DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Trat in der zweiten GOP-Debatte souverän auf: Carly Fiorina.<br data-editable="remove">
Trat in der zweiten GOP-Debatte souverän auf: Carly Fiorina.
Bild: Carlos Osorio/AP/KEYSTONE

Die Luft an der Spitze wird dünner für Trampel-Trump – Carly Fiorina ist ihm auf den Fersen

Der Vorsprung des umstrittenen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump vor den übrigen republikanischen Anwärtern ist einer Umfrage zufolge deutlich geschrumpft. Er büsste ganze acht Prozentpunkte im Vergleich zu der vorherigen Befragung ein.
21.09.2015, 01:3621.09.2015, 03:40

In der am Sonntag veröffentlichten Umfrage des US-Senders CNN und der Beratungsfirma ORC liegt Trump mit 24 Prozent Zustimmung bei den Anhängern der Republikaner damit aber immer noch vorne. Rasant aufgeholt hat die Ex-Managerin Carly Fiorina, die nach nur drei Prozent in der vorherigen Umfrage nun 15 Prozent der republikanischen Wähler hinter sich brachte und den früheren Neurochirurgen Ben Carson von Rang zwei verdrängte.

Die frühere Managerin des IT-Konzerns Hewlett Packard hatte die zweite grosse TV-Debatte der elf bestplatzierten republikanischen Bewerber am Mittwoch genutzt, um sich zu profilieren. Fiorina ist die einzige Frau unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern.

«Die einzige Umfrage, die zählt, ist die grösste. Sie wissen, welche das ist. Das ist die Wahl.»
Donald Trump

Der Senator von Florida, Marco Rubio, legte um acht Prozentpunkte auf elf Prozent zu. Rubio warnte allerdings davor, den Umfrageergebnissen zum jetzigen Zeitpunkt zu viel Bedeutung beizumessen. «Diese Umfragen sagen im Moment nicht wirklich etwas aus», sagte er dem Sender ABC. Sie bestimmten lediglich, «wer im Rampenlicht steht», aber nicht den Ausgang der Vorwahlen.

Zweifel an Bedeutung

Auch Trump zweifelte die Bedeutung der Umfrageergebnisse an. «Die einzige Umfrage, die zählt, ist die grösste. Sie wissen, welche das ist. Das ist die Wahl», sagte der US-Milliardär in einem Telefoninterview mit CNN.

Die Präsidentschaftswahl findet im November 2016 statt. Der demokratische US-Präsident Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Beide Parteien bestimmen ab Anfang kommenden Jahres in Vorwahlen ihre Kandidaten. Bei den Demokraten ist Ex-Aussenministerin Hillary Clinton die Favoritin.

Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl

1 / 21
Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl
quelle: x00157 / kevin lamarque
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1