, das dürfte die Mehrheit der Menschen betreffen. Ausserdem verschiebt sich ja auch nur der Wettbewerb auf eine andere Stufe. Sprich, ein Universitätsabschluss ist noch keine Garantie, später einen Job auf diesem Niveau zu erhalten. Das ist bereits heute zu beobachten. Die Chance, dass der Barista in deinem Lieblings Starbucks einen Uni-Abschluss hat, ist recht gross.
      Ausbildung allein genügt also nicht.
    • wolge 30.06.2019 18:49
      Highlight Highlight Leider nehmen viele Arbeitnehmer genau diese Verantwortung nicht war...
  • Glücksbringer 30.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Es kommt dann die Zeit, wo wir uns wieder Gedanken über das Bedingungslose Grundeinkommen machen müssen.
  • aglio e olio 30.06.2019 10:36
    Highlight Highlight Weiterbildungen sind gut und schön. Das Arbeitsvolumen wird deshalb aber nicht ansteigen und die durch die Automatisierung verschwindenden Jobs ersetzen. Es sei denn wir erlauben uns einen Ausbau der weniger lukrativen Sektoren, z.B. im sozialen Bereich. Aber dafür will keiner zahlen.
    Es wird Zeit, dass wir darüber reden wie das abnehmende Arbeitsvolumen auf die Leute verteilt werden kann. Z.B. durch eine Arbeitszeitreduktion. Die 30h Woche ist ein Ansatz.
    Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass höhere Arbeitslosenzahlen auch sinkende Löhne zur Folge haben. Angebot und Nachfrage eben...
    • Hockey_God 30.06.2019 10:48
      Highlight Highlight Ein ganz wichtiger Punkt, den du erwähnst:
      Alle erwähnen immer soziale oder kreativ-künstlerische Berufe, welchen eine goldene Zukunft bevorstehe.
      Nur: Niemand ist bereit dafür noch mehr zu zahlen und bereits heute herrscht dort ein immer grösserer Spardruck. Mir scheint, hier wird Sand in die Augen gestreut, um Ängste vor der Digitalisierung zu nehmen. Ganz im Sinne von: Es kommt schon gut, weil...es immer noch gut kam (Industrialisierung und so)...🙄 Und im schlimmsten Fall wundern sich dann 2050 alle über eine grosse Unterschicht.
    • der Denker 30.06.2019 10:58
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass es zu wenig arbeit gibt oder geben wird. Das Problem ist doch das eben diese Arbeit ungleich verteilt ist. Ich bin als Gebäudetechnik Ingenieur angestellt und habe seid 10 Jahren immer zu viel zu tun. Und dan höre ich von Kollegen welche im KV arbeiten sind dauerhaft unterfordert.
    • Liselote Meier 30.06.2019 13:12
      Highlight Highlight @der Denker; Na wenn du zu viel zu tun hast, dann müsste euer Betrieb mehr Stellenpozente schaffen. Das sind Probleme auf der Betriebsebene

      Die Digitalisierungssense geht z.b. durch die Kreditorenbuchhaltung einer Novarits. Dort wo Leute Tag ein, Tag aus nur Kreditoren eintippen, das kann man voll Automatisieren und das passiert auch

      Vernichtet diese Jobs, schafft aber paar neue in der Informatik. Aber natürlich viel weniger, sonst wäre es keine Prozessoptimierung

      Die stellt man auf die Strasse und stellt einen Informatiker mehr an oder schreit Fachkräftemangel.










    Weitere Antworten anzeigen
  • Fredz 30.06.2019 10:20
    Highlight Highlight Die Digitalisierung ist ein Kartenhaus und wird auch wie ein solches zusammenbrechen.
    Digitalisierung ist aus dem letzten Jahrhundert und Out.
    Digital detox ist In.
    • pontian 30.06.2019 16:04
      Highlight Highlight “Das Auto ist eine vorübergehende Modeerscheinung. Ich glaube an das Pferd.” (angebliches Zitat vom deutschen Kaiser Wilhelm II, 1890er)
  • ingmarbergman 30.06.2019 09:41
    Highlight Highlight Wenn nun gewisse Leute endlich aufhören könnten, zu behaupten, dass Personenfreizügigkeit oder Ausländer Schuld sind, dass gewisse Schichten arbeitslos werden, dann können wir anfangen zu überlegen, was zu tun ist.

    Es ist ein Strukturwandel im Gang, der auch die Schweiz schneller treffen wird, als uns lieb sein wird. Wir werden uns überlegen müssen, wie wir unser Steuersystem, unsere Altersvorsorge und auch die Fürsorge umstellen, um dem zu begegnen.

  • walsi 30.06.2019 09:30
    Highlight Highlight Es da immer so schön man muss die Leute aus- und weiterbilden, was nicht erzählt wird das manche Leute nie über einen gewissen Level hinwegkommen werden. Die bilden dann die Sockelarbeitslosigkeit.

    Nicht jeder hat das Zeug zum Akademiker.
    • 7immi 30.06.2019 10:13
      Highlight Highlight @walsi
      es braucht ja nicht nur Akademiker. Elektriker, Schreiner, Maler, Bodenleger, Koch, Servicepersonal, Gärtner,... braucht es auch weiterhin und benötigen keine akademische Laufbahn. Vielleicht nimmt nun der Büroboom etwas ab und handwerkliche Berufe werden trendig, mal schauen.
    • Stratosurfer 30.06.2019 10:31
      Highlight Highlight Es geht nicht nur um Akademiker. Es geht in erster Linie darum, die Berufsanforderungen rechtzeitig anzupassen. So könnte der klassische Automechaniker zum Beispiel zum Robotermechaniker weitergebildet werden.
    • Hockey_God 30.06.2019 10:52
      Highlight Highlight 7immi:
      Es gehen aber auch Handwerkerjobs verloren! Steht ja auch so im Artikel!
      Das ist eben der grosse Trugschluss: Dass viele glauben, „ihre“ Sparte sei garantiert nie betroffen. Dabei können die meisten von uns die Entwicklungen von KI etc. nur erahnen. Da wird es eben wichtig sein, sich nicht gegenseitig (Akademiker gegen Handwerker, etc) auszuspielen. Sonder sich gemeinsam genau anzuschauen, was Tech-Giganten, Grossfirmen und auch Regierungen uns da „vorsetzen“ und was davon uns nützt und was mehr schadet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 30.06.2019 09:12
    Highlight Highlight Es kommt ein Wandel auf uns zu. War bei der ersten Industrialisierungswelle nicht anders. Die Politik und die Unternehmen sind gefordert, aber auch jeder Einzelne muss umdenken.
  • bebby 30.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Was sagen die Vertreter der Berufslehre, welche die Gymiquote drücken wollen, zu dieser Aussage? Bestätigt dies nicht das Gefühl, dass eine Matura heute das Minimum ist?
    • walsi 30.06.2019 09:27
      Highlight Highlight @bebby: Bis der Umbau eines alten Hauses durch einen Roboter erledigt wird dürfte es noch lamge dauern. Bis dahin werden Handwerker mit einer Lehre gebraucht.
    • Lucas29 30.06.2019 09:30
      Highlight Highlight Für Handwerkliche Berufe eine Matura? Es gibt viele Tätigkeiten, bei denen man noch Hand anlegen muss und eine Matura völlig unnötig ist!
      Praktisches Wissen und Erfahrung ist unersetzlich...
    • Madison Pierce 30.06.2019 09:35
      Highlight Highlight Nein. Auch wenn die Anforderungen heute höher sind als früher, sind handwerkliche Fähigkeiten immer noch notwendig.

      Man macht also eine vierjährige Lehre inkl. Berufsmatura und hängt dann allenfalls ein FH-Studium dran.

      Kommt ganz auf den gewünschten Beruf an: man kann Mathematik studieren und bei einer Versicherung arbeiten. Man wird aber als Forstingenieur kaum eine Stelle finden, wenn man vor dem Studium keine Lehre als Forstwart gemacht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 30.06.2019 08:52
    Highlight Highlight Das Problem dürfte sein, dass dieser Wechsel sehr schnell passiert. Sich darauf vorbereiten ist auch schwierig, da es wohl neben den heute bereits geforderten Spezialisten, erst ein vages Bild der Zukunftsberufe gibt. Wichtig wird sicher auch sein, wie diese Digitalisierung ins Steuer-, Sozial- und Rentensystem eingebunden wird.
    • Hockey_God 30.06.2019 10:58
      Highlight Highlight Richtig. Der Wandel geht sehr schnell und er wird noch schneller. Wir sind ja erst in einer Übergangsphase. Und erschreckend ist, dass Zahlen seit Jahren zeigen, dass ausserhalb der Kaderpositionen Unternehmen immer WENIGER für die Weiterbildung von Angestellten ausgeben. Tja, worauf das wohl hinausläuft?
  • Linus Luchs 30.06.2019 08:15
    Highlight Highlight Kommt dazu: Wenn die Arbeit von einem Menschen geleistet wird, hat er nicht nur einen Job, sondern er bezahlt auch Steuern, was dem Allgemeinwohl dient. Wird die Arbeit von der Technik erledigt, spart das Unternehmen den Lohn ein, vom Gewinn profitieren die Kapitalgeber, und die Allgemeinheit hat weniger Geld, aber eventuell einen Arbeitslosen mehr. Es braucht dringend die sogenannte Robotersteuer.
    • Liselote Meier 30.06.2019 15:59
      Highlight Highlight Na Robotersteuer klingt zwar nett, die zahlt aber der Konsument. Wäre eine Konsumsteur. Wenn eine Migros für eine automatische Kasse Steuern zahlen muss, wird das in den Verkaufspreis eingerechnet.

      Wird immer so gemacht, wird doch nicht an der Marge gedreht. => Preiserhöhung.



















    • Linus Luchs 30.06.2019 22:20
      Highlight Highlight @ Liselote Meier: Wenn der Job von einem Angestellten geleistet wird, dann werden die Lohnkosten auch in den Preis eingerechnet, oder? Also der Preis würde sich für den Konsumenten nicht ändern. Aber von der Wertschöpfung würden nicht nur die Aktionäre profitieren, sondern auch der gesellschaftliche Wohlstand. Darum geht es bei der Robotersteuer.
    • Liselote Meier 01.07.2019 07:01
      Highlight Highlight Habe ja nicht geschrieben man solle gar nichts machen.

      Willst du die Kapital-Seite besteueren muss du das Kapital besteuern. Z.b. Kapitalgewinnsteuer erhöhen oder Vermögenssteuer erhöhen.





  • Schneider Alex 30.06.2019 06:16
    Highlight Highlight Seit etwa drei Jahrzehnten sehen wir in vielen Ländern einen Rückgang beim Anteil der Arbeitnehmer am Gesamteinkommen der Volkswirtschaft. Währenddessen steigt der Anteil des Kapitaleinkommens. Wenn eine solche Verteilungssituation weiter fortschreitet, gewinnt auch eine Umverteilung von Kapitaleinkünften hin zur breiten Bevölkerung an Bedeutung. Die meisten westlichen Staaten haben heutzutage progressive Steuersysteme. Das heisst, es gibt bereits eine automatische Stabilisierung: Wenn die Einkommen ungleicher werden, wird stärker umverteilt.

Landwirtschaft verfehlt Klimaziel: Sollen Bauern nun weniger Rinder halten?

Die Landwirtschaft verfehlt ihr Klimaziel. Nun greift der Bund ein brisantes Thema auf: die Anzahl Rinder in der Schweiz. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, wäre dies ein «entscheidender Ansatzpunkt», schreibt er in einem Bericht. Handeln will er derzeit aber nicht.

«Darf man Steaks überhaupt noch essen?», fragt CVP-Nationalrat Benjamin Roduit in einem Vorstoss. Die Frage kommt nicht von ungefähr: Fleisch steht im Zuge der Klimadebatte am Pranger. Umweltschutzverbände rufen dazu auf, weniger Fleisch und Milch zu konsumieren und zu produzieren. Nun nimmt das Bundesamt für Landwirtschaft das heikle Thema auf – wegen des Klimaschutzes.

Denn die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft gehen nicht wie gewünscht zurück. Im neusten Agrarbericht hält der …

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