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Pakistans neuer Premier Khan sagt weitreichende Reformen zu



In seiner ersten Rede als neuer Premierminister Pakistans hat Imran Khan weitreichende Reformen versprochen. In einer mehr als einstündigen Rede im Fernsehen kündigte Khan am Sonntagabend an, vor allem die Korruption bekämpfen zu wollen.

Zudem konzentriert er sich auf die menschliche Entwicklung des Landes. In seiner Rede wiederholte der frühere Cricket-Star viele seiner Wahlkampfversprechen wie den Aufbau eines Sozialstaats. Er ging aber auch auf Themen ein, die von pakistanischen Regierungschefs nur selten angesprochen wurden, darunter den Kampf gegen Kindesmissbrauch und den Klimawandel.

Khan sagte am Sonntag auch, er wolle die Beziehung Pakistans zu Nachbarstaaten verbessern, nannte aber keine Länder beim Namen. Er kündigte zudem an, die Sicherheit in der Unruheprovinz Baluchistan und in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan verbessern zu wollen.

Khan war am Samstag als Premierminister vereidigt worden. Bei der Parlamentswahl im Juli hatte die Partei Tehreek-e-Insaf (PTI) des ehemaligen Sportlers einen Sieg eingefahren. Andere Parteien hatten vielfach Wahlbetrug beklagt. Das Militär und Khan wiesen dies zurück.

Khan, der 1992 das pakistanische Cricket-Team zum Sieg der Cricket-Weltmeisterschaft führte, war vor 22 Jahren in die Politik gegangen. Gegner werfen ihm Nähe zu Islamisten vor. (sda/afp)

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