Digital-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Digital-News

Google kopiert iMessage – das wissen wir über die «neue» Android-App

Google benennt die Standard-Chat-App für Android-Geräte um: Aus dem «Messenger» wird «Android Messages» – doch die Neuerung sorgt für Verwirrung.



Google macht sehr vieles richtig, was das mobile Betriebssystem Android betrifft. Doch beim hauseigenen «Messenger», der Messaging-Plattform für Smartphones, harzt es gewaltig.

Während andere Chat-Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger oder Snapchat immer mehr aktive Nutzer gewinnen, scheint es bei Google zu klemmen. Das muss man aus der jüngsten Ankündigung aus Kalifornien schliessen. Denn beim Google Messenger gibt's erneut einen Namenswechsel.

Tschüss «Messenger»

In der Nacht auf Freitag wurde bekannt, dass die Messaging-App für Android-Geräte ab sofort Android Messages heisst. Abgesehen vom Namen ändert sich nicht viel. Aussehen und Funktionalität («Look and Feel») bleiben gleich.

Um die Verwirrung komplett zu machen, wurde im Google Play Store die bisherige «Google Messenger»-App einfach durch die neue «Android Messages»-App ersetzt.

Bild

screenshot: google play store

Während sich für bestehende Android-User wenig ändert, hat Google im Hintergrund neue Deals eingefädelt. Und zwar betrifft das die Rich Communication Services (RCS).

Das sind SMS auf Steroiden. Konkret geht es darum, Textnachrichten durch multimediale Funktionen anzureichern, so wie dies iMessage von Apple (unter iOS 10) bereits anbietet. Wie etwa das Einbinden interaktiver Karten-Ausschnitte ...

Im «Changelog» zur aktualisierten Android-SMS-App im englischsprachigen Google Play Store heisst es: «Simpler sign-up for enhanced features on supported carriers». Sprich: Google verstärkt die Geschäftsbeziehungen zu ausgewählten Mobilfunk-Anbietern, die ihrerseits Android-Geräte in Verkehr bringen, und vor allem auch zu den Geräte-Herstellern selber.

Im deutschsprachigen Google-Play-Store-Eintrag zu Android Messages wird diese Änderung hingegen nicht erwähnt. Dort heisst es zu den neuen Funktionen lediglich:

Laut Recode wurden in den USA, Europa und auf weiteren Kontinenten neue Deals mit Providern und den sogenannten OEM (Original Equipment Manufacturer) abgeschlossen, so dass Android Messages auf viel mehr neuen Mobilgeräten vorinstalliert sein wird. Zu den Google-Partnern gehören LG, Motorola, Sony, HTC, Nokia und weitere bekannte Namen.

Was das Ganze mit Googles gefloppter Messenger-App «Allo» zu tun hat, erschliesst sich nicht auf den ersten Blick. Laut jüngsten Meldungen ist da ein Desktop-Client geplant.

Das Kommunikations-Chaos scheint weiterzugehen. Oder wie es der populäre US-Blog Android Police beschrieb: Google benenne den Messenger in Android Messages um, ohne (den Usern) eine angemessene Erklärung abzugeben.

Das bedeuten die Haken bei WhatsApp wirklich

Das könnte dich auch interessieren:

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Bundesratssitzung zu Corona-Massnahmen

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Darum solltest du WhatsApp jetzt löschen und zur (sicheren) Konkurrenz wechseln

WhatsApp-User werden durch geänderte Nutzungsbedingungen verunsichert. Spätestens jetzt schlägt die Stunde der datenschutzfreundlichen Alternativen.

WhatsApp-User müssen bis spätestens am 8. Februar den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen – sonst können sie den Messenger-Dienst nicht mehr verwenden.

Das Problem laut alarmierenden Medienberichten, die seit Tagen kursieren: Wer akzeptiert, willige ein, sehr viele persönliche Informationen mit Facebook zu teilen.

Zwar versichert Facebook, das Teilen der User-Daten diene der Sicherheit und Integrität aller Facebook-Produkte. Das Unternehmen wolle damit gegen Spam, Drohungen, Missbrauch und …

Artikel lesen
Link zum Artikel