DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nigerianische Extremisten

Schweiz setzt Boko Haram auf Sanktionsliste



Boko Haram leader Abubakar Shekau speaks at an unknown location in this still image taken from an undated video released by Nigerian Islamist rebel group Boko Haram. The leader of the Nigerian Islamist rebel group Boko Haram has offered to release more than 200 schoolgirls abducted by his fighters last month in exchange for prisoners, according to a video seen on YouTube. About 100 girls wearing full veils and praying are shown in an undisclosed location in the 17-minute video in which Shekau speaks. MANDATORY CREDIT. REUTERS/Boko Haram handout via Reuters TV (CONFLICT POLITICS CRIME LAW) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO SALES. NO ARCHIVES. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT

Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau. Bild: REUTERS TV/REUTERS

Auch die Schweiz hat nun gegen die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram Sanktionen ergriffen. Die islamisch-fundamentalistische Organisation wurde am Freitag auf die Sanktionsliste gesetzt. Die Schweiz folgt damit dem UNO-Sicherheitsrat. 

Der Sicherheitsrat hatte Boko Haram am 22. Mai auf Antrag der nigerianischen Regierung als Terrororganisation eingestuft und wegen ihrer Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida auf die Sanktionsliste gesetzt. Die Schweiz tat es dem UNO-Gremium nun gleich. 

Über die Verhängung der Sanktionen berichtete die «Schweiz am Sonntag». Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlichte die entsprechenden Verordnung auf seiner Website. 

Kontosperrungen und Einreiseverbote

Die Sanktionen beinhalten Kontensperrungen sowie Einreise- und Durchreiseverbote für mehrere mit der Organisation verbundene Personen. Ob und in welchem Umfang die Organisation überhaupt Verbindungen in die Schweiz unterhält, ist nicht bekannt. 

Die vor zehn Jahren gegründete Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Gottesstaat. Seit 2009 verüben die Extremisten immer wieder Anschläge, bei denen tausende Menschen ums Leben kamen. Mitte Mai sorgte die Organisation, die übersetzt «Westliche Bildung ist Sünde» heisst, mit der Entführung von fast 300 Schülerinnen für Empörung. 

Für die USA gilt der Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau als Staatsfeind Nummer Eins in der Region. Im Juli hatte Washington ein Kopfgeld von sieben Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. (rey/sda) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Französischer Soldat in Anti-Terrorkampf in Mali getötet

Im Kampf gegen eine bewaffnete Terrorgruppe in Mali ist ein französischer Soldat ums Leben gekommen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid aus, wie es in einer Mitteilung des Élyséepalasts vom Freitagabend hiess. Der Soldat sei am Freitagmorgen getötet worden. Im Juni hatte er von Macron eine militärische Auszeichnung erhalten.

Die frühere Kolonialmacht Frankreich ist in Westafrika massiv im Einsatz gegen Islamistenmilizen; Mali ist ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel