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Danke, es ist vorbei – du kannst jetzt aufhören, deinen Food zu fotografieren

Bild:

19.04.18, 13:12 19.04.18, 22:42


Vor Urzeiten war das. Anfangs der 2000er oder so. Ich bin damals über einen Blog gestolpert, der einzig ein Thema hatte:

«What I’m eating.»

Darin listete der Blogger schlichte Fotos seines täglichen Essens, ungeachtet ob dieses fein oder grusig, anschaulich oder unschön war. Es war ein log, im wahrsten Sinne der englischen Definition des Wortes – Tagebuchnotizen in einer Chronologie. Datum, Ort, Foto, ev. ein Kommentar. Etwa:

- Monday, 12 May 2003
- full English breakfast; cappuccino
- Bridge Café, West Hampstead
- decent

Und dazu ein Foto des betreffenden Tellers:

english breakfast frühstück zmorge west hampstead london wurst würstchen speck ei eier spiegelei toast caffee essen food https://www.facebook.com/oliver.baroni/media_set?set=a.10150335124743235.345753.609598234&type=3

(Symbolbild – der entsprechende Blog ist leider längst verschollen.) Bild: obi/watson

Ich war vom schlichten, eher minimalistischen Ansatz doch ziemlich angetan und nahm mir vor, auch mal so was in Angriff zu nehmen. Als My Space mir eine vorgefertigte Infrastruktur zur Verfügung stellte, machte ich erste Gehversuche. Und dann schliesslich auf Facebook (ich war ein Spätzünder – erst seit 2010 dabei) machte ich ernst: Unter dem Titel «This Week, I Have Mostly Been Eating ...», benannt nach den «Jesse's Diets»-Sketches der Kult-Comedy-Show «The Fast Show», legte ich eine Bildergalerie an.

Hier ein Zusammenschnitt aller «Jesse's Diets»-Sketches ...

Video: YouTube/Chris Price

... und hier ein Teil von «This Week, I Have Mostly Been Eating …»

«836 items» beinhaltet die Galerie inzwischen. Und stets ist das Prinzip dasselbe wie beim Vorbild geblieben: «Folgendes esse (oder koche) ich gerade.» Klar, inzwischen gucke ich husch auf die Ästhetik, aber von Food-Styling und ähnlichem Unsinn ist es meilenweit entfernt. Letztendlich will ich immer noch essen, nicht bloggen.

Seither sind acht Jahre vergangen und das Posten seines Essens auf Social Media längst zu einem Massenphänomen verkommen. Es gab deswegen auch Stimmen, die meinten, man solle das gefälligst sein lassen. Stories von Restaurants, die ihren Gästen verbieten, ihr Food zu fotografieren, machten die Runde. Ebenso die Ferndiagnose von Psychologen, wonach Menschen, die ihr Essen fotografierten, vermutlich psychische Probleme hätten (die habe ich auch ohne, danke).

Aber hey, meine Freunde versicherten mir stets, sie freuten sich über meine Food-Fotos in ihrem Facebook-Feed. Ist doch nett!

Derweil wurde das Konzept des Food-Posts immer mehr professionalisiert. Die Berufsgattung «Influencer» hielt in der Food-Welt Einzug und die dazugehörigen Instagram-Accounts erreichten Millionen Follower. Längst ging es nicht mehr darum, sein Essen seinen Kumpels zu zeigen, sondern Nahrung musste aufgehübscht – wie bei Hochglanz-Kochbüchern der Fall – und professionell abgelichtet sein.

Dabei zeichneten sich alsbald zwei Tendenzen ab: Einerseits wäre da die #nomnomnom-Ästhetik mit ihren Bildern von Fäden ziehender, Schmelzkäse überbordender Pizzen oder überbeladenen Glace-Kreationen, die vor Schoko-Karamell nur so triefen. Andererseits die #cleaneating-Bewegung, mit ihren putzigen Bildern veganer Buddha-Bowls mit nachlässig-aber-akribisch-genau-rundherum-verstreuten Kräuterblüten.

Einerseits sowas ...

chicago style deep dish pizza usa food essen käse schmelzen

Bild: shutterstock

... andererseits dies hier.

vegan buddha bowl gemüse kichererbsen instagram clean eating food blogger essen quinoa salat gemüse

Bild: shutterstock

Beide Tendenzen haben etwas gemeinsam: Um die Freude am Essen geht es nur marginal. Es geht darum, Lifestyle zu verkaufen. Der total überladene «loaded» Glace-Coupe sieht besser aus als er wirklich schmeckt. Vom Superfood-Porridge mit grafisch hübsch drapierten Blaubeeren ganz zu schweigen.

Beispiel gefällig? Ich kann mich gleich selbst an der Nase nehmen. Beweisstück ‹a›: 

Avocado mit Ei aus dem Ofen. Sieht hübsch aus, nicht? I hate to spoil it for you, aber es ist leider nicht besonders fein. Bis das Eiweiss im Ofen nicht mehr schlabberig wird, ist das Eigelb längst steinhart. Und heisse Avocado ist auch nicht besser als rohe. Avocadostücke mit einem Spiegelei drauf wäre viel leckerer.

Und deswegen denke ich, ist es so weit:

Schluss damit.

Weil? Nun, weil Mami eben Recht hatte, als sie sagte: «Hör auf, mit deinem Essen zu spielen und iss' endlich, bevor's kalt wird.» 

Und weil: Dein Essen ist kein Model. Dein Essen ist Nahrung, Genuss, Kultur.

Und: Nobody cares. Niemand mehr interessiert sich für dein Raclette, für deine Grilladen, für deine Brownies. Denn Clean Eating Alice und die Hemsley-Schwestern und Konsorten haben es ein für alle mal versaut für uns mit ihren perfekt ausgeleuchteten Tellern und ihren noch perfekteren Lifestyles. Wisst ihr, die meisten Fotos meiner Pasta-Gerichte sind gar nicht so amächelig. Dafür schmeckt der Food.

Und – am wichtigsten – es beeinträchtigt den Genuss. Tatsächlich: Am Ende eilt uns die Wissenschaft zu Hilfe und bestätigt meine These, dass es beim Food-Instagrammen gar nicht um Food-Genuss geht. Das Abfotografieren von Essen kann nämlich dazu führen, dass das betreffende Essen uns weniger schmeckt. 

Einer Studie der American Psychological Association zufolge, hilft das Fotografieren zwar, sich an visuelle Details zu erinnern, gleichzeitig aber vermindert es die Fähigkeit, sich an andere Sinnesinhalte zu erinnern. Konkret heisst das: Man erinnert sich tendenziell weniger an die Gespräche, die man mit der Tischbegleitung führte; man erinnert sich weniger an das Ambiente des Restaurants; und man erinnert sich nicht mehr, wie das Gericht schmeckte.

Selbst als passiver Konsument von Food-Posts tritt ein ähnlicher Effekt ein. Ein Instagram-Post kann sehr wohl eine Vorfreude auf das bevorstehende Essen auslösen. Wenn wir aber zu viel Zeit damit verbringen, Essen wiederholt zu betrachten, wie dies durch die Allgegenwärtigkeit von Food-Posts durchaus passieren kann, führt dies zu einer Vorsättigung – das heisst, du hast das Essen schon ein wenig satt, bevor du es überhaupt isst.

Deshalb – weniger davon: 

food fotos instagram foodporn social media food posts hipster essen iphone smartphone millenial shutterstock

bild: shutterstock

Mehr davon:

Bild: giphy

Rant fertig!

MOMENT, etwas habe ich noch vergessen: Liebe Hipster-Restaurants, WIR WOLLEN TELLER, VERDAMMT!

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40
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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Urs Kesselring 20.04.2018 01:12
    Highlight Als Wirt muss ich dazu sagen: Wenn ich meine Arbeit fotografiert haben will, Ruf ich einem Profi. Es wär mir lieber Ihr freut Euch am essen, seht es Euch mit den Augen an,sodass euch das Wasser im Mund zusammenläuft, (ist übrigens wichtig für die Verdauung) legt das Ding weg beim essen,genießt die Zeit bei der Aufnahme von Nahrung (vielmehr ist es ja bei den meisten nicht mehr da sie vor lauter Kcal zählen den Genuss verloren haben) und sprecht miteinander. Essen ist Kultur es soll Freude machen und es darf etwas kosten. Tamminomal
    23 1 Melden
    • obi 20.04.2018 09:14
      Highlight WORD.
      4 0 Melden
  • Pingupongo 19.04.2018 19:20
    Highlight Ich empfehle @thanksimdone 😁
    23 2 Melden
    • Randy Orton 19.04.2018 19:43
      Highlight So true
      5 2 Melden
  • Phrosch 19.04.2018 18:20
    Highlight Es gibt mE einen Platz für Fotos von Essen: bei einem Rezept, damit ich (à la Betty Bossi) eine Vorstellung vom Ziel habe. Aber bitte eine realistische.
    14 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 19.04.2018 15:21
    Highlight Ich halte es mit Essen fotografieren ganz einfach und mache das nur, wenn ich nicht sicher bin ob man es noch essen kann.
    "Das Joghurt hat so eine komische grüne Pelzschicht und riecht auch etwas komisch, meint ihr das kann man noch essen?" 🤢
    27 8 Melden
    • Sarkasmusdetektor 20.04.2018 16:24
      Highlight Solange du keinen Geruch fotografieren kannst, bringt das nicht viel (ausser das Zeug ist schon so verschimmelt, dass du auch selber wissen solltest, dass es nicht mehr gut ist).
      0 0 Melden
  • rudolf_k 19.04.2018 15:13
    Highlight Redest du eigentlich mit dir selber?
    24 5 Melden
  • Zat 19.04.2018 13:48
    Highlight Ich schaue mir lieber realistische Fotos an, als solche, welche künstlich auf Hochglanz poliert sind.
    Und ich lese gerne übers Essen, deshalb habe ich ja auch watsons Food-Push abonniert!
    Selbst mache ich keine Fotos, oder höchstens mal, wenn mir etwas Spezielles besonders gut gelungen ist.
    16 2 Melden
  • Zat 19.04.2018 13:44
    Highlight Wenn Du Dich als Facebook-Spätzünder bezeichnest, dann bin ich wohl ein Facebook-Blindgänger 😂
    18 3 Melden
  • Zat 19.04.2018 13:43
    Highlight Beim Lesen ging mir durch den Kopf, dass Du Dich mit Deiner Reaktion doch auch ein wenig von den Influencern beeinflussen lässt. Wenn Du es nämlich für Dich machst, wie anfangs, dann kann Dir ja egal sein, ob andere stylischere oder drapiertere Fotos haben. Dann könntest Du Dich einfach über eine Foto-Sammlung mit relativ geringem Aufwand freuen.
    25 1 Melden
  • thzw 19.04.2018 13:41
    Highlight Ich muss mich schuldig bekennen. Letzthin habe ich in einem Restaurant das Dessert fotografiert, weil es einfach dermassen toll angerichtet war, und zwar mit dem einzigen Zweck, meine Freunde und Bekannten neidisch zu machen, indem ich das Foto über Whatsapp verschickt habe. Und ich fand es danach auch noch total fein! 😱
    27 10 Melden
  • Emily Engkent 19.04.2018 13:35
    Highlight Ab sofort tagge ich dich in jeder meiner Instagram-Food-Posts. ;)
    32 2 Melden
    • obi 19.04.2018 13:36
      Highlight Ich, hingegen, poste keinen Food mehr. At least not for a very long time. Until next weekend. Oder so.
      31 2 Melden
  • obi 19.04.2018 13:33
    Highlight Der Food? Das Food? Duden sagt "das Fastfood" ... hier in der Schweiz sagen alle instinktiv "das isch de geilschti Food" ... oh for f*ck's sake ...
    17 5 Melden
    • Luca Brasi 19.04.2018 13:40
      Highlight Die Nahrung? Das Essen? Die Speise?
      Es gab einmal deutsche Wörter dafür...
      42 6 Melden
    • obi 19.04.2018 13:50
      Highlight "Nahrungsporn" tönt aber doof :-D
      27 22 Melden
    • Luca Brasi 19.04.2018 14:11
      Highlight Wennschon, dann "Nahrungspornografie". Viel deutscher. ;)
      52 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Streikende Darth Unicorn 19.04.2018 13:13
    Highlight Avocado aus dem Ofen schmeckt scheusslich! Ich lasse grundsätzlich keine Avocado-im-Ofen Esser in die nähe einer Küche, da die offensichtlich keine Geschmacksnerven besitzen
    55 6 Melden
  • Gawayn 19.04.2018 13:11
    Highlight Ich verstehe es, ein Essen das man selber zubereitet hat.
    Super gelungen ist und angerichtet einfach Hammer aussieht zu fotografieren.

    Oder eine Zeichnung, ein Bild das nach vielen Stunden Schaffens, einem mit Stolz erfüllt, das man die Arbeit fotografiert und auch teilt.

    Aber Essen von einem Restaurant fotografieren, entzieht sich mir der Sinn.

    Man kann doch einfach mal die illustrierte Speisekarte ansehen...
    10 8 Melden
    • Gummibär 19.04.2018 15:52
      Highlight Ich fotografiere Mahlzeiten in Restaurants die in die Kategorie WTF fallen und lasse die Foodies unter meinen Freunden raten was dazu wohl auf dem Menu stand.
      7 4 Melden
    • Gawayn 19.04.2018 16:11
      Highlight Da empfehle ich dir, die Auswahl deiner üblichen Lokale zu überdenken.

      Ein schlechtes Lokal bloss zu stellen finde ich stillos.
      7 10 Melden
    • Gummibär 20.04.2018 10:34
      Highlight Das Bloßstellen von schlechten Lokalen überlasse ich gerne professionellen Kritikern; die leben ja zum Teil davon. Unter Freunden, die viel unterwegs sind, interessante Erfahrungen weiter zu geben ist hingegen durchaus stilvoll ...........
      4 1 Melden
  • The Origin Gra 19.04.2018 13:09
    Highlight Ich habe das nie Verstanden.
    Wenn das Essen dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit (Restaurant, Selbstgekocht) auf dem Tisch steht, habe ich keine Zeit zum Fotografieren denn dann Esse ich (Nein, Sorry, Reden möchte ich davor und danach aber nicht während dem Essen => Ja ich weiss, ein Date Killer xD )
    24 7 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 19.04.2018 12:39
    Highlight Als Therapie empfehle ich Dir den Youtubekanal "HowToBasic"
    12 2 Melden
    • wololowarlord 19.04.2018 13:22
      Highlight jap, sehr ähm "informativ" und kreativ😇
      2 2 Melden
  • Baccara 19.04.2018 12:37
    Highlight hahaha..echt jetzt? Ich fotografiere gerne mein Essen, wenn ich im Restaurant sitze. Weil ich es soooooo schön finde, wie es angerichtet ist. Und es ist dann auch immer noch soooooo fein.

    (ich esse halt einfach gerne feines. Und ob ich das fotografiere oder nicht, tut meinem Genuss echt keinen Abbruch!)
    24 39 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 19.04.2018 12:50
      Highlight Wenn du schon so offen bist, dann gib doch bitte auch gleich zu dass du dein Gaggi in der Toilette auch fotografierts und analysierst und mit deinen Kollegen teilst. Ist ja genauso weltbewegend wie gutes Essen.
      28 40 Melden
    • El diablo 19.04.2018 13:42
      Highlight Wie wärs mit Leben und leben lassen? Lasst doch fotografieren, wer es will und fresst euren Scheiss einfach kommentarlos.
      22 10 Melden
    • El diablo 19.04.2018 14:44
      Highlight Danke. Fragen finde ich auch in Ordnung aber die Einstellung: Was ihr macht ist falsch und ich bin in allem perfekt, passt mir einfach nicht. Solange man niemandem schadet und sich ans Gesetz hält soll man doch tun und lassen was man will und niemanden dafür kritisieren :)
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albright 19.04.2018 12:34
    Highlight This week I have been mostly wearing yoghurt!
    11 2 Melden
  • DäPublizischt 19.04.2018 12:34
    Highlight Hey Baroni! Schau! Ein Salat!

    <3
    100 5 Melden
  • River 19.04.2018 12:32
    Highlight Lasst doch die die das machen wollen, machen, und wir die lieber essen essen! Okay? En Guete
    21 25 Melden
    • danbla 19.04.2018 13:52
      Highlight Genau, dem ist nichts hinzuzufügen.
      3 4 Melden
    • Sarkasmusdetektor 20.04.2018 16:30
      Highlight Akzeptieren was andere machen? Das wäre wirklich mal ein neuer Trend. Aber da kommt eine Star-Trek-Gesellschaft ohne Armut und Krankheit wahrscheinlich noch vorher. Oder der Weltfrieden.
      1 0 Melden

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