Konsum - Detailhandel
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4 Tricks, mit denen uns Läden das Geld aus der Tasche ziehen



A checkout divider which reads 'Danke, dass Sie bei uns einkaufen' (English: thank you for shopping with us) on a conveyor belt pictured in a branch of retailer Denner in Rueschlikon, canton of Zurich, Switzerland, on May 10, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Hier ein Rabattschild, da ein Qualitätssiegel, dort eine XXL-Packung: Die Verkaufsmaschen im Einzelhandel sind vielseitig. Sie gaukeln uns vor, Geld zu sparen. Oder lassen ein Produkt hochwertiger erscheinen, als es eigentlich ist. So einfach diese Tricks auch zu durchschauen sind, sie funktionieren.

Doch warum greifen wir zur Grosspackung, wo doch die kleinere günstiger ist? Warum wollen wir Produkte unbedingt haben, nur weil das Angebot knapp ist? Und warum lassen wir uns von Rabattschildern verführen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die deutsche TV-Sendung ZDF-Doku „Achtung, Kundenfalle!“. Mithilfe von Verkaufsexperimenten, Psychologen und Wirtschaftswissenschaftlern deckt diese auf, wieso die Verkaufstricks der Einzelhändler so erfolgreich sind. Vier der dort vorgestellten Verkaufsmaschen im Überblick.

Limitierte Produkte

Manche Händlerinnen und Händler locken mit Aussagen wie «Achtung, streng limitiert» oder «nur für kurze Zeit». Dadurch kommt das Gefühl auf, etwas zu verpassen – zumindest in der Theorie. Im Praxistest überprüfte das Doku-Team, wie viele Gläser Honig ein immer mit und ohne Hinweis auf eine begrenzte Menge verkauft.

ZU DEN NEUESTEN ZAHLEN DER SCHWEIZER WIRTSCHAFT STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 2. MAERZ 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Eine Kundin nimmt ein Nahrungsmittel aus dem Regal, aufgenommen in der Volg-Filiale in Remigen, Kt. Aargau, am 7. Mai 2013. Volg ist eine ostschweizerische Detailhandelsorganisation mit Sitz in Winterthur. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

Das Ergebnis: 35 Gläser verkaufte er dabei ohne Hinweis. Mit waren es 74. In der Doku erklärt der Neurowissenschaftler Kai-Markus Müller, dass wir uns evolutionär dazu verleiten lassen, mehr zu nehmen. Das läge daran, dass unsere Ahnen schlicht nicht wussten, wann es Nachschub gibt.

Passende Musik

Musik erzeugt Bilder in unseren Köpfen. Entsprechend werden sie von Supermärkten genutzt, um uns zum Kauf zu animieren. Ob das funktioniert, zeigt die ZDF-Doku bei einem Weinhändler. Dieser nutzte französische Musik, um seine Kunden für französischen Wein zu begeistern.

ARCHIV: ZUM RUECKGANG DES ALKOHOLKONSUMS IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 10. AUGUST 2015, FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG: Verschiedene Rotweine in der COOP-Filiale in Wetzikon, aufgenommen am 12. Oktober 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Das Ergebnis: Ohne die Musik verkaufte er in zwei Stunden nicht eine Flasche Wein aus Frankreich. Sechs Flaschen waren es dagegen mit französischer Musik. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Marie-Kristin Franke führt das in der Doku auf die Wirkung der Musik auf das Unterbewusstsein zurück. Ist sie französisch, kann sie Lust auf Champagner, Weichkäse oder eben Rotwein aus Frankreich machen.

Die Mogelpackung

Kleinere Packungen sind teurer – so weit die Assoziation. Entsprechend naheliegend ist es, zu grossen Packungen zu greifen, was Verkäufer wiederum zu ihrem Vorteil nutzen. Dabei verdeutlichen die Grundpreise auf den Preisschildern, dass weniger nicht unbedingt teurer bedeutet. Im ZDF-Experiment bekamen die Kunden Putzmittel in zwei verschiedenen Grössen angeboten – 500 Milliliter und ein Liter. Die grosse Flasche kostete dabei rund 20 Cent mehr als die kleine, was am Grundpreis, also dem Preis je 100 Milliliter, zu erkennen war.

putzmittel

Bild: shutterstock

Das Ergebnis: Alle getesteten Kunden griffen zur grossen Flasche. In der Doku erklärt die Wirtschaftswissenschaftlerin Marie-Kristin Franke, dass wir in der Regel nur wenige Sekunden bis zur Kaufentscheidung benötigen. Deshalb nehmen wir uns oft nicht die Zeit, genauer auf die Preise zu schauen.

Fiese Rabatt-Aktionen

Reduzierte Ware wirkt anziehend. Dabei bedeuten Rabattschilder nicht zwangsläufig, dass das angebotene Produkt günstiger ist. Ob Kundinnen und Kunden dennoch zugreifen, prüfte die Doku mittels zweier Stände in einem Modehaus. An beiden gab es dieselben Pullover. Ein Stand wurde jedoch mit einem grossen, roten Rabattschild ausgestattet. Der Clou: Dort sind die angebotenen Pullover zwei Euro teurer.

Aktionsschilder ueber den Regalen in der Denner-Filiale in Rueschlikon, Kanton Zuerich, aufgenommen am 3. Maerz 2011. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Das Ergebnis: Alle Kunden griffen zu den teureren Pullovern. In der Doku erklärt Neurowissenschaftler Kai-Markus Müller das Phänomen anhand der roten Farbe des Rabattschilds. Gerade die sei für uns besonders anziehend und verleite zu irrationalen Entscheidungen.

Wie man etwas Geld spart

Wer in der Vergangenheit auf eine der Maschen reingefallen ist, braucht sich nicht zu schämen. Werden diese doch von Marketingexperten und Psychologen erdacht, die darauf spezialisiert sind, unser Kaufverhalten gezielt zu beeinflussen. Allerdings könnte es sich lohnen, einen Blick mehr auf den Grundpreis zu werfen, Schnäppchen im Internet zu vergleichen und die Musik im Einkaufsladen sowie Last Minute Angebote gelegentlich zu hinterfragen. Vielleicht spart man dann beim nächsten Einkauf etwas Geld.

(watson.de)

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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Feuerwanze 16.10.2019 19:44
    Highlight Highlight Wichtig beim Einkaufen: Sich Zeit nehmen und Hirn einschalten 😉
  • Luthiena 16.10.2019 13:37
    Highlight Highlight An sich sollten besonders die "Tricks" mit dem Sale-Corner verboten werden, dies ist schlichtweg Belügen der Kundschaft... was eindeutig ein moralischer Mensch als "illegal" einstufen würde... Nur sind viele unmoralische Menschen in den höheren Etagen... Traurige Welt...
    • Luthiena 16.10.2019 16:48
      Highlight Highlight oh wow wusste nicht, dass es so viel Leute gibt die freiwillig mehr zahlen für ihr Essen xD verkehrte Welt...
    • Adam Smith 16.10.2019 17:30
      Highlight Highlight Was sollte illegal sein? Es ist ein Preis angegeben und die Menge dazu. Wenn du zu dumm oder zu faul bist selber nachzuschauen oder um zu rechnen bist du selber Schuld. Soll dir der Staat auch noch das Denken abnehmen?
    • Luthiena 17.10.2019 17:24
      Highlight Highlight Das hat nichts mit rechnen zu tun, wenn der Laden gross SALE schreibt und die Pullis dann 2.- teurer anbietet, als die identischen Pullis im Standard-Regal... Welcher Mensch geht dann noch zum „normalen“ Regal und schaut ob die Preise wirklich runtergesetzt sind? Man glaub doch an solch eine Aufschrift? Dies sollte illegal sein. Das belügen der Kundschaft. Aber gut in dem Fall muss man halt immer Detektiv spielen und kann niemandem mehr trauen.
  • Todesstern 16.10.2019 13:34
    Highlight Highlight Ich bin froh das bei mir (Asperger) das nicht funktioniert.
  • Bruno Wüthrich 16.10.2019 13:16
    Highlight Highlight Das ist nur ein kleiner Teil des Marketings. In den grossen Läden wird es immer unmöglicher, auf einfachem Weg zum Produkt und dann zur Kasse zu kommen. Selbst wer nur ein einziges Produkt kaufen will, muss oft an sämtlichen andern Produkten und somit auch an den Aktionen vorbei. Ziemlich zu Beginn des Marathons durch die Gestelle finden wir die Backprodukte, die herrlich duften. Und schon sind wir auf Konsum eingestellt. Zum Schluss - an der Kasse, wo wir warten müssen - werden wir und vor allem auch die Kinder mit Süssigkeiten und Schleckzeug gluschtig gemacht. Mit grossem Erfolg.
  • Ziasper 16.10.2019 12:43
    Highlight Highlight Ich fordere, dass der Grundpreis grösser angeschrieben werden müsste.
  • LeVasseur 16.10.2019 12:37
    Highlight Highlight Bei Melectronics war kürzlich auch ein LG OLED 4K TV um 60% von 2499.- auf 1399.- reduziert.
    Eine kurze Internetrecherche ergab, dass der TV bei anderen Anbietern nur 100.- teurer als der Aktionspreis war. Vergleichen lohnt sich also definitiv, denn Prozent ist nicht gleich Prozent 😊
    • Sam12 16.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Macht Digitec beispielsweise fast durchs Band weg, trotz Aktionen immer noch teurer als Normalpreise bei der Konkurrenz. Toppreise.ch liefert hier extreme Abhilfe.
    • sstü 16.10.2019 17:49
      Highlight Highlight Apropo: Digitec und Galaxus gehören zu einem grossen Teil der Migros.
  • Balabatar 16.10.2019 12:33
    Highlight Highlight Gutes Beispiel sind die Heinz Ketchup im Coop (oder Coop@Home) bei denen unterschiedliche Masseinheiten verwendet werden und dadurch den Anschein erzeugt wird, dass die grosse Flasche verhältnismässig günstiger ist.

    Die 1kg Flasche kostet 0.39 pro 100g gemäss Preisschild und die kleinere 570ml Flasche 0.45 pro 100ml

    Rechnet man es jedoch in die selbe Einheit um (1kg = 875ml) kosten beide genau gleich viel (0.39 pro 100g bzw. 0.45 pro 100ml).
  • birdiee 16.10.2019 12:18
    Highlight Highlight Was mir beim einkaufen hilft:
    - nicht hungrig einkaufen
    - 100gr-preise anschauen und mal vergleichen
    - handscanner (ist xy jetzt aktion oder nicht?)
    - öfters und kleinere mengen statt gross-einkauf und dann vergessen was man zu hause hat und erneut gross-pack kaufen und dann doppelte menge an rest zu hause...
  • Tarzipan 16.10.2019 12:04
    Highlight Highlight Letztens ist mir bei Denner aufgefallen, dass die Aktion "40% günstiger*" mit dem Hinweis versehen war "*Konkurrenzvergleich", d.h. 40% günstiger als irgendein Konkurrent. Entsprach aber dem Normalpreis bei Denner.
  • Linus Luchs 16.10.2019 11:33
    Highlight Highlight Noch eine Masche, die mich bei einem Schweizer Grossverteiler immer wieder nervt: Produkte mit den Hinweisen "Aktion" und "Aktuell" werden nebeneinander präsentiert. Die Verwechslungsgefahr ist natürlich gewollt. Wer nicht aufpasst, legt nicht vergünstigte Aktuell-Ware in den Einkaufswagen und glaubt, von einer Aktion zu profitieren.
    • Spirulina 16.10.2019 12:41
      Highlight Highlight ganz genau meine Beobachtung, der ist nämlich wirklich fies
    • Triple 16.10.2019 14:04
      Highlight Highlight Können wir gerne beim Namen nennen, COOP.
    • Sharkdiver 16.10.2019 16:51
      Highlight Highlight Und migros
  • zeromg 16.10.2019 11:33
    Highlight Highlight 50% ab 2 Stück ist auch so ein Geniestreich !!!!
    • fidget 16.10.2019 15:59
      Highlight Highlight und "ab 2 Stück" schön klein anschreiben, damit mans erst auf den zweiten Blick sieht und nicht schon von weitem.
  • pamayer 16.10.2019 11:32
    Highlight Highlight Im Coop schon mehrere Male Gemüse und Pilze als Aktionen angeschrieben.
    An der Kasse voller Preis, da die Aktion für das Gemüse gilt, das schon weg ist.
    Das Personal hat nicht die Ressourcen, die Aktion Schilder wegzunehmen, wenn der Aktionsartikel verkauft ist.
    Merkt man als Kund*in nur, wer den Beleg genau studiert. Was wohl die wenigsten wirklich tun.
    Coop kann es recht sein.
    • rönsger 16.10.2019 18:00
      Highlight Highlight Das mit Coop hat wirklich System, ist mir auch schon passiert: Mit 30% Aktion angeschrieben, aber an der Kasse weiss der Kassenkompiuter nichts davon. Ich musste mit Photos beweisen, dass das Produkt als Aktion angeschrieben war: Also: Gang zurück durchs ganze Geschäft, Photo machen und zurück zum Kundendienst. Erst dann gab es das Retourgeld. Man habe vergessen, das Schild zu entfernen, hiess es lapidar. Und der Gipfel: Coop hat auf meine Mail-Beschwerde selbstredend nicht reagiert. Ich finde, keine Lösung, um mit fiesen Tricks der Migros die Stange zu halten.
    • sstü 16.10.2019 23:22
      Highlight Highlight Bei mir ist es umgekehrt, die Migros antwortet nicht und hat uns als Kunden mehrfach enttäuscht. Mein Gang in den Coop hat sich vervielfacht.
  • Uf em Berg 16.10.2019 11:24
    Highlight Highlight Offensichtlich arbeiten sämtliche Kommentarschreiber in Berufen, in denen nichts verkauft wird und keine Tricks angewendet werden. Die Lösung ist ganz einfach: Hirn einschalten und sich nicht künstlich aufregen, wenn man mal auf einen Verkaufstrick reingefallen ist.
  • Der müde Joe 16.10.2019 11:16
    Highlight Highlight In Kanada bin noch auf andere Tricks reingefallen. In einer Tankstelle stand ich vor einem grossen Chips-Regal - keine Preise angeschrieben. „Naja, kosten wahrscheinlich so $5“ dachte ich. An der Kasse dann der Knüller - $8,85!
    Und beim Aufmachen dann der zweite schlag. Grosse Verpackung, 1/3 mit Luft gefüllt.😂

    Andere Masche: kleines Kühlregal mit Wraps, $7. Ok? Not ok! An der Kasse $14😨 Ich nicht bezahlt! Gehe zurück und was sehe ich? Das Preisschild ist zwar unmittelbar über dem Wrap angebracht, bezog sich aber auf das Produkt AUF dem Kühlregal🤓 Das andere Schild war fast auf Kniehöhe!😄
  • Hosesack 16.10.2019 10:53
    Highlight Highlight Das sind nun alles nicht ganz neue Erkentnisse, leider.

    Mein "Trick" bzw. "Life Hack" heisst auch Einkaufszettel.
    • zeromg 16.10.2019 11:38
      Highlight Highlight Ergänzender "Life Hack": Ein Budget hilft auch extrem
    • Phrosch 16.10.2019 13:08
      Highlight Highlight Noch zwei Ergänzungen: überlegen ob man etwas wirklich braucht (in dieser Grösse/Menge/...), und Hurn einschalten.
  • Drummer 16.10.2019 10:52
    Highlight Highlight Und dann ist da auch noch das Licht :) alles sieht im Kleidergeschäft immer besser aus, als dann zu hause 😆
    • Sensei 16.10.2019 11:41
      Highlight Highlight Kleidergeschäft, was ist das? 🤣 zu hause bei beliebigem licht anprobieren, gegebenenfalls zurückschicken.
    • BITTEWAS?! 16.10.2019 12:42
      Highlight Highlight Dann kaufen wir aber nocht in den selben Läden ein 0.o
    • Drummer 17.10.2019 10:18
      Highlight Highlight @sensei keine Zeit für so was :) bin viel unterwegs und wenn ich da durch eine Stadt laufe, gehe ich eben in den Laden. Kein Stress, muss nichts zurücksenden und habe Kontakt mit Menschen. Das Musiker Leben eben.
  • Gawayn 16.10.2019 10:45
    Highlight Highlight Marketing ist zu einer lukrativen Wissenschaft geworden.

    Auch die verschiedenen Einheitsgrößen, machen es schwer, zu entscheiden, wo man fürs Geld am meisten kriegt.

    Da gibt es Einheiten von 380 Gramm Menge
    Und Jumbo "Sparpackungen", von 1 Kilo.
    Wenn man es ausrechnet, ist die Differenz minim.
    Es ist offensichtlich, warum die kleine Einheit nicht 500 Gramm ist...

    Hilft nur Augen auf und Hirn einschalten...
  • SIEGLINDE 16.10.2019 10:41
    Highlight Highlight Kann mir ganz einfach nicht passieren, da ich nur den Kilopreis oder Literpreis vergleiche und das günstigste nehme. AUßERDEM eine Einkaufs Liste ist immer von Vorteil und nie hungrig einkaufen gehen
    • Der Soziale 16.10.2019 11:46
      Highlight Highlight Der Trick mit dem Kilopreis
      (pro 100g = xy Fr.) benutze ich auch viel beim Einkaufen.
      Hirn einschalten beim Einkaufen. 👍🏼
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.10.2019 10:35
    Highlight Highlight Hier ein Spartipp: Immer ganz klein auf dem Preis aufgedruckt ist der Preis je festgesetzte Menge z.B. je 100g, je Stück usw.... Immer auf den Preis schauen, will man das günstigste Produkt einkaufen. Zum Beispiel bei Reinigungsmittel (Küche, Bad, Boden) ist mir die "Qualität" oder der Name absolut *Bumms*!!
  • Miky 16.10.2019 10:32
    Highlight Highlight Der gute alte Einkaufszettel bewahrt mich immer wieder vor Spontaneinkäufen. Meistens 🤷‍♀️😏
  • Rihanna is Evil 16.10.2019 10:32
    Highlight Highlight Schnäppli im Coop.
    Benutzer Bild
  • Kopold 16.10.2019 10:19
    Highlight Highlight Widerliches Beispiel in der Migros:
    "Aktuell"-Auslagen, die exakt wie Rabbattkörbe aussehen.
    Oder sogar nicht reduzierte Artikel IN Rabbatt-Auslagen 😤
    • Garp 16.10.2019 10:32
      Highlight Highlight Der aktuell Trick wird von allen angewendet. Beim Einkaufen muss man immer das bewusste Hirn einschalten!
    • mala fide 16.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Das mit dem Aktuell Schild wollte ich auch gerade schreiben. Muss man immer aufpassen.
    • humpalumpa 16.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Die Migros gehört den Leuten. XD hab schon besser gelacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 16.10.2019 10:08
    Highlight Highlight Im Zeitalter des online shoppings gibt's noch viel fiesere Maschen. Ich wollte z.B. kürzlich einen Artikel bei digitec.ch kaufen und habe diesen deshalb in den Warenkorb gelegt, da ich die Preise noch vergleichen wollte. Einen Tag später war der Artikel im Warenkorb auf wundersame Weise CHF 20.--. teurer geworden. Das gleiche Spielchen läuft auch auf amazon.de. Künftig werde ich deshalb nur noch per VPN online shoppen...
    • Kopold 16.10.2019 10:38
      Highlight Highlight Häufig hat das aber auch nix mit cookies/ip tracking usw zu tun, sondern jemand anderes hat das Item zu 'deinem' Preis inzwischen gekauft. Weiterer Lagerbestand wurde zu anderen Preisen eingekauft und darum geht auch der Preis jetzt rauf.
      Zumindest bei digitec galaxus hab ich noch nichts von personalisierten Preisen gehört.
    • sephiran 16.10.2019 10:50
      Highlight Highlight Bei Digitec war letztens der Fernseher lg oled55b9 um 40% reduziert. Nach einem Preisvergleich stellte sich heraus, dass der Aktionspreis dem normalen Listenpreis des Fernsehers entsprach... Digitec wendet langsam sehr dreckige Maschen an.
    • p4trick 16.10.2019 11:34
      Highlight Highlight @sephiran sicher dass das nicht Media Markt war?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 16.10.2019 10:01
    Highlight Highlight Das mit der Rabatt-Aktion suggeriert aber, dass nicht beides dieselben Pullover sind. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass der ursprünglich teurere Pullover von höherer Qualität ist.
  • El Vals del Obrero 16.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Auch oft hilfreich: im Regal immer zuerst ganz unten und ganz oben schauen, aber nicht auf Augenhöhe. Dort ist meistens das teuerste.
    • P.Se 16.10.2019 10:46
      Highlight Highlight Das ist nicht ganz korrekt. Es sind nicht die teuersten Produkte auf Augenhöhe sondern die Produkte mit den grössten Margen für den Laden.

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