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«Trostpflaster» für Topmanager: Postchefs bekommen gratis Lebensversicherung

Lebensversicherungsprämien von insgesamt 41'301 Franken zahlte die Post ihren Geschäftsleitungsmitgliedern letztes Jahr – 5329 Franken im Durchschnitt. Auch SBB-Chef Meyer profitiert vom Privileg – Politiker sind sauer.

Henry Habegger / Schweiz am Wochenende



Die Post lässt sich nicht lumpen, wenn es um die Entschädigung der Mitglieder ihrer Konzernleitung (KL) geht. 560 000 Franken erhielten die acht KL-Mitglieder letztes Jahr im Durchschnitt. Ex-Post-Chefin Susanne Ruoff kam sogar auf 970 000 Franken.

Nicht nur zu Lebzeiten schaut das Unternehmen gut zu seinen Spitzenkräften. Auch für den Todesfall sorgt es vor.

Susanne Ruoff, Konzernleiterin Post, spricht waehrend einer Medienkonferenz am Freitag, 23. Juni 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Lebensversicherung auch für Susanne Ruoff. Bild: KEYSTONE

Lebensversicherungsprämien von insgesamt 41 301 Franken zahlte die Post Geschäftsleitungsmitgliedern letztes Jahr, wie dem Kaderlohnreporting des Bundesrats zu entnehmen ist. 5329 Franken im Durchschnitt. Für Postchefin Ruoff griff das Unternehmen etwas tiefer in die Tasche: Die Prämie für ihre Lebensversicherung belief sich auf 6156 Franken.

Die Post – derzeit wegen Buchhaltungs-Tricks bei der Tochter Postauto Schweiz AG in der Kritik und Krise – ist das einzige bundesnahe Unternehmen, das seiner gesamten Führungscrew eine Lebensversicherung bezahlt. Und dies nicht erst seit letztem Jahr.

Seit 2001 gang und gäbe

Post-Sprecher Oliver Flüeler sagt: «Die Risikoversicherungen waren etwa seit 2001 Bestandteil der Anstellungsgrundlagen der Konzernleitungsmitglieder und sollten ursprünglich beim Übergang aus dem Lohnsystem der Bundesverwaltung der Marktlohnsituation gerechter werden.»

Das heisst, die Lebensversicherung war eine Art «Trostpflaster» dafür, dass die Chefs der 1998 verselbstständigten Post weniger verdienten als in der Privatwirtschaft. Wobei sie nie am Hungertuch nagten. 2001 verdiente Postchef Ulrich Gygi 500 000 Franken Grundlohn plus bis zu 200 000 Franken als Bonus.

Eine noch besser dotierte Lebensversicherung erhält der CEO der Postfinance, Hansruedi König, bezahlt. 18 356 Franken an Prämie zahlte ihm das Unternehmen letztes Jahr dafür. Die Gesamtentschädigung, die der Berner letztes Jahr erhielt, belief sich damit auf 834 000 Franken.

Laut Post-Sprecher Flüeler kommt König in den Genuss der GratisLebensversicherung, weil die Anstellungsgrundlagen des obersten Kaders der Post konzernweit gälten, also «auch für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung Postfinance als Mitglied der Konzernleitung Post». Laut den Angaben auf der Post-Website ist König allerdings nicht Mitglied der Post-Geschäftsleitung: Er nimmt als Beisitzer an den Sitzungen teil.

Und warum die unterschiedlichen Prämien? «Die Höhe der Prämie einer Risikoversicherung richtet sich bekanntlich nach Geschlecht sowie Alter und übrige Risiken der versicherten Person bei Versicherungsbeginn», so Oliver Flüeler.

Noch ein weiterer Spitzenverdiener eines bundeseigenen Betriebs er- hält eine Gratis-Lebensversicherung: Andreas Meyer, Chef der Schweizerischen Bundesbahnen SBB.

Meyers vom Unternehmen bezahlte Prämien beliefen sich letztes Jahr auf 19 505 Franken. Der SBB-Boss kam insgesamt auf eine Entschädigung von gut einer Million Franken. Er ist das einzige Konzernleitungsmitglied, dem die SBB diese Versicherung zahlen.

«Die Versicherung wurde bei Eintritt des CEO abgeschlossen», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig. «Der Hintergrund war eine, durch seine vorgängige Erwerbstätigkeit in Deutschland entstandene, Lücke in der Vorsorge beziehungsweise in den Versicherungsleistungen für seine Familie im Falle seines Todes.» Grund für die Lücke: «Die Hinterbliebenenversicherung läuft im Normalfall über die Pensionskasse, welche die Deckung aber aufgrund der fehlenden Einzahlungsjahre nicht im gewöhnlichen Umfang sicherstellen konnte», so Christian Ginsig.

Graf-Litscher: «Sofort abstellen»

Jetzt hat die Politik genug. Edith Graf-Litscher (SP/TG), Präsidentin der nationalrätlichen Verkehrskommission, sagt: «Die Mitarbeitenden in diesen Unternehmen müssen ihre Lebensversicherungen auch aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen. Ich erwarte, dass dies zukünftig auch die Chefs tun und diese Ungerechtigkeit umgehend aufgehoben wird.» Das verlangt auch der Aargauer SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner: «Das ist eine weitere moralisch fragwürdige Privilegierung der obersten Kader.»

Die Post ist bereits dabei, über die Bücher zu gehen. «Seit 2017 werden diese Versicherungen laufend aufgehoben, einzelne Konzernleitungs-Mitglieder sind bereits nicht mehr versichert, der Prozess ist im Gang», erklärt Post-Sprecher Flüeler. (aargauerzeitung.ch)

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34
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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 25.06.2018 20:06
    Highlight Highlight Unglaublich. Und was wird für das Fussvolk gemacht? Und da wundert man sich, dass die Lücke zwischen Arm und Reich grösser und grösser wird und der Mittelstand kleiner und kleiner. Warum werde ich nie Politiker oder Führunsperson? Weil ich nicht am Fussvolk oder eben Volk vorbei Schummeln will!
  • dorfne 25.06.2018 10:01
    Highlight Highlight Ich hab ne Idee. Die rechtschaffene Frau Ruoff spendet ihre Boni und Sonderleistungen der Stiftung FAR. Die Stiftung FAR zahlt den Bauarbeitern die Rente ab 60. Das wär ein echter Beitrag an eine solidarische Gesellschaft.
  • Astrogator 25.06.2018 04:54
    Highlight Highlight Andi Meyer hat sich auch sein Haus in der Schweiz von der SBB bezahlen lassen. Begründet wurde dies damit, dass der arme Kerl wegen des Umzugs in die Schweiz sein Haus in Deutschland verkaufen musste.
  • ulmo 24.06.2018 17:26
    Highlight Highlight Wenn ich die Wut in den Kommentaren lese, verstehe ich schon wieso ihnen einen Lebensversicherung bezahlt wird.
    • dorfne 25.06.2018 09:26
      Highlight Highlight …..Denn wir befinden uns am Vorabend der Revolution. Ende ohne ironie.
  • Bijouxly 24.06.2018 17:07
    Highlight Highlight Wäre mir absolut egal, wenn es kein Bundesbetrieb wäre. Noch dazu einer, der seit Jahren aufgrund angeblich fehlender Rentabilität fleissig Poststellen schliesst. Sorry aber gehts noch - ich zahle doch keine Steuern, damit die sich eine goldene Nase verdienen und dabei noch einen schlechten Job machen!
  • baumgrt 24.06.2018 14:36
    Highlight Highlight Korrektur: der CEO von PostFinance heisst Köng, nicht König
  • Hackphresse 24.06.2018 13:37
    Highlight Highlight #Sozialschmarotzer
    • dorfne 25.06.2018 09:27
      Highlight Highlight Damit meinen Sie bestimmt die Bauarbeiter....
  • Leider Geil 24.06.2018 13:19
    Highlight Highlight Wie heisst es doch so schön? Nur wer hat kriegt noch geschenkt!
    Leider will die mehrheit dieses kaputte system beibehalten, statt sich zu wehren! Offenbar fallen noch genügend krümel vom tisch, dass die alle schön ihre klappe halten.
    • dorfne 25.06.2018 09:31
      Highlight Highlight Den Leuten wollen einfach die Augen nicht aufgehen. Den meisten geht es noch zu gut. Und sie glauben, dass sie selbst ein bisschen zu Siegertypen werden, wenn sie Siegertypen wählen. Deshalb werden Parteien, wie die SVP 2019 bestimmt nicht weniger Stimmen kriegen
      als 2015.
  • what's on? 24.06.2018 12:52
    Highlight Highlight Natürlich gehen diese Kadermitarbeiter ein hohes Risiko ein, wenn sie den Job antreten: Sie könnten von Neidern erschlagen werden.
  • sherpa 24.06.2018 12:52
    Highlight Highlight Zuerst einen Lohn in exorbitanter Höhe kassieren, dann die Pensionskasse-Prämien durch die Post bezahlen lassen und am Schluss noch eine gratis Lebensversicherung. Und von all diese Privilegien profitieren diese Leute vor und nach ihrer Ausmusterung aus ihrem Amt. Schlimmer geht es wohl nimmer. Immer die hohle Hand machen und dies auch noch vom ehemaligen Arbeitgeber absegnen lassen. Ob sie des vielen Geldes wegen glücklicher werden ist mehr als fraglich. Erhemüssen sie sich vielmehr fragen, was alle anderen, weniger privilegierte, von einer eines Abzocke halten.
    • dorfne 25.06.2018 09:36
      Highlight Highlight Die leben in einer Parallelwelt, weit abgehoben vom Fussvolk. In dieser Parallelwelt findet ein harter Konkurrenzkampf ums Prestige statt.
      Wer kriegt mehr Geld? Wenn der soviel kriegt, muss ich doch auch schauen, dass ich mehr kriege. Egal, wenn ein ehem. Pharmaboss schon nicht mehr weiss, wo er wieviele Jagdschlösschen besitzt. Hauptsache seine Clique weiss, dass er der Grösste ist, nicht weil er der Beste ist, sondern weil er am meisten Geld von Allen kriegt.
  • FrancoL 24.06.2018 11:26
    Highlight Highlight Mich wurde der Aufschrei, die Verurteilung dieser Praxis. Die MEHRZAHL der Wählenden haben sich immer und immer wieder gegen jegliche Transparenz und Regulierung der Teppichetagenlöhne ausgesprochen und nun wundert man sich?
    Scheinheiliger geht es wohl nimmer.

    Es ist Zeit nicht nur Herzlichen zu verteilen sondern eben auch Konsequenzen zu ziehen und Regulierungen zu erlassen oder die Klappe zu halten.
    • dorfne 25.06.2018 09:38
      Highlight Highlight Das geht allerdings nicht, wenn in Bern auch ab 2019 wieder eine FDP/SVP-Mehrheit herrscht, die sich von den CEO's bzw. ihren Vasallen, sprich Lobbyisten sagen lässt, wieviel Steuern der Staat von ihnen verlangen darf.
  • _kokolorix 24.06.2018 10:23
    Highlight Highlight Die Argumentation der SBB ist an Zynismus und Arroganz kaum mehr zu übertreffen. 'Die Deckung im gewöhnlichen Umfang' bedeutet wohl, dass Herr Meyer auch nach der Pensionierung ein Einkommen von 50000 im Monat erhält.
    Was machen diese Leute bloss mit ihrem Geld? Reicht 1Mio im Jahr nicht um ein wenig zu sparen? Vielleicht sollte Herr Meyer bei seiner Putzfrau einen Kurs über effizienten Mitteleinsatz buchen
    • FrancoL 24.06.2018 12:03
      Highlight Highlight Du musst Dich nicht fragen was diese Leute mit diesem Geld machen, sondern wieso kriegen diese Leute dieses Geld.

      Es ist der Rahmen der solche Auswüchse ermöglicht und nicht nur die Gier der Manager.
      Diesen Rahmen hat die Mehrheit der Stimmenden geschaffen und nicht die einige Tausend Manager, die wohl kaum eine Abstimmung beeinflussen können.
    • dorfne 25.06.2018 09:46
      Highlight Highlight Wir befinden uns am Vorabend von etwas Schlimmem. Wer kann (die wenigsten können) raffen noch so viel wie möglich. Als 1983 Alle vom Waldsterben sprachen, kam der Begriff "Angsttrieb" auf - die Bäume haben vor dem nahenden Absterben mehr Früchte denn je hervorgebracht. Nur hat die Sache einen Haken. Wie sagt doch der Volksmund: das letzte Hemd hat keine Taschen.
  • Gubbe 24.06.2018 10:11
    Highlight Highlight Wann werden diese Lebensversicherungen ausgezahlt? Nach dem Tod nützen die gar nichts. Es gibt Firmen, die zahlen besseren Angestellten und deren Partner, die Krankenkassenprämien bis ans Lebensende. Natürlich Privatversichert. Das ist doch was.
    • Gubbe 25.06.2018 07:03
      Highlight Highlight kleiner_Schurke: Danke, dass du's ins Lächerliche zogst. Benzin hatte ich zum halben Preis, ja, aber die Krankenkasse stimmt.
    • dorfne 25.06.2018 09:54
      Highlight Highlight Diese Abzocker-CEO's glauben in ihrem Wahn, der Tod gelte nur fürs Fussvolk. Im Ernst: Lebensversicherungen werden auch im Erlebensfall ausbezahlt. Da kann die Frau dann nochmals so richtig abgreifen. Wenn sie die ganze Knete fürs Nichtstun gekriegt hätte, wärs ja glimpflich gewesen, aber sie kriegt es für Leistungsabbau, Schlechterstellung der Kunden und vielleicht sogar für das Dulden von Bschiss am Steuerzahler.
    • Gubbe 25.06.2018 13:26
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke: Hoppla, dachte wirklich nicht, dass die 'Nebengeräusche' so weit gehen. Ich bin ziemlich offen, diese 'Lächerlichkeiten' gehen aber zu weit.
  • iisebahnerin 24.06.2018 09:52
    Highlight Highlight Im Mittelalter wurden solche Leute als Raubritter bezeichnet....
  • Katzenseekatze 24.06.2018 09:44
    Highlight Highlight Je mehr jemand verdient, desto höher sind die Geschenke...
    • dorfne 25.06.2018 09:54
      Highlight Highlight und umso grösser ist die Gier.
  • Rannen 24.06.2018 09:10
    Highlight Highlight Das ist nun der absolute Gipfel der Frechheit! CVP Sumpf lässt grüssen.
    • dorfne 25.06.2018 09:56
      Highlight Highlight Den Parteifreunden werden hochbezahlte Posten zugeschanzt. Egal ob sie von der Branche was verstehen oder nicht. Damit muss Schluss sein.
  • Typu 24.06.2018 08:34
    Highlight Highlight Mich stört diese intransparenz. Lohn ist das eine, kann man einordnen, aber diese zahlreichen lohnnebenleistungen sind nur noch nebulös. Total übertrieben bei diesen gehältern.
    • Typu 24.06.2018 09:11
      Highlight Highlight Was mich auch ankackt ist der anschein, als hätten viele top manager bei weitem weniger ahnung oder pflichtgefühl, als dass man es erwarten könnte. Dieses blöde elitäre gehabe, dabei putzen auch die ihr geschäft mit wc papier. Ich hoffe auf zeiten, wo in unserem filz wieder leistung und nicht nur sauhäfeli und deckeli herrscht.
    • Leider Geil 24.06.2018 13:15
      Highlight Highlight @typu: Detail am Rande: wer sich den hintern mit wc papier verschmiert, ist nicht ganz sauber. Waschen mit wasser hilft bei schmutz. Wieso ist die westliche welt diesbezüglich derart im mittelalter stehen geblieben? Mich schauderts beim gedanken, dass mein gegenüber einen schmutzigen allerwertesten hat.
      Abgesehen davon bin ich aber voll einverstanden mit ihrer botschaft.
    • dorfne 25.06.2018 09:58
      Highlight Highlight Die putzen doch nicht selber, die lassen putzen. Wie einst der Sonnenkönig, der hat sich das Füdli auch nicht selber geputzt.
  • antivik 24.06.2018 07:59
    Highlight Highlight Das ist doch doch krank... Den Reichen wird alles geschenkt und die, die jeden Tag hart und lange arbeiten müssen um ein hoffebtlich korrektes Leben führen zu müssen zahlen alles selbst. Ich glaube, den Unternehmen und "Mänätscher" ist nicht ganz bewusst wer für den Erfolg eines Unternehmens am wichtigsten ist ...
  • Painless 24.06.2018 07:56
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