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EU-Krisengespräche zu Flüchtlingsrettung am Montag in Paris



Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten wollen am Montag in Paris weiter nach einer Lösung im Streit um die Seenotrettung im Mittelmeer suchen. Vergangene Woche war bei einem EU-Treffen erfolglos versucht worden, eine europäische Übergangsregelung zu finden.

Ziel des Treffens in Paris sei es, ungefähr 15 EU-Staaten zu einer Teilnahme an einem Ad-hoc-Mechanismus zu bewegen, hatte der französische Innenminister Christophe Castaner angekündigt.

epa07725036 Germany's Foreign Minister Heiko Maas during a press conference at the Petersburg Dialogue, at the Petersberg near Bonn, Germany, 18 July 2019.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas. Bild: EPA

Deutschland dringt auf feste Aufnahme-Kontingente. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte Seenotrettung erst am Freitag als «Gebot der Humanität» bezeichnet. Der deutsche Aussenminister Heiko Maas wirbt für ein «Bündnis der Hilfsbereiten», um Flüchtlinge in der EU aufzunehmen.

Italien weigert sich, Rettungsschiffe in seine Häfen zu lassen, und lehnte am Donnerstag beim EU-Innenministertreffen in Helsinki auch den deutsch-französischen Kompromissvorschlag für eine Übergangslösung ab.

Die italienischen Behörden hatten vorübergehend die deutsche Kapitänin Carola Rackete festgenommen, die mit 40 Migranten an Bord die italienische Insel Lampedusa angesteuert hatte. (sda/afp/dpa)

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