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Hohe Kosten

Informatik bleibt das Sorgenkind des Bundes

04.04.14, 14:58 04.04.14, 15:33

Grossprojekte wie die Armee-Informatik NEO, die Geschäftsverwaltung GEVER des Bundes oder FISCAL-IT der Steuerverwaltung hielten letztes Jahr die parlamentarische Aufsicht in Atem. Dies geht aus dem am Freitag publizierten Jahresbericht der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel) hervor. Bei GEVER beispielsweise stellte die FinDel fest, dass die Kosten für das Gesamtprojekt nicht beziffert werden können. 

An der Informatiklösung arbeitet die Bundesverwaltung seit 1999, nur, um sie jetzt wegen auslaufender Verträge neu ausschreiben zu müssen. Da eine WTO-konforme Ausschreibung durchgeführt werden muss, könnten hohe Kosten entstehen, wenn ein neuer Anbieter den Zuschlag bekommt, wie die FinDel feststellte. Heute ist in vier Departementen die GEVER-Lösung Fabsoft im Einsatz. In drei Departementen gibt es noch immer kein standardisiertes Produkt. Die Kosten für die Beschaffung von GEVER-Produkten belaufen sich nach Angaben der Bundeskanzlei auf sechs Millionen Franken. Ein Mehrfaches dürften jedoch Einführung, Betrieb und Unterhalt kosten – ein genauer Betrag ist aber auch dem FinDel-Bericht nicht zu entnehmen. (dwi/sda)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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