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27 Tote durch Taifun in Vietnam - APEC-Gipfel nicht gefährdet



Im Süden Vietnams sind bei einem schweren Sturm mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben vom Sonntag werden mindestens 22 Menschen noch vermisst.

Der Taifun «Damrey» mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde traf vor allem die Küstenprovinz Khanh Hoa. Dort starben allein 16 Personen. Zehn weitere wurden verletzt. In der Provinz liegt der bei Touristen beliebte Strand Nha Trang.

Mehr als 30'000 Menschen, darunter zahlreiche ausländische Touristen, waren im Vorfeld aus der Region evakuiert worden. «Damrey», der am Samstag auf Land traf, dürfte der schwerste Sturm in der Region seit Jahrzehnten sein. Dutzende Flüge wurden gestrichen. Die Bahn stellte den Verkehr ein. Mehr als 40'000 Häuser wurden zerstört.

Aus der 500 Kilometer weiter nördlich gelegenen Küstenstadt Danang wurden geringe Schäden gemeldet. Dort findet in Kürze der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) statt.

Die Küsten im Zentrum des Landes werden besonders zwischen Mai und Oktober regelmässig von Stürmen getroffen. Allein in diesem Jahr starben bereits mindestens 240 Menschen bei Naturkatastrophen oder wurden als vermisst gemeldet. (sda/afp)

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