Interview
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bild. Bill oxford/unplash

Interview

«Es besteht die Gefahr, dass wir die alte Wirtschaft einfach wieder hochfahren»

Im Auftrag von «energie-wende-ja» und Greenpeace hat eine Gruppe von Fachleuten eine Studie für ein nachhaltiges Beschäftigungsprogramm erarbeitet, mit dem die Coronakrise umweltverträglich gemeistert werden kann. Co-Autor Ruedi Meier erläutert die wichtigsten Erkenntnisse.



Sie fordern vom Bund bzw. der SNB 100 Milliarden Franken. Das ist viel Geld. Wozu brauchen Sie es?
Wir stecken in der schwersten Krise der letzten hundert Jahre. Es übertrifft die Situation in den Dreissigerjahren. Pro Woche gehen bis zu zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts verloren. Unsere Studie kommt zum Schluss, dass wir im schlimmsten Fall Ende 2021 einen Verlust von gegen 270 Milliarden Franken haben werden.

Ein viel gehörter Einwand lautet: Wenn dieser Verlust mit der Giesskanne aufgehalten wird, dann werden vor allem sogenannte Zombie-Firmen gerettet, Unternehmen, die ohnehin nicht mehr überlebensfähig sind. Was entgegnen Sie darauf?
Es ist tatsächlich riskant, zu entscheiden, wer Geld erhalten soll. Wichtig ist, dass dieses Geld in die reale Wirtschaft fliesst und dazu dient, dass sich die bedrohten Unternehmen rasch wieder auffangen können.

Werden nicht – wie während der Finanzkrise – vor allem Banken gerettet?
Derzeit haben wir keine Finanzkrise, zumindest vorläufig nicht. Wir haben eine Angebots- und Nachfragekrise, und es ist wichtig, dass wir adäquat darauf reagieren, will heissen: die Realwirtschaft stützen.

Ruedi Meier, energie-wende-ja

Ruedi Meier, Dr.oec.publ./Raumplaner ETH-ZPräsident energie-wende-ja. Zusammen mit Walter Ott hat er für die Organisation «energie-wende-ja» und Greenpeace die soeben veröffentlichte Studie «Covid 19/Klimakrise» verfasst.

Zynisch kann man sagen: Die Umwelt profitiert massiv vom Lockdown. Ist es ökologisch gesehen sinnvoll, die Wirtschaft möglichst schnell wieder hochzufahren?
Das wäre sehr zynisch. Doch die Gefahr besteht, dass wir die alte Wirtschaft einfach wieder hochfahren. Das wäre total falsch. Deshalb fordern wir auch als Erstes, dass das Prinzip der Kostenwahrheit eingehalten wird. Das ist ein zentrales Element der Marktwirtschaft, das nun endlich ernst genommen werden muss.

Was heisst das konkret?
Die Preise der fossilen Energieträger müssen mindestens auf das Niveau von Anfang Jahr angehoben werden. Die Abgabe auf Flugtickets muss kommen, ebenso das Mobility Pricing im Verkehr. Wenn diese Kostenwahrheit hergestellt ist, dann wird die Wirtschaft umweltverträglich wachsen.

Sie betonen Kostenwahrheit und Markt. Die NZZ spricht von Staatswirtschaft und Sozialismus. Wie geht das zusammen?
Gelegentlich habe ich das Gefühl, die NZZ weiss nicht, was eine Marktwirtschaft ist. Die Umwelt gehört ebenfalls zu einer Marktwirtschaft, und es ist klar, dass die externen Kosten, die durch die Wirtschaft entstehen, ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Es könnte auch in die andere Richtung gehen. Möglicherweise profitiert das Auto von der Krise, weil voll besetzte Pendlerzüge im Zeitalter von Corona suboptimal sind.
Wenn man zu viert im Auto sitzt, ist der Schutz ebenfalls fraglich. Doch der öffentliche Verkehr muss sich tatsächlich damit beschäftigen, wie man die Ansteckungsgefahr minimieren kann. Wir müssen auch das nun entdeckte Potential des Homeoffice nutzen, um Staus zu vermeiden. Mit einem Mobility Pricing des öffentlichen und des privaten Verkehrs kann man die Spitzen brechen und Infrastrukturen verhindern, die nur für wenige Stunden benötigt werden.

«In der Schweiz befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass wir seit einiger Zeit Klimapolitik betreiben.»

Rund 60 Milliarden Franken hat der Bund bereits für Sofortmassnahmen gesprochen. Sie wollen zusätzliche 15 Milliarden Franken für ein Impulsprogramm 2020/2030. Was wollen Sie konkret?
Dieses Geld soll dazu dienen, die Klimaziele zu erreichen, vor allem was die CO2-Neutralität betrifft. Diese Ziele sind ja im Programm zur Energiewende 2050 bereits definiert. Wir wissen daher sehr genau, in welchen Bereichen man ansetzen muss.

Sie wollen das nun beschleunigen?
Ja, das Impulsprogramm soll zwischen 2020 und 2030 über die Bühne gehen. Und was soll es beinhalten? Elektromobilität soll gefördert werden, ebenso erneuerbare Heizsysteme. Die Wirtschaft soll das Kreislaufprinzip verwirklichen, die Landwirtschaft biologischer werden. Dazu kommen der Flugverkehr und die Abfallwirtschaft. Für all diese Bereiche haben wir klare, konkrete Massnahmen ausgearbeitet.

Kann man ein solches Programm aus dem Stand abrufen?
Man kann. In der Schweiz befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass wir seit einiger Zeit Klimapolitik betreiben. Der Charme unseres Programms besteht darin, dass wir dort ansetzen, wo wir bereits heute aktiv sind: Gebäude werden energieeffizienter, Wärmepumpen ersetzen Ölheizungen und auch bei der Elektromobilität tut sich etwas. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es genügend Elektro-Ladestationen gibt. Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) macht es möglich, dass wir – zusammen mit der Wirtschaft – weitere wirksame Massnahmen ergreifen können.

Was ist mit dem Fachpersonal? Kann man arbeitslose Kellner und Köche in Heizungsmonteure und Sanitätsinstallateure verwandeln?
Ein gewisses Umstrukturieren lässt sich nicht vermeiden. Daher schlagen wir auch Aus- und Weiterbildungsmassnahmen vor. Um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen, braucht es dies ohnehin. Denken Sie bloss an die neuen Qualifikationen, welche die Digitalisierung mit sich bringt. Das heisst nicht, dass nun ganze Bereiche umgeschult werden müssen. Gastronomie und Tourismus wird es weiterhin geben. Mit den geeigneten Massnahmen kann der Arbeitsmarkt wieder ins Lot gebracht werden.

Unternehmer sprechen in Anlehnung an den Ökonomen Joseph Schumpeter gerne von einer «schöpferischen Zerstörung». Ihr Programm erinnert an eine ökologische schöpferische Zerstörung. Man nimmt die Coronakrise zum Anlass, die alte Ordnung zu zerstören und eine neue, umweltverträgliche aufzubauen.
Wir haben nichts mit einer «schöpferischen Zerstörung» am Hut. Die Natur hat für die Zerstörung gesorgt. Wir müssen jedoch die richtigen Lehren aus dieser Krise ziehen.

ZUM WACHSTUM DER SCHWEIZER WIRTSCHAFT IM ZWEITEN QUARTAL 2016 UM 0,6 PROZENT STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERGUEGUNG - Waiter in a restaurant in Zurich, pictured on April 7, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Von der Krise hart getroffen: Gastronomie-Angestellte. Bild: KEYSTONE

Im Sinne von Churchills Diktum: Lasst niemals eine Krise nutzlos verstreichen?
Die Klimakrise ist langfristig die grössere Gefahr als die Pandemie. Es ist daher zentral, dass wir nicht zurückkrebsen, sondern die Massnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise jetzt umsetzen. Je besser wir dabei das Prinzip der Kostenwahrheit umsetzen, desto weniger Subventionen braucht es.

Sprechen wir vom Geld. Wie sieht die Finanzierung Ihrer Projekte aus?
Die Zentralbanken haben weltweit so viel Geld wie noch nie geschöpft. Das hat eine völlig neue Welt geschaffen.

Teilweise eine perverse Welt. Die Börsen boomen wieder trotz drohender Depression.
Die Finanzwirtschaft hat sich völlig von der realen Wirtschaft abgekoppelt. Das hat unheimliche Vermögenszuwächse für ein paar wenige zur Folge. Die reale Wirtschaft wird dadurch überhaupt nicht in Schwung gebracht. Das Geld landet in der Spekulation. Es ist eine reine Vermögensinflation.

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der Coronakrise haben auch den Schweizer Pensionskassen im ersten Quartal heftige Kursverluste beschert. (Archivbild)

Trotz Mundschutz der Händler: Die Börsen haben sich teilweise erholt. Bild: EPA

Was wollen Sie dagegen unternehmen?
Ein Teil des Geldes soll über die Kanäle des Bundes wirksam in der realen Wirtschaft eingesetzt werden.

Derzeit wird die Hilfe des Bundes primär über die Banken verteilt. Soll das so bleiben?
Wir haben funktionierende Vollzugsstrukturen in der Schweiz, Bundesämter etwa, aber vor allem auch die Kantone. Das Gebäudeprogramm etwa ist bereits eingespielt, die Kantone wissen, wie das geht. Es soll noch effizienter werden. Das gilt auch für die Elektro-Ladestationen. Die NAF habe ich schon erwähnt. All diese eingespielten Strukturen kann man sofort nutzen.

Sie sprechen auch davon, dass jede Familie mit zwei Kindern einen Blankobetrag von 8000 Franken erhalten soll. Das riecht nach bedingungslosem Grundeinkommen.
Wir sprechen von einer einmaligen Zahlung, welche die Nachfrage stimulieren und das Vertrauen stärken soll. Wir glauben nicht an ein dauerhaftes Grundeinkommen, das wäre zu teuer.

Sie sprechen auch davon, dass allenfalls auf eine «Rückzahlung der geschuldeten Mittel» verzichtet werden kann. Das riecht nach einer neuen ökonomischen Theorie namens Modern Monetary Theory (MMT).
Wir haben uns tatsächlich mit der MMT auseinandergesetzt und sind der Meinung, dass wir uns geldpolitisch in einer völlig neuen Situation befinden. Der gängige Monetarismus hat sich überholt. Die Geldschwemme der Zentralbanken im üblichen Sinn kann nicht endlos weitergehen. Wir brauchen eine Geldpolitik, die der Öffentlichkeit zugute kommt. In der MMT gibt es Ansätze dafür.

Inflation ist das Schreckgespenst der gängigen Geldpolitik. Verstärken Ihre Massnahmen nicht die Inflationsgefahr?
Diese Gefahr muss man natürlich im Auge behalten. Doch die viel beschworene Inflation ist bisher aus verschiedenen Gründen nicht eingetroffen. Im Gegenteil, derzeit ist es wahrscheinlicher, dass das Gegenteil eintreffen wird, eine Deflation.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DeDanu 07.05.2020 17:23
    Highlight Highlight Solange der Geldadel und die Politiker zusammen ins Bett steigen wird sich das herrschende System niemals ändern ! Dafür sind die Spiesse derer welche einen massvollen und umsichtigen Umgang mit unseren Ressourcen, weniger reich/arm Gefälle und Nachhaltigkeit fordern viel zu kurz . Vorher friert die Hölle zu bevor das herrschende Regime ihre Macht abgibt. ☠️
  • Linus Luchs 07.05.2020 09:28
    Highlight Highlight Die Vorschläge von Ruedi Meier & Co. klingen gut. Aber die Umsetzung hängt von der Unterstützung des Parlaments ab. Der Ständerat hat sich gestern gegen den Dividendenstopp für Firmen ausgesprochen, die wegen Kurzarbeit subventioniert werden. Das ist ein deutlicher Hinweis betreffend der Chancen von "energie-wende-ja" in Bundesbern. Der neoliberale Klüngel ist nach wie vor in der stärkeren Position. Zuerst müssten wir Wählerinnen und Wähler für eine Machtverschiebung sorgen.
    • bonpris 07.05.2020 15:01
      Highlight Highlight Die Firmen werden nicht subventioniert. Das ist eine glatte Lüge. Den Firmen werden Kredite gewährt. Und an diesen Kredite verdient der Bund.
    • Linus Luchs 07.05.2020 15:39
      Highlight Highlight @bonpris: Du verwechselt da etwas. Ich spreche von Kurzarbeit. Die Unternehmen, die Kurzarbeit anmelden, erhalten von der Arbeitslosenkasse die Kurzarbeitsentschädigung für die Angestellten. Die Arbeitslosenkasse, das ist der Staat resp. das sind wir, die mit Lohnprozenten die Arbeitslosenkasse äufnen. Wenn dann ein Unternehmen diese Unterstützung in Anspruch nimmt, ist es absolut unverschämt, wenn sich dessen Aktionäre Dividenden auszahlen lassen.
    • bonpris 07.05.2020 18:59
      Highlight Highlight @Linus

      Du irrst Dich. Der Arbeitgeber bekommt keinen einzigen Franken für die Kurzarbeit. Der Arbeitgeber leistet bei Kurzarbeit die Vorauszahlung des Arbeitslosengeldes für die Kurzarbeiter. Die Arbeitslosenkasse zahlt danach den Arbeitgebern das von den Arbeitgebern vorausbezahlte Arbeitslosengeld zurück. Die Arbeiter auf Kurzarbeit leisten im Umfang der des erhaltenen Arbeitslosengeldes weniger Arbeit. Das Unternehmen kriegt bei Kurzarbeit nichts geschenkt - weder Geld noch Arbeitszeit.

      Die Kurzarbeit hilft bloss, kurzfristig Entlassungen zu vermeiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • d-effekt 07.05.2020 09:27
    Highlight Highlight Kein Grund zur Panik. ^^
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.05.2020 05:14
    Highlight Highlight Was heisst da "es besteht die Gefahr"? Es wird genau so geschehen und geht sogar weit darüber hinaus.

    Die Fähigkeit, sich im Spiegel erkennen zu können scheint dem Menschen nichts zu nützen, denn er will diese Fähigkeit dazu gar nicht nutzen. Ausser, um sich auf Instagram darzustellen.

    Die Wirtschaftshysteriker gehen einem auf den Sack. Aber unendlich!

    Die Energiewende ist eine illusorische Farce. Zu keinem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte hat technologischer Fortschritt der Natur einen Vorteil gebracht. Das absolute Gegenteil ist der Fall.

    #wenigeristmehr #kondomesindbesser
    Play Icon
  • Demetria 07.05.2020 02:46
    Highlight Highlight Die Familie an der Goldküste erhielte also 8000.- aber der Obdachlose und das Sans-Piers Hausmädchen deren Kinder in der dritten Welt hocken nichts? Mittelschichtler, eigentlich kenne ich die Bande ja inzwischen aber ich bin doch immer wieder überrascht, wie sie es überall noch schaffen ein unauffälliges Hintertürli einzubauen um sich die Kohle selbst abzugreifen und dann scheinheilig tun, als würden sie helfen. Wen die Kostenwahrheit im Verkehr treffen würde ist ja auch klar: bekomm Kohle und drücks gleich wieder ab fürs Bahn Abo. Naja, wenigstens ist er grün das ist zumindest ein Anfang.
  • Rethinking 06.05.2020 21:50
    Highlight Highlight Es wäre zu schön, wenn Corona dazu führen würde unsere Systeme zu hinterfragen...

    Insbesondere die verbissene Fokussierung auf Wachstum und Konsum sollte ernsthaft überdacht werden...

    Leider wird sich jedoch wohl nichts ändern...
    • bonpris 07.05.2020 15:02
      Highlight Highlight Wachstum und Konsum geht auch locker flockig, da hast Du recht.
  • Thomidizzy 06.05.2020 20:41
    Highlight Highlight E-Auto ist für mich keine Alternative, jedenfalls solange nicht, wie die Akkus mit Rohstoffen aus dem Ausland hergestellt werden. Da latschen wir in die gleiche Abhängigkeit wie beim Oel, nur mit China als Gewinner. Die haben überall die Finger auf diesen Rohstoffen und gerade Corona hat aufgezeigt, wie abhängig wir sind.
    Ich setze eher suf den technologischen Fortschritt im Kampf gegen den Wandel, denn ohne Technologie wüssten die 28000 Wissenschaftler so ziemlich gar nichts über das Klima.
  • Ruedi Meier 06.05.2020 20:34
    Highlight Highlight Kannst du diese drei Punkte nicht zur Diskussion stellen:

    Drei Dinge sollten zur Diskussion gestellt werden: 1. Einführung Kostenwahrheit. 2. Impulsprogramm 2020/2030. 3. Geldschöpfung zugunsten der Öffentlichkeit. Wer tut das?
  • Cpt. Jeppesen 06.05.2020 19:47
    Highlight Highlight Wie die letzten Wochen ganz klar ersichtlich war, Home-Office wäre die Zukunft für alle Bürojobs (falls wir es ernst meinen mit der Umwelt). Als Anwohner einer Hauptverkehrsstrasse ist die Veränderung zum besseren deutlich spürbar. Wenn alle weiterhin von zu Hause aus schaffen, die es jetzt gerade tun, dann wäre ein erster Schritt geschafft. Als Konsequenz daraus gibt es weniger Individualverkehr, weniger ÖV-Bedarf, somit weniger Fahrzeuge, die produziert werden müssen und die Umwelt verschmutzen . Netter Nebeneffekt ist, man lernt seine Familie und seine Nachbarschaft besser kennen.
  • atomschlaf 06.05.2020 17:59
    Highlight Highlight Ja, Wärmepumpen und Teslas statt Oelheizungen und Stinkediesel sind eine feine Sache.

    Wer aber wie der Herr Dr. Meier in Elektrifizierungsphantasien schwelgt, aber im ganzen Interview kein Wort darüber sagt, wo denn künftig der ganze (Winter-)Strom herkommen soll, den kann ich nicht wirklich ernst nehmen.
    • atomschlaf 06.05.2020 18:14
      Highlight Highlight Wie ich sehe, kommentiert der Herr Meier hier auch mit. (Sieht jedenfalls danach aus.)
      Würde mich sehr interessieren, wie Sie das sehen mit dem Winterstrom!
    • Ruedi Meier 06.05.2020 20:39
      Highlight Highlight Sehr gute zentrale Frage: 1. Mehr Energieeffizienz.
      2. PV Anlagen mit viel Winterstein - vor allem in den Alpen - soll speziell gefördert werden.
      3. Windanlagen wären auch sinnvoll.
      4. Austausch Ist dem Ausland und nutzen der Pumpspeicherwerke.
      5. Bezug von Solar- und Windstrom aus dem Süden.
      6. Im Sommer wird Synfuel produziert für den Winter.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.05.2020 05:22
      Highlight Highlight Welcher Winter? Den hat die Menschheit ja schon so gut wie beseitigt.
  • Beat Stocker 06.05.2020 15:36
    Highlight Highlight Ein Raumplaner an der ETH ruft nach Roadpricing? Das erachte ich als (schlechten) Witz. Gerade Raumplaner hätten es in der Hand, endlich auf eine lokal ausgewogene Bautätigkeit (Wohnungen / Arbeitsplätze) zu pochen, was den Pendelbedarf wesentlich beeinflussen dürfte.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 20:40
      Highlight Highlight Es braucht verkehrsarme Siedlungen und Mobilitypricing.
    • Demetria 07.05.2020 03:17
      Highlight Highlight Bitte ja! Endlich mal ein paar richtige Hochhäuser in Zürich statt diese dummen Genossenschaftsbuden die wieder nur den Mittelstand subventionieren (der dann natürlich dann noch frech von sozialem Wohnungsbau schwatzt, als ob sich einer von uns die fetten Dinger je leisten könnte). Also ich würd weder die teure SBB nicht vermissen und der See! Da könnte man im Sommer sogar mal schwimmen gehen ohne an der Badipforte ein kleines Vermögen abzudrücken. Darf auch gerne hässliche Plattenbauten neben der Autobahn sein so wie in Bern. Ich bin nicht heikel.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.05.2020 05:32
      Highlight Highlight Ändert nicht viel. Der Umweltschaden findet einfach komprimierter statt und dehnt sich von einem zentralen Punkt her aus. Statt Raumplaner bräuchte es Aufklärungsunterricht in einer Form, die verdeutlicht, dass Wohlstand einhergehend mit Kinderhaltung ein Umweltproblem sondergleichen sind.

      Bestes Beispiel ist Japan. Da leben fast alle nur noch in Zentren mit perfekt ausgebautem ÖV. Der MIV wird längst massiv ausgebremst. Dennoch hat Japan immer noch einen ökologischen Fussabdruck von über 5 pro Kopf. DIe Schweiz liegt bei über 6. Die Schweiz hat weniger als 30% Waldfläche, Japan fast 70%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 06.05.2020 15:24
    Highlight Highlight Die Welt hat vor Corona perfekt funktioniert. Sie hat auf der ganzen Welt Wohlstand gebracht. Hoffentlich können wir möglichst schnell wieder so wie vorher arbeiten.
    Diese ganzen esoterischen Ökophantasien, wie eine Wirtschaft nachhaltig funktionieren sollte, sind Schreibtisch- und Thinktankmodelle, die in der Praxis nie funktionieren würden.
    Der Kapitalismus funktioniert in der Theorie auch perfekt, aber dann kam der Staat und die Sozis und haben das wunderbare Modell verseucht und Sand ins Getriebe gestreut. Corona hat noch mehr Sozialismus gebracht und was ist die Folge-> Schulden
    • soulpower 06.05.2020 16:01
      Highlight Highlight na ja....dieses ständige Streben nach Wirtschaftswachstum und Globalisierung hat seine Schwächen nun auch aufgezeigt, und etliche Länder überlegen sich nun, wieder verhmehrt regional zu produzieren. Und dieser überbordende Kapitalismus, wo einige zu viel und andere zu wenig zum Essen haben, muss schon hinterfragt werden. Der Kaitalismus braucht zumindest endlich mal einen Deckel. Da heben die Leute, welche von Ihnen als "Sozis" bezeichnet werden, absolut Recht!
    • Adam Smith 06.05.2020 16:02
      Highlight Highlight @Antichrist Wo hast du deine Wirtschaftskenntnisse her? Von einem 10 Minuten YouTube Video? Der Staat muss teilweise in die Wirtschaft eingreifen, um Marktversagen zu korrigieren. Ein Beispiel dafür ist Monopolisierung. Und das sage ich, als wirtschaftlich liberaler Mensch.
    • Antichrist 06.05.2020 16:20
      Highlight Highlight @soulpower: Regional zu produzieren haben nicht die Sozis wiederentdeckt, sondern der allseits beliebte Trump. Den Sozis reicht es, wenn der Reisbauer in Asien einen Mindestlohn nach Schweizer SKOS Vorbild und eine Gewerkschaftsmitgliedschaft erhält. Die Firmen werden nach Corona höchstens Ihre Lagerhaltung überdenken und mehr Reserven einplanen. Regional produzieren geht nur mit Automatisierung, hohen Importzöllen oder staatlicher Unterstützung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum04 06.05.2020 14:50
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso man derart am alten Zopf hängen will. Wir haben jetzt die einmalige Gelegenheit, sozial/ökologisch/human zu werden!

    Zuerst müssen wir sofort den Erdölhandel verbieten. Die Wirtschaft muss sich augenblicklich ändern, sonst gibt es kein Ueberleben mehr. Der Klimawandel dankt.
    • John Steam in the snail hole 06.05.2020 17:24
      Highlight Highlight Genau, den Erdölhandel verbieten... lol. Du hast wahrscheinlich nicht die leiseste Ahnung was 1. alles vom Ölhandel abhängig ist und 2. alles aus Erdöl hergestellt wird. Nur so als kleiner Denkanstoss: Für die Herstellung von Kunststoffen wird ebenfalls Erdöl benötigt.
    • M.ax 06.05.2020 19:22
      Highlight Highlight Weil in der Corona Zeit viele Kinder lustige Kommentare schreiben....nur so kann man diese Ignoranz erklären.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 20:44
      Highlight Highlight Jetzt sollen Energieeffizienz und erneuerbare Energien einen viel grösseren Stellenwert erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 06.05.2020 14:31
    Highlight Highlight Der Mensch und „nachhaltig“... war er nie, ist er nicht und wird er nie sein... hat mit Pessimismus nicht zu tun, ist einfach Realität... nein nein, auch an diesem Turm zu Babel wird kräftig weitergebaut werden, bis er endgültig zusammenkracht. Und dann wird Mensch, wenn er‘s überlebt, damit anfangen, einen neuen Turm zu bauen. Ob der dann besser wird als der jetzige darf bezweifelt werden. Solches Verhalten kann man übrigens in jedem Sandkasten der Welt beobachten.
    • bonpris 07.05.2020 15:16
      Highlight Highlight Es liegt in der Natur.
      Die Natur will sich vermehren, wo sie nur kann, so schnell und zahlreich, wie es nur irgendwie geht.

      Der Mensch ist Teil dieser Natur. Und als Teil dieser Natur vermehrt er sich, wo er nur kann, so schnell und zahlreich, wie es nur irgendwie geht.

      Von dieser Vermehrung stammt das Wachstum in der Wirtschaft. Und weil der Mensch als Teil der Natur auf dieses natürliche Wachstum vertrauen kann, hat er die Zinswirtschaft etabliert. Und diese Zinswirtschaft bescherte uns allen Wohlstand, den wir täglich geniessen.

      Denke einmal darüber nach!
    • De-Saint-Ex 07.05.2020 16:12
      Highlight Highlight Grundfalsch. Nicht die Vermehrung (sowieso der einzige Grund wieso es uns überhaupt gibt) sondern die endlose Gier des Menschen ist das Problem.
    • bonpris 07.05.2020 18:47
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex
      Okay, nach Deiner Anschauung sind alle Lebewesen gierig. Es gibt keine, die sich nicht bis zum Geht-nicht-mehr vermehrt und die Ressourcen in seiner Umgebung aufbraucht, solange es hat. So ist die Natur. Finde Dich damit ab.
  • Swen Goldpreis 06.05.2020 14:17
    Highlight Highlight Ich finde erstaunlich, dass sie jemand, der sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, für Mobility Pricing einsetzt.

    Zur Nachhaltigkeit gehört auch, Gesetze zu formulieren, die nicht die bereits minderbemittelten übermässig hart treffen.

    Gerade Menschen, die im Niedriglohnsegment arbeiten, haben bei der Arbeitszeit null Spielraum. Und es sind auch genau die Leute, die sich die schöne Stadtwohnung nicht leisten können, von denen sie in 10 Minuten zu Fuss zum Arbeitsplatz kommen.

    Mobility Pricing ist unsozialer Mist und gefährlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
    • Bruuslii 06.05.2020 15:26
      Highlight Highlight ich bin dafür, luxusgüter (massiv) stärker zu besteuern!

      die transaktionssteuer ist für mich auch eine starke idee, die aber nocht etwas ausgefeilt werden muss, damit sie funktioniert.
    • soulpower 06.05.2020 15:32
      Highlight Highlight Also wer es sich dann nach der Corona Krise noch leisten kann, zusätzliches Road-pricing und alle möglichen geplanten Klimaabgaben zu bezahlen wird es schön haben auf den Strassen, welche übrigens von allen bezahlt wurden. Der Rest wird sich irgendwie in den öV hineinpferchen müssen und hoffen, dabei nicht mit dem Virus angesteckt zu werden...unsozialer geht eigentlich gar nicht...
    • Ruedi Meier 06.05.2020 20:45
      Highlight Highlight MobilityPricing mit Rückverteilung stellt die Sozialverträglichkeit sicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DruggaMate 06.05.2020 13:51
    Highlight Highlight Diese Krise muss als Chance gesehen werden. Wir sehen aktuell gerade eine Art weltweites einmaliges Experiment, welches das Minimum an den Tag fördert, was der Mensch zum Leben braucht. Die Wirtschaft wird nie wieder von selbst so stark runter gefahren. Jetzt ist/war es der Fall, jetzt hatten Millionen Menschen Zeit aufzupassen, nachzudenken und zu erkennen, dass massig etwas falsch läuft. Jetzt wäre es darum an der Zeit die Wirtschaft effektiver, nachhaltiger und besser wieder hoch zu fahren. Das wäre "intelligent".
    Nur scheint das, mit Blick auf die Menschheit, eindeutig zu viel verlangt.
    • atomschlaf 06.05.2020 18:05
      Highlight Highlight Die Coronakrise zeigt uns 1:1, wo uns die Öko-Extremisten mit ihrer Verarmungpolitik gerne hinführen möchten: Immobil, an das spiessige Dorf oder Stadtquartier gebunden, unter ständiger sozialer Kontrolle, nur das Nötigste zum Leben, Mangelwirtschaft.

      Nein, danke!
    • Gubbe 06.05.2020 23:16
      Highlight Highlight DruggaMate
      Endzeitideen, zurück zur Natur, der Mensch braucht ja nicht viel. Wieso wird dann ständig für die gesammelt, die nicht viel haben. Muss nicht so erquickend sein.
    • rodolofo 07.05.2020 07:16
      Highlight Highlight @ atomschlaf
      Eigentlich darf man das ja gar nicht sagen:
      Ich bin ein solcher "abgewirtschafteter und griesgrämiger Öko".
      Auf dem Biobauernhof, wo ich arbeite und in meinem schönen Zuhause mit Naturgarten und Selbstversorger-Hobbylandwirtschaft geht es mir immer noch blendend!
      Ich bin bestens versorgt mit erstklassigen Bio-Lebensmitteln und höre am Morgen ein Konzert von fröhlichen Vögeln!
      Das Einzige, was mir wirklich fehlt, sind die sozialen Kontaktmöglichkeiten aufgrund der verhängten Massnahmen des "Physical Distancing".
      Aber Dein übermässiger Konsumismus könnte mir gestohlen bleiben.
  • Horobar 06.05.2020 13:35
    Highlight Highlight In der jüngerenbVergangenheit wurden Krisen immer wieder vor allem von wortschaftliberalen Thatcher-Jünger benutzt um Steuern zu senkenund die Wohlfahrt abzubauen, da dies ja die Wirtschaft ankurbeln soll.
    Dafür ist jetzt die öffentliche Hand kaum mehr handlungsfähig. Glaubt den Beteuerungen nicht, dass in der Krise der Status Quo erhalten werden soll. Die die das behaupten, hatten auch keine Bedenken während früherer Krisen ihr Programm durchzudrücken.
    • atomschlaf 06.05.2020 18:06
      Highlight Highlight Die öffentliche Hand kaum mehr handlungsfähig?
      Was hast Du geraucht?
      Hast Du mitgekriegt, welche horrenden Beträge Bundesrat und Parlament die letzten Woche bewilligt haben?
  • soulpower 06.05.2020 13:34
    Highlight Highlight Mich dünkt, dass Extrempositionen von extrem rechts bis extrem links bei der Bevölkerung schon vor Corona einen schweren Stand hatten. Das konnte man bei den letzten Abstimmungen zu verschiedenen extrem-Positionen beobachten. Das könnte mit und nach Corona noch vermehrt so sein. Die Menschen möchten zur Zeit wohl eher ein minimum an Sicherheit und Jobs, bevor man sich auf neue Experimente einlässt. Um das zu erkennen muss man kein Politikwissenschaftler sein.
    • Demetria 07.05.2020 03:49
      Highlight Highlight Lustig, also ich hatte mit meinen roten Ideen noch nie so viel Erfolg wie jetzt. Aber lass mich raten: Du bist vermutlich eher nicht am A-Ende dieses Systems. Die Mittelschicht hat ja vom Wirtschaftscrash profitiert: Uber-Fahrer mitten in der Nacht zur Hälfte des Preises eines Taxis, "selbständig erwerbende Unternehmer" die Putzen und Essen liefern, billige Flüge, Airbnb, unterbezahlte Unterschichtsfrauen in Kitas damit die Damen des Bürgertums einen auf Selbstverwirklichung machen können. Klar seid ihr nicht dafür, dass sich hier was ändern soll, Marie-Antoinette wars ja auch nicht.
  • Hangover 06.05.2020 13:32
    Highlight Highlight "Der Charme unseres Programms" ist es, dass es keinen Charme hat.

    Zu wenig durchdacht. Auf halber Strecke steckengeblieben. Immer noch dem Wirtschaftswachstum Untertan.


    • Ruedi Meier 06.05.2020 20:47
      Highlight Highlight Es geht um nachhaltige Entwicklung weltweit. Jeder darf natürlich in grösster Bescheidenheit leben.
  • simiimi 06.05.2020 13:22
    Highlight Highlight Die alte Wirtschaft wird bereits wieder hochgefahren, bis auf die Hygienemassnahmen und das Reisen werden wir wohl in einem Monat wieder beim Vorkrisenzustand angelangt sein. Das Zeitfenster um grosse Änderungen zu erreichen schliesst sich bereits wieder, wenn anfangs Juni die dritten Lockerungen in Kraft treten werden, ist es endgültig zu.
  • rodolofo 06.05.2020 13:19
    Highlight Highlight Die bedingungslosen Milliarden für Airlines und Flughäfen zeigen, in welche Richtung es geht:
    Rechtsnationalisten weltweit wollen nichts wissen von internationalen Institutionen, - Richtlinien und multilateralen Abkommen und weisen dann "geschäftstüchtig" darauf hin, dass ein Land allein nichts gegen den Klimawandel machen könne...
    • Gubbe 06.05.2020 23:24
      Highlight Highlight Aber du kannst was gegen das böse Klima tun. Es gibt keinen Wandel, es gibt seit 10k Jahren eine Erwärmung. Weil es die Natur ist und kein Computer, geht diese Erwärmung mal schneller, mal weniger. Keine Angst, es hat noch jedes mal abgekühlt. Da spricht man von Eiszeit.
  • Hillman 06.05.2020 13:02
    Highlight Highlight Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun aber unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
    Wenn wir nicht jetzt handeln und unser Wirtschaftssystem fundamental überdenken, wann dann?
    Und ja, einer muss den Anfang machen. Das kann sehr wohl die Schweiz sein.
    "With great power comes great responsibility"
  • Rabbi Jussuf 06.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Kostenwahrheit
    Wer dieses Wort benutzt, hat immer nur eine Seite im Auge, wie oben ja schon angegeben.
    Dass es auf der anderen Seite, also beispielsweise bei den Erneuerbaren keine Kostenwahrheit gibt und geben wird, dürfte klar sein, denn wenn die Subventionen heruntergefahren werden, ist es aus mit den Erneuerbaren und sie werden ein Nischendasein führen müssen. Folglich gilt für die Elektromobilität das Gleiche, auch wenn es da sicher einige Sparten gibt, die sinnvoll sind.
  • Hillman 06.05.2020 12:59
    Highlight Highlight Die Diskussion ob man jetzt eine nachhaltigere Wirtschaft investieren soll erinnert mich stark an das Problem mit dem fast leeren Tank beim Auto: Wir können jetzt nicht anhalten obwohl der Tank fast leer ist. Wir haben keine Zeit, um zu tanken weil wir sonst zu spät ankommen Wenn wir dies aber nicht tun werden, würden wir zwar genug früh ankommen aber das Benzin reicht nicht soweit.
    Übertragen auf unsere "Um"welt (sollte eigentlich eher "MIT"Welt heissen - geht ja nicht ohne) heisst das, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist umszustellen. Hoffentlich sind wir nicht zu spät!
  • Küsel64 06.05.2020 12:55
    Highlight Highlight Einfach dass das klar ist: Das CO2 aus der Luft zu holen, das für einen Flug ZH-Stockholm und zurück in die Luft gepustet wurde, kostet bei Climeworks rund 600-700 Franken. Soviel muss auch der Zuschlag sein bei den Flugtickets und sonst nützt das ganze nichts, gar nichts. Und wenn nicht, dann kommt eine Krise, die in der Geschichte keinen Massstab kennt... Lasst Euch das bitte mal auf der Zunge vergehen, was das für eure Kinder heissen könnte...
    • The Destiny // Team Telegram 06.05.2020 13:13
      Highlight Highlight Dann kann man gleich sagen dass nur noch reiche fliegen dürfen.
    • vespoid 06.05.2020 14:44
      Highlight Highlight Das ist bereits der Fall. Fliegen tun nur die 10% reichsten der Welt. Quelle Oxfam
    • pop_eye 06.05.2020 15:02
      Highlight Highlight Küsel64
      Wieviel kostet die "Produktion" von einem Rind bis es am Schluss auf dem Teller landet? Da reichen 600-700.- Franken nicht mal im Ansatz!
      Das dauernde Genörgele betr. CO2 aus der Fliegerei ist Nonsens! Ein Tropfen auf den heissen Stein, der jedoch symbolisch gesehen, für die Politik eine Steuer-Weihnachtsgans ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bronko 06.05.2020 12:52
    Highlight Highlight "Besteht die Gefahr, dass.." Das ist leider Augenwischerei o. zumindest verharmlosend ausgedrückt. Auch ich bin Idealist. Aber wenn sich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft gelöst hat (!), ist es bereits längst soweit.
    Die kapitalistischen Gesetze des Profites regieren und funktionieren weiterhin allerbestens. Gerade im Machtzentrum der Finanzwirtschaft und Bankenland Schweiz. Zitat R. M.: "Das hat unheimliche Vermögenszuwächse für ein paar wenige zur Folge. Die reale Wirtschaft wird dadurch überhaupt nicht in Schwung gebracht."
    Und so vergrössert sich nun mal die Schere weiterhin.
  • Küsel64 06.05.2020 12:51
    Highlight Highlight Aber sorry: "Wir stecken in der schwersten Krise der letzten hundert Jahre. Es übertrifft die Situation in den Dreissigerjahren." Wir sind nun seit 2 Monaten in der Krise. Ein Totalausfall wäre 2/12 des Jahresumsatzes. Aber es ist nie und nimmer einen Totalausfall. Einige setzen sich zur Ruhe weil es billiger ist, die MA kurzarbeiten zu lassen als Aufträge zu schlecht kalkulierten Preisen auszuführen. Man muss das nicht hoch reden, sondern den Missbrauch bekämpfen.
  • johnnyenglish 06.05.2020 12:49
    Highlight Highlight Im Auftrag von Greenpeace. Ja, nee, ist klar.
  • Faktenchecker 06.05.2020 12:33
    Highlight Highlight In einer Wirtschaftskrise die heftig ist und/oder lange andauert, haben wir echte Probleme.
    Da werden grüne utopische Vorstellungen von Klimaschutz obselet.
    Außerdem war die ganze aus dem Ruder gelaufene Klimahysterie ziemlich witzlos. Gut wurde dem nun ein Ende gesetzt.
    • ChlyklassSFI 06.05.2020 13:07
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung. Ohne Erde gibt es auch keine Wirtschaft.
    • Therealmonti 06.05.2020 13:11
      Highlight Highlight Jedesmal, wenn ich einen Kommentar von Dir lese, frage ich mich: was sind das für Menschen, die so denken? Ich gebe es zu: ich fasse es nicht. Aber ich bin froh, dass ich anders bin. Und ich weiss auch: Ich bin nicht allein.
    • Rabbi Jussuf 06.05.2020 13:23
      Highlight Highlight Ein Ende gesetzt?
      Sieht nicht so aus, wenn ich mir die Artikel und Kommentare hier und anderswo anschaue.
      Kaum müssen die Panikmacher von Corona etwas leiser treten, kommen die Klimahysteriker aus ihren Löchern gekrochen. Wobei das zum guten Teil dieselben sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bonpris 06.05.2020 12:33
    Highlight Highlight Alles in allem wird uns da die stalinistische Planwirtschaft neu verpackt unter die Nase gehalten. Also nichts gutes, wie uns die Geschichte gelehrt hat.

    Da sage ich: Danke, aber nein danke.

    Anmerkungen:
    Die Kostenwahrheit existiert. Sie existiert im Markt und in der Gesellschaft. Es zahlt keiner für etwas mehr als er bereit ist dafür zu bezahlen.
    Staatlich festgelegte Preise sind eine Form der Steuererhebung, was nichts ändert an der Nachfrage und dem Angebot im Markt. Das macht nur alles für alle teurer. Das bedeutet mehr Armut und Elend.

    Die hier präsentierte Weltverbesserung ist keine.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 13:28
      Highlight Highlight Hier wird Marktwirtschaft mit Kostenwahrheit gefordert, sollte längst selbstverständlich sein.
    • Horobar 06.05.2020 13:30
      Highlight Highlight Das stimmt definitiv nicht. Bei der Produktion und beim Transport entstehen Kosten die nicht eingpreist werden. Um nicht CO2 als Beispiel zu bringen, verursacht ein Kieswerk Staubemissionen, die im Nachbardorf die Strassen verschmutzen. Die Putzkosten werden von der Allgemeinheit getragen und sind nicht eingepreist.

      Sollen diese Schäden an der Allmende bezahlt werden, müssen diese entweder über die Steuern von der Allgemeinheit bezahlt oder als künstliche Verteuerung auf den verkauften Kies geschlagen werden.
    • Liselote Meier 06.05.2020 14:01
      Highlight Highlight Mit einer "stalinistischen Planwirtschaft" hat das geschriebene ziemlich wenig gemeinsam. Das war eine forcierte Industrialisierung in der Sowjetunion um jeden Preis.

      Zweitens ist bei dir wohl der Maximalpreis unter den Tisch gefallen, wohl weil deine Argumentation "von eine Form der Steuererhebung" dann nicht mehr haltbar wäre.

      Drittens der "vollkommenen Markt" existiert nur in der Neoklassischen Theorie welches aber auf Annahmen beruht, welche nicht der Realität entsprechen und solch Sachen wie Umwelt eben nicht berücksichtigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 06.05.2020 12:11
    Highlight Highlight Völlig richtig: Die Klima-Krise ist die viel grössere Gefahr als die Corona-Pandemie. Und zwar nicht bloss langfristig, sondern schon in absehbarer Zeit.
    • bonpris 06.05.2020 13:24
      Highlight Highlight Es ist eine Klima-Chance.
    • Hangover 06.05.2020 13:35
      Highlight Highlight Psssst. Nicht zu viel verraten, die Menschen wollen sich überraschen lassen.

  • Ludwig van 06.05.2020 12:06
    Highlight Highlight Es ist legitim dass man jetzt Forderungen stellt dass die Wirtschaft grüner werden soll. Aber man muss realistisch sein: In einer Wirtschaftskrise haben solche Forderungen wenig Chancen. Viele Leute sorgen sich um ihr Einkommen und dann sind sie nicht bereit, Geld für den Klimaschutz auszugeben. Die Wirtschaft umstellen geht leichter während dem Wirtschaftsboom. Das sieht man ja auch an den Wahlergebnissen der Grünen. 2007 im Wirtschaftsboom waren sie im Hoch, dann kam die ganzen Krisen und die Grünen sind abgestürzt. 2019 wieder Boom und die Grünen haben wieder zugelegt.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 12:14
      Highlight Highlight In der Studie wird auf die Sozialverträglichkeit grosses Gewicht gelegt. Mit der Rückverteilung werden die einkommensschwachen Schichten besser gestellt.
    • Ludwig van 06.05.2020 13:46
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch: Die Arbeitslosigkeit war auf Rekordtief, die Löhne sind gestiegen, die Unternehmen (klein und gross) haben Gewinne gemacht, der Aktienmarkt hat fast einen Drittel zugelegt. Der Staat hat einen riesen Überschuss erzielt und die SNB einen rekordverdächtigen Gewinn. Wenn du gar nichts mitbekommen hast dann hast du einfach keine Wirtschaftsnachrichten angeschaut. Bei Watson kommt meiner Meinung nach die Wirtschaft ein bisschen zu kurz (ausser wenn etwas ganz schlimmes passiert).
    • heitere_fahne 06.05.2020 15:36
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch, scheint so :P Im letzten Jahr gingen fast alle Aktienmärkte steil bergauf, hier zum Beispiel der Swiss Performance Index: https://www.bloomberg.com/quote/SPI:IND

      +29% von Anfang bis Ende Jahr
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 06.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Sind wir Menschen wirklich so unbelehrbar, dass wir wirklich nichts aus dieser Krise mitnehmen werden? Keine einzige Erkenntnis? Ein Volk, bei welchem das Wort ,Grün‘ & ,Grüner‘ einer Beleidigung gleich kommt und welches seinen Luxus über die Bedürfnisse unseres sensiblen Ökosystems stellt, sehe ich diesbezüglich eher Schwarz statt Grün.
  • Joseph Quimby 06.05.2020 11:59
    Highlight Highlight Mit den 8000 Stutz kaufen sich Familien dann einen Zweitwagen, weil man während einer Pandemie nicht den ÖV nutzen will 😅
    • Ruedi Meier 06.05.2020 13:29
      Highlight Highlight Hoffentlich ein eMobil.
    • Matti_St 06.05.2020 14:25
      Highlight Highlight Ja, dann verdient einer in der Fahrzeugbranche Geld. Ein anderer kann endlich zum Zahnarzt gehen. Wieder ein anderer zahlt Schulden. So verteilt sich das Geld und hilft der Wirtschaft auf die Beine zu kommen.
    • versy 06.05.2020 15:41
      Highlight Highlight @Matti_St
      Das Geld z.B. in der Fahrzeugbranche geht aber dann vor allem ins Ausland und wenn noch die "falschen" Fahrzeuge gekauft werden, steht es sogar im Wiederspruch der Energiewende.
      Ich weiss nicht ob man damit der Wirtschaft und der betreffenden Familien längerfristig hilft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 06.05.2020 11:53
    Highlight Highlight Einige von den Ansätzen dieser Studie macht absolut Sinn. Oeffentliche Gelder in die Energiewende einzusetzen dies mit Anreizen.
    Einen Blankocheque von 8'000 zu verteilen ohne diesen an Bedingungen zu knöpfen, wie das Geld zu verwenden ist, stellt einen blanken Unsinn dar. Giesskannen-Prinzip Verteilung von Geldern sollte nicht geschehen.
    • bonpris 06.05.2020 12:34
      Highlight Highlight Finde ich auch. Ich kriege 16000 und Du nichts. Dann ist's voll okay.
    • versy 06.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Dachte ich auch, was sagt er dann, wenn die Familie das für die nächsten vier Ferienflüge benützt 😆
    • rodolofo 06.05.2020 13:28
      Highlight Highlight Darf nur ins "Grünlicht-Milieu" investiert werden...;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SörgeliVomChristophNörgeli 06.05.2020 11:52
    Highlight Highlight Wir werden die nächsten Jahre ein seit Jahrzehnten nicht gekannte Wirtschaftskrise haben. Da kommt der Umweltschutz halt einfach erst ganz am Schluss. Ich weiss, passt vielen nicht, ist aber so.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 12:16
      Highlight Highlight Das Impulsprogramm bringt Beschäftigung , direkte Umweltnutzen und Klimaneutralität. Eine ein-ein-Situation.
    • sheshe 06.05.2020 12:17
      Highlight Highlight Mit dieser Einstellung wird das aber eine selbsterfüllende Prophezeiung.

      Wieso es nicht wenigstens versuchen?!
    • HabbyHab 06.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Eine Klimakrise wird viel grössere wirtschaftliche Auswirkungen als Corona haben..
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 06.05.2020 11:52
    Highlight Highlight "Je besser wir dabei das Prinzip der Kostenwahrheit umsetzen, desto weniger Subventionen braucht es. "

    Nettes Prinzip im "freien Markt"

    Nur ist ein Staat mit "fürsorgerischen Aufgaben" (Versorgung, Sicherheit, Soziales, Bildung, Infrastruktur) KEIN freier Markt und ist durch Verfassung dazu gezwungen, Dienstleistungen durch staatsnahe Betriebe unter den effektiven Kosten zur Verfügung zu stellen . ausländische Konkurrenz durch Subventionen zu minimieren oder zu verhindern und Dienstleistungen anzubieten, die sich nicht an den effektiven Kosten orientieren.
    • The Destiny // Team Telegram 06.05.2020 13:21
      Highlight Highlight Der gute möchte für alle eine "perfect competition" Situation, aber vergisst das die marginal cost für Schweizer Firmen in 90% der Fällen höher ist als für ausländische Unternehmen.
      Er möchte also gleichzeitig den Markt für alle Güter welche wir inländisch produzieren können schliessen.
      Und dann schnorrt er noch etwas von "Kostenwahrheit" absolut lächerlich.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:51
    Highlight Highlight 4)
    Wenn MMT stimmt und funktionier haben wir ein verdammtes Problem, weil Totaliäre Staaten wie China und Russland aber auch Länder wie Polen und Italien dann de facto "unlimitierte" finanzielle Ressourcen haben. Weder sind sie auf Geldgeber angewiesen, noch auf eine Bevölkerung und Wirtschaft, die Steuern zahlt.
    Wer folgt, wird reichlich beschenkt, der Rest darf mit einem gut ausgebauten Sicherheitsdispositiv bekanntschaft machen.
  • Zeit_Genosse 06.05.2020 11:50
    Highlight Highlight In Krisen orientieren sich Menschen und Systeme am Bekannten und an starker Führung. Sie möchten das „ Alte“ zurück und denken, mit bestehenden Rezepten die Krise irgendwie ausbalancieren zu können.

    Wir wissen, dass sich die Welt verändert hat und es nicht mehr gleich weitergeht. Doch jetzt die ökologischen Anliegen derart zu forcieren, schafft neue Unsicherheit und steht momentan nicht im Verhältnis zur kurzfristig grossen ökonomischen Herausforderung. Deshalb werden noch etliche Mia. zur Erhaltung der jetzigen System investiert. Die Psychologie und Soziologie darf man nicht vergessen.
  • Froggr 06.05.2020 11:50
    Highlight Highlight Natürlich wird die Wirtschaft wieder genau so hochgefahren, wie sie zuvor war. Warum nicht? Wir müssen jetzt schnell machen, damit nicht noch mehr arbeitslos werden.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Wie schnell wir hochfahren, definiert die Gesundheitspolitik. Gleichzeitig sind Vorteile der Umweltpolitik zu nutzen.
    • bonpris 06.05.2020 12:39
      Highlight Highlight Ich fürchte, dass ist den Grünen, Greenpeace und Co. völlig wurscht, was weltweit mit den vielen Arbeitslosen geschieht und wieviele von ihnen verhungern werden - Hauptsache die Umwelt profitiert. Idealisten stellen grundsätzlich ihre Ideale über Menschenleben, vorallem das Leben anderer.
    • ChlyklassSFI 06.05.2020 13:09
      Highlight Highlight Bonpris: Wirtschaftsfanatiker stellen die Wirtschaft über Menschenleben. Ohne gesunde Umwelt gibt es dann gar nichts mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • what's on? 06.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Die Zentralbanken pumpen massenhaft Geld in die Wirtschaft & Gesellschaft. Zu Lasten der Steuerzahler. Die Weltwirtschaft war vor Corona schon extrem überschuldet und stand vor einem Kollaps. Gottseidank kam Corona. Jetzt haben wir einen Schuldigen. Die WHO hat Corona ganz im Sinne ihrer Financiers gepusht, damit jetzt mit Impfstoffen der (letzte?) grosse Reibach gemacht werden kann. Hedgefonds wetten auf Firmenpleiten, was garantiert eintreffen wird. Wenn die Euro-Länder genug von den gegenseitigen Forderungen haben, bricht diese Währung auch weg. Zu erwarten ist eine massive Inflation.
    • bonpris 06.05.2020 12:45
      Highlight Highlight Deine Verschwörungstheorie hat einen grossen Makel. Wenn eine relativ kleine Branche der Weltwirtschaft, hier die Pharmaindustrie, gross genug ist, um ein globales Komplott durchzuziehen, warum dann, sind alle anderen Branchen der Weltwirtschaft, auch zusammen nicht gross genug, dieses für sie enorm schädliche Komplott zu verhindern?
    • what's on? 06.05.2020 13:29
      Highlight Highlight @bonpris. es ist wohl mehr als nur eine Verschwörung im Hintergrund im Gange - also eher Verschwörungstheorien. Wenn man den Besitzverhältnissen der grossen Player nachgeht, bleiben nicht sooo viele "unabhängige Branchen" übrig, die sich hätten wehren können. Ausserdem sieht man ja, was mit Kritikern passiert.
      Angst ist ein grosser Multiplikator in diesem Corona-Game. Man kann sich übrigens auch abseits der Staats- und Mainstream-Medien informieren. btw. Leerverkäufe ist dazu auch ein interessantes Thema.
    • bonpris 06.05.2020 15:18
      Highlight Highlight @what'on?
      Das hilft nicht weiter. Auch wenn nicht viele 'Player' übrig bleiben, so bleiben doch 'Player' übrig, die mindestens eben so mächtig sind wie die Pharmaindustrie und die zu denselben Mitteln, greifen können, um ihr Geschäft zu schützen oder zu fördern. Warum bringen nicht die übrigen 'Player' den einen 'Player' namens Pharma einfach um?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 06.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Derzeit haben wir keine Finanzkrise, zumindest vorläufig nicht.

    Das Finanzsystem ist eine einzige Krise. Nicht mehr und nicht weniger.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Die Geldschöpfung muss mehr der Öffentlichkeit dienen.
    • MasterPain 06.05.2020 14:17
      Highlight Highlight Die Geldschöpfung muss vor allem eine Wertschöpfung sein.
    • bonpris 06.05.2020 17:56
      Highlight Highlight Die Geldschöpfung muss in und nicht aus meinem Portemonnaie sein.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:47
    Highlight Highlight Der politische Hintegrund ist, das es im amerikanischen Kontext darum geht, Wohlfahrststaatliche Aussgaben zu legitimieren und das Arguement, dass sich der Staat das nicht "leisten" kann zu entkräften.
    Ich sehe zwei Probleme:
    1) Grundsätzlich steckt da sehr viel Glaube in die Steuerbarkeit der Ökonomie. Beispiel ist, dass die Steuern ein zentralens Steuerungselement sind, mit welchem die Geldmenge kontrolliert wird.
    Oke, und was ist, wenn die Bevölkerung keine Lust hat, ständig mehr oder weniger Steuern zu zahlen? Wie siehts dann mit der politischen Steuerung aus?
    • bonpris 06.05.2020 12:57
      Highlight Highlight Ich denke, Du meinst das offensichtliche: Dann weicht die Bevölkerung aus in die Schattenwirtschaft (Schwarzarbeit, Schwarzmarkt, etc.).

      Das findet längst schon statt.
      In D wird die Schattenwirtschaft auf 12% des BIP geschätzt. 1970 lag diese Quote noch bei knapp 3 %. Seither stiegen die Steuerbelastung und die Staatsquote und man wich zunehmend aus in die Schattenwirtschaft um Kosten einzusparen.

      In der CH wird die Quote auf 6.5 % geschätzt. Weitere Quoten [%]: I 20, GR 22, E, 18, P 18, USA 6.

      Je höher die Steuerlast, desto mehr Schattenwirtschaft.

      Quelle: https://bit.ly/3djxxPN
    • Demetria 07.05.2020 05:36
      Highlight Highlight Umgekehrt: je mehr Umverteilung, desto weniger wird die Unterschicht in die Schattenwirtschaft gedrängt. Wenn die Leute verzweifelt sind, so akzeptieren sie jede Arbeit egal zu welch entwürdigenden Bedingungen, vor allem wenn sie auch keinen Zugang zu Bildung haben und ihre Rechte nicht kennen. Aber Bildung und eine funktionierende Justiz wollen von Steuern bezahlt sein. Spoiler: bei uns liegt gerade beides in Scherben. Aber es gibt nichts, was eine fette Erbschaftssteuer nicht richten könnte: mehr Talente aus der Unterschicht, weniger Lauber.
    • bonpris 07.05.2020 09:23
      Highlight Highlight @Demetria
      Die Welt funktioniert nicht so, wie Du Dir das wünschst. Die Umverteilung hält die Unterschicht nicht davon ab, in der Schattenwirtschaft schlechtere als die gesetzlichen Bedingungen zu akzeptieren. Ganz einfach, weil es sich für sie lohnt - stets.
      Denn die Umverteilung kann nur in so geringem Umfang stattfinden, dass sie viel geringer ausfallen als ein Lohn. Niemand würde sonst noch arbeiten gehen wollen. Die Firmen müssten schliessen oder in Länder mit tieferem Lohnniveau ausweichen. Es wäre bald nichts mehr übrig, das man noch umverteilen könnte.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:43
    Highlight Highlight 2)
    3. ist in seiner Geldschöpfung und seinen Käufen nur durch die Inflation begrenzt, die sich beschleunigt, sobald die realen Ressourcen (Arbeit, Kapital und natürliche Ressourcen) der Wirtschaft bei Vollbeschäftigung genutzt werden;
    4. kann die nachfrageseitige Inflation[6] durch Besteuerung und die Ausgabe von Anleihen kontrollieren, wodurch überschüssiges Geld aus dem Verkehr gezogen wird (auch wenn der politische Wille dazu nicht immer vorhanden ist);
    5. muss nicht durch die Ausgabe von Anleihen mit dem privaten Sektor um knappe Ersparnisse konkurrieren.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:43
    Highlight Highlight 1) Bezüglich MMT aus dem Englischen Wiki (übersetzt ins Deutsche):
    Die Hauptgrundsätze des MMT sind, dass eine Regierung, die ihr eigenes Fiat-Geld ausgibt:

    1. für Waren, Dienstleistungen und finanzielle Vermögenswerte zahlen kann, ohne im Vorfeld solcher Käufe Geld in Form von Steuern oder der Ausgabe von Schuldverschreibungen eintreiben zu müssen;
    2. kann nicht gezwungen werden, mit Schulden in ihrer eigenen Währung in Verzug zu geraten;
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:53
      Highlight Highlight Wer bitte blitzt eine Kopie aus Wiki?
      Blitzt wenn schon meine Schlussfolgerungen und zeigt mir auf, wo ich falsch liege!
    • Stinkstiefel 06.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Wenn nichtmal die Studienautoren MMT richtig einordnen können, was erwartest du von den Kommentar-Blitzern?

      Im Fall der USA funktioniert die riesige Geldschöpfung nur deswegen, weil a) ein grosser Binnenmarkt und eine grosse Binnennachfrage dahinterstehen und b) die Dollarnachfrage aus dem Ausland wegen dem Status als Reservewährung und als Petrodollar bisher immer hoch geblieben ist.

      Gilt beides nicht für die Schweiz. Wenn die SNB mal schnell 100 Mia per Giesskanne verteilt dann fliegt uns a) die Inflation und/oder b) die Wechselkurse um die Ohren!

  • Posersalami 06.05.2020 11:43
    Highlight Highlight Was heisst da, "es besteht Gefahr"? Das wird so natürlich passieren, welche Wirtschaft soll denn sonst hochgefahren werden? Wir haben ja nur die eine.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 13:32
      Highlight Highlight Wir haben die Wahl. Zurück auf alte Pfade oder nachhaltige Entwicklung.
    • Posersalami 06.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Nachhaltige Entwicklung (was für ein blöder Begriff..) ist eine Aufgabe für Generationen, nicht für das Hochfahren der Wirtschaft innerhalb von 2 Monaten! Was will man denn machen? Einfach schmutzige Betriebe nicht mehr hochfahren?

      Ich bin absolut auch für eine möglichst Emissionsfrei Wirtschaft und Verkehr. Aber man muss realistisch bleiben mit seinen Forderungen.

      Viel wichtiger ist es, das kommende CO2 Gesetz so scharf wie möglich zu formulieren.
  • Stinkstiefel 06.05.2020 11:41
    Highlight Highlight Der ETH Raumplaner scheint ja ein tolles Verständnis von Inflation zu haben. Die viel beschworene Inflation ist eben genau deshalb nicht im täglichen Warenkorb angekommen, weil sie vorwiegend in den Finanzmärkten stattgefunden hat. Wenn man die Geldschwemme in den realwirtschaftlichen Kreislauf pumpt, kann man zusehen, wie die Preise durch die Decke schiessen...
    • Ruedi Meier 06.05.2020 13:26
      Highlight Highlight Bitte Bericht lesen: Es wird von Assetinflation und Konsumentenpreisinflation gesprochen. Auf letzteres wirkt eine höhere Geldmenge nicht unbedingt Preiserhöhung. Dr. oec. Publ. Ruedi Meier.
    • Auric 06.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Stinkstiefel 06.05.2020 14:59
      Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Meier, ich habe den Bericht auf ihrer Webseite gelesen, zumindest alle Seiten auf denen die Inflation zur Sprache kam.

      100 Mia CHF würden nur 1% der weltweiten Geldmenge ausmachen (was soll das heissen?). Ein bedeutender Teil der CHF-Geldmenge liegt als Devisenreserven auf den Konten anderer Staaten, ohne die Binnennachfrage und damit die Konsumentenpreisinflation zu beeinflussen.

      Wenn man aber 100 Mia CHF schöpft um sie im Inland als Konjunkturpaket in den Kreislauf zu schiessen dann IST das selbstredend Nachfrage- und (Konsumentenpreis-) inflationswirksam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.A.S.H2020 06.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Die Ansichten und Absichten dieser Organisationen und Exponenten sind bekannt und sind genau so tendenziös wie die der Öl-Lobby. Ob gut oder schlecht lassen wir mal beiseite.

    Es besteht nicht die Gefahr, dass wir die "alte" Wirtschaft wieder hochfahren, es ist der Plan das zu tun. Eine Veränderung zu einer "neuen" Wirtschaft ist politisch nicht beschlossen und wird es in der kurzen Zeit, bis zur Öffnung bzw. Rückkehr zu einem möglichst gleichen Zustand wie vor Corona, auch nicht sein.

    Die Forderungen für Benzinpreis, Mobility Pricing etc., werden bei der Wirtschaftslage kaum Chancen haben.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 13:34
      Highlight Highlight Die tiefen fossilen Energiepreise sind die beste Gelegenheit für höhere CO2 Abgabe. Das Geld bleibt in der Schweiz für Investitionen und Rückverteilung.
    • M.A.S.H2020 06.05.2020 17:11
      Highlight Highlight @Ruedi Meier
      ob es die beste Gelegenheit ist, sehen die Grünen und Linken sehr wohl, aber viele sehen es anders. Da kann man solange reden wie man will, Links/Grün fehlt die Mehrheit, es bleibt wie es ist.
  • neutrino 06.05.2020 11:38
    Highlight Highlight Gutes Interview! Aber: er arbeitet bei der ETH, hat dort Zugang zu Forschungsressourcen und will noch mehr Geld vom Staat. Wenn er überzeugt ist von einer umweltfreundlichen, aber florierenden Wirtschaft, kann er dies doch ohne Staatshilfe umsetzen.

    Ich habe auch bei der Uni wissenschaftlich gearbeitet - man hat in CH viele Möglichkeiten seine Ideen und Projekte umzusetzen. Aber man sollte sich immer bewusst sein, dass diese Mittel nur da sind, weil es in unserem Land florierende Firmen gibt, die entsprechend Steuern zahlen. Ohne diese, keine Forschungsgelder - sieht man bspw. in Gr.land.
  • hotsock 06.05.2020 11:35
    Highlight Highlight Zum Titel : hoffentlich doch
    • Dominik Treier 07.05.2020 16:36
      Highlight Highlight Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht...

      Jetzt sollte man doch meinen einigen wären in diesen unsicheren Zeiten klar geworden, wo die Risse zu sehen sind...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.05.2020 11:34
    Highlight Highlight Bei Seuchensozialismus und gleichzeitiger Kurzarbeit plus Dividende kann man sich wirklich nur an Kopf fassen.
    Weshalb soll jede Familie 8000 Franken bekommen?
    Das Nachfrageproblem besteht ja nicht im Sinne, dass dies kein Geld habe. Alle wirtschaftlichen Massnahmen zielen ja darauf ab, Stellen und Löhne zu sichern. Die Menschen können das Geld einfach nicht ausgeben.
    Kostenwarheit, Mobility Pricing, Elektroheizungen und Ausbau der Elektroinfrastruktur sind zu begrüssen, aber dass muss man sowieso tun.
    Skeptisch bin ich, weil das ganze als Konjukturpaket daherkommt.
    • Sarkasmusdetektor 06.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Die Fr. 8000 finde ich auch seltsam. Das Geld hätte ich auch so, aber ich weiss gar nicht, wofür ich es ausgeben sollte. Ausser Ferien fällt mir nicht viel ein, wofür ich so viel Geld lokal ausgeben könnte, aber das wären dann auch keine zusätzlichen Ausgaben, Ferien machen wir so oder so. Letztlich wird es also indirekt doch nur auf dem Sparkonto landen.
    • Dominik Treier 07.05.2020 16:35
      Highlight Highlight Das ist kein Sozialismus, das ist einfach blödsinnige Konsumförderung, was alles andere als eine soziale Idee ist.
      Aber einfach jede noch so liberale Idee Sozialismus zu nennen ist ja bei Rechtspopulisten und Wirtschaftsmöchtegernliberalen Mode, denn in diesen Kreisen eignet sich das gut als Schimpfwort.
    • Sarkasmusdetektor 07.05.2020 21:05
      Highlight Highlight Ja eben, sie sollen lieber denen Geld geben, die es brauchen, anstatt es einfach per Giesskanne zu verteilen.
  • landre 06.05.2020 11:32
    Highlight Highlight Ob beides, nur eins oder keins davon direkt vom Mensch verursacht ist, bleibt diskutierbar. Betreffen tuen beide aber alle Menschen ohnehin...

    Daher ist dieses Statement zentral und hoffentlich ein unveräusserlicher gemeinsamer Nenner:

    "Die Klimakrise ist langfristig die grössere Gefahr als die Pandemie."

    (Interessantes Interview bzw inhaltlich mit interessanten Ansätzen bestückt...)
  • Ökonometriker 06.05.2020 11:29
    Highlight Highlight " Wir brauchen eine Geldpolitik, die der Öffentlichkeit zugute kommt. In der MMT gibt es Ansätze dafür."

    1) die Gewinne der SNB kommen der Öffentlichkeit zugute.
    2) mit Geldpolitik lassen sich strukturelle Probleme nicht lösen.
    3) knapp die Hälfte unseres BIPs entsteht durch Exporte. Nachfragestimulation löst das Problem nicht. Fokus liegt daher auf Angebotsseite.

    Der BR macht alles in allem einen guten Job. Aber wir sind keine Insel, sondern stark vernetzt. Wir erholen uns ökonomisch nur, wenn sich der Rest der Welt erholt.
  • einmalquer 06.05.2020 11:28
    Highlight Highlight Kostenwahrheit würde auch bedeuten, dass es keine working poor mehr gibt.

    Und dass Kosten die die Wirtschaft verursacht, von ihr übernommen werden:
    Krankheiten zB wie sie Asbest verursacht etc.,
    Schäden die durchs Giftspritzen verursacht werden, Glyphosat zB,
    usw.

    Damit ist das Wirtschaftssystem überfordert, es lebt davon, Schäden durch die Allgemeinheit zahlen zu lassen.

    Kostenwahrheit würde ein anderes Wirtschaftssystem bedingen, bzw. ein anderes wirtschaften.
    • Ruedi Meier 06.05.2020 12:12
      Highlight Highlight Kostenwahrheit gehört zur Marktwirtschaft. Das muss endlich aufgenommen werden.
    • bonpris 06.05.2020 13:20
      Highlight Highlight Was ist Kostenwahrheit?
      Dass der Verursacher die Folgen bezahlen muss?

      Dann ist die Anwort einfach. Dann müssen in jedem Fall wir alle bezahlen. Denn Ursache für alle Umweltschäden, alle Berufskrankheiten und alle negativen Folgen der Weltwirtschaft ist einzig und alleine der Konsument, also Du, Du, sie und ich.

      Denn nichts wird produziert, rund um den Globus verfrachtet und verkauft, ohne dass am Ende jeder Produktions- und Handelskette ein Konsument steht, der für seinen Konsum den Preis zahlt - auch in Form einer belasteten Umwelt.

      Die Kostenwahrheit ist längst etabliert.
    • rodolofo 06.05.2020 13:25
      Highlight Highlight Vor allem kann an solchen Schäden enorm viel verdient werden!
      Darum ist das (nur scheinbar!) Billigere, in Wirklichkeit viel Teurer, als das (scheinbar) Teure, aber qualitativ Gute.
      Dem BIP sieht man aber nicht an, wie es verdient wurde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 06.05.2020 11:25
    Highlight Highlight Mobility Pricing ist der Wunsch der reichen. Es würde jeden Normalverdiener benachteiligen. Daher darf es NIEMALS kommen!

    Zudem wenn “energiewende ja” und greenpeace eine Studie zur Wirtschaft finanzieren ist das ca. so aussagekräftig wie wenn die AUNS mit dem Egerkinger Komitee eine Studie zur Zuwanderung finanzieren würde.
    • Ökonometriker 06.05.2020 13:02
      Highlight Highlight Mobility pricing könnte schon kommen - wenn die Zusatzkosten von den Arbeitgebern getragen werden. Damit setzt man Anreize für mehr home office und flexiblere Arbeitszeiten.
    • bonpris 06.05.2020 13:20
      Highlight Highlight Mobility Pricing ist ein Reichenprivileg.
    • reaper54 06.05.2020 13:30
      Highlight Highlight @Ökonometriker Das ist nicht der springende Punkt. Das unsere Gesellschaft die Mobilität für alle erschwinglich gemacht hat ist die wichtige errungenschaft! Es kann nicht sein das Mobilität wider nur für die Reichen ist wie zu Zeiten vor des 2. Weltkriegs.

      Und ganz ehrlich home office ist bullshit. Ich habs Jahrelang in der IT erlebt in der ich tätig war und sehe es nun bei all meinen Kollegen in der Corona Krise.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 06.05.2020 11:21
    Highlight Highlight Reines Wunschdenken.

    Zuerst Mal die Schulden tilgen bevor wir über solche Dinge sprechen.
    • Chrigi-B 06.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Deine Kommentare beweisen etwas:

      Du hast überhaupt kein wirtschaftliches Wissen.

      Economics 101 würde ich dir ans Herzen legen...
    • Dominik Treier 07.05.2020 16:29
      Highlight Highlight Deine beiden Kommentare sind mehr als lächerlich Chrigi-B. Wenn du selbst irgendwelches Wissen über ökonomische Vorgänge hasst, müsstest du eigentlich wissen, dass unser ganzes Wirtschaftssystem, ein einziges System von Schulden und Zinsen ist und auch nur so funktioniert.

      Ob man das gut findet, sei dahingestellt aber seine Meinung mit solchen Rundumschlägen, ohne Gehalt zu untermauern macht einen nicht glaubwürdiger...

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