DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Montenegro soll das 29. NATO-Mitglied werden – Russland gefällt das nicht

02.12.2015, 09:06

Die NATO hat den Balkanstaat Montenegro eingeladen, das 29. Mitglied des Militärbündnisses zu werden. Dies hätten die NATO-Aussenminister am Mittwoch bei ihrem Treffen in Brüssel beschlossen, sagte der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg.

Von der Einladung bis zum NATO-Beitritt kann es noch dauern. Bei Albanien und Kroatien etwa lag dazwischen ein Jahr. Die beiden Länder waren 2009 die bislang letzten, die von der NATO aufgenommen wurden.

Montenegro ist das kleinste Land Ex-Jugoslawiens. Es spaltete sich erst 2006 von Serbien ab. In Montenegro leben etwas mehr als 600'000 Menschen.

Seit Ende des Kalten Krieges hat die NATO trotz Protesten Russlands zwölf neue Mitglieder insbesondere aus Osteuropa aufgenommen. Russland hatte einen möglichen Bündnisbeitritt Montenegros jüngst erst wieder als schädlich für die europäische Sicherheit bezeichnet.

Eine Mitgliedschaft des kleinsten Landes Ex-Jugoslawiens in der Allianz würde den Beziehungen zwischen Russland und der NATO «einen weiteren Schlag versetzen», sagte Andrej Kelin vom Aussenministerium in Moskau in der vergangenen Woche.

Die militärische Seite spielte er hingegen herunter. «Montenegros Armee hat etwa 2000 Mitglieder. Da erübrigt sich ein Kommentar, welche zusätzliche Sicherheit das Land der NATO bringt», sagte Kelin. (sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Polizei befreit Kinder in Mexiko – über Online-Spiel rekrutiert

Die mexikanische Polizei hat drei Kinder aus der Gewalt von Kriminellen befreit. Sie waren zuvor über das populäre Online-Spiel «Free Fire» rekrutiert worden, sagte der stellvertretende Minister für Öffentliche Sicherheit, Ricardo Mejía, am Mittwoch. Demnach sollten sie mehr als 1300 Kilometer von ihrem Herkunftsort entfernt als Spitzel arbeiten.

Die Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren stammten aus der Gemeinde Tlacolula de Matamoros im südlichen Bundesstaat Oaxaca. Einer von ihnen habe sich im …

Artikel lesen
Link zum Artikel