Donald Trump
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Pikante Insider-Infos – oder doch nur ein Fake? bild: Keystone/watson

Widerstand aus dem Weissen Haus? Ein Twitter-Account sorgt für Wirbel



Am Valentinstag gab es für Donald Trump nichts zu feiern. Der US-Präsident musste den Rücktritt seines Sicherheitsberaters Michael Flynn wegen eines pikanten Telefonats mit dem russischen Botschafter verarbeiten. Die Affäre war durch Indiskretionen bekannt geworden, was Trump dazu bewog, seinem Ärger über «illegale Lecks» auf Twitter Luft zu verschaffen.

Geradezu realsatirisch war sein Verweis auf Nordkorea. Die Krisensitzung zum jüngsten Raketentest des Regimes in Pjöngjang hatte der Präsident in aller Öffentlichkeit abgehalten, in einem Restaurant in Florida, in dem Trump mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe diniert hatte.

Sein Ärger über die vielen Indiskretionen in Washington aber ist nicht unberechtigt, sie begleiten ihn und seine Regierung seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als drei Wochen. Ein Twitter-Account sorgt dabei für Aufsehen. Er nennt sich Rogue POTUS Staff (POTUS steht für President of the United States) und bezeichnet sich als Sprachrohr einer «inoffiziellen Widerstandsbewegung innerhalb des Weissen Hauses».

Mitarbeiter des Präsidenten, die ihn durch Insider-Infos zu sabotieren versuchen? Es wirkt fast zu gut, um wahr zu sein. Der am 26. Januar eröffnete Account zählt fast 800'000 Follower. Er konnte auch schon mit einem Scoop aufwarten, als er verkündete, dass Trump sich für Neil Gorsuch als Kandidaten für den Obersten Gerichtshof entschieden habe – und dies bereits Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe.

Ihre Glaubwürdigkeit versuchten der oder die «Widerstandskämpfer» zu stärken, indem sie über Versuche twitterten, sie zu enttarnen. Der Gorsuch-Coup hätte allerdings auch ein Glückstreffer sein können. Der Richter aus Colorado stand weit oben auf Trumps Favoritenliste.

Zweifel an der Echtheit des Rogue-Accounts kamen auf, als der Betreiber aufgefordert wurden, ein Foto aus dem Weissen Haus zu machen. Die Aufnahme eines Lifts, die darauf veröffentlicht wurde, lässt sich mit einer simplen Google-Suche im Internet auffinden, wie sich rasch herausstellte.

Zusätzlich erschüttert wurde die Glauwürdigkeit der vermeintlichen Trump-Gegner durch einen Tweet, in dem es hiess, Michael Flynn werde «nirgendwo hin gehen». Kaum veröffentlicht, trat der Sicherheitsberater doch zurück. Das allein mag nichts bedeuten, doch auf Nachfragen von Journalisten reagierten die angeblichen Insider gereizt, teilweise blockierten sie die Accounts der Reporter.

Die Echtheit von Rogue POTUS Staff wird zunehmend in Frage gestellt. «Wenn dies echte Mitarbeiter sind, die im echten Weissen Haus arbeiten, warum verschwenden sie so viel Zeit darauf, sich gegen Leute zu wehren, die ihnen nicht glauben», fragt sich GQ. «Und warum reagieren sie so dünnhäutig wie, nun ja ... der Kerl, den sie angeblich so ehrenhaft zu untergraben versuchen?»

Eines zumindest kann man dem Account nicht absprechen: Einen hohen Unterhaltungswert. Nach dem Besuch von Justin Trudeau bei Donald Trump am Montag vermeldete er, der kanadische Premierminister habe seiner Aussenministerin Chrystia Freeland gesagt: «Dieser Typ ist ein Idiot. Er weiss nicht, was er tut.» Wenn es nicht wahr ist, so ist es zumindest gut erfunden. (pbl)

Die besten Tweets von Trump

Das könnte dich auch interessieren:

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

Bacsinszky scheitert an Muguruza

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Feuz am Lauberhorn nur von Kriechmayr geschlagen

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mein Lieber 16.02.2017 07:43
    Highlight Highlight 800'000 Vollidioten, next please
  • Sheez Gagoo 15.02.2017 23:58
    Highlight Highlight Ich hätte bei dem Foto noch eine aktuelle Zeitung im Bild verlangt.
    • Adrian Aulbach 16.02.2017 16:21
      Highlight Highlight Seit Trump Präsident ist gibts im Weissen Haus keine Zeitungen mehr ...
  • Peter von der Flue 15.02.2017 22:46
    Highlight Highlight Wird es nicht langsam langweilig? Mir ist schon klar, dass man ihm auf die Pelle rücken will, aber wenn es dann um die Konsistenz und Farbe seiner Darmwurst geht, könnt ihr dann aufhören mit dem Trump Live Ticker
    • Donald 16.02.2017 07:48
      Highlight Highlight Es ist ja keine Unterhaltung, sondern Realität.
  • Juliet Bravo 15.02.2017 22:07
    Highlight Highlight ist wohl eher fake...

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

In der Weihnachtszeit liegen bei so manchen richtig protzige Geschenke unter dem Tannenbaum: Smartphones, Reisen, teure Gutscheine. In Deutschland gehen nun die Wunschzettel von Altersheimbewohnern viral, die sich so bescheidene Dinge wünschen, dass sich wohl manch einer von uns etwas schämen dürfte.

Ihren Ursprung haben die Weihnachtszettel mit den Wünschen in der Stadt Dachau, in der Nähe von München. Dort gibt es vor einem Laden einen Wunschbaum, an welchem gemeinnützige Organisationen die …

Artikel lesen
Link zum Artikel